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am 1. Mai 2016
Die Erzählerin und Hauptperson Jane Eyre ist ein armes Waisenkind. Die ersten Kapitel handeln vom Verlauf ihrer freudlosen Kindheit. Reiche Verwandte hatten versprochen, sich nach dem Tode ihrer Eltern um sie zu kümmern. Doch Janes verwitwete angeheiratete Tante mütterlicherseits, Mrs. Reed, und ihre drei verwöhnten Kinder behandeln Jane schlecht und lassen sie deutlich spüren, dass sie auf einer tieferen sozialen Stufe steht. Jane ist ein einfaches, ruhiges und intelligentes Mädchen mit einer leidenschaftlichen Seele und der Neigung zu Direktheit und zu Zornesausbrüchen, die sie überkommen, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlt. Zusammen mit dem Umstand, dass sie manchmal sehr lebhafte Träume hat, fast Visionen, entfremdet sie sich von ihrer Pflegefamilie noch mehr.

Die Spannungen auf Gateshead eskalieren, und Jane wird in das Internat Lowood geschickt, das von dem heuchlerischen Geistlichen Mr. Brocklehurst geführt wird. Aus einem nichtigen Anlass wird Jane von ihm als Lügnerin bezeichnet, worunter sie noch mehr leidet als unter schlechter Ernährung und Kälte. Bald findet sie aber eine Vertraute in Miss Temple, der verehrten Schulleiterin, und gewinnt eine ältere Schülerin, Helen Burns, als Freundin. Helen Burns ist gebildet, intelligent und sehr fromm. Sie erträgt die schwierigen Verhältnisse im Internat beinahe stoisch, während Jane ihrer Wut manchmal nur schlecht Einhalt gebieten kann. Dazu passt die ruhige Ergebung, mit der sich die an Tuberkulose leidende Helen Burns in ihr Schicksal ergibt, sie stirbt in Janes Armen, während viele andere Mädchen des Internats einer Typhus-Epidemie zum Opfer fallen.

Nach dieser Epidemie und nachdem Mr. Brocklehurst wegen ruchbar gewordener Verfehlungen von der Leitung des Instituts entbunden worden ist, verbessern sich die Verhältnisse dort. Jane erarbeitet sich durch ihren Fleiß eine Vertrauensposition und bleibt nach dem Ende ihrer eigenen Schulzeit als Lehrerin in Lowood, das sie seit ihrer Kindheit nicht verlassen hat. Erst als Miss Temple heiratet und Lowood verlässt, hält auch sie dort nichts mehr: Sie gibt ein Inserat auf und tritt eine Stellung als Gouvernante für ein französisches Mädchen auf Thornfield Hall an.

Ihr Leben auf Thornfield beginnt sehr ruhig. Neben ihrer Arbeit als Lehrerin und Erzieherin der kleinen Adéle verbringt Jane die meiste Zeit mit der alten Hauswirtschafterin, Mrs. Fairfax. Von Letzterer erfährt sie bald, dass Janes Schülerin nicht etwa die Tochter, sondern das Mündel des Hausherrn Mr. Rochester ist. Das ruhige, für Jane allmählich als eintönig empfundene Leben auf Thornfield ändert sich abrupt, als dieser Hausherr auf seinem Anwesen eintrifft. Jane wird an den Abenden immer öfter von ihm eingeladen, ihm Gesellschaft zu leisten. Die beiden unterhalten sich angeregt und lernen einander besser kennen. Rochester erkennt bald, dass Jane auf Grund ihrer Unverdorbenheit und Aufrichtigkeit ein außergewöhnlicher Mensch ist, der ihm so vorher noch nie begegnet ist. Auch Jane, die bis dahin nie viel Kontakt zu Männern gehabt hatte, merkt ihrerseits, dass Mr. Rochester ihr auf Grund seiner Erfahrungen um Längen voraus ist und viel Verbitterung und Reue in sich trägt, er jedoch im Grunde ein guter und faszinierender Mann ist. Es stellt sich heraus, dass die kleine Adèle von Rochesters französischer Geliebten Céline Varens abstammt, die ihn mit einem Offizier betrogen hat, woraufhin er sich von ihr trennte. Einige Jahre später ließ sie ihr Kind, von dem sie vor dem Betrug behauptet hatte, es sei Rochesters Tochter, allein in Paris zurück. Rochester brachte es nicht übers Herz, Adèle ihrem Schicksal zu überlassen, obwohl er sich sicher ist, nicht der echte Vater zu sein. Während Jane und Rochester also mehr und mehr über die Lebensgeschichte des anderen erfahren, gewinnen sie schnell Respekt voreinander. Unterdessen spielen sich in manchen Nächten sonderbare Ereignisse ab, in deren Verlauf mehrere Personen, darunter Mr. Rochester selbst, verletzt werden. Der Leser bleibt hinsichtlich der Hintergründe ebenso im Dunkeln wie Jane Eyre. Während mehrerer Besuche von bekannten Aristokraten aus der Nachbarschaft, unter ihnen die unverheiratete Schönheit aus reichem Hause, Miss Blanche Ingram, veranstaltet Mr. Rochester ein umfangreiches Verwirrspiel mit Jane, in dem er vorgibt, um die Hand von Miss Ingram zu werben. Unter anderem gibt er sich als Wahrsagerin aus, die Jane bezüglich ihrer Gefühle für Mr. Rochester ausfragt. Jane, die sich langsam über ihre Liebe zu Rochester klar geworden ist, erträgt dies zunächst schweigend, hält das aber nicht lange aus. Sie will sich zwar damit abfinden, Thornfield zu verlassen, wenn das Paar dort einzieht, hält aber irgendwann das Warten nicht mehr aus, da offensichtlich keine Hochzeitsvorbereitungen getroffen werden. Unterdessen bekommt sie Besuch von einem Angestellten des Hauses ihrer Tante Reed, der berichtet, dass diese im Sterben liege und nach Jane gefragt habe. Sie fährt mit ihm und möchte am Sterbebett mit ihrer Tante Frieden schließen, doch diese zeigt sich weiter verbittert und unversöhnlich. Jedoch ist sie Jane gegenüber ehrlich, als sie dieser einen drei Jahre zuvor geschriebenen Brief von deren Onkel (wohnhaft auf der Insel Madeira) offenbart, in dem er den Wunsch äußert, Jane zu adoptieren und ihr nach seinem Tod seinen gesamten Besitz zu vermachen. Als Tante Reed ihr beichtet, besagtem Onkel von Janes angeblichen Tod berichtet zu haben, zeigt sich Jane dennoch versöhnlich und verzeiht ihr sofort. Zurück in Thornfield macht Rochester beleidigte Bemerkungen über Janes lange Abwesenheit, und Jane ist froh, wieder zu Hause zu sein, was sie ihm in einer ebenso spontanen wie kurzen Ansprache auch mitteilt. Doch bald holt sie der unangenehme Gedanke an Mr.Rochesters bevorstehende Heirat wieder ein, und so macht sie denn eines Tages auch Andeutungen, dass sie bald nach einer neuen Stelle als Gouvernante suchen müsse.

In einer stürmischen Nacht kündigt Mr. Rochester ihr an, dass es bald Zeit für sie sei, aufzubrechen, und dass er eine neue Stelle in Irland für sie gefunden habe. Daraufhin gesteht Jane ihm, dass sie es nicht würde ertragen können, von Thronfield und von ihm wegzugehen. Mr. Rochester, der auf dieses Liebesgeständnis gewartet hatte, leugnet nun, dass er je Interesse an Miss Ingram gehegt habe, und gesteht Jane ebenfalls seine Liebe. Diese ist zunächst skeptisch, glaubt ihm aber nach mehreren Nachfragen ihrerseits und Beteuerungen seinerseits bald. Er hält um ihre Hand an, sie willigt ein, und während ein Gewitter hereinbricht und der Baum, unter dem sich diese Szene abgespielt hatte, vom Blitz getroffen wird, laufen sie zurück ins Haus. In den folgenden Tagen gesteht Rochester Jane, dass er mit seinen vermeintlichen Verlobungsversuchen mit Ms. Ingram nur ihre Eifersucht habe wecken wollen und dass es nur sie sei, die er liebe. Noch einmal gibt es einen seltsamen Zwischenfall, als Jane eines Nachts in ihrem eigenen Schlafzimmer von einer Gestalt geweckt wird, die ihren Brautschleier zerreißt. Mr. Rochester tut dies wenig überzeugend als Einbildung ab. Die ca. einen Monat später stattfindende Hochzeit wird in einer dramatischen Szene durch einen Anwalt unterbrochen, der verkündet, Mr. Rochester sei bereits verheiratet. Seine geistesgestörte Frau sei Bertha Mason, eine Kreolin aus Jamaika, die versteckt auf Thornfield Hall lebe. Damit werden die mysteriösen Ereignisse der Zwischenzeit im Rückblick nachvollziehbar. Die Heirat zwischen Jane und Rochester wäre somit illegal, und nachdem Rochester den Anwesenden seine wahnsinnige Ehefrau (bewacht von der Bediensteten Grace Poole) im Nordturm vorgeführt hat, zieht sich Jane Eyre allein auf ihr Zimmer zurück. Als sie Wasser holen möchte, fängt Rochester sie vor ihrer Tür ab, und in der nächtlichen Szene, die darauf folgt, bittet er Jane, mit ihm in seine Villa am Mittelmeer zu ziehen und wie Mann und Frau mit ihm zu leben. Aber Jane ist nicht bereit, ihre moralischen Grundsätze und Selbstachtung zu opfern und als Geliebte Rochesters zu leben. Obwohl Rochester sie anfleht und erklärt, nicht ohne sie leben zu können, bleibt Jane bei ihrer Haltung. Sie flieht mitten in der Nacht und fast mittellos von Thornfield, ohne zu wissen, wohin sie sich wenden soll.
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am 19. März 2016
Der 1847 erschienene Roman "Jane Eyre, die Waise von Lowood" erzählt die Geschichte der verwaisten Titelheldin die im Alter von 10 Jahren von ihrem weiblichen Vormund, der verwitweten und verbitterten Mrs. Reed, die das ungeliebte Erzeugnis einer als gesellschaftlich verwerflichen Mesalliance zwischen ihrer Schwägerin aus gutem Hause und einem mittellosen Wanderprediger angesehenen Heirat in das Waiseninternat von Lowood abgeschoben wird und in einer eher freudlosen Umgebung zu einer gebildeten, selbstbewussten und realistisch-moralisch denkenden jungen Frau heranwächst.
Im Alter von 18 Jahren, nach zwei Jahren als Hilfslehrerin in Lowood, beschließt Jane schließlich ihre alte Schule zu verlassen und sich fortan als Gouvernante zu verdingen. Sie bekommt schließlich eine Stelle in Thornfield Hall, dem abgelegenen Landsitz von Edward Rochester, angeboten. Der einsam lebende "Junggeselle" Rochester fasst schließlich, aufgrund ihrer charakterlichen Tiefe, eine immer tiefer gehende Zuneigung zu seiner jungen Bediensteten, deren Erfüllung aber noch ein sorgsam gehütetes Geheimnis im Wege steht.

Insgesamt entwirft der Roman ein sehr stimmungsvolles Bild vom englischen Landleben, möglichst natürlich in einem überdimensionierten Herrenhaus mit unzähligen Zimmern und Kammern und einer sehr dünn gesäten Nachbarschaft, der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und weist typische schauervolle und fantastische Merkmale der damals allseits beliebten Gothic Novel, die sich auch in den zeitgenössischen Werken von Charles Dickens, Wilkie Collins oder Edgar Allan Poes finden, auf.
Gleichzeitig wird das Idealbild einer selbstbewussten und vernunftbegabten Frau entworfen, die ihre Entscheidungen und Urteile nach ihrem eigenen moralischen Kompass fällen kann und dadurch auch in der Lage ist als eigenständiges Individuum verantwortlich zu handeln und die eigene Zukunft selbst zu bestimmen und nicht das bloße unmündige Anhängsel eines Mannes oder eines Verwandeten zu sein.

Die kostenlose Kindle-Edition ist bis auf einige Fehler bei denen einzelne Buchstaben falsch sind oder ganz fehlen eigentlich ganz gut geraten.
Extras wie ein Nachwort, Glossar usw. fehlen gänzlich.
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am 27. März 2015
Jane Eyre – ein zeitloser Klassiker der Literatur und eine der tragischsten "Liebesgeschichten" die ich je gelesen habe. Jane Eyre ist Vollwaise und muss ihre jungen Jahren unter dem Dach ihrer Tante verbringen. Sie ist in ihrer eigenen Familie eine Außenseiterin und wird von ihrem Cousin verbal und körperlich misshandelt, doch ihre Tante, die sie beschützen sollte, glaubt ihr nicht, da ihr Sohn, ihr Liebling ist. Stattdessen wird Jane in ein Mädchen Internat gesteckt und das war wahrscheinlich auch das beste. Doch der Schulalltag ist hart und doch schafft sie es und reift zu einer gebildeten, eigenständige Frau heran. Nachdem sie zwei Jahre als Lehrerin in ihrer Schule gearbeitet hat, sehnt sie sich nach einer Stelle außerhalb des Internats. Ihr Wunsch wird erhört und sie bricht mit Vorfreude in ein neues Kapitel ihres Lebens auf. Natürlich fängt an diesem Punkt der Plot erst richtig an, aber alles weitere wäre mehr oder weniger spoiler und ich will keinem dem Spaß am lesen nehmen. Das einzige was ich sagen kann, ist, das Charlotte Bronte hat einen sehr schönen Schreibstil und ich fand es auch nicht zu langatmig.
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am 17. Mai 2017
Jane Eyre ist ein klassiker von Charlotte Bronte. Es ist eine wunderschöne Story und Sie hält den Leser durchgehend in ihrem Bann! Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen. Zusätzlich empfiehlt es sich natürlich auch die Bücher der anderen beiden Bronte-Schwestern zu lesen (Emily; Wuthering Heights und Anne; The Tenant of Wildfell Hall).
Dieses Buch ist eine sehr günstige Version, allerdings ist auch viel auf eine Seite "gequetscht". Es bietet sich also für weitsichtige Personen weniger an, denn die Schrift ist sehr klein. Nichtsdestotrotz 5 Sterne für dieses grandiose Werk und die günstige Bereitstellung.
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am 4. Januar 2013
Mit großer Anteilnahme und auch mit historischem Interesse habe ich den Roman "Jane Eyre" von Charlotte Bronte gelesen. Er zeigt die Lebensgeschichte einer Frau und die Handlung spielt sich in der Mitte des 19. Jahrhunderts ab. Es handelt sich um das bewegende Schicksal eines elternlosen Mädchens, was von wohlhabenden Verwandten aufgenommen wird, was dort aber durch seinen starken Charakter aneckt und schließlich in ein Kinderheim-Internat abgeschoben wird. Die dortigen Zustände sind katastrophal - das kleine Mädchen einer Epidemie zum Opfer fallen.. vielleicht haben das die wohlhabenden Verwandten auch so gewollt.

Im weiteren Verlauf der Geschichte bewirbt sich Jane Eyre als Gouvernante in einem Herrenhaus und verliebt sich in den Schlossbesitzer, der sich ebenfalls in sie verliebt. Bis zum Ende des Romans gibt es dann jede Menge Irrungen und Wirrungen - Höhen und Tiefen, Abstürze und unerwartete Fügungen. Alles wird von Charlotte Bronte sehr spannend und anschaulich geschildert. Sie weiß ganz genau, wovon sie schreibt.

Wenn man weiß, dass die britische Autorin Tochter eines Geistlichen war, dass sie einmal selbst als Gouvernante gearbeitet hat und dass zwei ihrer Schwestern noch als Kinder an Tuberkulose starben, kann man gut nachvollziehen, dass vieles in dem Roman "Jane Eyre" auch Teil des Lebens von Charlotte Bronte war. So die Empörung darüber, wie schlecht Mädchen in der britischen Gesellschaft um 1850 behandelt wurden. Ebenso kann man nachvollziehen, dass Charlotte Bronte das Gehabe mancher Geistlichen rasch durchschaute und in ihrem Buch einige sarkastische Bemerkungen dazu machte. Sicherlich ein Skandal in der damaligen Zeit. Die Autorin soll selbst eine "Vernunftehe" mit einem Hilfspfarrer eingegangen sein, so manches Mal musste ich während der Lektüre des Buches daran denken, wenn sie Janes Onkel St. John Rivers beschreibt.

Der größte Skandal des Buches war aber sicherlich die Beschreibung der starken Persönlichkeit einer Frau. Eine junge Frau, die genau wusste, was sie wollte - und dies auch noch durchsetzte. Eine junge Frau, die sich von niemand etwas vormachen ließ, die unumstößliche Moralvorstellungen hatte. Und dazu kommt noch, dass die Hauptperson als nicht schön geschildert wird. Zwar auch nicht gerade hässlich, so doch gerade so an der Grenze. Und in eine solche mittellose, kleine und kratzbürstige Person verliebt sich der Schlossbesitzer heftigst. Und das in der damaligen britischen Gesellschaft, die auch heute noch so voller Standesdünkel ist. Das Buch muss in der damaligen Zeit ein großer Skandal gewesen sein.

Eine Auseinandersetzung mit der Rolle der Frau in der Gesellschaft, eine Auseinandersetzung mit der Religion, Kritik an der Erziehung von Mädchen und Jungen, Kritik an hygienischen und medizinischen Zuständen, Kritik an vielen gesellschaftlichen Zuständen.

Einige Fragen, die sich mir nach Lektüre des Romans stellten, konnte ich mir durch Recherche im Internet beantworten. So ist ein Vermögen von 20 000 Pfund Sterling um 1850 vermutlich so viel Wert gewesen wie heute 1,6 Millionen Euro. Aber - konnte sich ein Ehemann damals in England nicht von einer geisteskranken Ehefrau scheiden lassen, die Ehe anullieren lassen?

Ich habe den Roman "Jane Eyre" in der vollständigen deutschen Fassung auf dem Kindle gelesen. Was mich gestört hat, waren einige Fehler, manchmal fehlten auch ganze Worte. Aber dies tut dem Roman keinen Abbruch, deshalb habe ich keinerlei Punktabzug für den Roman von Charlotte Bronte. Es ist ein ganz großes Stück Weltliteratur - absolut lesenswert.
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am 11. August 2014
Sicherlich werde ich mir nie wieder ein kostenloses Buch bei Amazon herunter laden. Warum? Ganz einfach, ich habe mir damit ein Lesevergnügen kaputt gemacht, welches ich sonst, bei dem Inhalt des Buches sicherlich gehabt hätte.
Die Geschichte, der Schreibstil der alten Zeit, ein wunderschöner Klassiker. Nur leider sind die Fehler in der Rechtschreibung und Grammatik so verheerend, das es wirklich keinen Spaß macht dieses Buch zu lesen. Ein paar mal war ich versucht, aufzugeben und mir eine andere Ausgabe zu kaufen. Letztendlich habe ich mich durchgekämpft und habe den Eindruck gewonnen, dass die Fehlerquote zum Ende des Buches noch zunimmt.
Wer gerne Wörter errät, oder auch mal den ganzen Inhalt eines Satzes, der ist mit diesem Buch gut beraten. Allen anderen rate ich, sich lieber eine andere Ausgabe zu gönnen und damit sicherlich auch mehr Freude an dem Inhalt des wunderbaren Klassikers.
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am 5. Juli 2016
Eine Vorbemerkung: die angebotene Hörprobe wird nicht von Susan Ericksen gelesen sondern von Emma Messenger.

Ich liebe das Buch und auch die Filme (ich empfehle die langen Fassungen der BBC im englischen Original !).
Leider sind die Filme immer gekürzt und können auch nur unvollkommen all die wunderbaren Beschreibungen und Gedanken der Erzählerin wiedergeben.
Deshalb ist diese ungekürzte Audio-Fassung von Jane Eyre mein absoluter Favorit. Susan Ericksen gibt allen Personen ihren ganz eigenen Charakter und liest mit sehr viel Einfühlungsvermögen. Man spürt alle Emotionen, all das Glück, die Verzweiflung, Hoffnung und Hoffnungslosigkeit und auch die Wandlungen, die die Personen im Laufe der Erzählung durchmachen. Ich bin immer wieder bewegt, wenn ich diese Fassung höre. Unbedingt anhören!
Wenn es ginge, würde ich dieser Fassung mehr als 5 Punkte geben.
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am 14. Mai 2013
Ich liebe dieses Buch und werde es immer wieder lesen.
Charlotte Brontes bestes Buch, finde ich.
Sie beschreibt Jane intensiv und innig, man fühlt mit ihr mit, leidet, liebt...eine phantastische Geschichte. Für mich gehört es zu den Büchern, die man gelesen haben muss.
Die Übersetzung des Insel-Verlags ist okay, wobei mir das englische Original besser gefällt.
Ich liebe diese kleinen, feinen Zwischentöne, die Charlotte auf das Papier gezaubert hat.
Hier meine Lieblingszitate, aus der Übersetzung vom Insel-Verlag:

Seite 680
„Es ist ein heller, sonniger Morgen, Sir“, sagte ich. „Der Regen hat aufgehört, und die Sonne scheint so milde herab. Sie müssen bald einen Spaziergang machen.“
Ich hatte jenen Glanz entfacht, seine Züge belebten sich. „Oh, du bist wirklich da, meine Lerche? Komm zu mir! Du bist nicht wieder gegangen, nicht entschwunden? Vor einer Stunde hörte ich eine von deiner Art, sie sang hoch über dem Wald. Aber ihr Gesang hatte keine Melodie für mich, ebenso wenig wie die aufgehende Sonne Strahlen hatte. Für mein Ohr konzentriert sich die Melodie der ganzen Erde in der Stimme meiner Jane – wie froh bin ich, dass sie nicht schweigsam ist! Und Sonnenschein empfinde ich nur in ihrer Nähe.“
Die Tränen traten mir in die Augen bei diesem Geständnis seiner Abhängigkeit. Es war gerade so, als ob ein königlicher Adler, an einen Pflock gefesselt, einen Spatzen angefleht hätte, sein Wärter und Hüter zu sein. Aber ich wollte nicht larmoyant sein, ich wischte die Tränen fort und machte mich daran, ihm das Frühstück zu bereiten.“

Seite 414
„Jetzt bist du dran, kleine Tyrannin, aber binnen kurzem wird meine Zeit kommen. Und wenn ich dich einmal ordentlich gefasst habe, um dich zu haben und zu halten, so werde ich dich – bildlich gesprochen – an eine Kette wie diese hier legen.“ Hier berührte er seine Uhrenkette. „Ja du kleines, liebes Ding, ich werde dich an meinem Herzen tragen, damit mein Juwel nicht verloren geht.“

Seite 111
„Zuweilen, an besonders sonnigen Tagen, begann es schon angenehm freundlich zu werden. Ein zartes Grün überzog die braunen Beete, das täglich frischer wurde und die Vorstellung erweckte, dass die Hoffnung selbst während der Nacht über sie hin schreite, um jeden Morgen schönere Spuren ihrer Schritte zurückzulassen.“

Dieses Buch ist eine Bereicherung für mich. :-)
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am 4. August 2017
Also das Buch ist großartig, wie schon gesagt und der Inhalt hat mir sehr gefallen, wirklich absolut empfehlenswert!

Diese Ausgabe ist zwar kostenlos, aber trotzdem hätte man sich bei der Übersetzung doch wenigstens etwas Mühe geben können! Natürlich ist es die alte Sprache, die veranlasst, dass Tür und Tat und Ähnliches mit Th am Anfang geschrieben werden, aber dass es die Wörter "fonnige Felder" und "Lieblosung" und etwa 60 Weitere nicht gibt, ist doch nun wirklich verständlich!

Auch springt das Buch zwischen den Zeiten, so ist es eigentlich im Perfekt geschrieben, doch streckenweise erzählt es plötzlich in der Gegenwart....

Wen solche Mängel stören ( also mich zum Beispiel ) , der sollte also auf keinen Fall auf dieses kostenloses Exemplar zurückgreifen, das habe ich jetzt gelernt!
Verzichten sollte man auf das Buch aber nicht, denn der Inhalt hat mir sehr gefallen!
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am 22. Oktober 2013
Ich habe mir das Buch vor zwei Jahren zu Weihnachten gewünscht, nachdem ich die wunderbare BBC-Verfilmung (auf Englisch - auf Deutsch geht sie absolut und überhaupt nicht) gesehen hatte.

Der Schreibstil ist sicher nichts mehr, was man heute als modern bezeichnen würde, eine auktoriale Erzählerin ist ja heutzutage nicht mehr beliebt, aber ich liebe das Buch trotzdem - oder vielleicht gerade deshalb, weil es nicht dem heutigen Mainstream der Erzählperspektive entspricht.

Ich bin richtig traurig, dass es das einzige Werk von Charlotte Bronte ist, die mir neben Jane Austen die liebste Autorin dieser Zeit ist. Es ist einfach ein wunderschönes Portrait der Zeit, von einer starken Frau und einem wunderbaren Mann mit Ecken und Kanten.

Ich kann jedem Austen-Fan nur empfehlen, dieses Buch zu lesen. Für mich ist es einfach perfekt.
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