Hier klicken Sale Salew Salem Hier klicken Jetzt informieren Books Summer Shop 2017 Cloud Drive Photos Learn More Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Read for free AmazonMusicUnlimitedFamily longss17



Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 31. Oktober 2014
Nicht nur ein Roman. Dass ein Anschlag mit einer Nuklearbombe in Deutschland passieren könnte ist unter Umständen weit hergeholt. Aber die Auswirkungen die Karl Olsberg beschreibt, sind sehr gut vorstellbar. Das Verhalten der Menschen, und vor allem die Manipulation durch Regierung und Medien ist sehr realistisch beschrieben. Unter Umständen muß es gar kein Nulearschlag sein, der diese Auswirkungen mit sich bringt. Unterm Strich: Spannend geschrieben und regt zum Nachdenken an.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 23. September 2009
Auch das dritte Buch von Karl Olsberg"Schwarzer Regen", kann man als gelungenen Thriller bezeichnen,obwohl er für meinen Geschmack ein paar Schönheitsfehler aufweist.
Die Themen , die der Autor aufgreift sind hochaktuell und treffen immer ins Schwarze.

In Karlsruhe detoniert eine Atombombe mit immenser Sprengkraft. Sie zerstört die Stadt fast vollständig und hinterläßt zehntausende von Toten und stark geschädigten Strahlenopfern.Wer ist für diesen Anschlag verantwortlich?Der Expolizist Lennard Pauly, dessen Sohn bei diesem Anschlag ums Leben kam, macht sich auf die Suche nach den Verantwortlichen und erfährt Ungeheuerliches bei seiner Recherche, die ihn selbst in Lebensgefahr bringt.

Das neue Buch von Karls Olsberg, läßt sich bis auf einen etwas zähen Einstieg flüssig und sehr spannend lesen. Am Anfang wurden mir persönlich etwas zu viele Personen vorgestellt.Dann aber legt Olsberg rasant an Tempo zu und liefert einen Roman , durch den man bis zum Ende hechelt ,ohne die Mörder zu kennen.

Allerdings hat Olsberg für meinen Geschmack ein paar Aspekte zuviel in die Geschichte gebracht, die dann am Ende recht lapidar ,oder garnicht erklärt werden. Außerdem stellt er eine Nuklearkatastrophe diesen Ausmaßes etwas zu unrealistisch dar.Er spricht immer nur von den Konsequenzen für Karlsruhe und nicht für ganz Deutschland und auch die anderen Staaten, die bei solch einem Szenario auf Jahrzehnte hinaus die Auswirkungen spüren würden.

Was mich auch ein bisschen unbefriedigt zurückgelassen hat, war die Tatsache, dass es keine klare Aufklärung des Falles gibt. Es erscheint der Eindruck, als wenn der Auror vor der Brisanz einer Schuldzuweisung zurückschreckt.
Also etwas zu viele unerledigte Sachen, die den Genuss etwas schmälern.

Trotz allem war das Buch superspannend zu lesen und mir lief es mehr als einmal kalt über den Rücken, denn allein die Vorstellung einer solchen Katastrophe bringt einen um den Schlaf.

Für meine Kritikpunkte einen Punkt Abzug, aber trotzdem empfehle ich dieses Buch unbedingt zu lesen,sie werden es nicht bereuen,da es hundertprozentig spannende Lesestunden beschehrt.
0Kommentar| 25 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. März 2017
Schade, schade: Die Grundidee dieses Thrillers ist exzellent; der Plot gut aufgezogen. Die Story baut Spannung auf, und bis auf ein paar Durchhänger fällt dieser Thrill auch niemals wirklich ab.

Einige hier kritisieren das »unbefriedigende« Ende. Aber ich gebe dem Autor recht: Hätte er zum Schluss den teuflischen Superschurken in James-Bond-Manier präsentiert, an dessen Händen ganz allein das Blut von Hunderttausenden klebt – das wäre lächerlich gewesen. Der Autor bildet hingegen die Wahrheit ab, und diese Wahrheit ist ebenso tief wie erschreckend und unbefriedigend: Das offenkundig Böse in der Welt ist das Resultat einer ganzen Armada aus von einander unabhängig agierenden Terror-Handlanger, die glauben, die einzig wahren Drahtzieher zu sein.

So weit, so gut. Leider meißelt der Autor diese feine Grundidee mit sehr grobem Beitel heraus; viele seiner Figuren wirken wie Abziehbilder fürs Poesiealbum des gemeinen Gutmenschen: der gebrochene Held, ein Ex-Kriminaler, der zufällig auf die größte Verschwörung seit dem Zweiten Weltkrieg gestoßen zu sein glaubt und das Ganze mal so eben im Alleingang aufdeckt; der Sicherheitschef, natürlich Russe und dementsprechend trinkfest, dumpfbackig und prügelfreudig; der Milliardär, der (Achtung, Innovation!) Eiskalt über Leichen geht, um sein Vermögen zu mehren … und, ach ja, die »Rechten«: Da wollen ein paar Hobby-Nationalisten einige Muslime verprügeln, weil die – Achtung, jetzt kommt’s: »… die Ehre unserer Karlsruher Verfassungsrichter beleidigt haben.« Seit wann kümmern sich Rechtsgewandte um die Ehre demokratischer deutscher Verfassungsrichter? Und, ja, der Chef der rechten Partei wirkt so, als habe er seinem persönlichen Sekretär gerade »Mein Kampf« in die Feder diktiert. Wie sollte es auch anders sein?

Und auch sonst geht es reichlich parallelweltig zu: Da wird eine komplette deutsche Großstadt ausgelöscht. Und was passiert? Nichts: Die deutsche Wirtschaft läuft weiter wie geschmiert; so was wie Fallout gibt es trotz Atombombenexplosion scheinbar ebenso wenig wie den gefürchteten elektromagnetischen Puls nach einer Nuklearexplosion, der die gesamte elektronische Infrastruktur einer sehr, sehr großen Landesfläche zerschmelzen lassen würde; ein Krieg bricht auch nicht aus; außer ein paar Nazi-Übergriffen tut sich in Deutschland anschließend nicht viel. Alles wie gehabt im Land der Gartenzwerge und Vereinsmeier– trotz apokalyptischen Atombombenangriffs?

Sorry; da hört es auf. Der erschreckende Plot ist gerade wegen seiner Ungeheuerlichkeit glaubwürdig; die Figuren sind es leider größtenteils nicht. Daraus hätte man mehr machen können.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Juni 2011
"Schwarzer Regen" ist nach "Glanz" mein zweites Buch von Karl Olsberg, das ich innerhalb kürzester Zeit gelesen habe, so sehr hat es mich gefesselt. Ganz klar, ich werde mir die anderen Bücher des Autors ebenfalls zulegen.
Ganz klar ist für mich auch, dass sich dieses Buch in keine eindeutige Katagorie wie "Thriller" oder "Katastrophenbuch" o.ä. hineinpressen lässt. Es verdient nur die eine einzige Katagorie: Es ist ein hervorragendes Buch, ein echter Olsberg eben!

Ein Atombomben-Anschlag erschüttert Karlsruhe. Eben lebten die unterschiedlichsten Leute ihr ganz normales Leben, verändert diese Katastrophe mit einem Schlag alles. Unzählige Tote und Verletzte sowie eine zerstörte Stadt sind das grausame Resultat. Unter den Opfern ist auch Ben, der Sohn des vom Dienst suspendierten Polizisten Lennard Pauly. Der Tod seines Sohnes lässt ihm keine Ruhe und durch Zufall kommt er bei seinen Ermittlungen den möglichen Drahtziehrn immer näher...

Olsberg unterteilt sein Buch in drei Teile, vor dem Anschlag, während und nach dem Anschlag.
Im ersten Teil stellt er dem Leser viele sehr unterschiedliche Protagonisten vor. Ein Querschnitt durch die Bevölkerung, die mit ihren ganz normalen Problemen beschäftigt sind.

Dann detoniert die Atombombe und Olsberg entschleunigt sein Erzähltempo, indem er in die Gegenwart wechselt. Er schreibt jetzt im Präsenz und der Leser erfährt, wie die Personen aus dem ersten Teil den Anschlag erleben und dabei sterben oder schwer verletzt überleben. Dieser Teil hat mich sehr mitgenommen und legt klar und deutlich die Brutalität und die Grausamkeit eines atomaren Anschlages offen. Deutlich sieht der Leser den Atompilz entstehen, erlebt die Tücken des tödlichen "Schwarzen Regens". Das normale Leben in Deutschland ist mit einem Schlag vorbei. Alles verändert sich, nichts ist mehr wie es war.

Der dritte Teil ist von der Suche nach den Tätern bestimmt. Schnell wird eine islamistische Terrorgruppe als Täter präsentiert und öffnet den Neonazis Tür und Tor. Es entsteht Fremdenhass, ein Opfer lässt sich vor den Karren einer rechtsredikalen Partei spannen, überall brodelt es. Ein sehr realistisches Szenario. Und sehr beängstigend.

Am Ende ist der Schuldige nicht gefunden. Das wäre auch zu platt und zu einfach. In so großen politischen Machtspielen gibt es einen einzigen Schuldigen nicht. Dazu ist die Verquickung von Politik, Terrorismus und geldbesessenen Machthabern viel zu stark und komplex.

Dem Autor ist ein packendes, atemberaubendes und spannendes Buch gelungen. Ich habe es regelrecht verschlungen.
Dennoch bleibt der große Wunsch, dass uns dieses Szenario in der Wirklichkeit erspart bleibt.
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Dezember 2013
Das Buch hat mich sehr mitgenommen anfangs, die genaue Beschreibung des Anschlages mit allen seinen Konsequenzen ist schon sehr eindrucksvoll.
Auch ansonsten wieder ein sehr gutes Buch von Olsberg mit Suchtfaktor.
Flüssig geschrieben und wieder sehr spannend.

Leseempfehlung !
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Juli 2016
Ich bin das Buch noch nicht ganz durch, weiß aber auch nicht, ob ich mir die letzten fünfzig Seiten überhaupt noch antun soll. Es ist unterhaltsam geschrieben, das schon, aber der Inhalt ist abgedroschen, einfachst gestrickt und von Anfang an vorhersehbar: Die Moslems sind die armen Opfer, die Nazis sind böse, der Bürger ist dumm und manipulierbar, und Antifaschisten gibt es überhaupt nicht. Das Buch ist absoluter Mainstream. Politische Korrektheit kann man anspruchsvoller verpacken, dieses hier ist einfach nur unterstes Niveau und beleidigt jeden, der in der Lage ist, selbst zu denken.
11 Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Oktober 2009
Das dritte Buch von Karl Olsberg, fand ich auch das mit der eindringlichsten Handlung. Die Beschreibung der atomaren Explosion und deren Folgen, wie z. B. die Verstrahlung der Menschen, der Fallout etc. ging mir ziemlich Nahe und beschäftigte mich auch noch lange Zeit nach der Lektüre. Auch die aus der Explosion resultierenden politischen und sozialen Folgen halte ich nicht für unwahrscheinlich.

Das Buch fand ich ungemein spannend, mit teils überraschenden Wendungen, und ich konnte es immer nur schweren Herzens aus der Hand legen. Herr Olsberg hat, wie auch schon in "Der Duft", wieder Querverweise zu seinen bisherigen Büchern gelegt. Das empfinde ich persönlich als ganz witzig, trotz der ernsten Handlung des Buches.

Viel Spass beim lesen.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Juli 2011
Ich habe das Buch an einem Sonntag gelesen und war erschrocken, wie realistisch es diese Situation beschreibt.
Sowas kann jederzeit passieren.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. März 2014
Gekauft, weil er in Karlsruhe spielt. Der Plot ist ziemlich einfach, nicht logisch und für alle nicht-Karlsruher, die nicht täglich den Stau auf der Südtangende genießen wirklich uninteressant. Für alle Staugenießer wahrscheinlich auch...
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. August 2011
Ich hatte bereits "Das System" von Karl Olsberg gelesen; ein sehr spannendes Buch, das man gerne in einem Rutsch durchliest und das in sich logisch aufgebaut ist.

Meine Erwartungen an "Schwarzer Regen" waren daher sehr hoch, wurden aber nicht erfüllt.
Zunächst werden unzählige Figuren eingeführt, deren Darstellung allerdings nur oberflächlich bleibt und teilweise auch nicht besonders überzeugend ist. Man quält sich durch die ersten Seiten und wartet darauf, dass sich endlich die eigentliche Handlung entfaltet.

Dann explodiert eine Atombombe in Karlsruhe. Die Schilderung der Auswirkungen einer solchen Explosion ist an die Berichte aus Hiroshima angelehnt. Auch der Ausdruck "Schwarzer Regen" (japanisch: "Kuroi ame") wurde in Hiroshima geprägt und bezeichnet den Fallout direkt nach der damaligen Atombombenexplosion. Während einem die sehr detaillierte, sicherlich realitätsnahe Beschreibung der zombieartigen Überlebenden (mit eitrigen Wunden, herabhängender, verbrannter Haut, etc.) den Magen umdreht - und für manche Leser sicherlich hier der Punkt erreicht ist, an dem man das Buch nicht mehr weiterlesen möchte - gibt es auch so manche Ungereimtheit: So versucht eine Reporterin, die einige Kilometer vom Explosionszentrum entfernt ist, mit ihrer digitalen Spiegelreflex-Kamera Bilder zu machen. Das funktioniert natürlich nicht. Dafür funktioniert aber die Fotofunktion ihres Handys. Faszinierend. Selbst Motorolas Defy gibt sicherlich bei dem elektromagnetischen Puls einer Atombombe auf.

Gleichzeitig überrascht die absolute Naivität der Figuren: Die genannte Reporterin setzt sich in ihren (noch immer funktionierenden) Mietwagen und fährt in Richtung Explosionszentrum - der phantastischen Story wegen. Dabei gerät sie in den schwarzen Regen und wird komplett verstrahlt. Eine so unrealistische Figur habe ich bisher noch in keinem Thriller erlebt - das war der Punkt, an dem ich das Buch eigentlich zur Papiertonne bringen wollte.

Ich habe mich trotzdem zum Weiterlesen entschieden. Die Story plätschert so dahin - es geht dabei allerdings nicht um die wirkliche Aufklärung, warum es zu der Explosion kam, oder wer dahintersteckt. Fast alle Figuren, die während des Thrillers entworfen werden, haben entweder gar nichts, oder nur sehr wenig mit dem eigentlichen Thema zu tun. Die "Auflösung" kommt erst im Epilog und enttäuscht dabei umso mehr: Es gibt keine. Originalzitat: "... wir sind hier schließlich nicht in einem Roman. So ist nun mal die Realität: Es gibt keine sauberen Auflösungen."
Auf diese Aussage meint der Staatssekretär im Buch: "Ich muss zugeben, ich bin ein bisschen enttäuscht." -- Als Leser bin ich das auch, Herr Olsberg.
0Kommentar| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

9,99 €
8,99 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken