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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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4,6 von 5 Sternen


TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 9. Februar 2012
Edward Malone, Reporter für die Daily Gazette, steht schon 1912 vor dem gleichen Problem, wie seine Geschlechtsgenossen 100 Jahre später auch noch: er ist bei seiner heißgeliebten Gladys auf der Kumpelschiene gelandet. Des Weiteren stellt sie dann auch noch klar, dass sie einen ganzen Kerl will, einen Abenteurer, einen Mann, der mit beiden Beinen im Leben steht, den klassischen sanften Krieger und kein Reporterweichei.
Edward beschließt, sich auf eine Queste zu begeben, die seiner Gladys würdig ist. Er schließt sich daher einer Expedition nach Südamerika an, um Professor Challengers Behauptungen der Lebenden Fossilien (Dinosaurier) auf einem Tafelberg zu belegen oder zu wiederlegen. Drei weiße Männer, zwei Indianermischlinge, ein Neger und drei Indianer machen sich im Juli auf die gefahrvolle Reise durch den Dschungel und nicht alle werden ihn leben wieder verlassen.

Ich war wirklich erstaunt, wie modern und zeitlos dieses Werk ist. Nach diversen Verfilmungen hatte ich eher Steam Punk auf Groschenheftniveau erwartet. Tatsächlich jedoch fand ich ein wissenschaftlich erstaunlich fundiertes Werk vor, bei dessen Lektüre solide Grundkenntnisse in Biologie wünschenswert sind. So sollte man schon einmal von der Weismann-Barriere gehört haben, diverse Prähistorische (Dimorphodon, Iguanodon, Pithecanthropus, Dryopithecus, Phororachos... )und lebende Tiere und Pflanzen (Allamanda, Tacsonia, Ipomaea, Odontoglossum, Lepidoptera ...) bei ihrem lateinischen Namen erkennen.
Die Prämisse, von dem diese Geschichte ausgeht ist so falsch nicht. Der Autor beschreibt im Prinzip etwas, was es in ähnlicher Form tatsächlich gibt: Endemische Arten auf einem Tafelberg. Er übertreibt es ein wenig, indem er diverse Dinosaurier verschiedener Erdgeschichtlicher Epochen auf diesem Berg leben lässt, die Grundidee jedoch ist korrekt. Es gibt sowohl lebende Fossilien als auch Arten, die jeweils nur auf einem speziellen Tafelberg leben.
Die handelnden Personen sind allesamt extreme Originale. Da gibt es zum einen den Erzähler, das Reporterweichei Edward. Professor Challenger ist ein leicht zu reizender Riese, der gerne mal handgreiflich wird und eher durch körperliche Attribute einzuschüchtern als durch Worte zu überzeugen sucht Er ist eine imposantere, aggressivere Sherlock Holmes Variante. Sein Konkurrent Professor Summerlee, bereits 66 Jahre alt, ist eher von der vergeistigten Sorte, die Motten und Schmetterlinge sammelt. Lord John Roxton hingegen ist der klassische Gentleman Abenteurer.
Viele Stellen überraschten mit ob ihrer Aktualität und Modernität. Mir ist nun klar, woher die Super Nanny ihre Erziehungsmethoden her hat, Professor Challenger geht so mit seiner Frau um:

"That's done it! Stool of penance!" said he.
To my amazement he stooped, picked her up, and placed her sitting upon a high pedestal of black marble in the angle of the hall. It was at least seven feet high, and so thin that she could hardly balance upon it. A more absurd object than she presented cocked up there with her face convulsed with anger, her feet dangling, and her body rigid for fear of an upset, I could not imagine.
"Let me down!" she wailed.
"Say 'please.'"
"You brute, George! Let me down this instant!"

Doyle ist ein Vertreter Darwins und setzt die Lösung einiger ungeklärter Fragen voraus, die einige Jahre später tatsächlich beantwortet werden:
'We could not'or at least we had not succeeded up to date in making organic life in our laboratories out of inorganic materials.' 1953 löst Stanley Miller dieses Rätsel.
'I say that Mr. Waldron is very wrong in supposing that because he has never himself seen a so-called prehistoric animal, therefore these creatures no longer exist.' ' Ja, es gibt lebende Fossilien. Zwar nicht auf Tafelbergen, aber in der Tiefsee. Den Quastenflosser z. Bsp.
Einige Probleme bestehen aber bis heute:
'Was it possible that in this age of ingenious manipulation photographs could be accepted as evidence?' ' Das Problem besteht bis heute und wurde nicht wirklich geklärt.

Fazit: Von der biologischen Grundidee her korrekt und sehr gut recherchiert. Der Autor übertreibt ein wenig, aber sein wir ehrlich, endemische Frösche und fleischfressende Pflanzen machen deutlich weniger her als Dinosaurier und Affenmenschen. Sehr unterhaltsame Science Fiction mit auch heute noch aktuellen Fragestellungen.
Jurassic Park ist gegen diesen Roman ein billiges Plagiat.
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am 9. Februar 2014
Der berühmte Zoologe Prof. Challenger wird von der Fachgemeinde nicht mehr Ernst genommen. Er behauptet prähistorische lebende Tiere auf einer Südamerika-Expedition entdeckt zu haben. Dort hat er ein Skizzenbuch von einem Mann gefunden, welcher einen Stegosaurus in seinem Tagebuch gezeichnet hat. Er ist seiner Spur auf die Plateaus gefolgt und konnte dort auch eine Fotografie von einem Pterodactylus machen. Doch keiner seiner Kollegen schenkt ihm Glauben.

Prof. Challenger: „When great facts are laid before you, you have not the intuition, the imagination which would help you to understand them. You can only throw mud at the men who have risked their lives to open new fields of science.”

Um das alles also vor seinen Kollegen zu beweisen, plant er eine Expedition bei dem ihm sein erbitterter Gegner Prof. Summerlee, der expeditionserfahrene Jäger Lord John Roxton und der Journalist Mr. Malone begleiten werden.
Als sie auf schwierigen Wegen endlich das Plateau erreichen, sind sie auf das, was sie antreffen, überhaupt nicht vorbereitet. Es scheint zudem auch keinen Weg mehr zurück zu geben.

Lord John Roxton: „…they are – Missin’ Links, and I wish they had stayed missin’.”

Arthur Conan Doyle hat einen großartigen Roman geschaffen, der voller Spannung und Humor steckt. Aber auch die Wissenschaft kommt hier nicht zu kurz. Dieser Roman ist für die damalige Zeit (1912) auf dem aktuellsten Stand der Wissenschaft, aber natürlich ist es legitim, wenn der Autor auch etwas seine Fantasie spielen lässt.
“The Lost World” ist ein wirklich spannender Abenteuer-Klassiker, den man unbedingt einmal gelesen haben sollte.
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am 13. September 2013
Ich bin ja eh schon ein großer Fan von C. Doyle durch seine Sherlock Holmes Geschichten, aber The lost world zeigt das Facettenreichtum dieses Autors. Das Werk zeigt großes botanisches und prähistorisches Wissen des Autors und auch die Sprache ist stilistisch auf angenehme Weise anspruchsvoll.
Zum Inhalt wurde ja schon Einiges geschrieben. Es wird niemals langweilig, wer also Abenteuerromane mag kommt bei diesem Klassiker voll auf seine Kosten.
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am 30. Juni 2013
The Lost World
Sir Arthur Conan Doyle
(Rezension)

Alles beginnt mit Gladys und Malone, der sie leidenschaftlich liebt und sie so schnell wie möglich heiraten möchte. Sie aber lehnt seinen Antrag entschieden ab mit der Erklärung, dass sie nur einen Mann lieben kann, der sich auf irgendeine Weise heldenhaft hervorgetan hat, sei es durch ein gefährliches Abenteuer oder sonst eine todesmutige Tat. Erst dann ist ein Mann für sie ein Mann; einen zahmen Journalisten wie Malone kann sie nicht lieben und solange er keine Heldentat vollbracht hat, wird sie ihn nicht heiraten.
Das klingt auf den ersten Seiten wie ein Frauenroman, aber keine Sorge: das ist er ganz und gar nicht; denn diese kleine Einführung ist nur der Startschuss für eine außergewöhnliche Geschichte, die einen nicht mehr loslässt.
Der schockierte Malone will ihrem Anspruch gerecht werden und entschließt sich, einen berühmt-berüchtigten Wissenschaftler zu interviewen, was bisher noch keinem Journalisten gelungen ist. Aber Malone schafft es, und es entwickelt sich sogar eine sensationelle Forschungsreise daraus - in ein Gebiet, in dem verlorene Vergangenheit noch lebt.
Die Beschreibung dieser Expedition, der damit verbundenen z.T. lebensbedrohlichen Abenteuer und unglaublichen atemberaubenden Entdeckungen ist dank der eindringlichen hervorragenden Sprache Conan Doyles ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Hier hat sich Sir Conan Doyle meiner nach Meinung selbst übertroffen. Dieses Buch verdient einen Platz in der vordersten Reihe!
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VINE-PRODUKTTESTERam 4. September 2015
Arthur Conan Doyle's The Lost World may not be as famous as his Sherlock Holmes stories, but among his other fiction it surely must be his most famous book. One of the reasons (possibly the most important reason?) is simple: dinosaurs. Dinosaurs are fascinating, and a good many people, me included, will pick up a book or watch a film just because there are dinosaurs in it.

But The Lost World is not all about dinosaurs. It is a great adventure story, includes a cast of interesting characters, though some are almost crossing the line to caricature, and also has a sense of humour. One of the great aspects of this book is the sense of possibilities, that an intrepid explorer can find weird and wonderful places, lost worlds, out there. The book was written in the last days of blank places on the map of the world and, with some nostalgia, regrets that fact. I think, this still chimes with the modern reader who may wistfully wish that there were still unexplored places where strange beasts, possibly dinosaurs?, may be found.

The book is not wholly unproblematic. Some aspects did rub me the wrong way: the conviction of the characters that white men is the pinnacle of creation, the moral judgement of dangerous animals as 'evil', or that coming across a rare and unusual animal, the first impulse is to shoot it and mount its head on a wall. Signs of the time the book was written but also sign of my own liberal-leftie, environmentalist attitude. (It's not as if racism was a thing of the past, or there were no people who mount lions' heads on their walls any longer.)

That said, The Lost World is an entertaining book, filled with adventure, danger, dinosaurs and other prehistoric beasts.
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am 15. Juni 2014
Sprache, historische Authentizitaet, Einfallsreichtum, Beschreibung der Charaktere, die Abwechslung von beschreibenden und Spannung aufbauenden Elementen, alles sehr beeindruckend. Man fühlt sich in die Zeit der beschriebenen Ereignisse zurückversetzt.
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am 20. Januar 2014
Die Geschichte selbst ist akzeptabel spannend und gut erzählt - allerdings sind so manche Anschauungen in den Augen der Zeit in der der Author lebte wohl völlig OK, mit heutigen Augen bewertet moralisch jedoch sehr fraglich.
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am 8. April 2013
Wenn man bedenkt, wann dieses Buch geschrieben wurde ( Ende 19. Jahrhundert) ist es ganz erstaunlich wie spannend es sich heute noch liest. Es ist viel besser als alle späteren Bücher und Filme, die dieses Thema (Dinosauerier etc) behandeln.
Die Charaktere sind wunderbar beschrieben und die Geschichte durchgehend gut zu lesen.
Ich würde es in eine Reihe stellen mit Jules Verne (in 80 Tagen um die Welt).
Dass es als Kindle Buch kostenlos angeboten wird finde ich toll.
Es würde mich interessieren was Jungendliche über dieses Buch denken.
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am 29. August 2013
Ein sehr gutes Buch mit Witz und Charm. Lediglich die ersten Seiten - vor dem Aufbruch zur Expedition - waren für mich etwas mühselig zu lesen.
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am 13. Juni 2014
Abentuerlich und spannend trotz Jahrgang - Es ist schön im alten Geschichten ab und zu einzusenken. Im besonders den stil von Conan Doyle
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