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am 27. April 2005
Ich hasse elektronische Drums, aber ich liebe dieses Album. Meiner Meinung nach vom Sogwriting her eines der Besten welches uns Mastermind Wilson serviert hat. Songs wie "Fadeaway", "Up The Downstair" oder "Burning Sky" gehen runter wie Sahne. Mein persönlicher Favorit ist und bleibt aber "Always Never". Leider fehlte Steven damals noch der Drummer, so das er diese gräßlichen e-Drums einsetzte.
Das nun veröffentlichte Remake wurde konsequenterweise zum Teil neu eingespielt. So hat Gavin Harrison die neuen Drumparts beigesteuert. Das alleine reicht schon zum Kauf. Als quasi kostenlosen Bonus gibts noch die schon lange vergriffene CD-EP "Staircase Infinities" dabei, für die so mancher Porcupine Tree Fan bei diversen Auktionshäusern tief in die Tasche greifen musste. Ob auch hier die Drumparts neu sind entzieht sich z. Zt. noch meiner Kenntnis. Ich werde am 23. Mai berichten.
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TOP 1000 REZENSENTam 12. Mai 2015
"Up The Downstair" ist schon das zweite Album,das Steven Wilson unter dem Namen Porcupine Tree überwiegend allein einspielte.
Es erschien 1993 bei Delerium Records und wurde 2005,extrem überarbeitet und mit massig Bonusmaterial,wiederveröffentlicht.
Die (hier noch) Gastmusiker Richard Barbieri,Colin Edwin und außerdem Suzanne Barbieri spielen hier eine mehr als untergeordnete Rolle,sodaß man "Up The Downstair" eigentlich als Solo-Album ansehen kann.
Während das Debut "On A Sunday Of Life" für mich noch eine (interessante) Testphase darstellt,hat man es hier mit einem ausgereiften,abwechslungsreichen Werk zu tun,das psychedelisch-verträumten Space-Rock mit Klasse darstellt.
Wilson spielt geschickt mit simplen,monotonen Rhythmen und gefühlvollen Melodien,verpackt das Ganze in einen sphärischen Sound und schafft damit ein Album,das durchgehend zeigt,was in diesem Künstler an Kreativität und Feingefühl für Klänge,Melodik und deren inneren Zusammenhängen,steckte und daß man (wie sich dann ja bestätigte) noch Großes von ihm zu erwarten war.
Ursprünglich war "Up The Downstair" als Doppelalbum geplant gewesen,jedoch lehnte dies die Plattenfirma ab und veröffentlichte das Restmaterial als EP "Staircase Infinities".Außerdem sollte ein "Voyage 34"-Track auch mit dabei sein.
2005 wurde das Album nicht nur remastered,sondern auch noch remixed.
Wilson ließ seinen derzeitigen Drummer Gavin Harrison die Drum-Parts noch mal komplett einspielen,mit denen dann die programmierten Drum-Sounds auf dem Original ersetzt wurden.Einige Gitarrenlinien wurden auch verändert/ausgetauscht.
Wilson achtete dabei jedoch akribisch darauf,daß die Musik nicht verändert,nichts hinzugefügt wurde.
Es sollte keine Überarbeitung im Sinne von echter Veränderung sein,sondern ein Abstellen von damals zwangsläufig vorhandenen Limitierungen.
Ob das nun gefällt (es klingt tatsächlich nun organischer,wärmer) oder ein unerwünschter Eingriff in ein Original ist,muß jeder selbst entscheiden.
Wenn beim Remix wie wild in gewohnte Strukturen eingegriffen wird,Instrumente nach vorne oder hinten oder gar raus/dazu gemischt werden,ist mir das ein Gräuel (Genesis,Mike Oldfield),hier wurde sehr behutsam vorgegangen,sodaß ich da offen bin.
Beim Remastering wurde die Dynamik nur leicht gesenkt,nicht übersteuert,sodaß man auch da nicht viel zu meckern hat.
Die ganz große Freude bereitet jedoch die Doppel-CD von 2005 (und später),auf der die gesamte "Staircase Infinities"-EP als Bonusmaterial enthalten ist.Auch die Aufmachung in Buchform ist äußerst ansprechend,wirkt wertig.
Neuveröffentlichte Vinyl-Editions basieren auch auf dem Remastering/Remix und bieten etwas mehr Dynamik.
Die Edition,die ich kenne,beinhaltet ebenfalls das Bonusmaterial.
Wen die Überarbeitung nicht stört,macht hier (Vinyl,wie CD-Set) einen tollen Deal,meine ich.
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TOP 1000 REZENSENTam 23. April 2013
Obwohl ich Porcupine Tree schon ein paar Jahre kenne und ausgesprochen gerne höre, habe ich mir erst vor wenigen Tagen zur Vervollständigung meiner Sammlung "Up The Downstair / Staircase Infinities" gekauft. Klar, mir waren bereits einige Stücke dieses Albums bekannt. Einige finden sich ja bereits auch auf anderen Alben. Einer meiner Lieblingssongs des Album, das treibende "Synesthesia" befindet sich ja auch auf "Stars Die". Auch der mit einer Gitarre sehr schön gespielte und teilweise an Pink Floyd erinnernde Song "Always Never" ist ein Kracher. Ja und dann kommt für mich das Highlight der CD mit "Up The Downstair". In diesem Titeltrack höre ich jede Menge Space und Einflüße von Hawkwind. "Not Beautiful Anymore" wird durch das tolle Gitarrenspiel zum Genuss. Mit dem Song "Small Fish" kommt etwas Entspannung auf. Eine wundervolle Ballade. Der vorletzte Track "Burning Sky" ist dann noch so ein genialer Streich, den Porcupine Tree uns auf diesem Silberling bietet. Er dauert 11:37 Minuten und hat sehr schöne melodiöse Gitarrenläufe. Bei dem letzten Stück wird es mir dann richtig warm um mein Herz. Einfach traumhaft.
CD 2 (Staircase Infinities)beginnt dem etwas jazzigen "Cloud Zero". Die Gitarre bei diesem Track erinnert ein wenig an Santana. Der nachfolgende Song "The Joke's On You" beginnt mit einer akustisch gespielten Gitarre und einem sehr ruhigen Gesang von Steven Wilson. "Navigator" ist dann ein sehr psychedelisches, aber absolut nicht überdreht, anmutendes Stück. "Rainy Taxi" klingt so, als hätte Richard Wright mit seiner Orgel Pate gestanden. Die zweite CD endet mit "Yellow Hedgerow Dreamscape". Wieder wird uns ein tolles Gitarrenspiel geboten.
Dieses außergewöhnlich tolle Frühwerk der Band hatte mir wirklich gefehlt. Jedem, der gerne Porcupine Tree oder Pink Floyd aus seinen Boxen erschallen lässt, dem sei dieses Album angeraten.
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am 21. November 2010
Dass "Porcupine Tree" eine der außergewöhnlichsten Bands im Progressive Rock-Sektor sind, bewiesen sie nicht erst mit den neueren Werken wie "In Absentia" oder jüngst "The Incident". Schon vor ihrem Stilwechsel in eher härtere Gefilde haben sie herausragende Alben veröffentlicht. Ihr allererstes Studioalbum (nach der Kompilation "On The Sunday Of Life") namens "Up the Downstair" stellt dies gleich eindrucksvoll unter Beweis!

"What you are listening are musicians, performing psychedelic music under the influence of a mind-altering chemical" erfahren wir zu Beginn. Und schon geht der musikalische Trip los. Eingängige Stücke ("Synesthesia", "Always Never") wechseln sich ab mit langen, teils improvisierten Epen wie "Up the Downstair" und kurzen Zwischenspielen. Das ganze ist, wie schon gesagt, psychedelische, noch stark an Pink Floyd orientierte Musik. Was mir an "UtD" besonders gefällt, ist dass Mastermind Steven Wilson hier noch nach Lust und Laune mit Klängen experimentiert und Platz lässt für ausschweifende Improvisationen, wie man sie wohl kaum auf den neueren Alben finden würde. Gerade diese "Ecken und Kanten" üben einen großen Reiz auf den Hörer aus!
Abgeschlossen wird das ganze mit dem genialen, verträumten "Fadeaway".

Zusätzlich zur remasterten Version dieses Klassikers (unter anderem wurden die Drumparts neu eingespielt und die Klangqualität verbessert) gibt es als Bonus-CD die vergriffene EP "Staircase Infinities" und ein hübsches Booklet mit einer Einleitung von Steven Wilson.

Die Stimmung des Albums ist die ganze Zeit über getragen, irgendwie schwelgerisch und lädt geradezu ein zum "Kopfkino". Laut aufdrehen und mit geschlossenen Augen genießen!
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am 3. Oktober 2015
Es ist alles geschrieben. Dennoch finde ich es interessant, dass Steven Wilson eine Menge Selbstironie beweist und sagt, dass er damals zwar die programmierten Drumparts so real wie möglich gestalten wollte, aber nicht wusste wie ein echter Drummer sie spielen würde und der neue Mix mit echten Drumparts nun deutlich besser sei.
In der Tat klingt "Up the Downstair" nun sehr organisch. Auffällig ist allerdings eine gewisse Tendenz zu gelegentlichen Ausflügen in Spacerockgefilde.
Insgesamt wird hier viel herumexperimentiert und neben den üblichen schönen PorcupineTree typischen Melodien gibt es viele sphärenhafte Flächen, viele Jam-artige und scheinbar ins Leere laufende Parts und einfach viel fantasievolle Entfaltung. Auf den insgesamt knapp 80 Minuten Laufzeit beider CDs kann man mehr den je entdecken. Sicher eine sehr wichtige Scheibe. Auch für Besitzer der Urfassung.
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Ein weiterer Beweis für die Genialität des Steven Wilson und der
unaufhaltbare Aufstieg in die "Prog-Champions-League".
Fast im Alleingang zaubert er irre Atmosphären und Stimmungen und
selbstverständlich kommt kein Rockfan zu kurz.
Ich sage mal, dass sich hier "Tangerine Dream" und "Hawkwind" ein
Stelldichein mit "Pink Floyd" geben.

Synthies und eine Ansage eröffnen mit "What You Are Listening To" (0:57)
und geben über in

"Synesthesia" (5:16) fast locker durch den Stakkato-Synthie-Background,
darüber ein Gitarrensolo und ein Chor von Steven, schön sphärisch mit
Gitarren- und Soundeffekten.

"Monuments Burn Into Moments" (0:22) gibt kurze Vor- und Rückwärts
Soundspiele und geht über in

"Always Never" (7:00) Abgehobene Vocals über Akustikgitarre und
Soundeffekten generieren Psychedelic bevor der Song an Fahrt aufnimmt.
Über einem Gitarrenlick clustern Gitarren- und Synthieeffekte, ein
düster gehaltener Mittelteil breakt bevor es ein mit viel Drive
unterlegtes melodisches Gitarrensolo gibt und das Tempo anzieht
bevor Soundeffekte überleiten in das Titelstück

"Up the Downstair" (10:14) Frauenstimme und Synthies kreieren
düstere Psychedelic sowie auch ein Mellotron-Chor.
Drums und Bass legen einen Flow unter Voice- und Synthieeffekte
bevor Gitarrenriffs das Stück härter machen und mit Vorherigem
abwechselt.
Etliche Synthiesphären bilden den Background bevor ein
düster-bombastisches Arrangement das Songende einläutet und
sphärisch überleitet in

"Not Beautiful Anymore" (3:25) Ein Gitarrenriff treibt nach vorne
und Synthie- und Voiceeffekte umrahmen das Ganze, ein Wah-Wah-Solo
topt und geht über in die

Synthiesphäre von "Siren" (0:57)dass das Intro gibt für

"Small Fish" (2:42) Psychedelic, fast locker von Akustik-Gitarre und
Synthies unterlegt und mit Floyd-Gitarrensolo aufgepeppt.
Abgehobene Vocals verfeinern und leiten über in

"Burning Sky" (11:36) Synthiesphären machen einem Gitarrenlick platz
über das sich Synthie-Solo und Sphären legen.
Ein weiteres, gut dramatisiertes Gitarrensolo wird gebreakt von
ruhig-sphärischen Synthies mit Gitarren-Melodietupfern bevor der
Gitarrenlick wieder übernimmt um einem weiteren Gitarrensolo
Raum zu geben, das sich über einem Rockriff auftürmt und
sphärisch endet. Ein Uhrenticken überleitet in

"Fadeaway" (6:19) Bombastische Synthiesphären geben den Background
für ein Floyd-Gitarrensolo und abgehobene Vocals, eingerahmt von
Akustik- und E-Gitarren.

CD2: Staircase Infinities

Synthie-Sphären leiten "Cloud Zero" (4:40) ein und ein angejazztes
Rhythmus- und Gitarrenarrangement spinnt einen roten Faden der
bombastisch von Synthies und einem Gitarrensolo eingerahmt wird -
tolle Psychedelic.

"The Joke's On You" (4:17) Akustikgitarre, verhaltene Vocals,
Synthieflirren und weiter geht es mit einem schönen Songarrangement
mit tollen Vocals, bombastisch eingerahmt.
Ein Wechselspiel und die Gitarre soliert um wieder den Vocals
Raum zu gewähren.
Die Synthies generieren eine ruhige Atmosphäre und leiten über in

"Navigator" (4:49) Ein Gitarrensolo wird mit dumpfem Rhythmus und
Orgel unterlegt. Gitarren- und Synthies liefern Psychedelic pur
und ein klagendes Gitarrensolo leitet ein in

"Rainy Taxi" (6:50) Synthie-Orgel und leichtes Cymbal-Spiel kreieren
mit verfremdeter Stimme Psychedelic und Akustik-Gitarre und Bass
dramatisieren ein hymnisches Orgelspiel.

Den Abschluss dieser tollen Scheibe macht "Yellow Hedgerow Dreamscape" (9:36)
mit einem Gitarren/Bass-Riff von verfremdeter Stimme und Synthiesphären
eingerahmt, natürlich Psychedelic generierend, sich rhythmisch steigernd
um ein Floyd-Gitarrensolo zuzulassen, das sich in Tempo und Dramaturgie
steigert um wieder in Synthiesphären überzugehen und auszufaden.

Disc one is a completely remixed and partially re-recorded version with the sampled drums replaced by the real drum performances of Gavin Harrison, recorded in 2004. Disc two is a remastered version of the mini album containing left over material from the original Up the Downstair sessions.

Steven Wilson / Alle Instrumente und Vocals
with:
- Colin Edwin / bass (4)
- Richard Barbieri / electronics (5)
- Suzanne Barbieri / voice (5)
- Gavin Harrison / drums (2005 remaster version only)
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am 6. April 2001
Daß es sich bei Up The Downstair um eine der ersten PT-Platten handelt, hört man direkt beim ersten Durchgang. Die gesamte Platte ist ein Meisterwerk bestehend aus Wilsons verträumt-melancholischem Gesang, psychedelischen Klangteppichen und gekonnt hier und da eingesetzten Samples. Wer diese tolle Scheibe noch nicht besitzt, dem entgeht ein psychedelisch-rockiges Meisterwerk der frühen 90er! Ein absoluter Geheimtip!
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am 6. Mai 2011
Eine liebevoll gestaltete Neuauflage mit einer Bonus-CD im Buchformat, erwartet den Fan guter und alternativer Musik mit der Neuveröffentlichung des ersten richtigen Albums von Mastermind Steven Wilson. Hier an dieser Stelle gebührt auch einmal Lob für das Steven-Wilson-eigenen Label - kscope - aus dem ausschließlich nur uneingeschränkte Spitzenqualität kommt. Alle Fans dieses Musikgenres dürfen sich freuen, denn neben den Wilson Projekten Porcupine Tree, No-Man oder Blackfield stehen mittlerweile auch - The Pineapple Thief, Gazpacho, Anathema, Engeneers, Lunatic Soul oder nosound - bei diesem Label unter Vertrag, und derzeit wird von fast allen Gruppen der vergriffene Backkatalog neu veröffentlich, und dabei hörenswerte und wertvolle Musikschätze veröffentlicht.

Das zweite Album von Porcupine Tree, ist großteils instrumental gehalten, und trägt den lustigen Namen - Up the Downstairs - was so viel bedeutet, wie die herunterfahrende Rolltreppe hinauflaufen. Vielleicht wollte Steven Wilson damit seine Musik beschreiben, die wieder einmal besser und interessanter nicht sein könnte. Dieses Album begeisterte mich sofort mit seinen tollen sphärischen Sounds, und der exzellenten Vokalarrangements, besonders in dem Lied - Fadeaway. Das Album ist eine exzellente Klangreise, bei der man vielleicht wirklich vor Freude die herunterfahrende Rolltreppe hinauflaufen könnte oder umgekehrt.
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am 5. März 2015
aber das ist bei Musik egal - da gibt es nur gefällt oder nicht! Gut, der Sound sowie die Drums sind überarbeitet und das hört sich natürlich klasse an
Sicherlich noch einen Tuck besser als bei den Erstveröffentlichungen.
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am 18. Januar 2008
Auch auf dieser Platte ist Porcupine Tree noch keine richtige Band, sondern noch ein 'Ein Mann'-Projekt von Steve Wilson. Lediglich auf zwei Stuecken wird Wilson von seinen spaeteren Band-Kollegen Collin Edwin und Richard Barbieri unterstuetzt.

Das Album beginnt mit einer psychedelischen Soundcollage, ehe ein Sprecher folgenden Satz formuliert: 'What you are listening to are musicians performing psychedelic music under the influence of a mind-altering chemical called - '. Der Satz bricht abrupt ab, ehe wir uns in 'Synesthesia' befinden. Ein Keyboard-Motiv, welches sich durch das gesamte Stueck zieht, und schwebender Gesang setzen ein. Es ist ein schoenes Gitarrensolo zu hoeren, dass aber nicht darueber hinwegtaeuscht, dass es sich hierbei um das schwaechste Stueck der Platte handelt. Mit 'Monuments Burn Into Monuments' folgt wieder eine kurze Soundcollage mit teilweise rueckwaerts gespielten Toenen. 'Always Never' beginnt mit Akkustikgitarre, Keyboard-Laeufen, fluesterndem Gesang und schwebenden Synthies. Spaeter tritt auch eine E-Gitarre hinzu. Das Titelstueck beginnt mit mystischen Synthies und Soundeffekten und von Suzanne Barbieri(Ich glaube die Frau von Keyboarder Richard Barbieri) gesprochenem Text. Das Stueck wechselt zwischen zwei Teilen, zum Einen bestehend aus einem Bass-Beat und schwebenden Synthies, zum Anderen bestehend aus Gitarrenriffs. 'Not Beautiful Anymore' ist eine ebenfalls sehr schoene Nummer, obwohl der Titel Anderes vetrmuten laesst :) Das Stueck beginnt mit wiederum gesprochenem Text. Es herrschen hier vor allem schwebenden Synthies und eine E-Gitarre vor, die hier durch Effektgeraete gejagt wurde. Nach dem kurzen 'Siren' folgt mit 'Small Fish' eine Nummer mit Akkustikgitarre und ruhigem Gesang. 'Burning Sky' ist die staerkste Nummer dieser Platte. Diese beginnt mit dezenten E-Drums und schwebenden Keys. Es setzt ein E-Gitarren-Rhythmus und von weiter Ferne zu kommen scheinende Keyboards, die mich an die Musik aus dem PC-Spiel Unreal erinnern. Zum Schluss folgt mit 'Fadeaway' ein sanftes, melodisches Stueck, das ruhigste dieser Platte. Wilsons Gesang erinnert mich hier an Richard Wright(Man hoere sich nur mal sein Solo-Album 'Broken China' an). Desweiteren sind schoene Floetenklaenge zu hoeren.

Die 2.CD enthaelt die laengs vergriffen 'Staircase Infinities' EP.
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Meine Rezension dazu:
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Staircase Infinities ist eine sehr rare, 1994 erschienene EP, die es nun auch als Bonus-CD des Reissues von "Up The Dowstairs" gibt.

Das Album ist musikalisch logischerweise angelehnt an "Up The Downstairs", aber fuer mich auch mit dem Meisterwerk "The Sky Moves Sideways", sowie mit "Signify" und "Voyage 34" zu verlgleichen.

Wiedereinmal gilt also:

Geniale Sphaerenklaenge tauchen den Hoerer in eine fremde Welt. Alles total psychedelisch-spacig und mit keiner anderen Band, ausser vielleicht Pink Floyd, zu vergeleichen. Nur ein Stueck("The Joke's On You") ist noch mit Gesang unterlegt, der Rest ist bis auf diese, fuer den Prog, und besonders auch die fruehen Porcupine Tree typischen, eingestraeuten Sprachfetzen, rein instrumental. Hoert euch nur mal diese geniale, jazzige Gilmour-Gitarre bei "Cloud Zero" an, und ihr werdet diese wertvolle EP niemals vermissen wollen...

"Yellow Hedgerow Dreamscape" ist der perfekte Schlusstrack, der sich langsam aufbaut und zum Schluss in einer wahnsinnigen Gitarrenorgie explodiert! Bombastisch genial!

Muss ich mehr schreiben? Ne!

5 Punkte!
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