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Vorab möchte ich bemerken, dass eine 1-Punkt-Rezension nicht bedeutet, dass das Buch per se schlecht ist; sie ist eine subjektive Betrachtung aus meinem persönlichen Kontext heraus.

Ich arbeite seit über zwanzig Jahren als Beraterin, Trainerin und Dozentin und bin fast täglich mit den unbewussten Veränderungswiderständen meiner Klientel konfrontiert. Als ich mich mit einem Kollegen über dieses Thema unterhielt, legte er mir dieses Buch als so etwas wie seine 'Bibel' ans Herz. Froher Hoffnung, hier mehr über den Umgang mit menschlicher Veränderungsresistenz zu erfahren, kaufte ich das Buch und war nach dem Lesen schwer enttäuscht.

Die ersten vierundvierzig Seiten sind Psychologie 1. Semester. Sie erfahren, dass sich die meisten Menschen schwer mit Veränderungen tun, lesen rudimentäre Ausführungen über die Vorgänge im menschlichen Gehirn (deren Aussagen nicht mit Quellhinweisen versehen sind) und dass unser Denken und Verhalten von den Erfahrungen der Kindheit geprägt sind, die unser Sein immer noch determinieren, wenn wir sie nicht hinterfragen und verändern. Sie lesen, dass man neue Gewohnheiten aufbaut, indem man sie einübt und wie förderlich es für die eigene Entwicklung ist, im Leben immer mal wieder etwas Neues auszuprobieren. Im Rahmen von sechs Buchseiten werden dann noch das psychologisch-mythologische Konzept der Heldenreise und Initiationsriten der Naturvölker angerissen bevor es dann ab Seite 45 an die Übungen geht, die den Rest des Buches ausmachen.

Was mir an diesen Übungen nicht gefallen hat, ist, dass die Mitmenschen des Übenden nicht selten zu "Testpersonen" degradiert werden, um an ihren Reaktionen zu lernen. Zum Beispiel: "Denke, während du den Leuten in die Augen siehst, an unterschiedliche Dinge. Sieh es z.B. als Wettkampf, wer am längsten den Blickkontakt hält. Ein anderes Mal überschütte dein Gegenüber in Gedanken mit ehrlichen Komplimenten oder denke schlecht über ihn. Beobachte was das mit dir, deinem Gegenüber und eurem Umgang miteinander macht." (S. 48).
Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich bin an einem aufrichtigen Interesse und an einem nicht-manipulativen Miteinander interessiert. Ich möchte gerne, dass mein Gesprächspartner mir aufmerksam zuhört und nicht während des Gespräches geheime Psychospielchen spielt.

Hier sind noch ein paar Beispiele aus der Kuriositätenkiste der Autoren, nach denen Sie selbst entscheiden können, ob das Buch etwas für Sie ist, oder nicht.

Es wird empfohlen, mal wieder eine Party zu veranstalten - aber eine, bei der die Teilnehmer nicht selbst essen dürfen, sondern einander füttern müssen. Und dies nicht mit Besteck, sondern mit der Hand - der linken Hand. Es wird Ihnen freigestellt, ob Sie Ihre Gäste vorher über diese Vorgehensweise informieren möchten - oder nicht.
Guten Appetit!

Eine Variante davon ist die Kuschelparty - oder die Steigerung: eine Massageparty. Zitat der Autoren: "Zusätzlich hast du die Möglichkeit, auf einer Kuschelparty viele neue Menschen auf einem ganz anderen Weg kennenzulernen." (S.70).
Ganz sicher!

Sie können von den Autoren auch lernen, wie Sie Ihre Aufmerksamkeit schulen: Kaufen Sie eine Tüte Popcorn, fotografieren Sie ein Popcorn, werfen Sie es zurück in die Tüte und versuchen Sie, es wiederzufinden. Machen Sie das so oft, bis Sie das Stück mühelos wiederfinden (S.66).
Lassen Sie mich dabei zuschauen!

Eine weitere Idee, um die Persönlichkeitsentwicklung anzukurbeln, ist, sich mit einem großen Plakat mit der Aufschrift: "kostenlose Umarmungen" vor dem Bauch durch eine belebte Fußgängerzone zu bewegen. (S.62)
Viel Spaß.

Wenn ich meinem Klientel mit solchen Ideen kommen würde, sollte ich schleunigst den Raum verlassen, bevor man mich kreuzigt.

Weitere Kritikpunkte:

- Das Buch strotzt vor Orthografie-Fehlern und mit der Kommasetzung haben die Autoren ebenfalls so ihre Probleme - was dem Verlag offenbar entgangen ist.

- Die Satzstellung ist schlecht, Redundanzen und Füllwörter verstopfen den Text und die Konnotation des Schreibstils ist für meinem Geschmack etwas infantil, was dadurch unterstrichen wird, dass man im Buch geduzt wird. Ein Lektorat hätte dem Buch gut getan.

- Es gibt weder ein Quellen- noch ein Literatur- oder Stichwortverzeichnis.

FAZIT
Wenn Sie ein absoluter Neuling auf dem Sektor der Persönlichkeitsentwicklung sind und über keine pädagogischen, psychologischen oder NLP-Grundkenntnisse verfügen, könnte das Buch für Sie geeignet sein, denn es enthällt einige kreative Impulse.
Wer sich in dem Genre einigermaßen auskennt, wird jedoch bis auf die eine oder andere nette Übung nur erfahren, was er sowieso schon weiß.

Eine Frage bleibt für mich offen: Wie hat es dieses Buch auf 15! Fünf-Punkte-Sterne gebracht?
1414 Kommentare| 411 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. April 2012
Ich habe nicht Psychologie studiert, ich bin kein Berater und ich habe keine NLP-Erfahrung. Ich habe das Buch nach dem Lesen des Inhaltsverzeichnisses gekauft, angefangen, interessiert zu lesen, dann einfach noch ein bisschen durchgeblättert und schließlich entnervt weggelegt. Die Übungen sind aus einfachsten Kreativitätstechniken entstanden, Aufgabenstellung 'Mache mal etws anders, als es der üblichen Routine entspricht'. Solche "Übungen" zusammenstellen, kann ich selber. Es fehlt jede Form der Bewertung. Wenn ich anfangen soll zu meditieren, warum bringt mich das raus aus meiner Komfortzone? Vielleicht komme ich durchs Meditieren ja erst hin zu einer Komfortzone? Es verbleiben lauter Ungereimtheiten.
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am 21. Mai 2013
gute ideen - teilweise. ich würde allerdings die fortgeschrittenen vorschläge wohl nicht probieren - wer will schon wissen ob man mit 10 euro nach shanghai kommt.
an und für sich sind die ideen gut, vorallem für schüchterne menschen sind tolle tipps dabei - allerdings könnten einige der vorschläge wirklich schüchterne auch sehr an ihre grenzen bringen.
prinzipiell gutes buch für neue ideen um ein bisserl über den topfrand rauszukommebn
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am 17. Februar 2013
Auf der ersten Seite heißt es: "Seit meinem 12. Lebensjahr beschäftige ich mit intensiv mit Persönlichkeitsentwicklung. Dabei habe ich weit über 50.000€ Euro für Seminare, Bücher, Audio- und Videokurse ausgegeben."

Lieber Autor, das Geld hätte lieber in ein schönes Auto investiert werden sollen.

Also wer zuvor Seven Habits of highly effective People, Charisma, How to win friends and influence people, Magic of rapport etc. gelesen hat wird gnadenlos enttäuscht werden.

Das war nun mein erstes deutsche Buch zu Persönlichkeitsentwicklung und wohl auch mein Letztes. Die Amerikaner haben so etwas einfach besser drauf!
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am 2. Juni 2011
Die Übungungen in diesem Buch sind schon ein spannender Ansatz die eigene Komfortzone zu erweitern. Leider ist das Ganze etwas in die Länge gezogen. Komprimiert hätten noch viel mehr Tips und Anregungen in dieses Buch gepasst und hätten den Preis dann auch komplett gerechtfertigt.
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Die eigene Komfortzone ist ein wunderbarer Ort. Wir kennen uns in der Zone aus, haben es uns gemütlich gemacht und kommen gut damit klar.

Alles in Ordnung? Nicht wirklich, denn das Leben in der Komfortzone kann auch Stillstand bedeuten. Es kann dazu führen, sich nicht neuen Herausforderungen zu stellen und dem Lösen von Blockaden aus dem Weg zu gehen. Denn in der eigenen Komfortzone lebt es sich doch so entspannt.

Mit Raus aus Deiner Komfortzone haben Andreas Brede und Sascha Ballach "Das Übungsbuch für die Entwicklung Deiner Persönlichkeit" im mvgverlag veröffentlicht. Schon der Untertitel macht deutlich, dass es sich um keine trockene Theorie handelt, die mühsam und langweilig vermittelt wird. Hier steht die Praxis im Vordergrund, und das ist auch gut so.

Im ersten Viertel des Buches beschäftigen sich die beiden Autoren mit der Theorie, die Grundlage für die folgenden Übungen ist. Es wird die Angst vor Neuem thematisiert und das Modell der Komfortzone erläutert. Zum Abschluss des theoretischen Teils wird der Umgang mit den zahlreichen Übungen vorgestellt.

Und dann geht es ans Eingemachte. Der praktische Teil gliedert sich in sieben Hauptkategorien auf, wobei sich die Übungen im Schwierigkeitsgrad stetig steigern. Nach "Kontakt mit anderen" mit leichten Aufgaben wir Fremde anlächeln und neue Menschen kennenlernen geht es bei "Routine durchbrechen" und "Selbstvertrauen" schon mehr ans Eingemachte.

Die Übungen in dem Buch sind für meinen Geschmack ein wenig zu sehr aufgebauscht. Neben einigen Basics sind doch einige "irre" Aufgaben eingestreut, die mich nicht wirklich begeistern (zum Beispiel, einen ganzen Tag im Bett verbringen oder in den Boxring steigen). Das ist mir dann doch eine Spur zu "Tschakka!"-mäßig.

Womöglich bin ich noch nicht reif für solche Herausforderungen, vielleicht habe ich es mir in meiner eigenen Komfortzone auch schon zu bequem gemacht. Doch davon abgesehen, kann mich Raus aus Deiner Komfortzone nicht wirklich überzeugen.

Der Ansatz, den inneren Schweinehund zu besiegen, ist aus meiner Sicht vielversprechend. Die Umsetzung in dieser Buchform allerdings nicht und auch nicht wirklich überzeugend.
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am 16. September 2010
Kinder machen es uns vor: voller Neugierde und Tatendrang entdecken sie die Welt, wollen alles wissen und erfahren. Oft genug müssen wir sie bremsen und sie wieder in "unsere Welt" zurück holen. Kinder haben die tollsten Ideen und wagen sich unerschrocken in Welten vor, die wir als Erwachsene oft nur aus der Ferne betrachten wollen. Auch hier halten wir sie oft zurück und programmieren sie darauf, wie gefährlich die Welt sein kann. Mit der Zeit - und um sich durch Strafen bei Nichtgehorsam nicht aus der Gesellschaft ausgeschlossen zu fühlen - vergessen wir als Kinder dann nach und nach, wie angstfrei wir einmal unsere Welt entdeckten, wie jeder Tag voller Abenteuer war und wie einfach bestimmte Dinge waren, mit denen wir uns als Erwachsener ach doch so schwer tun.
Die Autoren des Übungsbuchs "Raus aus deiner Komfortzone" geben uns ein Werkzeug an die Hand, mit dem wir wieder im Leben experimentieren können. In gut 100 Übungen in sämtlichen Kategorien unseres Lebens (u.a. sozialen Kontakten, täglichen Routinen, Selbstvertrauen, Beziehungen...) kann jeder viele Tipps und vor allem Aufgaben durchführen, die das eigene Leben nicht nur bereichern, sondern auch von einer Seite erleben lassen, wie wir es bereits als Kinder täglich praktizierten: das Leben als einen großen Spielplatz anzusehen mit unendlich vielen Möglichkeiten. Danke für dieses Werk!
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am 22. September 2010
Also ich bin von dem Buch begeistert - ich kam 2007 durch die PickupCommunity in den Themenbereich Soziale Angst und KomfortzonenErweiterung - habe hier Programme wie das "Demonic Confidence" gemacht und finde in diesem Buch auch Dinge daraus wieder. Es sind 100 Aufgaben die einleuchten und jeden an seine Grenze bringen.

Mir fehlen nur die harten Klopper (Tanz in der Fussgängerzone etc...) aber die im Buch beschriebenen Aufgaben sind dafür "Praxisnäher".

Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen.

Ach noch was: Es ist KEIN Buch zum lesen - es ist ein Buch zum machen. Nach 15Minuten ist man mit den rund 20Seiten Einleitung und erklärung durch - danach geht es nur noch ums Tun - zum lesen ist da nichts mehr. SO müssen Bücher sein ;P
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am 12. Mai 2011
Ich halte dieses Buch für gut und hilfreich für Leser mit entsprechender Erwartung. - Ganz sicher ist es kein wissenschaftliches Fachbuch, soll es wohl auch nicht sein. Was ich fast noch spannender finde als das Buch selbst, sind die vereinzelten kritischen Bewertungen auf dieser Seite. Die Beispiele, die dort genannt werden sowie die Tatsache, dass eine dieser Rezensionen über 100 positive Stimmen von Amazon-Besuchern bekommt, die dieses Buch wahrscheinlich gar nicht kennen, ist für mich eine wunderbare Illustration der Komfortzone selbst, und wie erleichtert manche Menschen sind, wenn sie eine Begründung finden, die eigene nicht verlassen zu müssen.
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am 15. Oktober 2010
Wie schnell geht es und wir laufen immer die g-l-e-i-c-h-e-n Pfade! Vom Musikstil bis zum kulinarischen Geschmack! Die Autoren diesen Buches machen diverse Vorschläge NEUES zu entdecken und dabei raus aus der eigenen Komfortzone zu fallen. Was mir gefällt? Die Ideen sind machbar und regen zu ganz eigenen Ideen an.
Fischers Fritz fischt frische Fische ... das Ideenbuch ist rundum empfehlenswert.
Dr. Robert Baur
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