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Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen
15
4,9 von 5 Sternen
Up the Downstair
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:10,59 €

am 2. Oktober 2017
steven wilson at his best. can't remember I've ever heard such great music, listen to such great musicians. that's a little planet of sound. 5 points!
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am 27. April 2005
Ich hasse elektronische Drums, aber ich liebe dieses Album. Meiner Meinung nach vom Sogwriting her eines der Besten welches uns Mastermind Wilson serviert hat. Songs wie "Fadeaway", "Up The Downstair" oder "Burning Sky" gehen runter wie Sahne. Mein persönlicher Favorit ist und bleibt aber "Always Never". Leider fehlte Steven damals noch der Drummer, so das er diese gräßlichen e-Drums einsetzte.
Das nun veröffentlichte Remake wurde konsequenterweise zum Teil neu eingespielt. So hat Gavin Harrison die neuen Drumparts beigesteuert. Das alleine reicht schon zum Kauf. Als quasi kostenlosen Bonus gibts noch die schon lange vergriffene CD-EP "Staircase Infinities" dabei, für die so mancher Porcupine Tree Fan bei diversen Auktionshäusern tief in die Tasche greifen musste. Ob auch hier die Drumparts neu sind entzieht sich z. Zt. noch meiner Kenntnis. Ich werde am 23. Mai berichten.
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am 21. November 2010
Dass "Porcupine Tree" eine der außergewöhnlichsten Bands im Progressive Rock-Sektor sind, bewiesen sie nicht erst mit den neueren Werken wie "In Absentia" oder jüngst "The Incident". Schon vor ihrem Stilwechsel in eher härtere Gefilde haben sie herausragende Alben veröffentlicht. Ihr allererstes Studioalbum (nach der Kompilation "On The Sunday Of Life") namens "Up the Downstair" stellt dies gleich eindrucksvoll unter Beweis!

"What you are listening are musicians, performing psychedelic music under the influence of a mind-altering chemical" erfahren wir zu Beginn. Und schon geht der musikalische Trip los. Eingängige Stücke ("Synesthesia", "Always Never") wechseln sich ab mit langen, teils improvisierten Epen wie "Up the Downstair" und kurzen Zwischenspielen. Das ganze ist, wie schon gesagt, psychedelische, noch stark an Pink Floyd orientierte Musik. Was mir an "UtD" besonders gefällt, ist dass Mastermind Steven Wilson hier noch nach Lust und Laune mit Klängen experimentiert und Platz lässt für ausschweifende Improvisationen, wie man sie wohl kaum auf den neueren Alben finden würde. Gerade diese "Ecken und Kanten" üben einen großen Reiz auf den Hörer aus!
Abgeschlossen wird das ganze mit dem genialen, verträumten "Fadeaway".

Zusätzlich zur remasterten Version dieses Klassikers (unter anderem wurden die Drumparts neu eingespielt und die Klangqualität verbessert) gibt es als Bonus-CD die vergriffene EP "Staircase Infinities" und ein hübsches Booklet mit einer Einleitung von Steven Wilson.

Die Stimmung des Albums ist die ganze Zeit über getragen, irgendwie schwelgerisch und lädt geradezu ein zum "Kopfkino". Laut aufdrehen und mit geschlossenen Augen genießen!
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TOP 1000 REZENSENTam 23. April 2013
Obwohl ich Porcupine Tree schon ein paar Jahre kenne und ausgesprochen gerne höre, habe ich mir erst vor wenigen Tagen zur Vervollständigung meiner Sammlung "Up The Downstair / Staircase Infinities" gekauft. Klar, mir waren bereits einige Stücke dieses Albums bekannt. Einige finden sich ja bereits auch auf anderen Alben. Einer meiner Lieblingssongs des Album, das treibende "Synesthesia" befindet sich ja auch auf "Stars Die". Auch der mit einer Gitarre sehr schön gespielte und teilweise an Pink Floyd erinnernde Song "Always Never" ist ein Kracher. Ja und dann kommt für mich das Highlight der CD mit "Up The Downstair". In diesem Titeltrack höre ich jede Menge Space und Einflüße von Hawkwind. "Not Beautiful Anymore" wird durch das tolle Gitarrenspiel zum Genuss. Mit dem Song "Small Fish" kommt etwas Entspannung auf. Eine wundervolle Ballade. Der vorletzte Track "Burning Sky" ist dann noch so ein genialer Streich, den Porcupine Tree uns auf diesem Silberling bietet. Er dauert 11:37 Minuten und hat sehr schöne melodiöse Gitarrenläufe. Bei dem letzten Stück wird es mir dann richtig warm um mein Herz. Einfach traumhaft.
CD 2 (Staircase Infinities)beginnt dem etwas jazzigen "Cloud Zero". Die Gitarre bei diesem Track erinnert ein wenig an Santana. Der nachfolgende Song "The Joke's On You" beginnt mit einer akustisch gespielten Gitarre und einem sehr ruhigen Gesang von Steven Wilson. "Navigator" ist dann ein sehr psychedelisches, aber absolut nicht überdreht, anmutendes Stück. "Rainy Taxi" klingt so, als hätte Richard Wright mit seiner Orgel Pate gestanden. Die zweite CD endet mit "Yellow Hedgerow Dreamscape". Wieder wird uns ein tolles Gitarrenspiel geboten.
Dieses außergewöhnlich tolle Frühwerk der Band hatte mir wirklich gefehlt. Jedem, der gerne Porcupine Tree oder Pink Floyd aus seinen Boxen erschallen lässt, dem sei dieses Album angeraten.
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am 6. Mai 2011
Eine liebevoll gestaltete Neuauflage mit einer Bonus-CD im Buchformat, erwartet den Fan guter und alternativer Musik mit der Neuveröffentlichung des ersten richtigen Albums von Mastermind Steven Wilson. Hier an dieser Stelle gebührt auch einmal Lob für das Steven-Wilson-eigenen Label - kscope - aus dem ausschließlich nur uneingeschränkte Spitzenqualität kommt. Alle Fans dieses Musikgenres dürfen sich freuen, denn neben den Wilson Projekten Porcupine Tree, No-Man oder Blackfield stehen mittlerweile auch - The Pineapple Thief, Gazpacho, Anathema, Engeneers, Lunatic Soul oder nosound - bei diesem Label unter Vertrag, und derzeit wird von fast allen Gruppen der vergriffene Backkatalog neu veröffentlich, und dabei hörenswerte und wertvolle Musikschätze veröffentlicht.

Das zweite Album von Porcupine Tree, ist großteils instrumental gehalten, und trägt den lustigen Namen - Up the Downstairs - was so viel bedeutet, wie die herunterfahrende Rolltreppe hinauflaufen. Vielleicht wollte Steven Wilson damit seine Musik beschreiben, die wieder einmal besser und interessanter nicht sein könnte. Dieses Album begeisterte mich sofort mit seinen tollen sphärischen Sounds, und der exzellenten Vokalarrangements, besonders in dem Lied - Fadeaway. Das Album ist eine exzellente Klangreise, bei der man vielleicht wirklich vor Freude die herunterfahrende Rolltreppe hinauflaufen könnte oder umgekehrt.
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am 18. Januar 2008
Auch auf dieser Platte ist Porcupine Tree noch keine richtige Band, sondern noch ein 'Ein Mann'-Projekt von Steve Wilson. Lediglich auf zwei Stuecken wird Wilson von seinen spaeteren Band-Kollegen Collin Edwin und Richard Barbieri unterstuetzt.

Das Album beginnt mit einer psychedelischen Soundcollage, ehe ein Sprecher folgenden Satz formuliert: 'What you are listening to are musicians performing psychedelic music under the influence of a mind-altering chemical called - '. Der Satz bricht abrupt ab, ehe wir uns in 'Synesthesia' befinden. Ein Keyboard-Motiv, welches sich durch das gesamte Stueck zieht, und schwebender Gesang setzen ein. Es ist ein schoenes Gitarrensolo zu hoeren, dass aber nicht darueber hinwegtaeuscht, dass es sich hierbei um das schwaechste Stueck der Platte handelt. Mit 'Monuments Burn Into Monuments' folgt wieder eine kurze Soundcollage mit teilweise rueckwaerts gespielten Toenen. 'Always Never' beginnt mit Akkustikgitarre, Keyboard-Laeufen, fluesterndem Gesang und schwebenden Synthies. Spaeter tritt auch eine E-Gitarre hinzu. Das Titelstueck beginnt mit mystischen Synthies und Soundeffekten und von Suzanne Barbieri(Ich glaube die Frau von Keyboarder Richard Barbieri) gesprochenem Text. Das Stueck wechselt zwischen zwei Teilen, zum Einen bestehend aus einem Bass-Beat und schwebenden Synthies, zum Anderen bestehend aus Gitarrenriffs. 'Not Beautiful Anymore' ist eine ebenfalls sehr schoene Nummer, obwohl der Titel Anderes vetrmuten laesst :) Das Stueck beginnt mit wiederum gesprochenem Text. Es herrschen hier vor allem schwebenden Synthies und eine E-Gitarre vor, die hier durch Effektgeraete gejagt wurde. Nach dem kurzen 'Siren' folgt mit 'Small Fish' eine Nummer mit Akkustikgitarre und ruhigem Gesang. 'Burning Sky' ist die staerkste Nummer dieser Platte. Diese beginnt mit dezenten E-Drums und schwebenden Keys. Es setzt ein E-Gitarren-Rhythmus und von weiter Ferne zu kommen scheinende Keyboards, die mich an die Musik aus dem PC-Spiel Unreal erinnern. Zum Schluss folgt mit 'Fadeaway' ein sanftes, melodisches Stueck, das ruhigste dieser Platte. Wilsons Gesang erinnert mich hier an Richard Wright(Man hoere sich nur mal sein Solo-Album 'Broken China' an). Desweiteren sind schoene Floetenklaenge zu hoeren.

Die 2.CD enthaelt die laengs vergriffen 'Staircase Infinities' EP.
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Meine Rezension dazu:
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Staircase Infinities ist eine sehr rare, 1994 erschienene EP, die es nun auch als Bonus-CD des Reissues von "Up The Dowstairs" gibt.

Das Album ist musikalisch logischerweise angelehnt an "Up The Downstairs", aber fuer mich auch mit dem Meisterwerk "The Sky Moves Sideways", sowie mit "Signify" und "Voyage 34" zu verlgleichen.

Wiedereinmal gilt also:

Geniale Sphaerenklaenge tauchen den Hoerer in eine fremde Welt. Alles total psychedelisch-spacig und mit keiner anderen Band, ausser vielleicht Pink Floyd, zu vergeleichen. Nur ein Stueck("The Joke's On You") ist noch mit Gesang unterlegt, der Rest ist bis auf diese, fuer den Prog, und besonders auch die fruehen Porcupine Tree typischen, eingestraeuten Sprachfetzen, rein instrumental. Hoert euch nur mal diese geniale, jazzige Gilmour-Gitarre bei "Cloud Zero" an, und ihr werdet diese wertvolle EP niemals vermissen wollen...

"Yellow Hedgerow Dreamscape" ist der perfekte Schlusstrack, der sich langsam aufbaut und zum Schluss in einer wahnsinnigen Gitarrenorgie explodiert! Bombastisch genial!

Muss ich mehr schreiben? Ne!

5 Punkte!
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am 12. Mai 2015
"Up The Downstair" ist schon das zweite Album,das Steven Wilson unter dem Namen Porcupine Tree überwiegend allein einspielte.
Es erschien 1993 bei Delerium Records und wurde 2005,extrem überarbeitet und mit massig Bonusmaterial,wiederveröffentlicht.
Die (hier noch) Gastmusiker Richard Barbieri,Colin Edwin und außerdem Suzanne Barbieri spielen hier eine mehr als untergeordnete Rolle,sodaß man "Up The Downstair" eigentlich als Solo-Album ansehen kann.
Während das Debut "On A Sunday Of Life" für mich noch eine (interessante) Testphase darstellt,hat man es hier mit einem ausgereiften,abwechslungsreichen Werk zu tun,das psychedelisch-verträumten Space-Rock mit Klasse darstellt.
Wilson spielt geschickt mit simplen,monotonen Rhythmen und gefühlvollen Melodien,verpackt das Ganze in einen sphärischen Sound und schafft damit ein Album,das durchgehend zeigt,was in diesem Künstler an Kreativität und Feingefühl für Klänge,Melodik und deren inneren Zusammenhängen,steckte und daß man (wie sich dann ja bestätigte) noch Großes von ihm zu erwarten war.
Ursprünglich war "Up The Downstair" als Doppelalbum geplant gewesen,jedoch lehnte dies die Plattenfirma ab und veröffentlichte das Restmaterial als EP "Staircase Infinities".Außerdem sollte ein "Voyage 34"-Track auch mit dabei sein.
2005 wurde das Album nicht nur remastered,sondern auch noch remixed.
Wilson ließ seinen derzeitigen Drummer Gavin Harrison die Drum-Parts noch mal komplett einspielen,mit denen dann die programmierten Drum-Sounds auf dem Original ersetzt wurden.Einige Gitarrenlinien wurden auch verändert/ausgetauscht.
Wilson achtete dabei jedoch akribisch darauf,daß die Musik nicht verändert,nichts hinzugefügt wurde.
Es sollte keine Überarbeitung im Sinne von echter Veränderung sein,sondern ein Abstellen von damals zwangsläufig vorhandenen Limitierungen.
Ob das nun gefällt (es klingt tatsächlich nun organischer,wärmer) oder ein unerwünschter Eingriff in ein Original ist,muß jeder selbst entscheiden.
Wenn beim Remix wie wild in gewohnte Strukturen eingegriffen wird,Instrumente nach vorne oder hinten oder gar raus/dazu gemischt werden,ist mir das ein Gräuel (Genesis,Mike Oldfield),hier wurde sehr behutsam vorgegangen,sodaß ich da offen bin.
Beim Remastering wurde die Dynamik nur leicht gesenkt,nicht übersteuert,sodaß man auch da nicht viel zu meckern hat.
Die ganz große Freude bereitet jedoch die Doppel-CD von 2005 (und später),auf der die gesamte "Staircase Infinities"-EP als Bonusmaterial enthalten ist.Auch die Aufmachung in Buchform ist äußerst ansprechend,wirkt wertig.
Neuveröffentlichte Vinyl-Editions basieren auch auf dem Remastering/Remix und bieten etwas mehr Dynamik.
Die Edition,die ich kenne,beinhaltet ebenfalls das Bonusmaterial.
Wen die Überarbeitung nicht stört,macht hier (Vinyl,wie CD-Set) einen tollen Deal,meine ich.
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am 6. April 2001
Daß es sich bei Up The Downstair um eine der ersten PT-Platten handelt, hört man direkt beim ersten Durchgang. Die gesamte Platte ist ein Meisterwerk bestehend aus Wilsons verträumt-melancholischem Gesang, psychedelischen Klangteppichen und gekonnt hier und da eingesetzten Samples. Wer diese tolle Scheibe noch nicht besitzt, dem entgeht ein psychedelisch-rockiges Meisterwerk der frühen 90er! Ein absoluter Geheimtip!
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am 9. August 2005
Die CD auf die es ankommt gefällt mir, obwohl ich den etwas moderneren und zuweilen härteren Stil der beiden letzten Alben bevorzuge. Nicht zuletzt auch wegen der immer wieder einfliessenden Polyrhythmik (Gavin Harrison).
Die Zusatz CD mit alten Instrumentals ist überflüssig. Das war einmal ganz O.K., so vor 10 bis 15 Jahren für den letzten Joint nach Mitternacht, aber heute ist es zu langweilig und abgedroschen. Ich freue mich schon auf's nächste PT Album.
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am 10. Oktober 2007
Die inneren Welten...

Stellen Sie sich vor, Sie schließen ihre Augen. Sie sehen zuerst schwarz. Aber so langsam klart der dunkle Nebel auf und sie spüren ein Kribbeln im Bauch. Sie werden von allen Seiten von einer dichten Klangmauer umgeben. Sie schweben über Felder, Wälder, endlose Ozeane voller Farben, die aus der Tiefe glimmen... ein Gefühl des grenzenlosen Schwebezustands...

Up the Downstair, dass 1993 veröffentlichte, zweite Studioalbum der Spacerock/ProgRock Band Porcupine Tree, ist laut Steven Wilson (dem Kopf der Band, unter dessen Alleingang Up the Downstair eingespielt wurde) das eigentliche Debutalbum. Es ist im Vergleich zum eher experimentellen, unentschlossenen Vorgänger On the Sunday of Life einen Quantensprung weiterentwickelt worden.
Auf dieser 2CD Version wurden die alten Stücke teilweise überarbeitet und allesamt mit richtigen Drums überarbeitet (=> Gavin Harrison), der Sound klingt voller und wärmer, ohne die alten E-Drums, die Wilson wohl oder übel verwenden musste.

Was findet nun aber der geneigte, unerfahrene Hörer auf Up the Downstair?
Es ist eine unglaubliche Mischung aus Spacerock (vgl. Ozric Tentacles), Psychedelic und starken Pink Floyd-Einflüssen. Atmosphärische Keyboards und Synthesizer, gilmoursche Gitarrenarbeit vom Feinsten, psychedelisch-trippige Longtracks, packende Melodien und ein unwiderstehlicher Sog, der gleichzeitig durch Eingängigkeit und Komplexität erzeugt wird.

Mit dem ersten der drei kurzen Klangcollagen, What you are listening to beginnt das Album, in einem chaotischen Wall of Sound. Danach gibt es eine kurze Bemerkung von einem Sprecher, was, wie Steven Wilson gedacht haben muss, ziemlich anödet.
So würgt er dem Sprecher das Wort ab und beginnt mit voller Power gleich den nächsten Song, Synesthesia. Und schon hier finden wir diese PT-typischen Refrains, die sich sofort in die Gehörgänge brennen. In Kombination mit den flotten Beats und dem Gitarrensolo gibt das einen grandiosen, einfachen Song zum aufwärmen.
Nach einem weiteren, konfusen Interludium, Monuments Burn into Moments, kommt der PT-Klassiker Always Never. Dieser beginnt mit Akustikgitarre und einer genialen Melodie, welche sich im zweiten Teil des Stückes in einem genialen Gitarrensolo mündet.
Der eigentlich 'spacige' Teil der CD beginnt mit Up the Downstairs. Der passende Begriff hierfür wäre TripRock. Mit unheimlichen Chören, einer geheimnisvollen Erzählerstimme und treibenden Rhythmus wird hier eine Reise in die Tiefen des Verstandes unternommen.
Mit Not Beatiful Anymore gibt es sozusagen den zweiten Teil des Titelsongs. Ebenfalls mit Sprecherstimmen, diesmal aber schneller und kompakter. Durchaus zum Abtanzen gedacht, wenn es nicht so etwas Drogen-Trip mäßiges hätte'
Das letzte Interludium ist das ambientbeeinflusste Siren, welches sofort in Small Fish übergeht. Ein einfacher, stark floydiger Song. Die Ruhe vor dem Sturm.
Burning Sky, das Finale, ist treibend, psychedelisch, stellenweise sogar recht hart. Der Hörer wird aus seinem Trancezustand in den brennenden Himmel katapultiert. Ruhig dasitzen ist praktisch unmöglich und die Spannung ist beinahe unerträglich'
Nach diesem wahrhaftigen Herr der Psycho-Trips gibt es mit Fadeaway eine wunderschöne, melodiöse Ballade zum Ausklingen und Entspannen.

Wer also bisher gedacht hat, PT wären in ihrer Anfangsphase ein schnuckeliges, kleines Selfmadeprojekt vom noch jungen Herr Wilson' der hat Recht. Aber dieses Projekt, welches der Wegbereiter des heutigen Prog werden sollte, ist keinesfalls billig gemacht oder langweiliger Ambient. Hier wird Psychedelic praktiziert, welche so manche Spacerock-Alben alt aussehen lassen. Eine traumhafte, spannende Reise in seine inneren Welten'...

Anmerkung: Die Bonus CD Staircase Infinities beinhaltet eine der seltensten und besten EPs von PT überhaupt. Wenn man pingelig ist, kann man das fast schon als Album durchgehen lassen. Auf Staircase Infinities findet man alles, was Up the Downstair ausmacht, bloß im Kleinformat. Auf jeden Fall weiß Wilson, wie man den Platz auf Doppel-CDs ausnutzt'....

Fazit:
KAUFEN SIE DIESE CDs unbedingt, wenn Sie Fan von PT sind oder sie Spacerock und Psychedelic mögen. Kaufpflicht!
KAUFEN, ABER REINHÖREN, wenn Sie PT von In Absentia oder Fear of a blank Planet kennen... Das ist doch ein wenig anders;
LIEBER NICHT, wenn Sie lieber konventionellen Pop/Rock hören und sich hier evtl. verirrten haben sollten' ...aber gut, reinhören kann nicht schaden;
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