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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
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am 28. Februar 2012
Haben vorher 5 Jahre lang die kleinere Maschine in Gebrauch gehabt und waren stets zufrieden mit DeLonghi. Auch bei dieser ist das Ergebniss in der Tasse mit und ohne Schaum vollkommen zufriedenstellend. Leider hat sich nach 2 Wochen Gebrauch( circa 50 Tassen mit Milchschaum) der Drehknopf für den Milchaufschäumer verabschiedet. Er "drehr durch". Unverständlich, warum seitens der Firma ein billiger Plastikknauf bei solch einer Dauer- Belastungsaufgabe genommen wird. Leider an der falschen Stelle gespart. Gerät wird ersatzlos umgetauscht. Schade, denn der Kaffee schmeckt wirklich gut.

Nachtrag: Rückgabe war überhaupt kein Problem, 6 Sterne für Amazon! Haben uns wieder die DeLonghi ESAM 3000 B gekauft und sind voll und ganz zufrieden. Und das auch noch für knapp hundert Euro weniger.
Ich hoffe, diese Rezension war hilfreich für Sie. Danke für Ihre Bewertung:-)
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am 8. Januar 2012
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die DeLonghi ESAM 04.120 ist anscheinen die Weiterentwicklung der ESAM 04.110, einem gut getesteten Vollautomaten der unteren Mittelklasse, und noch nicht auf der Homepage von DeLonghi gelistet.

Lieferung & Verarbeitung:
Beim ersten Auspacken fällt die überraschend gute Verarbeitung der Maschine auf. Auf den Bildern wirkt der Vollautomat qualitativ weniger ansprechend, als er sich in Wirklichkeit darstellt. Die Vorderseite besteht aus mattem Kunststoff, in dem silberne Kunststoffknöpfe und und ein schwarzes Bedienpanel eingelassen sind. Der Rest des Gehäuses besteht aus schwarzem Kunststoff, nur das Abtropfgitter ist aus Metall gefertigt. Das einzige, was nicht ganz die gute Qualität unterstreichen möchte ist die Warmhaltefläche/Tassenabstellfläche. Sie wirkt wie eine dünne Folie in Metalloptik. Ansonsten stimmt die Optik des Gerätes und macht eine Integration in moderne Küchen einfach. Auch von den Abmessungen her ist das Gerät nicht zu auffällig. Die Maschine ist 28cm breit, ca. 33cm tief (ohne Auffangschale) und ca. 35 cm hoch.
Erwähnt werden sollte noch, dass dem Gerät bereits Entkalker beilag, so dass die ersten Entkalkungen keine weiteren Kosten verursachen.

Inbetriebnahme:
Nach dem Zusammensetzen des Gerätes und dem Entfernen der obligatorischen Schutzfolien wird die Maschine erstmalig konfiguriert. Dazu muss mittels beiliegendem Teststreifen die Wasserhärte bestimmt und in das Gerät eingegeben werden. Sicherlich wird darüber die Häufigkeit der Entkalkungsfunktion beeinflusst. Verwunderlich war, dass trotz gefiltertem Wasser der Teststreifen fast vollständig ausschlug, was häufigere Entkalkungen zur Folge haben wird. Anschließend musste Wasser über die Dampfdüse abgelassen werden. Dann war die Maschine bereits einsatzbereit. Erfreulich war, dass neben der Wasserhärte auch die Kaffeetemperatur voreinstellbar war, so dass hier die verschiedenen Vorlieben auch berücksichtigt werden können. Zusätzlich kann die Zeit, nach der sich die Maschine automatisch abschaltet, eingestellt werden, hier stehen Werte zwischen 15 min und 3 Stunden zur Auswahl.
Die ersten Tassen Kaffee, die dann produziert werden, dürfen noch nicht als Maßstab angesehen werden. Die Maschine brauchte circa 4 Tassen, bis das vollständige Kaffeearoma vorhanden war.

Kaffeezubereitung:
Man hat die Wahl, ob die Maschine 1 oder 2 Tassen Kaffee produzieren soll, wobei die Menge zwischen 18ml und 193ml bei einer Tasse variiert werden kann. Das Ergebnis ist dabei sowohl optisch als auch geschmacklich sehr gut. Ich habe durch einen Bürojob viele Vergleichsmöglichkeiten mit den Maschinen diverser Hersteller. Die DeLonghi braucht sich hier nicht zu verstecken. Die Crema ist sehr ansehnlich und das Aroma, welches natürlich in der Intensität angepasst werden kann, sehr lecker. Wie zuvor beschrieben kann die Temperatur angepasst werden, wobei selbst die mittlere Einstellung einen heißeren Kaffee als einige Pad-Maschinen erstellt. Sollte die Kaffeezubereitung zu langsam erfolgen, oder keine vernünftige Crema entstehen, so kann dies über die Einstellung des Mahlwerks korrigiert werden. Das Betriebsgeräusch der Maschine ist durchschnittlich laut. Man kann sich während des Brühvorganges durchaus neben dem Gerät unterhalten, ohne dass es als störend wahr genommen wird.

Reinigung:
Die Maschine spült sich sowohl beim Ein- als auch beim Ausschalten selbstständig, so dass hier immer ein wenig Wasser in die Auffangschale läuft und diese regelmäßig gelehrt werden muss. In der Auffangschale eingesetzt ist der Tresterbehälter, welcher laut Anleitung beim Öffnen der Vordertür stets mit geleert werden muss. Die Reinigung geht unter klarem Wasser recht gut, sofern man sie denn regelmäßig durchführt und nichts eintrocknet oder anfängt zu schimmeln. Leider sind die Teile nicht spülmaschinenfest und dürfen allenfalls mit einem milden Reiniger gesäubert werden. Die Brühgruppe lässt sich
aus dem Gerät entnehmen und unter klarem Wasser abspülen, dies ist jedoch mittlerweile bei vielen Maschinen Standard.

Milchschaum:
Der Milchschaum für Cappuccino oder Latte Macchiato wird bei dem Gerät nicht automatisch produziert, sondern muss klassisch mit einer Dampfdüse produziert werden. Dabei kann die Düse entweder zum Erhitzen von Milch oder zum Aufschäumen benutzt werden. Das Gerät bietet eine gesonderte Taste, welches die Dampffunktion aktiviert. Laut Anleitung sollte die Funktion nicht mehr als 3 Minuten benutzt werden und anschließend muss das Gerät 10 Minuten abkühlen oder Wasser durch die Dampfdüse abgelassen werden, bevor wieder Kaffee produziert werden kann. Der Milchschaum gelingt mit ein wenig Übung sehr gut, jedoch muss man anschließend die Düse zerlegen und reinigen, was ein wenig umständlich ist. Hier ist die Senseo Latte Select ein wenig nutzerfreundlicher, da zur Reinigung nur Wasser in den Milchtank gefüllt werden muss.

Kritikpunkte:
Kein Gerät ist perfekt. Auch bei der ESAM 04.120 findet sich etwas, was man hätte besser machen können. So ist die automatische Spülfunktion zwar gut, jedoch spritzt durch das austretende Wasser immer wieder Wasser auf das Abtropfgitter welches dadurch schnell unansehnlich wird. Man kann sich behelfen, wenn man eine leere Tasse nach der Nutzung unterstellt, welche das Spülwasser beim Aus- und Einschalten aufnimmt. Weiterhin ist bei unserem Gerät der Dampfregler ziemlich schwergängig. Dies ist aber nur eine Kleinigkeit und trübt das Gesamtbild nicht essentiell.

Fazit:
Die DeLonghi ist eine gute Mittelklasse Maschine, welche einen häufigen Kritikpunkt anderer DeLonghi Geräte, die einstellbare Kaffeetemperatur, beseitigt. Der produzierte Kaffee lässt sich so den Vorlieben des Nutzers sehr gut anpassen und mithilfe der Dampfdüse gelingt auch leckerer Milchschaum, wobei man diese klassische Art der Zubereitung mögen muss. Wer das nicht mag, wird sich nach einem Gerät mit integrierter Afschäumfunktion umsehen müssen.
Das Gerät hat zwar auch ein paar kleine Drawbacks, welche jedoch durch das gute Kaffeeerlebnis kompensiert werden.
Es bleibt zu sagen: Die DeLonghi 04.120 ist ein empfehlenswertes Gerät, mit ansprechender Optik/Qualität und einem sehr guten Kaffeeerlebnis. Der Preis wird sich sicherlich dem Vorgängermodell noch annäheren, was das Preis-Leistungsverhältnis noch optimieren wird.
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Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Bisher hatte ich eine Senseo Latte Select und mit Vollautomaten keine Erfahrung. Zwar haben wir desöfteren schon einmal mit einem Vollautomaten geliebäugelt, aber wenn man keine Ahnung hat, dann lässt man aufgrund des höheren Preises ja doch lieber die Finger. Umso erfreuter war ich diesen Vollautomaten nun testen zu können.

Gut verpackt angekommen und ausgepackt sollte er auch gleich in Betrieb genommen werden. Ein riesen Ding, zumindest im Vergleich zur bisherigen Maschine, aber doch eher kleiner als befürchtet und erst einmal einschüchternd, wenn man ahnungslos davor steht. Also erst einmal die Bedienungsanleitung zu Rate gezogen, die glücklicherweise beilag, gut gegliedert und leicht verständlich war.

Die ersten vorbereitenden Schritte waren einfach und da vorher schon Kaffeebohnen besorgt worden sind, war der erste Kaffee schnell in der Tasse. Die ersten Tassen haben wir erst einmal weggeschüttet, obwohl sie schon recht gut ausschauten, aber in der Anleitung wurde geschrieben, dass diese ersten Tassen noch kein optimales Ergebnis liefern und wir wollten uns den ersten Eindruck nicht durch ggf. nicht optimal zubereiteten Kaffee versauen.

Die Bedienung ist auch denkbar einfach, wenn man einmal weiß was die vielen Knöpfe, Lichter und Hebel so alles zu bedeuten haben, dann lässt sich die Maschine sehr intuitiv bedienen.
Der erste Kaffee war dann auch so richtig, richtig gut! Wie mein Mann so schön sagte: "Im Gegensatz zu dieser macht unsere Senseo nur braunes Wasser".
Herrlich finden wir beide, dass sich die Wasser- und Bohnenmenge individuell einstellen lässt. Das ist besonders praktisch, wenn der eine seinen Kaffee lieber stärker und der andere seichter haben möchte oder man noch Milch hinzugeben möchte. Die Einstellungen, die für einen persönlich ein perfektes Ergebnis liefern, die muss man allerdings selbst herausfinden, aber auch das haben wir nach einigen Kaffees rausgehabt.
Auch der Mahlgrad und der Brühgrad lassen sich einstellen, das haben wir allerdings bislang nicht gemacht, denn für den Anfang ist der Mahlgrad optimal eingestellt und auch mit der Temperatur sind wir zufrieden, der Kaffee ist schön heiß.

Jetzt zur Dampfdüse. Ich liebe Milchschaum auf meinem Kaffee und war total gespannt wie diese Düse den Milchschaum hinbekommt. Von dem Ergebnis war ich wirklich sehr überrascht. In sekundenschnelle ist die Milch herrlich hoch aufgeschäumt und kann sich sehen lassen. In der Anleitung steht, dass man die Dampfdüse nicht länger als 3 Minuten am Stück in Betrieb haben sollte, aber selbst wenn ich Milch für vier Portionen aufschäume benötige ich nicht mal annähernd so lange. Von diesem Ergebnis war ich jedenfalls überzeugt. Auch die Milch erwärmen kann man mit dieser Düse. Funktioniert, ist für uns aber überflüssig und wird kaum genutzt.
Allein den Hebel um die Dampfdüse in Betrieb zu nehmen finde ich ein wenig schwergängig, das nervt mich etwas, ist aber auch Gewöhnungssache. Überrascht war ich noch von der Lautstärke. Man hört beim Aufschäumen kaum etwas, die Maschine ist dabei recht leise, was ich auch so nicht gedacht hätte.
Wenns schnell gehen und trotzdem Kaffee mit Milchschaum (also Cappuccino) sein soll, dann nutze ich allerdings meistens doch eher die Senseo Latte Select, das geht dann doch ein wenig fixer. Der Kaffee mit dem Vollautomaten ist aber zugegeben besser.

Am meisten beeindruckt hat mich, neben dem guten Geschmack, die Reinigung. Die Maschine ist unglaublich einfach zu reinigen. Ein paar Handgriffe nur und die Brühgruppe ist entfernt und kann gereinigt werden, ebenso wie auch das Auffangbecken für Restwasser und Kaffeesatz und die Milchdüse. Das kommt mir als fauer Mensch sehr gelegen.
Ansonsten reinigt sich die Maschine nach jedem Einschalten selbstständig auch einmal, daher sollte am besten immer etwas unter dem Kaffeeauslass stehen.

Der Wasserhärtegrad lässt sich übrigens auch einstellen. Anhand dessen zeigt die Maschine an, wann eine Entkalkung stattfinden sollte. Der in der Anleitung erwähnte Streifen zur Wasserhärte-Testung war leider nicht beiliegend, glücklicherweise wissen wir allerdings, dass wir sehr hartes Wasser haben. Werksseitig ist die Maschine schon auf sehr hartes Wasser eingestellt.
Etwas unglücklich finde ich, dass in der Anleitung darauf hingewiesen wird, dass jeglicher Garantieanspruch erlischt, wenn Entkalker genutzt wird, der nicht von DeLonghi stammt. Ich finde, dass ist wieder unnötige Geldmacherei. Netter wäre, wenn man einfach darauf hinweisen würde, welche Art Entkalker geeignet ist. Aber gut, dies gehört ja bei vielen Firmen mittlerweile leider fast schon zum 'guten Ton'.

Generell war ich sehr überrascht von der einfachen Handhabung und musste mehrfach in der Anleitung nachschauen, ob man nicht doch noch mehr machen muss, aber dem ist tatsächlich nicht so. Hätte ich das gewusst, dann hätten wir schon lange einen Kaffeevollautomaten hier stehen gehabt.
So bin ich beinahe restlos überzeugt und kann diesen Vollautomaten nur empfehlen. Die paar Mini-Kritikpunkte haben meines Erachtens nach auch keinen Stern Abzug verdient.
Volle Punktzahl also für diesen tollen Kaffeevollautomaten!
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am 14. Januar 2015
In diesem Preissegment sicher eine gute Wahl. Hatte vorher 5 1/2 Jahre eine Saeco ähnlicher Bauart, mit der ich auch sehr zufrieden war. Die DeLonghi hat angeblich einen super Milchaufschäumer, den hab' ich aber noch nie benutzt, also kann ich dazu nichts sagen.Der Kaffee ist (wie schon viele andere vor mir erwähnt haben) richtig heiß. Schmeckt gut, und mit den simplen Drehknöpfen kann jeder in der Familie nach ein paar Probetassen "seinen" Kaffee brühen. Auslaufhöhe ist einfach zu verstellen, und im Gegensatz zu anderen Herstellern auch für sehr hohe Tassen (in Bayern "Haferl") geeignet. Da wir hier einen ziemlich hohen Wasserhärtegrad haben, verwende ich gefiltertes Wasser, was dazu führt, dass ich den Härtegrad auf Minimum stellen konnte (lt. beiliegendem Messstreifen) und somit habe ich ein Entkalkungsintervall von knapp 8 Wochen, obwohl wir täglich im Schnitt 1 - 1 1/2 Tanks Wasser in Kaffee "umwandeln". Um das abzuwarten habe ich auch mit der Bewertung so lange gezögert.
Die tägliche Reinigung ist auch einfach, obwohl ich mich frage wozu im Auffangbehälter diese Zwischenwand eingezogen wurde. Mit der Stabilität kann's eigentlich nix zu tun haben. Genau dadurch fällt meiner Ansicht nach nämlich bei vollem Behälter manchmal auch Kaffesatz ins innere der Maschine. Da allerdings die Brühgruppe so herrlich kompakt ist, kann man das mit einem Küchentuch leicht entfernen. Beim Entkalken und gründlichen Reinigen gibt's dank der kleinen Brühgruppe nichts zu beanstanden. Der Vorgang läuft kurz und unproblematisch laut Anweisung, und die Brühgruppe ist leicht zu säubern. Aus- und Einbau ist echt simpel. Lediglich der horizontal eingebaute Wassertank ist etwas nervig, weil beim Herausziehen, immer ein paar Tropfen auf die verchromte Abtropfplatte fallen. Natürlich hat der Tank in dieser Bauart den Vorteil, dass man die Maschine in die Ecke stellen kann, weil kein seitlicher Zugriff erforderlich ist, aber wie gesagt - das Getropfe nervt - daher auch nur 4 Sterne.
Ansonsten durchaus empfehlenswert - besseren Kaffe liefert in dieser Preislage wohl keine. Saeco war bei der Wartung und Reinigung viel komplizierter, und Jura - naja da muss man schon tiefer in die Tasche greifen. Fazit: Schön, preiswert, empfehlenswert!
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TOP 500 REZENSENTam 10. Februar 2016
Nach einem Gerät mit fest verbauter Brühgruppe ist unser Fazit: Einmal und nie wieder. So etwas ekliges, zumal nicht mal die werkseitig vorgeschriebene Reinigung mit zugehörigem Zwangsreiniger den Schimmel im Gerät beseitigen kann. Unsere erste Maschine war eine DeLonghi und daher wussten wir, was uns erwartet. Auch war uns klar, dass die Milchschaumfunktion mit Ansaugschlauch nicht weniger hygienisch ist, egal was die Hersteller uns vorgaukeln. In YouTube gibt es ein schönes Video dazu. So verwundert nicht, warum die Maschinen wenigstens äußerlich zu glänzen versuchen. Zudem rümpft ein gelernter Barista auch bei einer teuren Maschine die Nase, da ist Kaffee eine Leidenschaft und in gewissem Sinne Esoterik. Zurück aber zu unseren Anforderungen: Eine solide Maschine ohne Milchfunktion, das kann man anders besser und schneller machen. Und für den Notfall haben alle einen Heißwasser-/Dampfauslauf.

Bevor ich zur eigentlichen Maschine komme, hier mal ein Exkurs in die Ergebnisse meiner Nachforschungen. Denn die DeLonghi-Seite ist alles anderes als übersichtlich, das gilt auch für die Modellreihen. Liest man sich im Netz schlau wird schnell klar, dass im Einstiegssegment nämlich kein Weg an DeLonghi vorbei führen wird. Auch sind die Modelle weitestgehend identisch und wurden hier und da optimiert. Die ESAM 3000 wird seit Jahren gebaut und im Laufe der Zeit verfeinert, laut einem Forum ist die ESAM 4.120 die Nachfolgerin der ESAM 4.110 und diese wiederum der ESAM 4000 und ESAM4200. Und hier heißt es, dass die Unterschiede zwischen der ESAM3000 und ESAM4000 lediglich im Design liegen, dabei steht der Buchstabe B für schwarz, S für silber, letzteres kostet rund 20 Euro mehr. Während es aber die ESAM 4.110 und ESAM 4.120 mit .B und .S gibt, unterscheiden sich bei den anderen Modellen teils die Nummern (Beispiel ESAM3000.B, ESAM3200.S). Zu guter Letzt gibt es die kompakteren ECAM (C = Compact) und hier rät man eher zur ESAM-Reihe wegen der kürzeren Leitungswege. Magnifica heißen sie dann auch noch, somit ist die Verwirrung komplett.

Da wir auf eine aktive Milchschaumfunktion verzichten wollten, fiel die ESAM 3500 schon mal raus, die bietet dieses Feature. Bei den anderen Modellen wählte ich (diesmal nicht bei Amazon, lokale Händler müssen auch leben) die ESAM 4.120.S aus. Sie kommt gut und sicher verpackt und ist in wenigen Minuten aufgebaut. Das Design gefällt, sieht solide aus und fühlt sich auch absolut so an. Die Funktionalität ist eingängig und fast selbsterklärend, lediglich die Achsen der Drehknöpfe sind etwas schwergängig und wirken etwas fragil. Wie jemand schrieb hat sich der Wasserknopf verabschiedet, hoffen wir mal, dass dies ein Einzelfall ist. Die Taster wirken hingegen solide und haben einen deutlichen Druckpunkt, sind aber auch etwas schwergängiger. Die Serviceklappe, Abdeckungen und Kunststoffteile sind rau und fassen sich absolut wertig an, das Metallgitter für den Tassenabsteller ist etwas dünn. Am Metall für den Kaffeeauslauf hingegen gibt es nichts zu meckern, gleiches gilt auch für die entnehmbaren Teile. Trotz des günstigen Preises wirkt alles sehr stabil und langlebig. Und falls nicht, finden sich im Netz unzählige Anleitungen, Ersatzteile und Reparaturmöglichkeiten. Die Brühgruppe ist entnehmbar und vergleichsweise winzig. Wichtig ist hier übrigens, diese niemals mit Spülmittel und erst recht nicht mit Zitronensäure zu reinigen. Und Trotz der guten Unterstützung im Netz sind 36 MOnate Garantie bei Registrierung möglich, das ist auch eine sehr angenehme Sache und sichert einen die erste Zeit ab.

Als wir sie in Betrieb nahmen, folgten wir der Anleitung. Wasser rein, Bohnen rein, Einschalten und Wasser über den Heißwasserauslauf abfließen lassen. Dann die ersten Tassen bezogen und direkt entsorgt. Nach einigen Tassen schmeckte man noch den Neu-Geschmack, allerdings war dies nach wenigen Bezügen fast verflogen. Schön ist, dass sie im Gegensatz zu unserem "Tamagotchi" (Krups EA 9000) nicht ständig die Besucher mit irgendwelchen Serviceanweisungen auf dem Touchscreen nervt, sondern sich auf den Kaffee konzentriert. Und wenn man sie stets reinigt, kann man auch Schimmel wirksam vorbeugen. Auch die Qualität der Getränke stehen der teuren Krups in nichts nach, auch wenn sie nicht automatisch sämtliche Einstellungen anpasst. Dies kann man auch selbst mit den zwei Rädchen vornehmen und mit der Zeit hat man auch einen Blick für die Einstellungen. Und dabei spart man noch bares Geld.

Fazit: Wem guter Kaffee wichtiger ist als Design mit Schimmelbildung, wird wie wir auf ein aktives Milchaufschäumsystem und fest installierte Brühgruppe verzichten wollen. Hierfür bietet sich die Einstiegsklasse von DeLonghi super an. Die ESAM 4.120 ist sicher eine gute Wahl, aber wem Design weniger wichtig ist, kann auch mit einer ESAM 3000 glücklich werden. Die ECAM-Modelle sind zwar kompakter, sicherlich auch in ihrem Aufbau ähnlich. Die anderen Modelle sind weitgehend identisch, mit der ESAM 3500 erhält man auch einen aktiven Milchaufschäumer. Luxuriöser und teurer geht es mit der ESAM 5500, die auch vielerorts empfohlen wird. Fakt ist aber, dass teure Maschinen oftmals schwieriger zu warten sind und die Hersteller mit Serviceleistungen (Reinigungstabletten, Milchschaumreiniger etc.) die Kunden an sich binden wollen und auch mit Garantieverlust bei Missachtung der Anweisungen drohen. Die Krups XS 3000 und XS 9000 sorgen für jährlich im Vergleich zum Gerätepreis unverhältnismäßig hohe Wartungskosten, die den Schimmel nicht von seiner Ausbreitung abhalten. Bei DeLonghi wird Entkalker verlangt, die Flasche kostet um 12 Euro und hält bei weichem Wasser sicher ein Jahr. Alles andere kann man selbst reinigen, auch die Brühgruppe ist günstig, sofern diese mal defekt ist. Für mich ist ganz klar, dass ich den Pseudo-Luxus nicht brauche und der Kaffe auch nicht im Verhältnis zum Preis besser schmeckt. Denn letztendlich kommt es auch auf die Sorte an. Und wer einfach Wert auf puristische Qualität legt, kann sehr preisgünstig von Hand aufbrühen und toppt bei richtiger Handhabung die teuersten Maschinen.

Noch ein Wort zu Padmaschinen: Als wir unsere Krups aufgrund eines defekten Kaffeedeckels austauschten, überlegten wir auch die Anschaffung von Tassimo und Nespresso. Aber selbst die besseren Maschinen kosten über 150 Euro (Nespresso noch mehr), binden uns an eine oder mehrere Marken und nach zwei Jahren hat man die Kosten für solch einen Automaten wie diesen wieder drin. Daher war klar, es wird wieder ein Vollautomat werden.
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Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die DeLonghi ESAM-Maschine ist ein schön kompakter Kaffeevollautomat, der optisch und vom Platz her in fast jeder Küche seinen Platz finden müsste. Ich war jedenfalls nach dem Auspacken sehr entzückt darüber, dass er nicht zu wuchtig ist.

Von der Ausführung her hätte ich etwas mehr Wertigkeit erwartet - schwerpunktmäßig setzt sich die Maschine aus Plastikteilen zusammen, die zum Teil metallisch anmuten. Besonders bei den Bedienknöpfen hätte man wegen der Griffigkeit und um vorzeitige Abnutzungen zu vermeiden m.E. auf echtes Metall setzen sollen.
Nun - das Ingangsetzen ist denkbar einfach; jedenfalls hatte ich schnell den Überblick über die verschiedenen Teile mit der Gebrauchsanweisung. Manuelle Manöver wie beispielsweise zum Anpumpen von Wasser, wie bei meiner bisherigen einfachen Siebträgermaschine, entfallen. Am Anfang braucht man einige Testläufe und etwas Geduld, vor allem mit der Einstellung des Mahlwerks. Die notwendigen Behälter (Wasser, Tresterauffangbehälter, Auffangschale) und die kleine Brühgruppe lassen sich problemlos rein- und rausnehmen; die Reinigung dieser ist auch gut zu machen, finde ich.

Wenn man die Maschine startet, dann wird erst einmal ein kurzer Reinigungsvorgang automatisch gestartet, wie auch wenn man sie ausschaltet. Welche Teile genau in dem Automaten bewegt werden, ist mir noch nicht so ganz klar, aber es kommt jeweils zu einem wie ich finde sehr unangenehm lauten Geräusch, welches irgendwo zwischen Knacken und Schlagen liegt, wie auch der Geräuschpegel der weiteren Vorgänge (Mahlwerk!) relativ dezibelstark ist. Dies mag im Vergleich zu einem italienischen Kaffeehaus noch "silent" sein, aber in einem deutschen Neubau mit Trockenbauwänden schon zu Problemen mit Mitbewohnern bzw. Nachbarn führen.

Nach der Einrichtungsphase (ach: der versprochene Wasserhärte-Teststreifen war leider nicht dabei) kommt jetzt im Espresso-Modus (also geringste Wassermenge eingestellt, die ist variabel) eine wunderschöne Crema zustande; geschmacklich ist der Espresso auch absolut top.
Nicht ganz zufrieden bin ich mit dem Volumen des Bohnenbehälters vom Mahlwerk - hier muss man aufgrund der geringen Kapazitäten oft nachfüllen.

Die ESAM 04.120.S-Maschine ist ja nur hinsichtlich der reinen Kaffee-Bereitung ein Vollautomat - alles, was mit der "Milchwirtschaft" für andere Kaffee-Spezialitäten zu tun hat, also Cappucino, Latte-Macchiato, muss manuell zusätzlich "erarbeitet" werden. Dazu gibt es den Pannarello, also die Milchaufschäumdüse, die Wasserdampf in ein Milch pustet, um sie aufzuschäumen. Grundsätzlich ist eher die Cappucino-Variante machbar, weil ein Latte-Macchiato-Glas aufgrund der Pannarello-Konstruktion kaum oder gar nicht drunter passt.

Es dauert eine Weile, bis der Wasserdampf via Düse nach dem Aufheizen verwendungsbereit ist. Der Drehknopf zum Beschäumen ist extrem schwergängig. Wenn geschäumt wurde, ist die Maschine rund 10 Minuten nicht für die Kaffeeproduktion bereit, weil sie sich erst runterkühlen muss. Das kann man zwar durch Ablassen von Wasser durch die Pannarello-Düse beschleunigen, ist aber als Prozedur nicht sehr spaßig, wenn man mehrere Gäste oder Familienmitglieder mit Milch-Kaffee-Spezialität bewirten möchte.

Es gibt für mich also Plus- und Minuspunkte, was dieses Gerät betrifft - insgesamt macht es aber einen soliden, kraftvollen Eindruck, und ich hoffe, dass auch Brühgruppe & Co. lange durchhalten.
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TOP 1000 REZENSENTam 15. Januar 2012
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
"Dies ist eine Amazon.de Produkt-Test Rezension. Der Rezensent hat den Artikel von Amazon.de kostenlos erhalten um für den Artikel eine Rezension verfassen zu können."

Während meine Eltern noch Gewissensbisse hatten, eine normale Kaffeemaschine im Bereich von 100 DM zu kaufen, liegen heute teure Vollautomaten für mehrere Hundert Euro voll im Trend.

Die DeLonghi rangiert hier preislich im oberen Mittelfeld, hab aber schon einiges zu bieten, was ganz einfachen Modellen fehlt.

Das wichtigste bei einer Kaffeemaschine ist aus meiner Sicht der Geschmack des zubereiteten Getränks. Daher hier eine kurze (subjektive) Einordnung und danach einige Aspekte zu Technik im +-Format, um dem Leser auch über die eine oder andere technische Einzelheit Auskunft zu geben.

Geschmacksvergleich:

Geschmacklich liegt die DeLonghi beim "Espresso" gleichauf wie meine Krups Siziliana (gleiche Bohnen, gleiches Wasser, gleiche Wassermenge, Brühtemperatur unverändert), die geschäftlich genutzte Jura XS90 (Großmaschine für viele Mitarbeiter) rangiert ebenfalls auf ähnlichem Niveau. Als Espressofan würde ich den Schaum auf dem als Espresso zubereiteten Kaffee als sehr gut bezeichnen, mehr geht bei einem Vollautomaten wirklich nicht, wenngleich eine professionelle "Crema" noch einmal ganz anders aussieht und auch anders schmeckt.

Nicht so einfach zu vergleichen ist der DeLonghi-Espresso mit dem was meine kleinen Siebträgermaschine produziert, da hier der Kaffee zwar nicht frisch gemahlen ist, aber der Schaum deutlich fester und farblich abwechslungsreicher in Erscheinung tritt. Ähnlich gilt für die Nespressomaschine, die meine Mutter wegen der einfacheren Bedienbarkeit einem Vollautomaten oder Siebträger vorzieht.

An einen Profi-Espresso, wie er bei einem sehr guten Italiener zuweilen zu finden ist, kommen aber die Vollautomaten bei weitem nicht heran. Allerdings ist der Aufwand bei der Zubereitung deutlich größer, die Maschinen sind noch teurer und der Kaffee-Genuss alle Tage auch wirklich mit den Ergebnissen eines Vollautomaten zufriedenstellend!

Deutlich geringer sind die Unterschiede bei Cappuccino etc., da hier ja noch die Milch dazukommt, Zucker etc. und die eigentlich Kaffeequalität nicht so in den Vordergrund tritt.

Nun einige technische Aspekte, bewertet auf einer Skala von ++ bis --.

++ Wassermenge, Mahlgrad UND Bohnenmenge UND Brühtemperatur einstellbar. Das ist deutlich mehr als das was die Krups bietet (nur Wassermenge und Mahlgrad einstellbar). Schon kleine Änderungen z. B. an der Kaffeemenge bewirken eine doch gut wahrnehmbare Veränderung der Kaffeecharakteristik. Nicht jeder möchte seinen Espresso immer so stark haben, dass der Löffel drin stecken bleibt.

++ Der Milchschaum für den Cappuccino wird sehr leise zubereitet, sonst übliche Gedanken an sterbende Aliens wären hier wirklich unangebracht. Der Schaum geht ziemlich in die Höhe, hier also Bestnoten!

+ Das Herunterkühlen nach der Milchschaumbereitung geschieht erfreulich schnell, wenn man das heiße Wasser ablässt.

++ In der Tresterschale befinden sich wirklich feste runde Kaffeekuchen. Man sieht förmlich, dass dieser Kaffee wirklich zusammengepresst wurde. Bei der Krups und auch der Jura ist es ein festerer Brei.

+ Die Wassermengen, die unweigerlich in die Abtropfschale laufen, fallen bei der DeLonghi sehr gering aus. Auch hier könnten sich die Modelle von Krups und Jura (ähnliches Brühgruppe) mal eine Scheibe abschneiden.

++ Die Brühgruppe kann zur Reinigung ausgebaut werden. Zwar hat man dann noch nicht eine komplett zerlegte Brühgruppe vor sich, doch einfach das Gefühl, die Maschine gut reinigen zu können ist sehr beruhigend.

o/+ Oben auf der Maschine befindet sich eine noble und glänzende Edelstahlplatte, die zunächst vermuten lässt, dass man hier Espressotassen vorwärmen kann. Natürlich ist so eine Vorwärmgeschichte auch eine Energieverschwendung. Das Gerät ist vorbildlich auf Energieeffizienz ausgerichtet, die Bequemlichkeit der Tassenvorwärmung geht allerdings dadurch verloren.

o/+ Die Wassermenge beim Spülen nach dem Einschalten ist recht groß. Eine untergestellte Espressotasse läuft über. Die schöne Symbiose, mit dem Spülwasser gleich die Tasse aufzuwärmen, gibt es hier also nicht.
Dies ist nicht wirklich tragisch, da man ja zwei Tassen hinstellen kann oder ein Trinkglas. Auch das Vorwärmen der Tasse mit einer Zwischenspülung sollte man durch eine kurze Betätigung der Heißwasserdüse ersetzen.

o Beim Abschalten spült die Maschine ebenfalls noch einmal durch. Das ist prima und gut so. Allerdings sollte man auch hier etwas unterstellen, damit die Schublade nicht mit dem Spülwasser volläuft.

o Die Wassertemperatur beim Heißwasser beträgt maximal 88° +-2K. "Kochendes" Wasser ist es also nicht. Zum Zubereiten von Instant-Getränken ist dies aber in Ordnung.

o Messungen für niedrige und hohe Kaffeetemperatur direkt an der Auslaufdüse haben Maximalwerte von jeweils über 70°C ergeben. Eine eindeutige Zuordnung zwischen hoch eingestellten Werten und heißerem Kaffee konnte nicht getroffen werden. Es ist wohl nicht so, dass der Kaffee in der Maximalstellung gleich 10 K heißer ist - zumal die Temperatur sicherlich auch davon abhängt, wann die letzte Zubereitung stattfand.

- Der Wassertank kann nur befüllt werden, wenn man die Milchdüse zur Seite schwenkt. Ähnliches gilt für die Entleerung des Tresterbehälters, hier muss die Milchdüse wiederum in die andere Richtung geschwenkt werden. Insofern ist die Milchdüse als des öfteren einfach nur im Weg.

- Der Drehhebel für das Milchaufschäumen geht sehr schwer, man hat Angst, dass man etwas abbricht. Zudem entsteht durch den Aufdruck auf der Maschine zunächst der Eindruck, dass es auch eine Zwischenstellung gibt. Die übrigen Drehregler gehen zwar nicht so schwer, doch schaben die Regler am Gehäuse der Maschine. Hierdurch wird der sonst wertige Eindruck der Maschine etwas geschmälert.

- Der Tresterbehälter kann nur entnommen werden, wenn zuvor die Tür geöffnet wurde, also wieder ein Handgriff mehr. Hinzu kommt, dass der Behälter recht schmal baut, so dass sich in der Mitte die Kaffeereste stapeln während links und rechts noch reichlich Platz wäre.

- Der Wassertank ist insgesamt sehr verwinkelt. Insbesondere findet man auch hier einen Magnetschwimmer, der der Maschine signalisiert, ob noch genügend Wasser vorhanden ist. Der Magnetschwimmer ist in einem nicht zu öffnenden Kunststoffgehäuse mit kleinen Öffnungen untergebracht. Falls also mal Verunreinigungen ins Wasser gelangen oder man vergisst, das Wasser vor den Ferien wegzuschütten: eine hygienische einwandfreie Reinigung dürfte fast unmöglich sein.

- Insgesamt ist viele Teile der DeLonghi sehr verschachtelt konstruiert. So etwas ist nur schwer wirklich ordentlich zu reinigen und anfällig für Verkeimung, was für Vollautomaten ja ein beliebtes Thema ist.

o Der beschriebene Teststreifen für die Wasserhärte war nicht auffindbar - vielleicht aufgrund seiner geringen Abmessungen mit dem Verpackungsmaterial übersehen worden. Dies ist nicht schlimm, da es sich ja um ein Vorserienmodell handelt und ich die Wasserhärte ohnehin kenne.

+ Die Bedienungsanleitung liegt in gedruckter Form in insgesamt 21 Sprachen vor. In Zeiten, in denen andere Hersteller nur auf eine Downloadversion im Internet verweisen und beim Drucker schon gar kein Druckerkabel mehr mitliefern,

Insgesamt erscheint mir die DeLonghi als eine sehr hochwertig wirkende Maschine, die für einen Vollautomaten hervorragenden Kaffee macht. Gleichwohl ist das technische System "Vollautomat" heute auch sehr ausgereift, so dass man von einer Maschine im Mittelfeld ähnliche Qualität wie bei teuren Maschinen erwarten kann und die teuren Maschinen dann eben mehr Bedienkomfort und Einstellmöglichkeiten bieten.
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am 17. Juni 2014
wir haben vorher eine Delonghi ESAM 3200 gehabt. Wir trinken i.d.R. Kaffee schwarz, also können wir zur Bereitung von Kaffee-Milch-Produkten nichts sagen.

Der Kaffee den die Maschine macht ist echt lecker, wenn man erstmal die richtigen Einstellungen zu Wasserhärte, Mahlgrad und Wassermenge gefunden hat. Da gibt es nichts zu meckern.

Die Reinigung empfinde ich als einfach. Selbst die Brühgruppe ist einfach sauber zu halten, ein und aus zu bauen.

Die Qualität, sprich auch die Haptik hat mich für den Preis (359 Euro) positiv überrascht - ich wusste aber, dass Delonghi ganz gute Produkte herstellt, die vielleicht nicht so hochwertig sind wie teure Jura-Maschinen, aber mehr als angemessen. Auch optisch sieht die Maschine in der Küche gut aus.

Das einzige, was mich an dieser Maschine nach wie vor (ca. 3 Monate Einsatz) stört ist die Lautstärke. Das Mahlgeräusch ist schon sehr laut. Den Vogel schießt der Apparat aber zu Beginn des Pump-Prozesses ab. Da ist jede Unterhaltung in Nähe der Maschine unterbrochen. DAS hätte man wirklich anders lösen müssen.

Alles in allem 3-4 Sterne.
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am 20. September 2012
Wir nutzen die ESAM 04.120.S seit ca. einer Woche und sind von der Handhabung, als auch vom Kaffee-Geschmack, sehr angetan. Der Kaffee wird zügig zubereitet und die Temperatur passt. Auch die Möglichkeit die Maschine sauber zu halten funktioniert tadellos.

Was mich an dieser Maschine etwas stört sind zwei Dinge (deshalb auch nur 4 Sterne):
1. die Lautstärke
2. Umschaltdauer zwischen Kaffee und Dampf

Zu 1.:
Die Zubereitung des Kaffees ist extrem Laut. Mir geht es hierbei nicht um das Mahlwerk. Sobald das Wasser anfängt zu laufen, wird die Maschine extrem Laut. Beim Aufwärmen "stottert" das Gerät mit dem entsprechenden Geräusch und der Lautstärke.

Zu 2.:
Wenn jemand in den Genuss einer "befleckten Milch" oder Cappuccino kommen möchte, sollte zuerst die Milch aufschäumen. Und davon reichlich, da die Umschaltzeit von Dampf zurück zum Kaffee ca. drei Minuten dauert. Die Tasten der Kaffee-Tasten beginnen nach dem Umschalten zu blinken...
Eine Abhilfe kann damit geschaffen werden, dass nach dem Aufschäumen des Kaffees die Kaffee-Taste gedrückt wird und der "Heiss-Wasser"-Regler voll aufgedreht wird (Tasse darunter halten/stellen!). Nach ca. 20 Sekunden kann dann Kaffee zubereitet werden. Warten Sie jedoch ab, bis die Maschine selbständig den "Druck" abbaut, brauchen sie neue aufgeschäumte Milch, weil diese in der Zeit eingefallen ist...

Wer mit den zwei Punkten Leben kann, bekommt hier eine wirklich tolle Maschine.
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am 1. Januar 2016
Ich hatte zuvor eine Tassimo und wollte dann auf einen Vollautomaten umsteigen und habe mich für diesen Automaten entschieden. Die Maschiene ist sehr leicht verständlich und ohne zu viel Automatik. Schon auf den ersten Blick weiß man, wie man sie bedienen muss. Der Kaffee schmeckt super und lässt sich individuell anpassen. Sie lässt sich auch sehr gut sauber halten, alle Teile (außer die Brüheinheit) lassen sich problemlos in der Spülmaschine reinigen. Das Preis/Leistungsverhältnis ist hier sehr ausgewogen! Ich habe die Maschine jetzt schon über 2 Jahre und sie läuft bis jetzt problemlos. Auch die Reinigungszyklen halten sich in Grenzen und müssen nur ab und an durchgeführt werden. Mein Fazit bis jetzt, eine tolle Maschine!
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