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am 21. Februar 2013
66° NORTH (übrigends inhaltsgleich mit FAR NORTH - Titel abhängig von Ausgabe !) ist der 2. Teil der FIRE AND ICE Serie, mit der Michael Ridpath seinen isländisch-amerikanischen oder je nach Situation auch amerikanisch-isländischen Helden MAGNUS ins Leben gerufen hat.

Um 66° NORTH genießen zu können, braucht man allerdings den 1. Teil (WHERE THE SHADOWS LIE) nicht gelesen zu haben. Die Rückblicke auf die Geschehnisse des 1. Teils sind situationsgerecht über den gesamten 2. Band verteilt, halten sich trotzdem in knappen Grenzen, so dass man auch wenn man den 1. Band kennt nicht unnötig gelangweilt wird.

War der 1. Teil der FIRE AND ICE Serie vor dem Hintergrund der "Herr der Ringe" Saga angesiedelt, so hat sich Ridpath auch im 2. Teil einen Knaller als Background ausgesucht: der Crash der isländischen Banken !

Über die ganze Handlung verteilt wird die Historie, die Entwicklung dieses Bankencrashes und vor allem seine sozialen Auswirkungen unglaublich gut beschrieben, erklärt und in Gesamtzusammenhänge verpackt. Den Roman-Teil, den im 1. Teil Tolkien, die Sagen und vor allem der "Herr der Ringe" darstellt, übernimmt hier die einfühlsame, treffsichere Analyse des sog. modernen Bankwesen und -unwesens ein. (. . . . Insofer verstehe ich eine der Rezensionen hier überhaupt nicht . . . . . .).

Die Handlung besteht aus 2 völlig verschiedenen Strängen: zum einen die Morde hier und jetzt, zum anderen davon absolut unabhängige Ereignisse und ihre Folgen über die letzten 8 Jahrzehnte. Sowohl von den individuellen Inhalten her sind beide Stränge logisch und psychologisch richtig erfasst - ohne automatisch vorhersehbar zu sein, daher nachvollziehbar und glaubhaft. Trotz der Verflechtung dieser 2 Stränge bleiben beide isolierten Handlungsabläufe sehr übersichtlich, da 1) die historischen Ereignisse chronologisch über das Gesamtbuch verteilt sind, so dass man nicht unnötig und unsinnig gendanklich hin und her hüpfen muss, und 2) die beiden Stränge sich nie "verknoten", d.h. sie bleiben strukturell in ihren Beschreibungen getrennt. Allerdings: wie schon bei WHERE THE SHADOWS LIE schadet auch bei diesem Buch ein bisschen mit- und nachdenken wirklich nicht !

Die Beschreibung Islands, seiner Besonderheiten und seiner Menschen ist auch hier gelungen. Einen besseren Werbeträger als Ridpath hätte sich die isländische Touristenbehörde (falls es eine solche gibt) wohl niemals erträumt !

Sprachlich passt sich der Autor wieder optimal seiner Handlung an: die geographischen und persönlichen Details wiederum elegant, einfühlsam, ansprechend, in längeren Satzgebilden. Die rein kriminalistischen Aspekte als auch die auf die Finanzkrise bezogenen analytischen Teile dagegen in deutlich kürzeren Sätzen, prägnant, knapp, auf den Punkt gebracht.

Die Charakterisierung seiner Hauptpersonen wird allerdings in diesem 2. Teil nicht wesentlich weiter entwickelt. Vielleicht verläßt sich Ridpath hier zu sehr auf die sehr eingehende platische Darstellung der Rollen im 1. Teil. Hat man diesen allerdings nicht gelesen, mag die Beschreibung der Akteure leicht einseitig, oberflächlich erscheinen. Dies ist in meinen Augen jedoch ein generelles Risiko, die jede Serie in sich trägt: wird zu viel wiederholt, erscheint es schnell langweilig - wird zu wenig ins Detail gegangen, erscheint es vor allem für Neueinsteiger genau so schnell platt und einfallslos.

Im Gegensatz dazu, gibt der Autor seinen "neuen" Nebenrollen jedoch tolle Farbkleckser in die Charakteristik. Wie schon im 1. Teil bleibt nicht eine einzige Person des Buches charakteristisch gesehen leblos am Rand liegen.

Alles in allem empfand ich auch in diesem Buch die Kombination der Genre KRIMI und ROMAN zu einem wirklich bombastischen Kriminalroman faszinierend. Vor allem der Schluß - und das hier ganz ohne Spoiler, da ich prinzipiell nie etwas zum Inhalt von mir gebe - hat mich sprichwörtlich vom Hocker gehauen: völlig unerwartet und trotzdem absolut logisch und nachvollziehbar !
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am 25. September 2012
Das Buch ist der zweite Teil einer Reihe, das war mir allerdings nicht bewusst, als ich begonnen habe es zu lesen. Es ist mir deshalb auch anfangs etwas schwer gefallen, den Inhalt richtig einzuordnen. Mit der Zeit wird aber viel erklärt, was im ersten Teil vorgefallen ist und man schafft es besser in die Story einzusteigen. Bis zum Schluss hatte ich aber Probleme mit den teilweise sehr gewöhnungsbedürftigen isländischen Namen, weshalb es auch mal zu Verwechslungen kam.

Eigentlich würde ich gerne etwas mehr zum Inhalt sagen, aber es ist schwer dies zu tun, ohne schon zu viel zu verraten. Aber im Prinzip geht es um den Polizisten Magnus, der versucht Morde an Bankern aufzuklären, dabei aber immer wieder zu politisch klugem Verhalten gemahnt wird um keine Skandale zu verursachen. Gleichzeitig hat Magnus eine schwierige Vergangenheit, die in dem Buch ebenfalls immer wieder eine wichtige Rolle spielt.

Das Buch ist in einem angenehmen Schreibstil geschrieben und es gibt immer wieder einzelne kleinere Spannungspunkte, bis es schließlich zum Höhepunkt der Geschichte kommt, wo man das Buch kaum noch weglegen kann. Die Geschichte rund um die Finanzkrise ist auch sehr interessant, genauso wie die Details die man über Island und das Leben dort erfährt. Ich habe mir deshalb auch schon das nächste Island-Buch von Michael Ridpath geholt und freue mich schon auf das Lesen - vielleicht gewöhne ich mich dann auch endlich an die isländischen Namen :)
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am 19. Februar 2013
Wie der erste Teil der Serie aber man freut sich, die Charaktere wieder zu treffen. Leichte Lektüre mit netten verflochtenen Handlungstrangen. Habe auch den dritten Teil gekauft, das sagt doch etwas aus.
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am 26. Oktober 2012
Das Buch zu lesen, ist reine Zeitverschwendung: das Thema (Morde vor dem Hintergrund der isländischen Schuldenkrise) ist sicherlich sehr spannend. Ridpath hat daraus aber keine ergreifende Geschichte gesponnen; die Charaktere sind eindimensional, habe keine Struktur und sind nicht entwickelt. Die Geschichte spielt während der Schuldenkrise, die aber weder erklärt noch kritisch analysiert wird. Zum Thema ist dem Autor wohl so wenig eingefallen wie zum Titel, der auch nur den Breitengrad von Rekjavik bezeichnet und ebenso spannungslos ist. Der Leser ist am Ende genau so schlau wie vorher. Schade um die Zeit. Missed opportunities!
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am 8. März 2012
Dieses Buch war einer der täglichen Kindle-Deals, sonst wäre ich wohl nicht darauf aufmerksam geworden. Der spannende Thriller spielt in Island in der Zeit unmittelbar nach der großen Bankenkrise und gibt nebenbei liebenswerte Einblicke in die isländische Lebensart. Durch die zwei Haupthandlungsstränge ist es ein wenig schwierig, den Überblick zu behalten, denn der Autor springt viel in Zeit, Raum und zwischen Charakteren. Der Einstieg war daher für mich nicht ganz leicht, doch ab dem zweiten Drittel hatte mich 66 North dann doch bis kurz vor Schluss unter ahnungsloser Spannung. Insgesamt gar kein schlechter Roman.
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