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am 12. Januar 2010
Holt die Antidepressiva aus dem Apothekenschrank, Katatonia sind zurück! Mit ihrem achten Studiowerk "Night Is The New Day" rauben die Schweden der Welt das Tageslicht und versetzen sie in tiefste Finsterheit.
Die emotionale Achterbahnfahrt beginnt mit "Forsaker", das mit einem treibenden Riff los donnert, bevor unter Einsatz von dezenten Samples der klare Göttergesang von Jonas Renske einsetzt. Die eingestreuten Gitarrenmelodien geben dem Stück die nötige Schwermut, die im Chorus gipfelt. "The Longest Year" hält die Balance zwischen ruhigen und schwermetallischen Parts, wobei die Gitarristen Anders Nyström und Fredrik Norrman sich auf tief gehende Melodieführung und klares Riffing konzentrieren. Mit "Idle Blood" folgt eine Ballade, die mit Streichereinsatz und Akustikgitarren knapp an der Grenze zum Kitsch wandert, diese aber glücklicherweise nicht überschreitet. Herausragendes Merkmal ist wieder mal der wahnsinnig ergreifende Gesang. "Idle Blood" gaukelt einen hellen Streifen am dunkel verhangenen Horizont vor, der mit "Onward Into Battle" und vor allem "Liberation" brutal zerschlagen wird. "The Promise Of Deceit" setzt wiederum auf unheilschwangere Samples zu Beginn und einem Chorus, der einen in die Abgründe der Seele hinab reißt. Textzeilen wie "And When Do You Think That You Will Give Back The Things That You Owe Me" schildern Frustration und Enttäuschung par Excellence. Richtig düster wird es dann mit "Nephilim", dessen Verzweiflung in gut vier Minuten nahezu plastisch greifbar wird. "New Night" wiederum streut die Hoffnung auf baldige Erleuchtung des Dunkeln. Verantwortlich dafür sind fesselnde Gitarrenmelodien, die sich melancholisch ins Ohr und auch ins Herz fräsen. "Inheritance" drückt aufs Gemüt, verzichtet gänzlich auf krachende, verzerrte Gitarren. Der Einsatz von Celli lässt einem den Mut um weitere Etagen nach unten sacken.
Aber die Schweden sind sadistisch genug, mit "Day And Then The Shade" einen treibenden Song nachzustreuen, der dem verzweifelten Individuum eine baldige Erlösung verspricht. Doch vergebens: "Departer" bildet den depressiven Schlusspunkt. Klavierklänge, weitere Synthesizer und ein gesanglicher Gastbeitrag von Krister Linder führen alle Hoffnungen ad absurdum und beschließen ein Gesamtkunstwerk in Sachen progressiven Düster-Metal, der seinesgleichen sucht.
"Night Is The New Day" ist vertonte Schwermut, Melancholie pur, Musik, die einen berührt und nicht mehr los lässt. Wer auf ein positives Ende hofft, wird herbe enttäuscht. Aber will man das nach knapp 50 Minuten überhaupt? Für mich der Soundtrack für düstere Lebensphasen schlechthin.
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am 30. Oktober 2009
katatonia are back...und wie! lange musste man auf den nachfolger zum grossartigen"the great cold distance"warten.aber alles hat ein ende und das warten hat sich sowas von gelohnt.wem der vorgänger in seiner kompaktheit,dichte und dieser so unglaublich dynamischen mischung aus leise und laut zur verzweiflung brachte,der kriegt hier nochmal eine steigerung serviert,die klar aufzeigt,das im bereich dark alternative rock bzw.metal katatonia die unerreichbaren könige sind.passend zum grauen herbstwetter darf man diesen output so schnell nicht aus dem player lassen bzw.wird dies auch nicht wollen.süchtigmachend,schwebend,aber zupackend in den gitarrenriffs,so wie man die band hören und lieben gelernt hat.laut medien soll ja diesmal jonas,der frontmann aufgrund der schreibblockade des etatmässigen songwriters anders nyström sämtliche songs geschrieben haben und verdammt,jonas hat hier 100&ige intensive stücke an den start gebracht,wie vor allem der 2.song "the longest year",idle blood oder der rausschmeisser "departer" sind highlists in der gesamten katatonia-discographie.wenn sich wie in the longest years aus schleppendem,balladigem beginn ein nur genial,kraftvoller refrain erhebt,darf jeder mal wieder die volle emotionale breitseite der schweden am ganzen körper,in jeder faser geniessen.da sind katatonia konkurrenzlos.viele feinheiten sind hinzugekommen,welche das soundbild auffrischen,weiterentwickeln,aber all die typischen trademarks der schweden nicht missen lassen,sei es die diesmal mehr trippigen synths,opeth-artige balladenparts(brüder im geiste),schwer doomige volle gitarrenparts,manchmal streicherartige keyboards. man spürt,das die band nach jahren ihren sound gefunden hat,sich in keinster weise irgendwo anbiedern muss,da sich selbstredend mit dieser schnittmenge aus fetten riffs,dieser unendlich emotionalen vocals,dieser so suchenden,fragilen melancholie ihnen keiner das wasser reichen kann.dieser sound ist ureigen,fernab irgendwelcher emorock oder gothmetal-klischees...ein eigens errichtetes nebelland,grauzone und doch so klar in seiner emotionalen ausrichtung.ein werk,eine band für fans von dunklem rock,metal alternative...denen die emotion in der musik wichtiger als die stilzuordnung ist. zu katatonia kann man gleichzeitig bei voller lautstärke abgehen und träumen in diesen so geilen gitarrenleads,den fast schon poppigen melodien und dieser so kongenial vermittelten traurigkeit,welche jonas renske einmal mehr als meister seiner klasse titelt.monumental,weit voraus und über jeden zweifel erhaben!!!tipp!!!
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am 29. Mai 2013
Eine unglaubliche Platte, die in meiner recht bescheidenen Sammlung auf keinen Fall fehlen durfte.

NITND ist eines der ganz wenigen no-skip alben. Jeder Titel ist ein hammer Brecher in sich und dennoch verläuft
die Stimmungskurve nicht zu gradlinig. Während ich die Grundstimmung eher ruhigeren Gemütern empfehlen würde, gibt es
viele Titel auf dem Album bei denen es einen einfach dazu hin reißt mit zu machen. Luft-Gitarre und Air-Drumming
sind der ständige Begleiter.

Eine uneingeschränkte Empfehlung gerade auf Vinyl.
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am 8. April 2010
Ich muss gleich vorweg sagen, dass ich mich hier erst gar nicht um eine objektive Beurteilung dieses Machwerks bemühe, dazu hat es mich einfach zu sehr beeindruckt.
In den 10 Jahren, in denen ich jetzt Metal höre und dabei auch so ziemlich jeden Stil abgeklappert habe, bin ich nie auf ein Album gestoßen, welches meinen (temporären) Musikgeschmack so dermaßen getroffen hat!
Dieses Teil hat sich in meine Ohren reingebrannt und will da einfach nicht mehr rauß. Seit es released wurde, läuft es bei mir ausnahmslos jeden Tag! Wenn ich aufstehe, wenn ich einschlafe und dazwischen auch!
Die Arrangements sind so dicht und umfangreich, dass sie sich mit der menschlichen auditiven Wahrnehmung in ihrer Gesamtheit wohl kaum fassen lassen. Das lässt mich jedes mal so wegtreten, dass ich zum jetzigen Zeitpunkt, nach mitlerweile fast 200 Durchläufen, bei jedem neuen Durchlauf das Gefühl habe, als hätte das Ding gestern erst den Weg in meinen Briefkasten und in mein Gehör gefunden.

Keys und Synthies bekommen in allen Metal-Stilrichtungen ja immer mehr an Gewicht. Für mich ist `Night is the new Day` eines dieser Alben, die vorgeben, wie man diese neuen Möglichkeiten der Produktionskunst zu nutzen hat.
Negativbeispiele gibts ja Genug. Aber das ist ja auch alles Geschmackssache...
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am 12. Mai 2010
Jeder kennt wohl den Moment, wenn bei einem Album die letzten Töne verklungen sind. Man kann jetzt einfach den Kopfhörer zur Seite legen und weiter machen, oder man hat gerade was ganz Besonderes erlebt. Genau letzteres passiert, wenn man sich dieses Meisterwerk angehört hat. Da gibt es so viele besondere Momente, dass es keinen Sinn macht, einen bestimmten Track hervorzuheben. Dass ich es dennoch tue liegt daran, dass sich aus dem Gesamtwerk der Track "Inhertitance" heraus hebt, weil hier auch der eigentlich immer gute Gesang noch eine Spur emotionaler rüberkommt. Und mit "Departer" schaffen Katatonia eben genau das Ende, das es so schwer macht, einfach zur Tagesordnung über zu gehen. Es ist problematisch, immer mit Superlativen um sich zu werfen, aber ein anderes Wort als "grandios" fällt mir einfach nicht ein. Für mich ist "Night is the new Day" nichts anderes als die beste Platte der letzten fünf Jahre.
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am 16. August 2011
Das hier ist mir so ziemlich das liebste aller Alben, obwohl sein Einfluss auf meine geistige Verafssung nichts als bedenklich ist. So viel Trauer und Melancholie, aber auch Gemütlichkeit auf einen Schlag sind schwer zu verkraften. Laut last.fm steht das Album bei mir mit über 3600 Plays einsam an der Spitze. Als es erschien, habe ich wochenlang mehr oder weniger nur das konsumiert. Zur Stimmung muss ich nicht viel sagen, Katatonia sind die Meister der depressiven Musik, und ich denke auch nicht, dass sich das jemals ändern wird. Allein schon durch die irrsinnig schöne Stimme von Jonas Renkse.
NITND klingt im Vergleich zu den Vorgängen erheblich elektronischer, etwas "künstlicher", wenn man so will. Das liegt sicherlich an der Mitarbeit von Frank Default. Ich kann mir denken, dass einige das stört, aber ein Ambient-Album wird ja trotzdem nicht draus.
Bis jetzt ist das denke ich das Album, das den größten Eindruck auf mich gemacht hat, und das soll schon was heißen. Es ist wirklich etwas Besonderes und mir ist es den inflationsbedrohten Terminus "Meisterwerk" allemal wert.
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am 8. Juni 2014
Dies ist das erste Album von K., welches ich mir richtig angehört habe. Dadurch bin ich in die Band reingekommen und bin nun ein Fan. Ich liebe diese Band.

Das Album ist sehr melancholisch und düster traurig geprägt. Gleichzeitig stelle ich mir immer wieder etwas wunderschönes beim Hören vor. Beim Hören dieses Albums fühle ich mich mit der Natur in Einklang.
Alle Melodien und Riffs sind eine Wucht und Jonas Renkses Gesang ist wunderbar passend dazu (nur clean Gesang).

Hört einfach rein.
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am 17. September 2010
Zu Katatonia muss man nicht viel sagen,
entweder man liebt sie oder man liebt sie.
Ich war jedoch anfangs wirklich ernüchtert, besser gesagt, enttäuscht von diesem neuen Album "night is the new day". Auch wenn die Vorgänger-Werke immer ein wenig Zeit benötigten um sie lieben zu lernen, hatte ich nach dem Kauf dieser CD arg Schwierigkeiten hier hinein zu finden. Aufgrund seines kompositorisch-künstlerischen Alleingangs habe ich dem Herrn Renkse zunächst jegliche Fähigkeit abgesprochen, genügend geile Songs für ein Album allein zu komponieren und die Schreibblockade von Herrn Nyström zu tiefst bedauert. Gelangweilt, genervt und enttäuscht habe ich nach 3,4 Hör-Durchläufen die Platte zurück ins Regal gestellt, hab Sie dann aber nach ein paar Tagen wieder hervor geholt und ihr noch eine 2.Chance gegeben.
Mittlerweile bin ich danach süchtig geworden. Ich kann dieses Album fast nicht mehr aus meinem Player nehmen. Es ist düster, depressiv und kitzelt ein Lächeln auf mein Gesicht. Man muss viel Energie investieren um die exotherme Reaktion dieser geilen Platte genießen zu können.
Ich empfehle die Albumversion mit dem Bonus-Track "Ashen" zu erwerben - ist alles andere als nur ein Bonus-Track. Mein favorite ist übrigens "Departer". Dieser Song ist der absolute Hammer! - Achtung: sollte nicht unmittlelbar nach einer Trennung von dem/der Geliebten gehört werden, könnte Suicid auslösen.
Fazit: Es gibt bessere Katatonia-Alben (z.B. "Last Fair Deal Gone Down" oder "Discouraged Ones"), deswegen nur 4 Sterne. Jedoch ist NITND keinesfalls zu verachten, sondern lediglich etwas anders, kälter, depressiver und distanzierter als gewohnt.
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am 12. Januar 2010
Wie in einem Drogenrausch hat man sich die anderen Scheiben von Katatonia angehört. Erst gewöhnungsbedürftig und auf einmal dieses "Zünden"...eine Art Sucht.

Night Is The New Day legt wirklich nochmal ein hohes Maß an Brickets in den Ofen. Jeder Song lebt einen perfekt strukturierten Songaufbau aus. Perfekt durchdacht und scheinbar nächtelang komponiert. Man merkt, dass diese CD Zeit gebraucht hat und das Warten hat sich gelohnt. Katatonia-Fans greifen bedenkenlos zu. Wer mit dieser Art von Musik umgehen kann, sollte einen Blick (oder eher ein Ohr) drauf werfen.

Absoluter Top-Favorit von meiner Seite aus ist Blood Idle. Bisher hat mich kaum ein anderer Song so vom Hocker gerissen. Es stimmt einfach alles. Die Spannungskurve geht zum Refrain steil bergauf und zündet ein Bombe voller Emotionen. Ja,zugegeben...ich musste mir eine Träne wegwischen. Das hat bisher kein Song geschafft.

Zum Sound: Keinerlei Instrumente stehen sich selbst im Weg. Perfekte Frequenzentrennung und saubere Tracks. Zudem noch die perfekt gemasterten Drums wie man es von Katatonia gewohnt ist. In den Harten Passagen geben die Gitarrensounds ihr Bestes. Die Dynamik der einzelnen Songs ist einfach ein Traum.

Wer mal ein Kunstwerk von Musik hören will, der kaufe sich bitte sofort diese CD!
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am 9. März 2010
..dass Katatonia-Alben echte Grower sind. Nicht dass sie beim ersten Hören schlecht ankämen, nein. Aber sie wachsen eben, auch, wenn man eigentlich nicht mehr damit rechnet. Zugegebenermaßen enttäuscht nach dem ersten, zweiten,...., zehnten Hören, revidiere ich nun meine 3-4-Sterne-Meinung, und (nach ca. 3 Wochen Pause) genieße ich die Scheibe fast genauso sehr wie den Vorgänger The Great Cold Distance. "Fast", weil es immer noch 1-2 Songs gibt, die sich nicht mit der gleichen Gänsehaut erregenden melodisch-rhythmischen Unbarmherzigkeit in die Großhirnrinde fräsen wie dies der überwiegende Rest des Albums tut. Kritiker sagen die Gitarrenarbeit könnte komplexer sein - ich frage: Wieso? Sie trifft doch mitten ins "Lustzentrum"!

Als Fazit (wenn auch vielleicht sehr persönlich) lässt sich festhalten, dass Katatonia eine Langzeitbeschäftigung und dauerhafte Liebe sind, und entgegen erster Befürchtungen doch nicht vorhaben, diese Beziehung vorzeitig zu beenden. Diese Scheibe ist eine stilistische Evolution auf dem selben, höchsten Qualitätsniveau des Vorgängers, die trotz der starken Melodiebetonung viel Zeit braucht, um gänzlich zu erblühen. Ich bin schon auf die nächste Stufe gespannt!
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