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am 4. Mai 2018
Mein Großvater war ein Science-Fiction-Fan, lange bevor es diesen Begriff überhaupt gab. Er las Zukunftsromane und neben den Romanen anderer Autoren, war er ausgesprochener Liebhaber (den Ausdruck Fan gab es auch noch nicht) von Jules Verne. Warum erwähne ich das? Nun, weil mein Großvater mich das Lesen lehrte… also nicht nur die Aneinanderreihung von Buchstaben, sondern das Erfassen von Texten. Und er war es auch, der mir meine ersten Bücher schenkte – unter anderem Jules Verne-Romane. Damit war die Neugierde auf diese Art Literatur geweckt.

Natürlich sind Vernes Bücher heutzutage Anklang an lange zurück liegende Zeiten (Mitte des 19. Jahrhunderts) und nur in Kenntnis jener Zeiten zu verstehen. Zu diesen Kenntnissen gehört auch das Wissen um die Haltung sehr vieler Intellektueller, aber auch großer Teile der Arbeiterschaft: Der Fortschrittsglaube, die Vorstellung, dass das rasante Fortschreiten der technischen Entwicklung zu einer besseren Welt führen werde. Und Jules Verne beschreibt den Sieg der Technik über die Natur – die Technik macht alles möglich. Allerdings weist er in diesem Roman immer wieder auch auf die Gefahr hin, die Technik ohne Verantwortung birgt.

Da die Epoche vom beschleunigten technischen Fortschritt und zugleich von den letzten großen Entdeckungsreisen geprägt war, wurden Vernes Bücher populär. Die meisten seiner Bücher würde man heute unter dem Begriff Reise- und Abenteuerromane subsummieren. Aber wegen Vernes inspirierenden Auseinandersetzungen mit Wissenschaftlern seiner Zeit, enthalten diese Romane eben auch das, was man heute Science-Fiction (Wissenschaft und Fiktion). Zum Teil erstaunt es heute noch, dass Verne mit wissenschaftlicher und technischer Intuition, manche später realisierte Entwicklung vorweg nahm.

Der Roman ist vorgeblich ein Erlebnisbericht des französischen Professors Pierre Aronnax, In den Jahren 1866 und 1867 häufen sich auf allen Weltmeeren rätselhafte Schiffsunglücke. Wegen seines Fachwissens als Meereskundler bittet ihn die amerikanische Regierung 1867, sich einer Expedition zur Klärung der Vorgänge anzuschließen. So sticht Aronnax in Begleitung seines gleichmütigen Dieners Conseil an Bord der US-Fregatte Abraham Lincoln in See.

Nach wochenlanger Suche im Nordpazifik sichten sie das fragliche Objekt. Im Verlauf der anschließenden Verfolgungsjagd werden Aronnax, Conseil und der kanadische Harpunier Ned Land ins offene Meer gespült, finden aber letztlich auf der Oberfläche des vermeintlichen Seeungeheuers festen Boden unter den Füßen. Es stellt sich heraus, dass es sich tatsächlich um ein aus Eisen gebautes Unterseeboot handelt. Nach einiger Zeit öffnet sich eine Luke, aus der Mannschaftsangehörige des Fahrzeugs treten, die die drei Männer in eine Zelle sperren. Später werden sie dem Kapitän vorgeführt, der sich als „Nemo“ − lateinisch für „Niemand“ – vorstellt.

Mit der Zeit erfährt Aronnax in Gesprächen mit dem mysteriösen Nemo Details über die technischen Fähigkeiten des Unterseeboots, der Nautilus, jedoch kaum etwas über ihren Kapitän und ihre Mannschaft. Nemo hat nicht nur mit der Menschheit, sondern auch mit dem Erdboden gebrochen und versorgt sich und seine Mannschaft ausschließlich aus den Schätzen des Meeres. So beutet er untermeerische Kohlenflöze aus, um den Treibstoffbedarf seines mit Elektrizität angetriebenen Schiffes zu decken, und auch die Mannschaftsverpflegung wird ausschließlich aus Meerestieren und -pflanzen zusammengestellt.

Übrigens: Die Angabe „20.000 Meilen“ bezieht sich auf die heute ungebräuchliche metrische französische Leuge (lieue), die vier Kilometer der heutigen Norm misst. Eine exakt umrechnungsgetreue Übersetzung wäre also „80.000 km unter den Meeren“. Der Betrag stellt keine Tauchtiefe, sondern eine unter Wasser zurückgelegte Strecke dar, also im Sinne einer 20.000 Meilen langen Reise unterhalb des Meeresspiegels, was etwa dem (auch Jules Verne bekannten) doppelten Erdumfang entspricht und dem Titel so einen tieferen Sinn gibt…und in den 1980er Jahren tatsächlich durch Atom-U-Boote realisierbar wurde. Ich hoffe, dass meine Bemerkungen hilfreich waren?
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am 3. Januar 2018
Ich bin gerade durch, durch den 1. Teil des Buches. Es gibt mehrere. Habe dafür eine kleine Ewigkeit gebraucht. Ein paar Wochen sind es gewesen. Ewig nicht zum lesen gekommen. Nun zum Buch. Es ist das Original Buch, ins Deutsche übersetzt. Hier und da ein paar Rechtschreibfehler. Aber, für kostenlos nehme ich das gern in Kauf. Wer den Film kennt, der wird wie ich zu dem Schluss kommen "der Film zeigt nur 1/4 des Buches" und doch haben sie auch diesen sehr gut hin bekommen. Wenn man sich die Technik von heute anschaut, ist es erstaunlich wie weit Jules Verne schon im denken war. Wer Abenteuer gern ließt, wird sich hier wie zu Hause fühlen. Ein Kapitel nach dem anderen verschlingen. Dank dem Kindle Paperwhite kann man sich die Restzeit nach Lesegeschwindigkeit anzeigen lassen. Ein Kapitel geht bei mir zwischen 10-15 Minuten. Es ist von vorn bis hinten nicht 1x langweilig. Man möchte es nicht weg legen und ein anderes Buch anfangen. Hat meine vollste Empfehlung. Auch für Kinder 100% Empfehlung. Keine Gewalt, nichts erotisches. Nur ein Unfall und damit verbunden ein Todesfall zum Schluss. Freue mich schon auf den nächsten Band. Den habe ich schon auf dem Kindle.
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am 16. Januar 2012
Ich verstehe nicht so recht, warum alle die altertümliche Sprache und die vermeintlichen Rechtschreibfehler bemängeln. Das ist nun mal so bei einem Buch so, welches vor mehr als einem Jahrhundert geschrieben und vor mehreren Dekaden übersetzt wurde! Ich käme auch nie auf die Idee "Die Tragödie von Hamlet, Prinz von Dänemark" wegen der angestaubten Sprache als schlecht zu befinden. Ganz im Gegenteil. Ich finde, dass es eher erfrischend ist, wenn man sich mal darauf einlässt und abseits des modernen Sprachgebrauchs etwas liest. So etwas gehört für mich auch einfach zum Charakter von so einem Klassiker.
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TOP 500 REZENSENTam 28. Juli 2015
Jules Verne war seiner Zeit weit voraus. Das merkt man, wenn man seine Bücher liest und sich vor Augen führt, dass er 1823-1905 gelebt hat.
Ich möchte hier nicht auf Details der Geschichte eingehen, sondern generell eine Empfehlung für die Werke dieses herausragenden Schriftstellers und Visionärs, der als einer der Begründer des Sience-Fiction gilt, aussprechen.

Ich selbst habe die meisten seiner Bücher noch zu Jugendzeiten gelesen und obwohl ich damals keine Leseratte war, habe ich seine Bücher förmlich verschlungen. Umso mehr freut es mich, dass ich einige EBooks erhaschen konnte.

Zu sagen ist natürlich, dass diese Leseperlen von Verne natürlich nicht in einem locker-flockigen Deutsch des hier und jetzt verfasst wurden. Aber auch das macht den Reiz und Charme seiner Bücher aus. Undbedingt mal reinlesen!

Ich hoffe meine Rezension war hilfreich und ich freue mich über Feedback.
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am 9. August 2014
Wie gewohnt findet man sich als Leser recht rasch in Jules Vernes Geschichte zurecht und die einzelnen Charaktere wurden gelungen eingeführt. Spannend wurden die mysteriösen Erscheinungen auf dem Meer beschrieben und die Vorkommnisse auf hoher See interessant geschildert. Der Leser wird neugierig gemacht ob es sich nun um ein Seemonster handelt oder um eine geheimnisvolle Maschine.
Kapitän Nemo wird geheimnisvoll eingeführt und Jules Verne liefert eine detailierte Beschreibung bzw. Funktionsweise des Nautilus, sowie die Ernährung der Besatzung, Gewinnung der Rohstoffe und die ausschließliche Nutzung des Meeres.
Weiters beschreibt Jules Verne interessant und bildlich gut vorstellbar die Bewohner des Meeres und die Landschaftsformen unter Wasser.
Leider ist der erste Band aber auch stellenweise etwas langatmig und zäh, weil Jules Verne teilweise mit seinen Beschreibungen übertreibt und mehrere Seiten füllt.
Alles in allem ist der erste Band unterhaltsam und ich freue mich schon auf den zweiten Teil.
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am 6. Mai 2018
Es hat ein wenig gedauert, bis ich mich an die altmodische Schreibweise gewöhnt hatee und nicht mehr das Gesicht verzog, wenn Herr Arronax die "Thiere" des "Oceans" von der "Platefom" "des" Nautilus beobachtete. Aber die Geschichte selbst ist spannend und die Phantasie des Herrn Verne beeindruckend. Schade nur, dass ich mir erst mit über 50 diesen "Kindheitsklassiker" vorgenommen habe. Jetzt schnell rüber zu Band 2!
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am 9. Januar 2014
Wahrscheinlich einer der ersten Science-Fiction-Romane der Neuzeit. Jules Verne versetzt seine Leser aus heutiger Sicht in die faszinierende Zeit der Industrialisierung durch Dampf- und Elektrizitätsenergie.
Die Geschichte ist ja bereits hinreichend beschrieben und bekannt und diese alte, grammatikalisch und stilistisch nicht bearbeitete Ausgabe ein herrlicher Streifzug in die deutsche Sprache von vor mehr als 120 Jahren und dabei noch spannend.
Jules Verne zeigt sich hier auch als Vorreiter der heutigen Umweltschützer, in dem er sich Gedanken über das Zusammenleben und Wirken verschiedener Meeresbewohner macht, ohne aber groß politisch zu werten. So haben seine Werke auch heute noch einen aktuellen Bezug.
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am 15. März 2012
Ich finde das Buch absolut ok. Natürlich ist die Übersetzung alt, aber das ist doch kein Grund, dieses ebook als "schlecht" zu bezeichnen. Immerhin ist hier ein Klassiker kostenlos für unseren Reader, währen ein neues Buch als Printausgabe immerhin fast 11 Euro!

Um ehrlich zu sein, hat es mir sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch, dass ich noch aus meiner Kindheit kenne, wieder zu lesen. Die "Rechtschreibfehler" haben mir hier eher Spaß gemacht als alles Andere.

Fazit: Dieses Buch, auch die ebook-Ausgabe ist in seiner ungekürzten Fassung IMMER lesenswert.
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 26. August 2015
Zu dem Buch und Author gibt es eigentlich nicht viel sagen zu müssen, man sollte eigentlich beides kennen. Das Buch ist ein Klassiker, endlich kann ich es auch mal lesen, kannte nur bislang alte Verfilmungen davon. Und diese weichen ja gerne von geschriebenen Romanen etwas ab.
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am 15. April 2018
Eine Inhaltsangabe des Buches erspare ich mir und den Lesern der Bewertung.

Sehr interessant an dieser Ausgabe ist die Sprache, in der das Buch übersetzt wurde, denn so schreibt und spricht heutzutage niemand mehr in Deutschland. Für jeden Freund der deutschen Sprache zu empfehlen!
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