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Die Thematik der Kindersoldaten zieht sich seit sehr langer Zeit durch die Geschichte der Welt. Historisch betrachtet existieren sie wohl schon seit der Römerzeit und eventuell noch länger. In den heutigen Kriegen spielen diese tragischen Figuren hauptsächlich in afrikanischen Ländern eine Rolle, wie seiner Zeit in Liberia. Hier setzt auch der von Mathieu Kassovitz produzierte Film "Johnny Mad Dog" ein, welcher im Jahr 2009, nach langer Vorbereitung, von Regisseur Jean-Stèphane Sauvaire an Originalschauplätzen gedreht wurde.
Die Handlung des Spielfilms ist viel mehr eine Momentaufnahme, und verdeutlicht das absolute Grauen und die Unmenschlichkeit, denen diese Kinder ausgesetzt sind, aber die sie auch selbst jeden Tag anderen antun. Johnny Mad Dog ist hier nur eine austauschbare Rolle, wie sie in jedem afrikanischen Bürgerkriegsland eingesetzt werden kann, weswegen hier auch auf eine Nennung des eigentlichen Handlungsspielorts verzichtet wird. Dieser wird lediglich im äußerst interessanten Making-Of thematisiert, in welchem dann auch Interviews mit den Darstellern zu sehen sind, welche ausnahmslos selbst Kindersoldaten waren in jenem Krieg. Umso erschütternder wirkt das Gesehene nach, da die Beschreibungen der Kinder, welche in jungen Jahren schon wie Erwachsene wirken, weitaus heftiger ausfallen, als es ein Film zeigen könnte. Um zu verstehen wie aus Kindern so etwas Schreckliches werden kann, kann ich diesen Streifen nur empfehlen, auch wenn die Geschichte im Grunde ohne Handlung auskommt. Der fünfzehnjährige Johnny streift mit seiner Truppe umher um Menschen zu quälen und zu töten, auf der Suche nach Nahrung und um die Befehle seines Vorgesetzten zu erfüllen. Währenddessen versucht die sechzehnjährige Laokole ihren kleinen Bruder zu finden, und den angeschossenen, gehbehinderten Vater zu retten. Diese beiden Linien verfolgt der Film jedoch nicht mit dem Hintergrund daraus eine übliche Story zu stricken, sondern die Seiten der Täter und Opfer, die im Grunde doch beide dasselbe sind, darzustellen. Erschreckend, realistisch und hammerhart! Im Übrigen ist der Film im Originalton mit deutschen Untertiteln belassen. Gesprochen wird dort ein englisch mit starkem Slang, welcher ohne UTs kaum verständlich gewesen wäre. Das tut der Authentizität des Films einen sehr großen Gefallen.
Die Blu-ray bietet ein gutes Bild mit natürlichen Farben, und einem guten Kontrast. Neben dem genannten Making-Of befinden sich noch der Trailer, sowie eine Programmvorschau auf der Scheibe.
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am 21. März 2017
Realistisch, sehr überzeugende Charaktere, kein zwanghafter Einbau von amerikanischen oder europäischen Akteuren für die Einschaltquoten, ohne sinnlose Nebenstory! Genau so wünsche ich mir viel mehr Filme über zumeist ignorierte oder nicht vorzeigbare Ereignisse in der Geschichte!
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am 14. September 2011
Die bisherigen Rezensionen treffen den Kern schon sehr gut. Wer hier einen hirnlosen Action/Ballerfilm a la Resident Evil Teil 190 erwartet, der sollte sich schnell wieder abwenden. Dieser Film regt zum Denken an und entführt den Zuschauer in einer sehr düstere, weil reale Welt, in der es nicht einfach nur schwarz und weiß gibt. Dabei ist der Ansatz der Macher so gewagt wie überzeugend: sie haben nach einigem hin und her einen realen Schauplatz mit realen Charakteren gewählt. Das unfassbare Ergebnis: das Gefühl, es hier mit Vollprofi-Schauspielern zu tun zu haben, drängt sich schon nach wenigen Minuten auf. Diese Kinder spielen ihr eigenes, grauenhaftes Leben nach und dies sehr eindringlich und einfach nur erschütternd und sind dabei 100% überzeugend. Schlimm trifft einen die Erkenntnis, dass selbst die bizarren Verkleidungen der Kinder real ist und keine Überzeichnung der Realität darstellt.
Im Kontext dieses Films wird auch die Schamlosigkeit unserer (Welt-)Gesellschaft offenbar: leitende Mitarbeiter unserer Internationalen Räte hätten am den Film am liebsten wegen zu hoher Brutalität verboten. Wie (Entschuldigung für den Ausdruck) hohl kann man sein, sinnlose Ballerorgien und Rachefeldzüge schon ins Kinderzimmer zu tragen und einen Film wie diesen, der genau das Gegenteil dieser stupiden Verherrlichungen darstellt, verbieten zu wollen? Würden alle Menschen dieser Welt sich schon im Rahmen des erwachsenwerdens mit derlei Thematik auseinandersetzen und reflektieren lernen, würden wir in einer anderen Welt leben, auch wenn dies natürlich nur ein Baustein darstellt.

Unbedingt empfehlenswert ist auch das Making of - spätestens dort wird einem bewusst, warum dieser Film etwas wirklich Außergewöhnliches darstellt. Ein wahres Kunstwerk.

Ganz am Rande: neben allen inhaltlichen Aspekten ist auch die Qualität - von der Story, bis hin zur Kameraführung, der Musik und speziell der Atmosphäre - auf allerhöchstem Niveau! Eindeutig einer der besten Filme der letzten Jahre!
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am 6. Juli 2012
... und mit Sicherheit nicht übertrieben. Die politische Gesamtsituation - gerade in dem Land - treibt Blüten von krankhaften Aggressionen und menschenverachtenden Verhaltensweisen.

Das ist ein Film: Gegenüber dem echten Leben dort ist er sicher untertrieben. Es ist ein harte Kost, zumal wenn man weiß dass Kinder "Vom Fach" dokumentierernd eingriffen, wenn nicht sogar z. T. mitgewirkt haben. Zumindest solche Erfahrungen spiegeln sich wieder. Es handelt sich hier a-b-s-o-l-u-t n-i-c-h-t um einen Unterhaltungsfilm. Er sollte politisch Verantowrtlichen zum Nachdenken u. a. über Menschenrechte geben.

Fazit: Ein Meilenstein für aufklärende Missstände in der Menschheitsgeschichte - aber nichts für schwache Gemüter aus einer rosaroten Welt

Anmerkung an das Bewertungssystem: Fünf Sterne obwohl der Film mir nicht gefällt (= unbequemst) . Er berührt zutiefst) Must have, for myself
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am 28. Oktober 2011
das trifft meine Meinung zu diesem Film wohl am besten. Man bekommt Einblicke in eine Welt, die scheinbar nicht zu uns gehört, die jedoch realer ist als wir uns wünschen würden. Es spielen die echten Kindersoldaten in diesem Film, keine "echten" Schauspieler. Das schlimme ist, dass sie ja nicht mal wirklich eine Rolle spielen müssen, denn all die schrecklichen Dinge in diesem Film haben die Kinder und Jugendlichen ja selbst erlebt. Das zusatzmaterial auf dieser BluRay (Interviews, Hinter den kulissen uvm) kann sich sehen lassen und bietet einen einblick in das leben dieser Kinder, Ihren Alltag, ihre Wünsche, Träume und gebrochenen Seelen.
Schade, dass nicht wenigstens einige Passagen synchronisiert wurden, denn mit dem Lesen hinterherzukommen war manchmal doch etwas schwierig...
Trotzdessen: Super Film, schonungslos wird hier das Thema der Kindersoldaten aufgegriffen und perfekt "inszeniert"
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am 28. Oktober 2014
Über den Inhalt will ich nichts groß schreiben, da steht in den anderen Rezensionen schon genug. Nur eines, was mich besonders nachdenklich machte, ist die Darstellung der UN- Blauhelme. Die UN- Truppen sind vollkommen machtlos, fahren bewaffnet durchs Land, in einer Szene an den bewaffneten Kindern vorbei. Man hat den Eindruck, daß sie nur wieder schnell in ihren sicheren Stützpunkt wollen. Resignation und Angst anstatt eines aktiven Eingreifens.
Ich habe erst durch andere Rezensionen erfahren, daß es sich bei den Darstellern um ehemalige Kindersoldaten handelt. Man denkt sich das zwar beim Ansehen schon, denn es wird alles unglaublich realistisch gezeigt.
Ein Film der schockiert und uns vor Augen führt, in welcher Welt der Glücksseligkeit wir doch leben.
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am 21. April 2016
Der Film ist nüchtern betrachtet sicherlich nur "schund".
Wenn man aber versucht wirklich zu verstehen was in ihnen vor geht, auch heute noch,dann wird es schnell beklemmend. Nahezu jeder muss schon fast psychische Probleme haben um das ertragen zu können, was sie gleich an die nächsten weiter geben(erschieß deinen vater, oder wir erschießen dich)...
Es ist unglaublich hart zu sehen wie diese 'Kinder' durch die gegend streifen, sich nehmen was sie wollen, mit dem einzigen gedanken das sie mit dem was sie tun ihre Welt besser machen... ohne zu sehen das dadurch alles noch viel schlimmer wird.

Der realismus wäre wohl mit "älterer Technik" (16mm schmalfilm) um welten besser, aber auch so musste ich mir immer wieder in mein Gedächnis hämmern das es nur ein Film ist, so realistisch erscheint der Film teilweise.

Das einige was ich etwas bemängeln würde: der sex bzw die vergewaltigungen werden mir persönlich nicht genug thematisiert, aber das mag mit an der FSK kennzeichnung liegen... ich denke nämlich das es weitaus schlimmer ist bzw war als in dem Film zu sehen ist... (Stichwort: realismus)

Für mich ein ganz klares: muss man gesehen haben.
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am 22. November 2015
Hallo,
dieser Film ist mit seinen Schauspielern so unglaublich realistisch das es mir noch kalt den Rücken herunter läuft.
Es zeigt sich mal wieder zu was bösem der Mensch alles in der Lage ist.
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am 16. Mai 2016
Dieser Film fängt schon schwer verdaulich an und genau das wird er auch bis zum Schluss bleiben. Die Wahrheit ist brutal und unangenehm anzusehen.
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am 11. April 2016
Das es ein Film ist vergisst man fast, da wohl jeder weiß, wie real das Thema ist. Wenn Kinder Kinder töten - beklemmend. Sehenswert.
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