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am 6. April 2015
Der Stil des Buches bedurfte einer Eingewöhnung.
Schließlich stammt die Geschichte aus ca. 1890. Aber als ich mich daran gewöhnt hatte, fand ich es sehr interessant, einen Einblick in diese Zeit zu haben. Die Düsternis einerseits und das Leben der Reichen andererseits.
Von der Geschichte des Buches hatte ich von jemandem gehört, der den Film gesehen hatte. Ein Spiegel, der die Spuren des Lebens zeigt und der Porträtierte selbst immer so jung und schön ist wie zu der Zeit, als das Bild bemalt wurde.
Ich gehe jetzt gar nicht näher auf die Geschichte ein ... doch ich möchte einfach mitteilen, dass das Buch absolut lesenswert ist, und wirklich nicht zu Unrecht als KLASSIKER gilt.
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am 8. Mai 2013
Es ist das schönste Buch, das ich je gelesen habe.
Genau die richtige Mischung von Grusel, Erstaunen, Liebe, Hass...
Ich finde es keine Sekunde langweilig und bin ganz ehrfürchtig, wenn ich lese, wie Wilde Sätze bildet, die mich nachhaltig berühren.
Ich bin nicht in der Lage in Worte zu fassen, wie er schreibt...daher hier meine absoluten Lieblingszitate aus Dorian Gray...

Zitate aus „Das Bildnis des Dorian Gray“ von Oscar Wilde, Anaconda Verlag, Ausgabe 2009

"Lord Henry ging in den Garten hinaus und sah, wie Dorian Gray sein Gesicht in den großen, kühlen Fliederblüten vergrub und fieberhaft ihren Duft trank, als wäre es Wein."
Seite 31

"Hinter allem Erlesenen in der Welt lag etwas Tragisches. Welten mussten in Wehen liegen, damit die kleinste Blume erblühen konnte…
Und wie bezaubernd er beim Essen am Vorabend gewesen war, als er ihm, mit staunenden Augen und vor ängstlichem Entzücken halb geöffneten Lippen, im Klub gegenüber gesessen hatte und die roten Kerzenschirme das erwachende Wunder seines Gesichts in ein noch tieferes Rosa tauchten. Sich mit ihm zu unterhalten war, wie auf einer kostbaren Geige zu spielen. Er reagierte auf jede Berührung und jedes Zittern des Bogens…"
Seite 49/50

"Die Vorübergehenden blickten verwundert auf den mürrischen, schwerfälligen jungen Mann in schlecht sitzenden Kleidern, der sich in Begleitung eines so anmutigen, vornehm aussehenden Mädchens befand. Er glich einem einfachen Gärtner, der mit einer Rose spazieren geht."
Seite 87

„Das schon“, unterbrach Dorian. „Du musst zugeben, Harry, dass die Frauen den Männern das wahre Gold ihres Lebens schenken.“
Seite 105

Ich werde es immer wieder lesen.
Diese Übersetzung hier ist meines Erachtens die Beste!
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am 16. Juni 2015
Habe dieses Buch auf mein Kindle runtergeladen, weil es umsonst war :D

Muss aber sagen, dass es sich super liest. Kann allerdings verstehen, warum es "Deutschunterricht-Lektüre" ist. In meinem Hinterkopf habe ich auch immer die Stimme meines Deutschlehrers gehört, der mich intensiv gefragt hat, was das jetzt zu bedeuten hat, was der nette HErr Wilde da so schreibt. Aber wenn man erstmal im Lesefluss ist, kann man diese innere Stimme super ignorieren & sich voll auf die Handlung & nicht auf Interpretationskram fokussieren.

Solche Bücher versauen im Deutschunterricht allerdings die Lust auf freiwillige LEktüre von solchen "alten Schinken".
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am 11. September 2017
Ein Klassiker, der sehr gut übersetzt wurde. Wer auf die Bücher von Wilde steht, wird bei diesem, einer seiner wohl bekanntesten Werke, nicht enttäuscht werden. Durch die gehobene Sprache, ist es manchmal nicht ganz leicht zu verstehen, aber wäre es anders, würde man sich wundern.
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am 3. Juli 2010
Oskar Wildes einziger Roman befasst sich mit Themen die auch heute noch aktuell sind und es wohl auch immer bleiben werden, da sie Teil der menschlichen Natur sind. Eitelkeit, Jugend - und Schönheitswahn, der maßlos ausschweifende Lebensstil einer kleinen, elitären Gesellschaftsschicht und die damit einhergehende Heuchellei sind die Hauptschwerpunkte dieser interessanten Geschichte, in deren Mittelpunkt der junge, zunächst schüchtern und auch etwas dümmliche Dorian Gray steht. Durch die Beeinflussung eines zünischen Lebemannes verändert er sich zunehmend zu einem skrupellosen und unmoralischen Menschen, der nur auf sein eigenes Vergnügen aus ist und dabei reihenweise Personen die ihm nahe stehen ins Unglück stürtzt. Von Dorian selbst aber scheint sein wildes Leben nicht den geringsten Tribut zu fordern, da er auch nach Jahren der Ausschweifungen mit Huren und Opium noch immer jung und schön ist. Was niemand weiß ist das er es durch den fanatischen Willen für immer jung und schön zu bleiben irgendwie geschafft hat einem Portrait von ihm die Bürde seiner Sünden aufzuerlegen und dieses nun an seiner Stelle altert. Angeeckelt von der hässlichen Fratze seines wahren Wesens, schließt er das Bild in einem alten Lagerraum ein, doch vergessen kann er es nicht und letzten Endes wird es ihm zum Verhängnis.
Die Geschichte an sich ist wirklich faszinierend und gibt einem so einiges zu Denken. Auch wenn die Sprache des Buches antiquiert wirken mag und einige Passagen schon etwas schwerer zu verstehen sind kommt man nicht umhin immer weiter zu lesen weil man bestätigt finden will was man schon die ganze Stecke zum Ende hin vermutet. Die Spannung des Romanes ergibt sich nicht aus irgendwelchen gewalt - oder sexbetonten Stellen oder der detaillierten Schilderungen von Grays Verfehlungen, dass überlässt der Autor weitestgehend der Fantasie des Lesers, nein es ist vielmehr die Entwicklung des Hauptcharakters und die Frage ob ihm nicht doch irgendwann jemand auf die Schliche kommen muß! Letztendlich gibt die Geschichte aber doch auch das Bild einer bornierten Gesellschaft wieder, die sich für die Krone der Schöpfung hält aber doch längst den Bezug zur Realität verloren hat. Das beste Beispiel dafür ist Lord Henry Wotton, Grays Mentor sozusagen, der zwar zu allen Themen des Lebens eine Weisheit auf Lager hat und bei jeder Gelegenheit die Welt in all ihren Facetten erklärt aber nicht auch nur ansatzweise dazu in der Lage ist zu erkennen wie Gray sich, unter seinem Einfluss, vom unschuldigen Jüngling zum kaltherzigen Menschenfeind und Mörder entwickelt, da er viel zu sehr damit beschäftigt ist sich an seinem Spielzeug (Gray) zu erfreuen!
Nun noch ein paar Worte zur Ausgabe des Buches. Ich liebe klassische Bücher wie dieses und ziehe sie im allgemeinen der modernen Literatur vor. Was ich aber am meisten schätze ist wenn ein alter Klassiker auch im klassischen Gewand daherkommt und da trifft diese wunderschöne Ausgabe im geprägten Ledereinband voll und ganz meinen Geschmack. Dieses Buch ist nicht nur ein Erlebnis beim Lesen sonder auch ein Juwel im Regal und weiß den Besitzer so auf zwei Arten zu erfreuen!
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am 21. September 2016
Entsprechend der Beschreibungen hatte ich etwas mehr vom Buch als solches erwartet. Wenn man es nicht weiß, nimmt man den Ledereinband als solchen eigentlich nicht wahr. Die Seiten kleben zusammen und müßen sehr vorsichtig auseinander gezogen werden. Zur Story selber braucht man sicherlich nichts mehr zu sagen. Entweder man mag Oskar Wilde oder nicht.
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am 17. Januar 2014
Dorian Gray und sein Gemälde, so häufig habe ich schon in unterschiedlichen Anspielungen von diesem Klassiker gehört, unter anderem dank dem Fantasy-Actionfilm „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“. Seit Anfang letztem Jahres habe ich nun einen Kindle und mit Freuden festgestellt, dass Amazon einige Klassiker, unter anderem eben „Das Bildnis des Dorian Gray“ umsonst als E-Book-Download anbietet. Entsprechend habe ich es nun heruntergeladen und die Stunden in der römischen Metro mit Lesen verbracht.

Dorian Gray ist einer der faszinierendsten Menschen Londons, er ist hübsch und dazu glänzt er geradezu von jugendlicher Unschuld. So zumindest beschreibt ihn der Maler Basil Hallward, der mit Dorian befreundet ist und in dem er sozusagen seine Muse gefunden hat. Das Bildnis, das er gerade von Dorian malt, soll der Höhepunkt seines Schaffens werden. So zumindest erzählt er es seinem Freund Lord Henry. Dieser ist im Gegensatz zu Dorian Gray vollkommen „verdorben“. Nur sehr widerwillig macht Basil Hallward seinen Freund Henry mit dem Jüngling Dorian bekannt. Schnell fasziniert die unverblühmte Art Henrys Dorian, doch insbesondere seine Meinung, dass auch Dorians Schönheit einmal wie eine Blume verwelken wird, verunsichert den Jungen. Als Basil das Gemälde fertig stellt, wird Dorian unwillkürlich eifersüchtig und betet, dass das er seine Schönheit behalten und das Gemälde stattdessen altern solle. Und dieser unbedachte Ausspruch ist es, der die Geschichte um Dorian Gray und sein Gemälde ins Rollen bringt …

Bereits der Anfang riss mich sofort mit. Die Art und Weise wie die beiden Freunde den eigentlich nicht anwesenden Protagonisten Dorian Gray vorstellen, macht mich neugierig auf die Hauptperson und so fiebere ich seinem Erscheinen entgegen. Als er dann auftaucht sind es aber vor allem Lord Henrys pathetische Reden, die mich abstoßen und faszinieren zugleich. Lange gefiel mir auch die Story sehr gut, obwohl eigentlich nicht viel passiert, abgesehen davon, dass der anfangs völlig unschuldige Dorian unter dem Einfluss von Lord Henry immer mehr verdirbt. Dann jedoch gibt es eine Zäsur innerhalb des Werkes und es beginnt der zweite Akt. Der Beginn dieses zweiten Aktes empfand ich anfangs als furchtbar zäh. Er gewinnt später wieder an Schwung und wird gerade zum Ende hin höchst dramatisch, es lohnt sich also, durchzuhalten, aber dieses eine Kapitel hätte ich, auch im Nachhinein, überspringen können.

Nichts desto trotz: ein wahres Meisterwerk! Und es hat mich davon überzeugt, dass ich dringend weitere Klassiker lesen möchte. Die einzige Frage, die für mich noch bleibt, ist: Warum haben wir dieses Werk nicht in der Schule gelesen?
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am 1. Juni 2014
Mein 1. Klassiker. Eigentlich bin ich durch den Filmtitel auf das Buch aufmerksam geworden. Da es den Film in unserer Videothek nicht gibt und ich erst mal einen Einblick in das Geschehen haben wollte, legte ich mir die Kindle Edition des Buches zu. Einwandfrei zu lesen, Sprache ist für manche vielleicht etwas blumig und ungewöhnlich, da nicht modern; mir hats jedoch gefallen und ich kann das Buch daher nur gerne weiterempfehlen. Man darf aber keinen schaurigen Horror erwarten, wie der Film vielleicht vermuten lässt. Oskar Wilde ging es da eher um andere Erfahrungen, da wil ich aber nicht zu viel verraten ;-)
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am 21. September 2016
Ich kann dieses kleine Büchlein jedem wärmstens ans Herz legen der sprachlichen Tiefgang, Scharfsinnigkeit und Lebensphilosphie in einen Buch transportiert haben möchte. Die Dialoge sind einfach ein Genuss. Story dreht sich um ein klassisches Motiv(e), da hab ich persönlich nicht so viel mitgenommen, ist aber insgesamt sehr gut und absolut zeitgemäß. Wer das gute Stück auf Englisch wagt, braucht hier und da ein wenig Geduld mit dem Wörterbuch, es lohnt sich aber allemal!
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am 9. Januar 2015
Es ist ein Klassiker der nicht unbedingt jedermanns Sache ist. Es ist düster und drückend, aber so wirklich direkt und auf den Punkt ist er nicht. Ich meine, dreiviertel der Sachen, die er in seiner Unsterblichkeit anstellt, werden nicht richtig beschrieben, sondern nur angedeutet. Also ein wenig schwammig, desto trotz sollte man diesen Klassiker gelesen haben. Die Übersetzung der kostenlosen Versionen ist veraltet und ein wenig anstrengend zu lesen.
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