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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
65
4,7 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
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am 1. Mai 2017
Habe lange überlegt, ob ich mir dieses Album zulege oder nicht, da ich bereits das gesamte Boxset (Nr.1) von Quo mein Eigen nenne. Trotzdem: Auf ihrem letzten Album liefern die britischen Altmeister des Boogie-Rock im Februar 2016 wieder genau das, was ihre Fans auch von ihnen hören wollen: Kompromisslos gute Rockmusik im urtypischen 'Status Quo-Stil' – genauso, wie es Fans hören wollen! Auf der limitierten Doppel-LP gibt’s auf der 2. Scheibe noch 'Greatest Hits'-Livemitschnitte aus zwei Konzerten. Genial finde ich allerdings die erste Scheibe, die ich immer wieder anhören möchte (Suchtgefahr!). Für meine Begriffe eine der Besten Quo -Kompilationen aller Zeiten. „Quid Pro Quo" schließt den Kreis zu den Frühwerken und wird nie langweilig. Alle Songs auf dem Album „Quid Pro Quo“ sind eindeutig Lieder, die man sofort Status Quo zuordnen würde. Diese Scheibe ist ein „must-have“ für jeden Quo Fan. Das Vinyl kommt in Weiß daher und ist nur in einer limitierten Auflage zu haben. Die beiden Scheiben sind gut verarbeitet, plan, 180g schwer und absolut sauber im Klang und ihrer Auflösung. Klare Kaufempfehlung für Vinylfans und 5 Sterne für das Gesamtwerk.
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am 5. Dezember 2015
Für viele Quo-Fans gilt "Quid Pro Quo" als endgültige Rückkehr zur absoluten Hochform. Live waren und sind Status Quo ja sowieso eine Bank, aber "Quid Pro Quo" ist das erste Album seit einer gefühlten Ewigkeit, das diese Energie endlich wieder auch im Studio transportiert. Genau wie der Vorgänger besteht auch "Quid Pro Quo" 100% aus Eigenkompositionen. Dass sich die Band dabei teils recht schamlos bei ihrer eigenen Vergangenheit bedient, nimmt man ihr nicht übel, solange es so überzeugend gerät wie hier. Dass der Vorgänger "In Search of the Fourth Chord" musikalisch viel breiter/abwechslungsreicher aufgestellt war und mit "Gravy Train" sowie "Bad News" zwei Songs enthielt, die einen höheren Härtegrad aufweisen als alles auf "Quid Pro Quo", fällt ebenfalls nicht ins Gewicht. Während "...Fourth Chord" ganz gemäß seines Titels eine Entdeckungsreise durch verschiedene Stile war, die es in der Form bei Quo schon lange nicht mehr gegeben hatte, kann "Quid Pro Quo" eher als Essenz der Karriere von Status Quo angesehen werden. Sozusagen ein Greatest-Hits-Album mit neuen Songs. Dabei kommen sowohl die harmlosen Rock'n'Roll-Schunkler ("Rock 'n' Roll 'n' You"), die knackigen Speed-Nummern ("Two Way Traffic"), der Psychedelic/Blues-Mix der Sixties ("Dust to Gold"), die großen Rockhymnen ("Let's Rock", "Leave a Little Light On"), der keyboardinfizierte New-Wave-Rock ("Can't See for Looking"), der Shuffle ("Reality Cheque", "It's All About You"), der Achtziger-Breitwandrock ("Frozen Hero") und leider auch ein paar Belanglosigkeiten ("Better than That", "The Winner") alle wieder zum Vorschein. Dass "Quid Pro Quo" dennoch wie aus einem Guss klingt, ist sehr erstaunlich. Zu den musikalischen Rückgriffen auf die eigene Vergangenheit passt auch der Titel "Quid Pro Quo", der an das Album "Quo" erinnert. Die Texte enthalten auch so manchen Rückgriff: Da wäre das ganz klar autobiographisch eingefärbte "Dust to Gold" (wer nicht versteht, was daran autobiographisch sein soll, der muss mal die Status-Quo-Autobiografie lesen!), das zumindest in seiner Form ebenfalls erzählerische "Leave a Little Light On" und "My Old Ways", das mit seinen Anspielungen auf die Bee Gees auch an die frühen Tage der Band erinnert.
Der Sound ist deutlich schwächer als auf "..Fourth Chord". Die Hälfte des Albums wurde von Mike Paxman produziert, die andere von Francis Rossi himself. Die Rossi-Produktionen klingen zwar besser als die Paxman-Produktionen, aber in beiden Fällen ist mir der Klang zu höhenreich. Hier fallen besonders die Becken negativ auf. Bei Mike Paxman sind die Becken zu einem nervigen Brei geworden. Bei Francis Rossi sind sie einfach nur zu laut. Wirklich schlimm ist das natürlich nicht, aber mir gefällt der Pip-Williams-Sound einfach mehr. Das Mastering ist insgesamt ein wenig dynamischer und etwas weniger komprimiert als bei "...Fourth Chord", wobei die DR-Werte recht wild zwischen 5 und 8 changieren.

Bonus-Track ist "In the Army Now 2010", das stilistisch fast gar nicht zum Rest passt und wohl nur aus Gründen der Komplettheit enthalten ist, für diejenigen, die sich die ursprüngliche Benefiz-Single/EP nicht gekauft hatten. Da die Erlöse an britische Soldaten gingen, wurde der düstere Text ein wenig abgemildert. Erwähnenswert zudem noch der schlanke, entschlackte Sound (produziert, wie die Originalversion aus den Achtzigern, von Pip Williams), die etwas digital-schrillen Keyboards und das längere Ende mit Acapella-Refrain.

Die Limited Edition enthält eine Bonus-CD ("Greatest Hits Live" laut Sticker, "Official Live Bootleg" laut Hülle) mit Liveaufnahmen von 2010 (13. März, Amsterdam & 19. Oktober, Melbourne). Dieser "Official Live Bootleg" bietet außer "Hold You Back" (tolle schwungvolle Version) nichts, das es nicht auch schon auf dem ein Jahr zuvor aufgenommenen "Pictures - Live at Montreux" gäbe. Letzteres klingt auch besser. Dennoch ist es immer wieder nett, Liveaufnahmen der anerkannten Liveband zu haben, v.a. da sie mit vollwertigen Livedokumenten erstaunlich geizen. Bei "Don't Drive My Car" rufen die Fans etwas verfrüht "Oh, oh, oh, oh", während Rhino den Bass mal richtig fies knallen lässt. Seltsamerweise ist die Reihenfolge der Songs gegenüber der Live-Setlist stark verändert ("Caroline" eröffnet schon seit Ewigkeiten die Konzerte) und mit 43 Minuten kann die CD logischerweise nicht einmal ansatzweise ein komplettes Konzert ersetzen, was umso ärgerlicher ist, als dass 2010 auch selten live gespielte Nummern wie "Break the Rules", "For You", "What You're Proposin'" (außerhalb der üblichen Medleyversion) oder "Spinning Wheel Blues" (letzteres Teil des Mystery Medleys) auf der Setlist standen, die meines Wissens nach offiziell nie als Liveversionen erschienen sind. Daneben fehlen Klassiker wie "Forty-Five Hundred Times", "Little Lady" oder "Big Fat Mama". Ebenfalls ärgerlich die abrupten Ein- und Ausblendungen (abgesehen von "Pictures of Matchstick Men" und "Ice in the Sun", die nach wie vor als Medley präsentiert werden). Am Ende von "Caroline" ist noch der Anfang von "Don't Waste My Time" zu hören, der eilig weggeblendet wird. Bei "Down Down" fehlt gleich mal das komplette Intro. Offenbar ist auf einer späteren Ausgabe das Manko der Pausen zwischen den Songs behoben worden und die Stücke wurden durch Crossfades miteinander verbunden. Die Anzahl der verschiedenen Ausgaben war sowieso schon unübersichtlich - in Australien bekommt man zum Beispiel noch die vieldiskutierte Neuaufnahme von "Down Down" als "Prices Are Down" (für einen australischen Supermarkt - das Video ist zum Schreien komisch, wer mal was richtig Skurriles sehen will, unbedingt reinschauen!), und eine Deluxe-Edition enthält auf Disc 2 auch noch "Mean Girl"/"Softer Ride".

Wer die Songs in der Reihenfolge hören will, in der sie auch live gespielt wurden, muss seinen CD-Player folgendermaßen programmieren: 9/3/4/7/5/6/8/2/1/10
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am 3. Juli 2011
Auch ich kann mich nur in den Reigen der positiven Rezensionen einreihen: Satte 5 Punkte!

Zugegeben, meine letzte echte LP von Quo habe ich mir Mitte der 80er (Back to back) gekauft, das war dann der Höhepunkt der Enttäuschungen der immer lahmer und weicher werdenden Veröffentlichungen ab Anfang jener Dekade. Wir haben ja damals in den 70ern jeder Neuveröffentlichung, egal ob Single oder Long Player, regelrecht entgegen gefiebert. Da wurde Jahr für Jahr in schöner Regelmäßigkeit eine Hammerproduktion nach der anderen abgeliefert, die uns zu den eingefleischten Quo-Fans überhaupt erst werden ließen. Die 80er starteten dann schwächer, diese Tendenz setzte sich bis zur Trennung von Alan Lancaster fort und danach wurde es ja ganz gruselig.

Von daher habe ich mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, frei nach dem Motto: Ein paarmal vor den Kopf gestoßen, ob das nochmal funktioniert?
Naja, dann kam 'Wetten dass...?' mit dem Rock'n'Roll'n'You, worauf hin eine Woche später ein Livekonzert folgte, wo auch 3 Songs von der neuen Scheibe gespielt wurden und die fand ich alle schon ziemlich geil. Dann hier bei Amazon die durchweg positiven bis begeisterten Rezensionen gelesen und dann mit Herzklopfen die Bestellung ausgelöst. Seit 2 Tagen bereichert das gute Stück jetzt meine Platten- und CD-Sammlung und läuft seitdem in der Endlosschleife.

Die Scheibe ist geil, hat einen guten Sound, wenn man die Höhen etwas zurückdreht (über Mike Paxman wurde hier an anderer Stelle schon genug geschrieben), eingängige Melodien, Gott-sei-Dank keine Balladen (Track 15 zählt nicht, der ist nicht neu...) und einige Stücke verleiten einen schon nach kurzem Zuhören zur typischen Quo-Pose - breitbeinig, Kopf runter, die Airgitarre fest im Griff und immer schön zum Takt mitbangen.
Bei einigen Songs (z.B. Dust to gold) stellt man die eigentliche Qualität beim 3. oder 4. Mal Hören fest, bei den meisten Stücken funkt es sofort - für Quo-Fans ein absolutes Muss, aber auch für die, die mal wieder eine solide, rockige Platte hören möchten, absolut hörenswert.
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am 18. August 2011
Die neue Scheibe von Status Quo ist ein MUSS für jeden Quo Fan. Der typische Sound mit einigen glaskaren Ohrwürmern wie Z. Bsp. Two Way Traffic, Rock n Roll you oder Better than that.Super auch die zweite CD mit Klassikern in LIVE Aufnahmen.Die Burschen werden offenbar nicht älter und spielen wahrscheinlich noch 2045 Boogie . Anzumerken wäre dann noch der wirklich satte Sound, der zu einer solchen Scheibe dazugehört. Lets rock forever Status Quo.
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am 15. November 2011
Hallo.
Auch ich bin Quo Fan seit einem Konzert im Jahr 1976.
Bis zur Trennung war alles toll, danach kam ein kleiner Hänger, aber seit 2000 gehts wieder bergauf, und diese CD ist der Hammer !
Und die Live CD der Überhammer!
weiter so!!!!!
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am 3. Juli 2011
Auch ich muss sagen, hier haben die alten Herren sehr gute Arbeit geleistet. Ich kann mir gut vorstellen, dass Rick Parfitt nach seiner Kehlkopf - Erkrankung seine Stimme mit viel Arbeit wieder aufbauen musste, denn auf den letzten CDs und während der Konzerte war seine Stimme immer noch leicht angeschlagen. (dazu ist viel Arbeit nötig, kenne dies, singe selber in einer Rockband). - Aber er hat seine rockige Stimme wieder gefunden. So singen Sie dann wieder alle zusammen im berühmten Status Quo - Chor. Die Songs sind kernig und gerade und sehr gut gespielt. Auch der Bassist, John Rhino Edwards überzeugt mich bei jedem Song, er gibt richtig Dampf. Der Rest der Band wirkt kompakt und greift wie ein Zahnrad ins andere. Diese CD wird bei mir noch einige Male im Auto abgespielt!
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am 24. Juni 2011
... ich gebe meinem Mitkritiker HERBERT MAURER völlig recht,QUID PRO QUO ist mit THE PARTY AIN'T OVER YET - aus meiner
Sicht - das beste QUO-Album der letzten 20 Jahre!!
Auch ich bin aus der PILEDRIVER ... BLUE FOR YOU-Ära und war auch gegen "Fehlproduktionen" resistent, da ich immer wußte, da kommt immer
ein besseres Album.
Während ich zeitlebens meistens die ROSSI-Kompositionen bevorzugte, überzeugen mich auf QUID ... auch die PARFITT-Sachen (LET'S ROCK/LEAVE A LITTLE LIGHT ON).
Ein Knaller auf der Bonus-LiveCD sind (in bester Soundqualität) die Steinzeit-Burner ...MATCHSTICK und ICE IN THE SUN!
Leute, kauft euch das Ding!

Übrigens, QUO werden seit Dekaden der musikalischen Langeweile bezichtigt (12 bars/3 chords usw.)
Aber, hat eine Band , wie z.B. AC/DC mal je keyboards, einen Bläsersatz oder Percussion eingespielt???
Auf OH! WHAT A NIGHT (1978) hörte man gar einen Frauenchor ...
Also ... immer Vorsicht bei Vorurteilen vs. STATUS QUO ...!
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am 6. August 2011
Man stelle sich vor, in einer verrauchten Kneipe so im Stile der 70er zu sitzen. So mit Kerzen und Wachs auf dem Tisch, Holzverkleidungen und roten Strahlern. Und mit dieser Musik... So könnte das Paradies sein...

Vorweg:

Für meine Begriffe eine der besten Quo aller Zeiten. "Quid Pro Quo" schließt den Kreis zu Frühwerken wie "On The Level" (1975) oder "Blue For You" (1976).
Mehr noch !

Es klingt abgehangen, urwüchsig, organisch. Fast noch besser als früher.
Gewiss, ich mochte auch einige der neueren Alben wie "Thirsty Work" (1994) oder "Don't Stop" (1995), das Jubiläumsalbum mit bekannten Cover-Songs.

Aber dieser Hammer bricht alle Rekorde.

Was ist bloß in diese Herren gefahren ? Der "Guitar-Wizard" oder gar der "Rock-Gott" ???

Schon der Opener "Two Way Traffic" macht unmißverständlich klar, wo die Reise hin geht. "Frozen Hero" ist der absolute Überhammer dieses Albums.

Wer diese CD nicht kauft, verpasst womöglich eine Musik, wie sie bisher von Status Quo nicht hätte besser sein können. Eine schöne Beigabe in Form des Live-Mitschnitts mit vielen Klassikern inklusive.

Lederjacke und Jeans an, die Hifi-Anlage bis zum Anschlag und los geht's. Sehr feines und kurzweiliges Werk. So schön kann Rock anno 2011 sein...

Dass sie uns am Schluß noch einmal mit ihrem Mega-Hit "In The Army Now" in der 2010er Version beglücken, ist ganz nett. Passt aber nicht so ganz zum hervorragenden Rest.
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am 25. Juli 2011
Mit voller Wucht beginnt dieses Album. Der Opener "Two Way Traffic" zeigt Quo wie man sie schon lange nicht mehr gehört hat. Harter direkter Rock und man fühlt sich gleich zu Zeiten wie "Blue for You" zurückgesetzt. Die Single "Rock'n'Roll you" ist wieder typisch Status Quo Drei-Akkord-Rock mit Refrain zum Mitsingen, hingegen der Song "Dust for Gold" erst einige Zeit zum Gewöhnen braucht (was aber nichts negatives bedeutet). Aber der Kracher auf diesem Album ist und bleibt "Let's rock". Schon seit Ewigkeiten hat man Rick Parfitt nicht mehr so klar bei Stimme gehört und schon beim ersten Hören bleibt "Let's rock" hängen und besagt eigentlich dieses Album. Keine Ballade dafür 14 Songs zum mitrocken und Gitarre schwängen. Man mag sich kaum vorstellen dass es die Band seit über 40 Jahren gibt. Quo sind einfach unverwüstlich und es gab schon seit Ewigkeiten kein Album mehr (abgesehen mal "Rock'til you drop" von 1991) was so reingehauen hat. Nebenbei ist Rick Parfitt gleich auf 4 Tracks gesanglich zu gegen. Die 2010er Live-Versionen der größten Hits auf CD 2 runden dieses Album zu einem absoluten Hörgenuss ab. Einzig allein "In the army now 2010" wirkt ein bisschen überflüssig, aber es gibt ja noch die Stoptaste auf dem CD-Player. Wer Quo richtig kennenlernen will ist mit diesem Album zu 100% bedient und wird es kaum bereuen.
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am 6. Juni 2011
Ich kann mich nur der Mehrheit der Rezensenten hier anschließen -> Dieses Album bietet beste Rock-Musik! Es knackt und knarzt an allen Ecken und man spürt die Power und Spielfreude, die diese Band auch heutzutage, bei all der hinzugekommenen Konkurrenz, noch überleben lässt. Viele gleichalte Bands wie Uriah Heep, Nazareth, auch Deep Purple und AC/DC, welche sicherlich sogar zu den "ganz Großen" zählen, hatten für mich auf Ihren letzten Alben immer eine handvoll gute Songs, der Rest war aber oftmals ideenarme Ausschuss-Ware. DIESE TRUPPE NICHT! Oder besser "nicht mehr".. mit Ihrem Stilwandel ab "1982", wo zusehends poppigere Elemente zum bewährten Heads-down-Boogie-Rock hinzustießen, hatten sie viele Ihrer alte Fans vor den Kopf gestoßen. Aber es kamen dadurch auch neue, junge Fans hinzu, die die Band in Ihrer alten Zeit akzeptierten, aber mit moderneren Sounds aufgewachsen waren und trotzdem rockige Töne liebten. Und wollen wir mal ehrlich sein... NAHEZU ALLE "alten" Bands haben sich in den 80-ern der neuen Zeit u. den neuen Sounds angepasst. Man denke an Yes, Golden Earring, Nazareth, Whitesnake ..im allerkrassesten Falle gar die ehemaligen PROG-Rocker GENESIS, die zur LUPENREINEN POP-Band mutierten! .. da waren die Quo-Fans meines Erachtens noch ganz gut weggekommen. Wo es dann hart wurde, war als ab Mitte der 90er fast nacheinander 3 Cover-Alben auf den Markt kamen. Da zweifelte sicher auch der Letzte daran, dass diese Band jemals wieder zu alten Songwriter-Qualitäten, sowie altem Stil und Würde zurückfinden könnte. Aber auf wundersame Weise kamen ab "Under the Influence"(1999) wieder hier und da schmissige Rocksongs. Nicht ganz, aber immerhin fast so wie man sie aus "alten Zeiten" kannte. Der poppige Einfluss verschwand zusehends auf den darauffolgenden Alben u. mit "Quid pro Quo" ist für viele Fans endlich wieder "heile Quo-Welt"! Das Album bietet geradlinige Power-Rock-Songs, bewährten Quo-Shuffle, Francis Rossi und vor allem Rick Parfitt,(der wieder bei exzellenter Stimme zu sein scheint), zeigen dem Nachwuchs "wo der Bart'l den Most holt" und schrieben Songs, die niemals schlicht sind, sondern einfach nur auf das Wesentliche begrenzt.. die dynamisch und kantig vorgetragen sind und deren Melodien sich schier in den Ohren festzubeißen drohen
.. und das alles ohne jegliche Pop-Anleihen!(lassen wir "The Winner" mal aussen vor, aber dieser kommt bei soviel Biss als gelungene Abwechslung gar sehr willkommen) SO hat man die Band einst lieben gelernt und SO BLEIBT es auch hoffentlich bis zum Ende Ihrer Tage..
Das wirklich Einzige, was es an diesem Album auszusetzen gibt, ist die missratene Produktion, die wieder mal zum größten Teil auf Mike Paxman's Mist gewachsen ist. Dem Sound fehlt schlichtweg der Bums, die Bleche der Drums zischeln sich übersteuert durch fast jeden Song und man kann sich nur ausmalen, wie göttlich mancher Song (wie das fast schon mythische "Dust to Gold" oder der rotzige Parfitt-Knaller "Let's rock" rübergekommen wären, wenn ein anständiger Mann an den Reglern gesessen hätte. Man kann sich zum Vergleich gerne mal den Vorgänger "In Search of the Fourth Chord" (welcher vom (Quo-)"Altmeister" Pip Williams prozduziert wurde) anhören und danach "Quid pro Quo" reinlegen. Zuerst denkt man die Boxen sind vornüber gefallen und liegen mit dem Gesicht Richtung Fussboden, so gravierend ist der Unterschied.
Ich habe mir (wie bei allen Quo-Alben die Mike Paxman produziert hat) die Mühe gemacht und die komplette CD über "Nero" soundmässig bearbeitet um sie mit Genuss hören zu können. Hierzu benötigt man allerdings ein wenig Ahnung über Frequenzen u. dergleichen. Dem "Laien" bleibt aber wenigstens die Möglichkeit, am Verstärker die Bässe rein und die Höhen etwas rauszudrehen.. am besten ausprobieren..es kann nur besser werden! ...und es lohnt!!
Ich brings aber trotzdem nicht über's Herz deswegen nen (aber eigentlich durchaus berechtigten) Punktabzug vorzunehmen. Der Großteil der Band ist schon ordentlich über 60, und in dem Alter noch so ein rotzerockiges aber gleichzeitig mit genialen Melodien gepaartes Album rauszulassen verdient einfach 5 Sterne!! ...da dürfen sich die doch einige Jährchen jüngeren Boys von AC/DC mal ordentlich reinknien...
LET'S ROCK!!
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