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am 11. Mai 2017
No kidding, Dantes Göttliche Komödie schuf damals unser bis heute geltendes Bild der Hölle. Überaus lesenswert zu lesen wenn man etwas Geduld und Durchhaltevermögen mitbringt, die Sprache ist doch sehr gewöhnungsbedürftig.
Wenn man Shakespeare gelesen hat weiß man wovon ich Rede.
Ich hoffe ich konnte bei dieser schwierigen Entscheidung ein kostenfreies Buch zu "kaufen" helfen.
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am 27. Januar 2015
Wahrich ein Meisterstück und nach anfänglichen Problemen liest man sich in das alte Deutsch sehr gut ein. Besser wie jeder Krimi
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am 2. August 2013
Dante hat diesen Text zu Beginn des 14. Jahrhunderts geschrieben, entsprechend schwierig ist der Text zu lesen und zu verstehen. Da er sich aber über die Jahrhunderte erhalten hat, vier Sterne! Ich denke, dieser Text ist für diejenigen, die sich wissenschaftlich interessieren oder/und ihre Phantasie über das geschriebene Wort in Grenzbereiche von Vorstellungen ausdehnen wollen.
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am 12. März 2014
Dante Alighieris göttliche Komödie ist seit Jahrhunderten ein bedeutender Fundus für Zitate, Bilder und Ideen. Wer sich in der Kulturgeschichte der Neuzeit bis heute auskennen will, muss ihn gelesen haben. Daneben ist die Geschichte aber auch zu komisch beschrieben, wenn man sich auf die Sprache erst mal eingelassen hat.
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am 9. Dezember 2014
ich finde die art wie geschrieben worden ist und wie die Erzählung abgeleitet wird ist der Hammer, tue mich wirklich schwer einige Passagen zu lesen ich bin super zufrieden damit
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am 10. November 2014
„Durch mich geht man hinein zur Stadt der Trauer,
Durch mich geht man hinein zum ewigen Schmerze,
Durch mich geht man zu dem verlornen Volke.
Gerechtigkeit trieb meinen hohen Schöpfer,
Geschaffen haben mich die Allmacht Gottes,
Die höchste Weisheit und die erste Liebe
Vor mir ist kein geschaffen Ding gewesen,
Nur ewiges, und ich muss ewig dauern.
Lasst, die ihr eintretet, alle Hoffnung fahren!“

– Inschrift auf dem Tor zur Hölle, dritter Gesang, Vers 1–9

Jeder kennt diese Worte oder hat sie zumindest einmal in seinem Leben gehört - doch in welcher Heftigkeit und welcher Intensität diese Worte auf den Leser niedergeprasselt sind, der sie das erste Mal zu Dantes Lebzeiten gelesen hat, vermag ich mir kaum vorzustellen.

Es ist unheimlich schwierig, das Reimschema zu lesen, die einzelnen Bedeutungen und Begrifflichkeiten zu verstehen und das Werk in seiner Tragweite auf den Moment zu begreifen. Dies ist sehr schade, denn es zeigt, wie sehr unsere Kultur, unsere Wahrnehmung von Sprache und unsere Sensibilität gelitten hat in den letzten Jahrhunderten. Denn begreift man, was Dante sagt, erkennt, was Dante will so eröffnet sich ein fantastisches, bewegendes, illustres Bildnis einer Reise durch die Hölle und zurück.

Sicher - unsere Zeiten haben sich geändert, doch nicht so sehr, als dass Inhalt und Bedeutung des Werkes an Glanz verloren haben. Ich bedaure eben nur, dass nicht mehr Menschen diesen Weg einschlagen, um sich dem Verderbnis der Hölle, den Terrassen des Läuterungsbergs und schließlich dem Paradiso. Es ist wie ein Fenster zu einer anderen Zeit, ein Fingerzeig zu einer göttlichen Wahrnehmung.

Wer also Zeit, einen guten Wein (ich empfehle etwas Leichtes, Liebliches) und dunkle Schokolade griffbereit hält, der ist gewappnet für eine Reise, die schon fast ein halbes Jahrtausend alt aber nichtsdestotrotz immer noch spannend ist.
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am 8. Oktober 2013
Sehr schwere Kost....ich bin noch lange nicht fertig, trotzdem sehr interessant geschrieben.
Es müsste mal einen Autor geben der das in die heutige Zeit / Sprache umstetzt!? ;-)
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am 12. März 2015
Dantes göttliche Komödie ist ein echtes Muss für alle die sich mit dem Mittelalter beschäftigen. Um die Anschauung der Hölle besser versteh zu können. Da sich die Menschen damals viel mehr mit ihrer Religion beschäftigt haben.
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am 29. September 2013
Vor ein paar Jahren habe ein paar italienische Gutmeinende versucht, die "Commedia" von "rassistischem", "antisemitischem" und "islamophoben" Gedankengut zu reinigen. Das war gut gemeint, aber in etwa so, als wolle man das Kommunistische Manifest vom umstürzlerischen Gedankengut reinigen.
Die "Göttliche Komödie" ist durchdrungen von den Moralvorstellungen des 13. Und 14. Jahrhunderts, welche natürlich zuvorderst kirchliche Moralvorstellungen waren. Dass da u.a. Mohammed, der Islam-Abweichler, Judas, der Jesus-Verräter, aber auch Cassius und Brutus, die Cäsarenmörder, in den äußeren Kreisen der Hölle festsitzen, ist zwar für heutige politische Verhältnisse politisch unkorrekt, aber dem zeitgenössischen Denken selbstverständlich. Allenfalls die Tatsache, dass sich Dante als Anhänger des Caesarentums outet, mag einem erstaunlich scheinen.
Beeindruckend an diesem sehr lang geratenen Entwurf eines Heilsplanes, der biblisch und philosophisch unterfüttert ist, ist insbesondere der erste Teil, das Inferno, also die Beschreibung der Hölle. Mit der Hölle ist es ja bis heute so: jeder zitiert sie, aber keiner hat sie je gesehen bzw. ist daraus zurückgekehrt, manche leugnen ihre Existenz und einige halten den Begriff gar für einen Übersetzungsfehler aus dem Alten Testament. Da ist es ganz gut, wenn man eine handfeste Beschreibung davon hat. Und die hat Dante unbestritten in einzigartiger und für alle Zeiten unnachahmlich bildhafter Weise geliefert.
Natürlich muss es für einen mittelalterlichen Denker und Schriftsteller einen großen Reiz gehabt haben, dass all die Schlächter, Schinder, Vergewaltiger Schleimer und Verräter in einer Hölle verschiedenen Härtegraden der Bestrafung unterworfen und so für Ihre irdischen Missetaten zur Rechenschaft gezogen würden.
Hier hat die "Komödie" eine Art erzieherischen Effekt, denn Dante erwähnt nicht nur historische Gestalten, sondern auch viele Zeitgenossen, die ihm durch ihre Untaten aufgefallen sind und nun in den verschiedenen Kreisen der Hölle ihre Strafen dafür verbüßen. Damit erhebt er natürlich den moralischen Zeigefinger für seine Mitmenschen in der Art "Seht her, eure Sünden bleiben nicht ohne Folgen."
Hierin liegt auch die erste Schwierigkeit für den heutigen Leser, welcher die Beteiligten und bezeichneten Personen zum Großteil nicht mehr kennen und ohne kommentierenden Band sich hier relativ verloren fühlen dürfte.
Dennoch gehört diese Beschreibung, zusammen mit dem Einfall, sich vom antiken Dichter Vergil durch die Hölle begleiten zu lassen, zu den unbestrittenen Höhepunkten dieses Versepos.
Leider bleibt es der einzige Punkt, denn die folgenden Teile, das Fegefeuer, wie auch das irdische und himmlische Paradies, fallen demgegenüber deutlich ab und ersticken am Ende den Leser mit atemberaubender Sterilität und Langeweile. "Und bald ward Schaun für Hoffen mir gewährt", heißt es in der Übersetzung. Der Leser hofft aber vergeblich auf den himmlischen Glanz in dieser Erzählung.
Wäre das Paradies so öde wie es der Dichter hier schildert, man könnte Miltons Luzifer verstehen, dass er sich davongemacht hat.
Auffällig im letzten Teil ist allerdings die dezidierte Papstkritik: "Der meines Stuhls bis sich anmaßt dort auf Erden, … , Hat meine Grabstatt zur Kloak gemacht." Dante nimmt Luthers Kritik bereits vorweg: "Die Braut des Herrn hat zu dem Zwecke nimmer mein Blut … genährt, dass man durch sie erwerbe Gold und Flimmer." Oder: "Nicht sollte man mein Bild auf Siegeln sehen, verkauftem Lügenfreibrief beigefügt."
Für diese Standpunkte muss man dem Dichter, der ja in Florenz von den Papsttreuen in Abwesenheit zum Tode verurteilt wurde, Respekt zollen.
Die Übersetzung mutet recht modern und lebhaft an und ist in einem verständlichen Deutsch verfasst, die Terzinen sind ordentlich gesetzt. Hier hat einer viel Sorgfalt auf den Text verwendet und zugleich weitgehend die Verständlichkeit gewahrt.
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am 18. September 2014
... und das im wahrsten Sinn des Wortes.

Angeregt durch Dan Browns Roman "Inferno", habe ich mir dieses E-book herunter geladen und muss sagen, dass dieser Klassiker eines der anspruchsvollsten Werke ist, das ich bisher in dieser ungewöhnlichen Form gelesen habe.

Klar, der Text ist eine Übersetzung aus dem 18. Jahrhundert und nicht leicht zu lesen bzw. zu verstehen. Man muss ganz einfach mal alle Einflüsse von außen abschalten und in den Text eintauchen, und schon erschließt sich so manches, was vorher unverständlich war, von selbst.

Diese E-Book-Ausgabe wird von Amazon gratis angeboten und ist sicherlich einen Versuch wert. Doch wer dieses Buch nur aus diesem Grund liest, wird damit wahrscheinlich nicht glücklich werden, wie so einige Rezensionen vermuten lassen. Doch wer sich auf das Experiment einlässt und keine Angst vor Gedichten epischen Ausmaßen hat, wird mit einer anspruchsvollen Reise quer durch eine Welt belohnt, die verstörend, manchmal recht amüsant und auf jeden Fall lesenswert ist: die Hölle aus der Sicht eines Beobachters, beschrieben in Dante`s "Die göttliche Komödie".

Sehr empfehlenswerter Lesestoff!
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