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am 7. April 2011
Im Jahre 140 nach Christus übernimmt der junge Zenturio Marcus Aquila das Kommando einer römischen Legion im britannischen Nirgendwo. Der Grund für diese nicht sehr naheliegende Karrierewahl: 20 Jahren zuvor wurde die 9. Legion in Britannien vernichtend von keltischen Stämmen geschlagen, die Standarte, Stolz der Legion und Zeichen für Roms Unbesiegbarkeit, ging dabei verloren. Zum Sündenbock wurde kein geringerer als Marcus' Vater, Befehlshaber der 9. Legion. Der junge Kommandant brennt darauf, die Ehre seiner Familie wieder herzustellen und den verschollenen Adler zurück zu erlangen. Zusammen mit dem jungen keltischen Sklaven Esca, der Marcus sein Leben verdankt, macht er sich auf eine schier aussichtslose, gefährliche Suche, jenseits der römischen Grenzen. Allerdings kommen ihm bald berechtigte Zweifel an der Aufrichtigkeit Escas, der Rom und seine Werte offen verabscheut und die Suche absichtlich zu behindern scheint.

Die erste Hälfte des Films ist wirklich stark. Karge Bilder führen durch die raue Landschaft Britanniens, ein ungemütliches aber durchaus passendes Set. In der Tat wunderschön gefilmt. Zwar gibt es keine aufwändigen Massenszenen zu bewundern, dafür lässt sich der Einsatz der römischen Angriffsformation Testudo bestaunen, was, neben den weniger ernst zu nehmenden Darstellungen in der Asterix-Reihe, kaum in dieser Qualität in Sandalenfilmen gezeigt wird. Die Figur des Marcus ist zudem sehr interessant angelegt. So ist der junge Oberbefehlshaber zwar mutig und aufrichtig (wie sich das für einen Helden eben gehört), er wird jedoch auch von Selbstzweifeln und der Angst befallen, ebenso wie sein Vater Schande über die Familie zu bringen, wenn er sich bei den ihm gestellten Aufgaben nicht bewähren kann. In der Wiederbeschaffung des Adlers sieht er die einzige Chance, sein Schicksal vor den Augen Roms und der Götter zu wenden. Mutig, denn um die Kompromisslosigkeit dieser Gralssuche zu veranschaulichen, schreckt der Regisseur auch nicht davor zurück, seinen Helden Grausamkeiten ausführen zu lassen, wie etwa der Tötung eines Kindes. Es mag aus heutiger Sicht etwas befremdlich wirken, wenn Marcus, stur und unbeirrbar, in scheinbar aussichtslosem Kampf um ein Stück Metall sein Leben aufs Spiel setzt. Fakt ist jedoch, dass der Verlust des Gesichtes und der Ehre für den Betroffenen und dessen gesamter Familie das gesellschaftliche und politische Aus im antiken Rom bedeuten konnte. So ist die Wiedererlangung der Standarte tatsächlich die einzige Möglichkeit für Marcus, den Namen seiner Familie reinzuwaschen. Ich denke, es ist wichtig, das zu akzeptieren, um an der Geschichte Gefallen zu finden. Leider ist Channing Tatum nicht mit übermäßigem schauspielerischem Talent gesegnet. Er ist bestimmt kein Totalausfall, allerdings kann er den inneren Kampf von Marcus nur schwer vermitteln, meistens blickt er einfach nur stoisch und irgendwie missmutig in die Ecke. Weit positiver fällt Jamie Bells undurchsichtiger Esca aus. Fast bis zum Schluss können Marcus und der Zuschauer gleichermaßen sich seiner nicht sicher sein. Donald Sutherland macht seine Sache als Marcus' Onkel gewohnt gut, wenn er auch etwas zu unverhofft in der Geschichte auftaucht ("Hallöchen, ich bin dein Onkel, von dem du noch nie etwas gehört hast, zufällig wohne ich auch in Britannien ..."). Was ich weiters als angenehm empfand: das Fehlen einer Liebesgeschichte. Die Geschichte ist nun einmal in einer absoluten Männerwelt angesiedelt und ich sehe es überaus positiv, dass der Regisseur sich nicht in überflüssigem Liebesgeplänkel verzettelt, sondern während des ganzen Films ganz nah an den beiden Hauptdarstellern und ihrer Beziehung zueinander bleibt.

2 Sterne Abzug, weil der Film im letzten Drittel leider eindeutig kippt. Neben einigen Ungereimtheiten (ein keltischer Stamm, der Marcus Tag und Nacht über Meilen hinweg jagt, und das zu Fuß, hat noch genug Reserven um ein Kind aus der eigenen Sippe mitzuschleifen und es vor seinen Augen zu töten...der Sinn dieser Szene ist vollkommen an mir vorübergezogen ...) ist an dem ambivalenten Gesamteindruck vor allem das Finale schuld, das derart pathetisch und unglaubwürdig gestaltet wurde, dass ich nur entsetzt den Kopf schütteln konnte. War der Film bis dahin eher nüchtern und dezent, vor allem was die Moralkeule angeht, schlägt sie in der finalen Konfrontation mit voller Wucht zu und man erinnert sich: stimmt, das ist ja ein Hollywoodfilm, mpf.

Empfehlen kann ich "Der Adler der neunten Legion" dennoch, wegen seiner visuellen Wucht, seiner Geradlinigkeit und seinen interessanten Figuren. Wer ein Fable für Sandalenfilmchen hat, kann getrost zugreifen!
1616 Kommentare| 96 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Im Jahre 120 verschwindet eine der ältesten Legionen der römischen Armee. Die neunte Legion mit einer Truppenstärke von 5.000 Mann verschwindet im nördlichen Britannien. Als Antwort darauf lässt Kaiser Hadrian einen Wall errichten, der das Ende der bekannten Welt markiert. Marcus Flavius Aquila (Channing Tatum), Sohn des Kommandanten, der als letzter die Standarte trug will seinen Familiennamen wieder reinwaschen und übernimmt 20 Jahre später das Kommando über einen Grenzaußenposten. Geistesgegenwärtig kann er ein größeres Gemetzel vermeiden, wird dabei aber selbst schwer verwundet. Er bekommt daraufhin eine ehrenhafte Entlassung. Sein Onkel (Donald Sutherland) kauft ihm einen keltischen Sklaven, Esca (Jamie Bell), den er zuvor bei Gladiatorenspielen retten konnte.

Zufällig kommt ihm zu Ohren, das die Standarte der Neunten gesehen wurde. Mit Esca begibt er sich auf eine gefährliche Reise...

Ganz spannend gemacht, zeigt der Film jedoch eher optische Schauwerte. Er glänzt mit einer Detailtreue, die dem Regisseur und eigentlichen Dokumentarfilmer Kevin Macdonald zu verdanken ist. Selten sieht man innerhalb eines Spielfilms das Alltagsleben eines römischen Legionärs, den Aufbau und die Sicherung einer römischen Befestigungsanlage. Die Geschichte selbst basiert auf dem fiktven Verschwinden der realen neunten Legion, s. bereits Centurion. Diverse Specials werten den Film mit einem alternativen Ende, zusätzlichen Szenen, die m. E. hätten drin bleiben sollen, bspw. erklärt sich so die gesonderte Einstellung des keltischen Wagenlenkers und Interviews auf.
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am 18. August 2013
Handlung im Groben:

120 nach Christus marschiert die 9. Legion unter Befehl von Flavius Aqilia nach Nordbritannien vor, sie kehrt allerdings nie heim und über den Verbleib der Legion und dessen Standarte, dem Goldenen Adler, fehlt jede Spur.
Marcus Aqilia, Sohn von Flavius lässt sich als Centurio nach Britannien versetzen, um die Ehre seiner Familie wieder herzustellen, da man den Verlust der 9. Legion und des Adlers seinem Vater angeheftet hat.
Marcus rettet einem britannischen Sklaven, Esca das Leben und begibt sich mit ihm auf die Reise gen Norden, auf der Suche nach seinem Vater, den Überresten der Legion und dem Adler, dabei dringen sie immer weiter in Feindesland vor...

Sonstiges:

Der Film ist zwar mit einem historischen Hintergrund ausgestattet, allerdings darf man keinen Film erwarten, der haargenau die Fakten wieder spiegelt, sondern einfach "nur" eine Geschichte erzählen will.
Ich empfand die Handlung als relativ authentisch und nachvollziehbar, es gab zwar etwas, was ich etwas unlogisch empfand (Spoiler! Die "bemalten" Krieger aus dem Norden, welche zu Fuß Marcus und Esca verfolgen und die Ausdauer deren Pferde haben, auch wenn die Krieger Pfade nutzen können als Abkürzung, welche für Pferde unpassierbar sind).

Technisches:

Die Synchronisation empfand ich als sehr gelungen, die Dialoge sind meiner Meinung nach passend gewählt, der Ton gesamt war auch gut anzuhören und gefiel.
Optisch machte der Film auf DVD auch eine gute Figur, die gezeigten Bilder sahen trotzdem sehr gut aus.
Schauspielerisch kann man nichts bemängeln, da wurde nichts falsch gemacht.
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am 12. August 2011
Eine Literaturverfilmung trifft stets auf zwei Gruppen von Zuschauern: Jene, die die Romanvorlage kennen und jene, bei denen das nicht so ist.

Im Fall des "Adlers der neunten Legion" sind letztere wohl als die glücklicheren zu bezeichnen, ihnen wird zwei Stunden brauchbare Unterhaltung geboten. Die Kenner der Vorlage haben es schwerer.

Der "Adler" von Rosemary Sutcliff ist ein in Deutschland durchaus populäres Buch. Es stand auf der Auswahlliste zum deutschen Jugendbuchpreis und wird auch gegenwärtig noch an vielen Schulen zur Lektüre herangezogen.

Dies ist nicht die erste Verfilmung des Stoffes. Die BBC produzierte 1977 eine sechsteilige Miniserie, die allerdings nach ihrer Erstausstrahlung "in der Versenkung verschwand". Eine deutsche Fassung dieser Produktion gibt es nicht.

Das ist womöglich schade, denn der Fernsehmehrteiler erscheint als das geeignete Format zur Adaption einer so vielschichtigen Vorlage.

Die Positiva:
Die Besetzung überzeugt und das tun im Allgemeinen auch die darstellerischen Leistungen. Dass die Regie mit ihren guten Schauspielern teilweise schluderig umgeht ist diesen nicht anzulasten.
Die Filmmusik ist sehr gelungen.
Das Design der Produktion überzeugt zumindest in den ersten zwei Dritteln des Film, auch wenn man der Ausstattung das geringe Budget anmerkt, die eher an eine TV-Produktion erinnert.
Der Film ist für sich ein besserer Film als mancher Sandalenfilm der vergangenen Jahre. Positiv anzumerken ist etwa der Versuch einer halbwegs authentischen Darstellung römischen Lebens.

Natürlich ist der Vergleich mit der Romanvorlage nicht zu umgehen.
Bei einer Literaturverfilmung im Format eines Spielfilms ist die Ausdünnung der Handlung eine Notwendigkeit. Insofern gibt es Veränderungen zur Vorlage, die zu verzeihen sind:
Dass die Vorgeschichte um den Jäger Cradoc weggelassen wird, ist aus filmökonomischer Sicht verständlich.
Dass die Geschichte um das Wolfsjunge "Wolf" weggelassen wird, ist ebenso verständlich.
Dass die Nebenhandlung um das Nachbarsmädchen Cottia weggelassen wird ist schon weniger verständlich.
Dass die Figur des "Esca" vollständig umgedeutet wird, hat nichts mit Filmökonomie zu tun.
Dasselbe gilt für die Figur des Guern, der zu den interessantesten Figuren des Romans zählt und mit dem sich einige der eindrücklichsten Szenen des Buches verbinden. Diese entfallen vollständig.

Die eigentlichen Probleme des Films beginnen allerdings erst im letzten Drittel des Films mit dem Auftauchen der Krieger der Pikten. Niemand hat eine genaue Vorstellung davon, wie diese britannischen Krieger ausgesehen haben. Leider hat man sich hier aber allzu sehr an den Irokesen Nordamerikas orientiert, sodass man minutenlang glaubt, den "Letzen Mohikaner" zu sehen und nicht den "Adler" aus römischer Zeit.
Im Übrigen fliegt die Romanhandlung nun endgültig zum fenestra hinaus, der Film lässt keinerlei Ähnlichkeit mit seiner Vorlage mehr erkennen. Gleichzeitig geht der Film auch inszenatorisch den Bach hinunter. Die Szenen wirken teilweise dilettantisch eingerichtet und abgedreht. Die Schlussszene des Films wirkt wie hingerotzt, fast wie eine Parodie auf die Vorlage. ("Der Senat wird die Legion wieder aufstellen, man wird dir vielleicht das Kommando antragen.")

Besonders befremden muss das Ausmaß an brutaler Gewalt, das eine FSK 12 schon fast fragwürdig erscheinen lässt. Das Buch richtet sich an ein jugendliches Publikum und erlegt sich in Sachen Gewalt eine gewisse Zurückhaltung auf. Der Film illustriert brutale Gewalt gerade auch an Jugendlichen und Kindern. Ein Kinderfilm ist dies bestimmt nicht.

Insgesamt ist der Film eine vertane Chance! Lest das Buch! Es bietet eine andere, eine um viele Klassen bessere Geschichte!
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am 30. März 2013
Zuerst: Ich bin ein Fan von Historienfilmen aller Art. Und weil ich schon so viele gesehen habe, bin ich ein kritischer Fan. Deshalb war ich von einigen stark beworbenen Epen dieser Art etwas enttäuscht und von diesem eher 'kleinen' Film sehr angenehm überrascht.

Die Story (ich kenne das Buch nicht) finde ich in der Anfangsphase zu sparsam erzählt, deshalb nur 4 Sterne. Ich hätte mir eine ausführlichere Vorstellung der Hauptpersonen gewünscht (warum hat Marcus einen Onkel in Britannien, wie hat er sich den Respekt der Männer erarbeitet...). Das war etwas zu kurz gefasst. Auch die Sache mit der Ehre hätte man für ein nicht geschichtsinteressiertes Publikum ausführlicher erklären sollen.

Aber ich habe selten einen glaubwürdigeren römischen Soldaten gesehen. Tatum spielt den Sohn aus gutem Hause, der ob der Schande seines Vaters zur Zurückhaltung gezwungen ist, sehr nachvollziehbar. Er verhält sich bedeckt, wie jemand, der Zeit seines Lebens viele Vorurteile erfahren hat. Aber er vermittelt doch, dass seine Figur einen eigenen Willen besitzt und diesen durchzusetzen vermag.

Dass man Tatum die Kampfsequenzen abnimmt, überrascht niemanden. Dass er Selbstzweifel und unterdrückte Emotionen darstellen kann, hat mich überrascht. Ich fand ihn gut. Allerdings hat ihm Jamie Bell (Esca) auch über weite Strecken die Bälle perfekt zugespielt. Und für Marc Strong hätte ich mir eine bessere Rolle gewünscht, da ich ihn für einen wirklich richtig guten Schauspieler halte. Leider mimt er meistens nur die Bösewichte. Fazit: Mehr als einmal ansehen.
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TOP 1000 REZENSENTam 11. Februar 2015
Es sei eingangs angemerkt, daß ich die Buchvorlage nicht kenne und ich den Film als eigenständiges Werk sehe. Ich habe aber großes Verständnis für alle, die das Buch kennen und deshalb maßlos enttäuscht von der Umsetzung sind, da mir das bei anderen Verfilmungen ebenfalls schon so erging.

Für sich genommen erzählt der Film eine hoch interessante Geschichte über Loyalität, Freundschaft und Ehre. Dabei muß man sich aber frei machen von der heutigen Bedeutung und Tiefe dieser Werte. Der Ehr-Begriff hatte eine fast uneingeschränkte Tiefe in der damaligen Zeit und bedeutete einem Mann alles. Insofern ist es auch einfach zu verstehen, warum der frisch ernannte Zenturio Marcus Aquilla sich als ersten Kommandoposten Britanien aussucht, will er hier doch die Familienehre wieder herstellen. Sein Vater hatte vor 20 Jahren die neunte Legion in Britanien geführt und ist mitsamt den Insignien (Standarte mit dem goldenen Adler) dieser Armee verschollen. Aufgrund fehlender weiterer Informationen wird der Vater daher als Feigling betrachtet und die Familienehre ist verloren. Jedoch wird der junge Zenturio nach einem Angriff auf seine Festung, die er zwar ruhmreich abwehren kann, basierend auf einer schweren und als unheilbar geltenden Beinverletzung, ehrenhaft aus dem Dienst entlassen. Er rettet einem jungen Sklaven in der Arena das Leben und bekommt diesen von seinem Onkel zum persönlichen Sklaven als Geschenk. Bald darauf hört der Zenturio von einem Gerücht, daß der Adler nördlich vom Hadrianswall mitten im Feindesland aufgetaucht sei, und macht sich allein mit seinem Sklaven auf, den verlorenen Adler wieder zu finden.

Mit einem doch überschaubaren Budget von ca. 22 Mio USD wurde dieser Film produziert, wobei man diesem einen sehr guten Look zusprechen muß. So kann der Film speziell in der Eröffnung Punkten, wie z.B. In den Szenen mit der Verstärkung der Festungsanlage oder auch der Abwehrschlacht. Die FSK Freigabe ab 12 erscheint mir hier jedoch sehr fragwürdig. Eine 16er Freigabe würde ich angemessener finden. Auch wenn die Schlachtszenen nicht zu ausgedehnt dargestellt werden, zeigen diese doch recht realistisch das grausame Töten und Sterben jener Zeit! Die zweite Hälfte mit der Suche nach dem Adler mitten in Feindesland finde ich persönlich etwas schwächer und teilweise ist die Handlung etwas flach und unglaubwürdig. Dennoch kann der Film gut unterhalten und mit ansprechenden schauspielerischen Leistungen von Channing Tatum und Jamie Bell punkten. Gewohnt souverän ist die Darstellung von Donald Sutherland in einer schönen Nebenrolle.

An der technischen Umsetzung der DVD gibt es gar nichts auszusetzen. Das 16:9 Bild ist glasklar und weißt keine Fehler auf. Als Sprachoptionen stehen Deutsch und Englisch zur Verfügung, sowie deutsche Untertitel. Tonformat ist Deutsch DTS, DD 5.1 und Englisch DD 5.1. Darüberhinaus bietet die DVD noch eine ganze Reihe an Extras wie Making of und Alternatives Ende, Wendecover, Entfallene Szenen und Featurette, Dt. und Original-Kinotrailer sowie einen Audiokommentar vom Regisseur Kevin MacDonald.
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am 19. Mai 2014
Ich habe mir Film völlig unvoreingenommen, auch ohne Kenntnis der Romanvorlage, angesehen und war begeistert.

Natürlich stimmen einige Szenen aus historischer Sicht nicht, teilweise werden auch Ereignisse verschiedener Jahrhunderte zusammen gewürfelt. Das schadet der Spannung aber meiner Meinung nach nicht. Die ersten 10 Minuten fand ich etwas zäh, aber dann findet man alles wieder was man in einem Sandalen-Film erwartet: Schlachten, raue aber grundehrliche Männerfreundschaften und idealistische Helden. Alles in allem ein kurzweiliger und spannender Film!
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am 17. Januar 2013
Zum Inhalt:
Im Jahr 140 nach Christus erstreckt sich das Römische Reich bis nach Britannien, doch hoch im Norden der Insel herrschen die rebellischen Stämme Kaledoniens. Vor 20 Jahren verschwand dort die 5.000 Mann starke, von Flavius Aquila kommandierte Neunte Legion spurlos. In Britannien eingetroffen, will Flavius′ Sohn Marcus (Channing Tatum) den angeschlagenen Ruf seines Vaters wiederherstellen und das Mysterium aufklären. Als ein Gerücht die Runde macht, dass der Goldene Adler, das Feldzeichen der Legion, jenseits des Hadrianswalls gesichtet wurde, bricht Marcus sofort auf. An seiner Seite ist Esca (Jamie Bell), ein junger britischer Sklave, der Marcus Treue schwor, nachdem dieser ihm das Leben rettete. Je weiter die beiden Männer, die eigentlich nur Misstrauen und ein Eid verbindet, in das Territorium vordringen, das für Rom das Ende der bekannten Welt markiert, desto größer wird die Gefahr - und auch das Geheimnis um Esca.

Es sei erwähnt, dass ich das Buch (noch) nicht gelesen habe und daher unbelastet an den Film herangegangen bin. Vergleiche kann ich also nicht ziehen.
Und da ich ein Fan gut gemachter, historischer Action-Filme bin, kamen mir die Story, das Setting und die Ausarbeitung der einzelnen Charaktere absolut entgegen. Die Rollen waren treffend besetzt, die Geschichte ist spannungsgeladen, dramatisch, interessant bis fesselnd und absolut glaubwürdig umgesetzt. Die Annäherung der sehr unterschiedlichen, anfangs feindlich ausgerichteten Haupt-Charaktere Marcus und Esca ist gelungen ausgearbeitet und noch besser dargestellt. Mir fehlt auch nicht die obligatorische Liebesgeschichte, denn hier wird die wachsende Freundschaft zwischen Sklaven und Herrn, ehemaligen Feinden in den Mittelpunkt gerückt. Tolle Bilder und die untermalende Musik komplettieren "Der Adler der Neunten Legion" zu einem Schmankerl für alle Genre-Fans. In einem historischen Helden Epos darf es für mich dazu durchaus szen. Pathos geben - für die Ehre, den Mut und die Freundschaft.
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am 19. Dezember 2012
Bild und Ton sind fantastisch auf dieser BluRay! Es gibt auch einige Extras, so kann man z.B. sehen, wie es am Set zugegangen ist, es gibt Interviews mit den Darstellern etc.

Inhalt: Die britannische (neunte) Legion wird nicht mehr wiedergesehen nach einem harten Kampf und deren Adler - DAS heilige Zeichen einer Legion - wird gerüchteweise im hohen Norden Britanniens wieder gesehen. Mittlerweile ist der Sohn des Legionführers erwachsen und hat eine eigene - leider hatter er bei einem Kampf eine schwere Verwundung und wird ehrenhaft aus dem DIenst entlassen. Das gefällt dem doch noch jungen Soldaten überhaupt nicht und er will mit seinem neuen Sklaven (er mag eigentlich keine Sklaven, sowas hält er für unnötig) in den Norden Britanniens reisen und heraus finden, was mit seinem Vater geschehen ist. Der hat nämlich durch den Verlust des Adlers einen schlechten Ruf in Rom. Der Sklave kennt sich dort sehr gut aus und um Weiterzukommen musss sich der junge Feldherr als Sklave seines Sklaven ausgeben, damit keiner Verdacht schöpft. Sie finden dann auch den Adler und den Rest der Legion, die grausam nieder gemetzelt wurde. Die helfen ihm dann gegen den Adler-Dieb kämpfen.
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am 30. September 2012
Der Film basiert auf eine gute Story die auch ganz Ordentlich umgesetzt wurde.
Ihn zu vergleichen mit Gladiator ist jetzt etwas weit her geholt.

Ich würde Ihn mehr in Richtung King Arthur ansiedeln von der Produktion.

Der Film hebt sich durch schöne Musik und Landschaftsaufnahmen hervor,
wird nie langweilig, wird aber auch nicht wirklich spannend, obwohl man nicht sicher sein kann
ob der Sklave wirklich seinem Heer treu bleibt.

Unter dem Strich ein Film der nicht wirklich Blutig ist, was schon mal gut ist,
der einen Unterhält ohne zu langweilen, aber auch nicht wirklich in die tiefe geht.

Für Fans von England sehr zu empfehlen, da dieser Film nichts mit Rom an sich zu tun hat als Kulisse,
sonder es sich rein um diese Legion und Ihren aussen Posten wie in King Arthur handelt.

Die Bluray kommt etwas mager daher was das Bonus Material betrifft, aber ist für den Preis Okay.

Der Film ist zu empfehlen, man darf nur kein Blockbuster erwarten, so wie es beworben wird.
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