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am 11. August 2010
London 1842: Krista, eine junge, selbstständige und für damalige Zeiten moderne Adlige, führt seit dem Tod ihrer Mutter deren Zeitung "Heart to Heart - eine wöchentliche Gazette für die Dame" weiter, die von ihrer Mutter, der Tochter eines Earls, gegen den Willen ihrer Familie gegründet wurde. Ihr Vater, ein Professor für Geschichte mit dem Spezialgebiet Wikinger und altnordische Sprachen, unterstützt sie dabei, genauso wie er es bei seiner Frau getan hat. Als Krista an einem Nachmittag mit ihrer Freundin Corrie, die für sie Kolumnen in der Zeitung schreibt, einen Zirkus besucht, um danach einen Artikel darüber zu schreiben, entdeckt sie völlig schockiert einen jungen, halb nackten und verwildert aussehenden Mann, der wie ein wildes Tier im Käfig eingesperrt ist. Erstaunt stellt sie fest, dass er in der altnordischen Sprache, die sie etwas von ihrem Vater gelernt hat, schreit und schimpft. Als sie ihn anspricht ist er erstaunt und erfreut, dass ihn endlich jemand versteht und ihm vielleicht helfen kann.

Sein Name ist Leif und er kommt von der sagenumwobenen Insel Draugr, die von geheimnisvollen Nebeln verborgen, auf keiner Karte zu finden ist und auf der die letzten Nachfahren der Wikinger völlig isoliert vom Rest der Welt wie noch vor 300 Jahren leben. Doch Leif, ältester Sohn des Clanführers, wollte erfahren wie die Welt hinter den Nebeln ausieht und machte sich gegen den Willen des Clan auf die Fahrt ins Unbekannte. Doch sein Schiff zerschellte an den Klippen Englands und er überlebte schwer verletzt als Einziger. Er wurde von einem Einheimischen gerettet, der ihn jedoch auf Grund seines furchteinflößenden Aussehens (riesengroß, muskulös und mit langen zotteligen Haaren und Bart) an einen vorbeiziehenden Zirkus verkaufte, der ihn seitdem als die Attraktion "der letzte lebende Barbar" vorführt.

Krista verspricht ihm zurückzukommen und mit Hilfe von ihrem Vater kauft sie Leif frei. Der Professor schlägt ihm einen Handel vor: Er wird ihn bei sich aufnehmen und ihn alles lehren was er über diese Welt wissen will, und dafür soll Leif ihm bei seinen Studien über die Wikinger helfen. Leif ist überglücklich, dass die Götter seine Gebete erhört haben und ihm dazu noch eine Schönheit geschickt haben, von der er überzeugt ist, dass sie für ihn bestimmt ist. Krista ist zunächst von seiner Direktheit sein Begehren zu zeigen schockiert, für sie ist er ein Wilder, der absolut nichts gemeinsam mit ihr hat. Doch nach einem Bad, einer Rasur und Haarschnitt und modischer Kleidung verschlägt es ihr die Sprache, denn vor ihr steht der bestaussehende Gentleman, den sie je gesehen hat und sie ist von den plötzlichen Gefühlen, die sie empfindet verwirrt.

Während sie ihrer Arbeit bei der Zeitung nachgeht, und Leif Wochen im Studierzimmer des Professors verbringt, wo er sehr schnell die englische Sprache und alles über die ihm unbekannten Dinge der modernen Welt lernt, wächst ihre gegenseitige Anziehung. Doch Krista wehrt sich dagegen, weiß sie doch, dass eine Beziehung zu ihm unmöglich ist, da er irgendwann einmal in seine Heimat zurückkehren wird, und ihr Platz aber hier in England ist. Leif jedoch sieht das ganz anders, mehr denn je ist er davon überzeugt, dass sie sein ist, und wenn er genug Geld verdient hat um sich ein Schiff zu kaufen und die Zeit gekommen ist zurückzukehren, will er sie mitnehmen. Als es dann soweit ist und er um ihre Hand anhält, weist sie ihn zurück und da er das nicht akzeptieren kann, entführt er sie kurzer Hand auf Winkinger-Art auf sein Schiff und fährt mit ihr zurück nach Draugr.

Krista ist sehr wütend auf ihn, denn wenn sie auch erkennt, dass sie ihn inzwischen liebt, weiß sie, dass sie auf dieser primitven Insel nicht glücklich werden kann, sie ist eine moderne Frau und ihr fehlt ihre Familie, ihre Freunde und vor allem ihre Zeitung. Doch Leif will das alles nicht einsehen, und während sie zwar glücklich ist wenn sie nachts in seinen Armen liegt, wird sie immer verzweifelter, wenn sie an ihre Zukunft denkt. Irgendwann merkt Leif dann doch, dass sie nicht mehr ganz so wie früher ist und erkennt seinen Fehler. Da auch er sie inzwischen liebt und will, dass sie glücklich ist, will er sie zurückbringen. Doch da er seinem verstorbenen Vater geschworen hat, seinen Platz als Clanführer einzunehmen, kann er nicht in Englang bleiben. Wird es also für die beiden eine gemeinsame Zukunft geben?

Die Geschichte hat mir ganz gut gefallen. Zwischendurch habe ich mich zwar ein paar Mal wegen Leifs absolut rücksichtlosen und machohaften Verhalten aufgeregt("..du gehörst mir und ich will dich in meinem Bett haben, wann immer und wie immer ich will!"), aber überwiegend hatte er doch seine guten Seiten. Vor allem an Anfang, als er noch die englische Sprache und die Benimmregeln der gehobenen Gesellschaft lernt, macht er so manche Patzer über die ich schmunzeln musste. Krista ist eine moderne und sehr sympatische Frau und mir hat es sehr gut gefallen, dass sie sich nichts gefallen lässt und ihm gehörig Kontra gibt. Da sie dem damaligen Schönheitsideal überhaupt nicht entspricht, sie ist für eine Frau zu groß und kräftig, kann sie kaum glauben, dass Leif sie begehrt, doch er macht ihr klar, dass alle Wikingerfrauen so sind wie sie und sie für ihn die Verkörperung einer nordischen Göttin ist. Etwas Spannung kam durch die Nebengeschichte hinzu, in der Krista anonyme Drohbriefe bekommt, da sie sich in ihrer Zeitung mit Artikeln über die Missstände bei den Arbeiter, bei den reichen Industriellen unbeliebt macht und es letztendlich nicht nur bei Drohungen bleibt. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Teil, in dem es dann um ihre Freundin und Mitarbeiterin Corrie geht, und im dritten und letzten Teil geht es um Leifs Bruder Thor, dem man hier gegen Ende auch noch kennenlernt.

Heart/Herz-Trilogie:
1.Mein wildes Herz
2.Mein feuriges Herz
3.Mein mutiges Herz
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VINE-PRODUKTTESTERam 21. Januar 2011
Es wurde zum Inhalt des Buches viel von meinen Vorschreibern geschrieben, ich möchte einfach nur noch anmerken, das Kat Martin es
mit diesem Buch geschafft hat, das ich richtig mitgefiebert habe ob die beiden ein Happy End haben oder nicht. Taschentücherlarm jedenfalls bei mir, oh man ich habe schon viel von ihr gelesen aber das hat verdammt viel Liebeschmerz-Liebeslust-Liebesschmalz ( na und) -Arroganz- Besitzdenken ( Höhle, na und ) kurz ich liebe diesen Wikinger uns seine Engländerin ehrlich man muß es lesen. Danke Frau Martin für die schöne Stunden.
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am 13. Dezember 2011
Der Inhalt dieses Buches klang durchaus interessant, und dann die guten Bewertungen. Aber ich glaube, ich habe das Buch hauptsächlich wegen dem wunderschönen Cover gekauft. Tja, für mich war es eine Quälerei das Buch zu Ende zu lesen, es hat mich überhaupt nicht angesprochen, sondern eher genervt. Ich lese gerne Regency LiRos, aber das hier war mir irgendwie zu billig.
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am 30. Juli 2013
was soll ich dazu sagen .ich bin überaus begeister .die ander geschichten die hier zu gehöhren .sind super gut geschrieben.wie immer von K.Martin,und machen super spass sie zu lesen .ich liebe diese geschichten einfach genial
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am 30. September 2010
Krista Heart und ihre Freundin Corrie schreiben für ihre Frauenzeitschrift. Corrie ist für den Gesellschaftsteil zuständig und bittet Krista, sie bei der Recherche über einen Zirkus zu begleiten. Die Hauptattraktion ist ein Barbar in einem Käfig. Als Krista diesen Schimpfen hört, stellt sie fest, dass er altnordisch spricht. Der Barbar ist eigentlich ein Wikinger von der Insel Draugr und heist Leif. Er bemerkt, dass ihn endlich jemand versteht und bittet Krista um Hilfe. Diese erzählt ihrem Vater von der Sache. Da er die Geschichte der Wikinger studiert, begleitet er seine Tochter zum Zirkus und kauft Leif frei. Der Professor und Leif einigen sich, dass sie gegenseitig von einander lernen wollen. Nach und nach wird aus dem Wikinger ein Gentleman.

Krista schreibt in ihrer Kolumne über dringend notwendige Reformen. Das bringt ihr immer wieder Drohbriefe ein. Als ein Brandanschlag auf ihre Zeitung gerade noch rechtzeitig entdeckt wird, wird aus dem Wikinger ein Leibwächter. Dadurch kommen sie sich natürlich immer näher. Aber Leif ist der erste Sohn des Clan-Oberhauptes und muss zurück auf seine Insel. Als Krista deshalb seinen Heiratsantrag ablehnt, entführt er sie kurzerhand. Ob das gut gehen kann?

Dieses Buch liest sich sehr flüssig und zeigt doch die Unterschiede zwischen den verschiedenen Völkern. Ich fand es sehr spannend zu erfahren, wie sich die Protagonisten in der für sie fremden Welt zurecht finden.
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TOP 500 REZENSENTam 21. Februar 2011
Dass es Mitte des 19. Jahrhunderts noch Wikinger gibt, erfährt Krista Hart, als sie bei einem Zirkusbesuch auf einen wilden Mann aufmerksam wird, der in einem Käfig gefangen ist und dem Publikum wie ein Tier vorgeführt wird. Er kommt von einer unbekannten Insel und hat vor Englands Küsten Schiffbruch erlitten. Da niemand seine Sprache verstehen konnte und er so anders aussah als die Engländer, wurde er gefangen genommen und wird nun als Attraktion '"Der letzte Barbar"' ausgestellt. Krista hat Mitleid mit dem großen, stolzen Krieger und bittet ihren Vater, ihn frei zu kaufen. Ihr Vater ist Wissenschaftler und versteht die alten nordischen Sprachen, und so nimmt er Leif von Draugr bei sich auf und unterrichtet ihn. In kurzer Zeit bringt er dem wilden Mann alles bei, was dieser wissen muss, um in London als Gentleman auftreten zu können. Krista ist gegen ihren Willen fasziniert von dem anfangs recht ungehobelten Wikinger. Sie weiß, dass er noch viel lernen muss und nicht absichtlich immer wieder gegen Anstand und Sitte verstößt. Und eines Tages erkennt sie, dass sie sich in Leif verliebt hat. Aber ihre Liebe ist hoffnungslos, denn sie kommen aus völlig verschiedenen Welten, und Leif hat seinem Vater einen Eid geschworen, dass er auf die Insel Draugr zurückkehren wird.

Es ist gut geschildert und amüsant zu lesen, wenn zwei so unterschiedliche Menschen zusammentreffen. So manches Missverständnis entsteht durch die Verschiedenheit der Kulturen, aus denen Leif und Krista kommen. Aber Krista ist nicht zickig und nicht ungerecht, sie bringt Verständnis für Leif auf, was sie sehr sympathisch macht. Sie ist keine typisch weibliche Vertreterin des Viktorianischen Zeitalters, denn obwohl sie aus adliger Familie stammt, geht sie einer geregelten Tätigkeit nach, sie ist Verlegerin einer Frauengazette, die sich jedoch nicht nur mit speziell weiblichen Themen befasst, sondern auch politische und wirtschaftliche Missstände offen anspricht. Daher ist sie einigen Unternehmern ein Dorn im Auge und bringt mit ihrer offenen Kritik sich selbst und ihre Mitarbeiter in Gefahr. Leif macht sich sehr schnell unentbehrlich, denn in ihm hat sie einen aufmerksamen und sicheren Beschützer.
Durch die genaue Beschreibung der verschiedenen Schauplätze vermittelt der Roman ein farbiges Bild der damaligen Zeit. Zwar steht die Liebesgeschichte im Vordergrund, aber sie gewinnt durch die Rahmenhandlung an Tiefe. Als Krista Leifs alte Heimat kennen lernt, kann man ihre Zerrissenheit und ihre Zweifel gut verstehen, denn hier wird so richtig klar, wie stark sich das Leben und die Kultur an den verschiedenen Handlungsorten unterscheidet.
Nicht so ganz glaubwürdig war für mich das Finale, denn das dort geschilderte 'Timing' bringt zwar zusätzliche Spannung in die Handlung, passt aber einfach nicht in die damalige Zeit.
Insgesamt betrachtet ist es ein gut geschriebener, spannender Liebesroman mit viel Herz, aber auch der Verstand kommt nicht zu kurz. Trotz diverser kleinerer Schwächen finde ich, es ist ein kurzweiliges und lesenswertes Buch, ideal für gemütliche Schmökerstunden.
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