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am 12. April 2011
Emma von Odenwald, Köchin aus Hannover, unzufrieden mit ihrem Leben,
glaubt diffus, sie sei gar nicht das Kind ihrer akademisch-erfolgreichen Eltern.
Aus einer Schnapslaune heraus läßt sie einen Gentest machen - und tatsächlich:
Emma ist nicht verwandt mit den Menschen, die sie aufgezogen haben. Sie konfrontiert
ihre Eltern mit dieser Tatsache und erfährt nach langem Zögern und Widerstreben, sie sei adoptiert
und dabei sei nicht alles legal abgelaufen. Die Eltern nennen ihr eine Adresse in Ostfriesland.
Emma macht sich auf die Suche nach ihren wahren Eltern und stößt in ein Wespenest.
Und dann sind zwei Menschen tot.

Sigrid Hunold-Reime hat hier ihr bisher bestes Buch vorgelegt. Eine in sich stimmige Geschichte um
Liebe, Verrat und die normative Enge einer Dorfgemeinschaft, eine Geschichte um Herkunft, Zukunft und
zerplatzte Träume. Die Charaktere wirken echt in all ihren Widersprüchen, die Menschen ausmachen. Das Lokalkolorit ist überaus stimmig. "Janssenhaus" zieht den
Leser früh in die Geschichte hinein, baut Spannung auf und vermag sie zu halten bis zum überraschenden Ende.
Und für den Kenner: Es gibt eine Verbindung zur "Frühstückspension".
Unbedingte Leseempfehlung!
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am 14. September 2015
so wie alle Bücher von Sigrid Hunold-Reime.
Ich fieber richtig mit. Die Bücher lese ich immer beim Angeln.
So wird das Angeln auch ohne Buch zum Erlebnis.
Im Oktober wird "Zweite Chance am Deich bestellt".
Sind angeblich Frauenromane.......
Kann NICHT sein. Ich als Kerl fieber beim lesen mit :-)
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am 18. April 2014
Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Durchwegs spannend ohne Längen. Eine tragische Familiengeschichte mit Krimielementen, die sich optimal für eine Verfilmung eignen würde.
Absolute Lesempfehlung von mir!
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am 23. Februar 2011
"Janssenhaus" von Sigrid Hunold-Reime ist kein klassischer Kriminalroman. Die Autorin konzentriert sich ganz auf das Schicksal ihrer Protagonisten und spinnt darum eine psychologisch feine Geschichte, die zum einen Teil in den 1970erJahren und zum anderen in der Gegenwart spielt - stilistisch lebendig angezeigt durch einen steten Wechsel zwischen Perfekt und Präsent. Dazu überrascht die Story immer wieder durch unerwartete Wendungen, in denen Emma nicht nur die Wahrheit über ihre Herkunft erfährt, auch Vieles über das mitunter komplizierte Miteinander der Menschen in der sozialen Enge des weiten Landes. Sensibel erzählt Sigrid Hunold-Reime die Geschichten von ganz unterschiedlichen Frauen, die durch ihren Lebensweg untrennbar miteinander verknüpft sind.
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am 25. Mai 2013
Auch dieses Buch von Sigrid Hunold-Reime hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin spinnt ihre Fäden in zwei Zeiträumen, legt falsche Fährten und steigert geschickt die Spannung. Die Personen sind überzeugend gezeichnet.
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am 16. Februar 2011
Sigrid Hunold-Reimes Janssenhaus ist ein ganz feiner Roman mit komplexen und faszinierenden Charakteren, die es dem Leser nicht einfach erlauben, sie in klare Kategorien einzuordnen. Sie sind teilweise gleichzeitig abstoßend und liebenswert, wecken Sympathien und laden solche Schuld auf sich, die man kaum verzeihen kann. Das macht die Figuren so glaubwürdig und die Lektüre zum Vergnügen. Wie schon in ihren bisherigen Büchern spielt Sigrid Hunold-Reime virtuos mit der Fantasie des Lesers und erlaubt keine eindimensionale Sichtweise. Wieder mal sind ihr besonders ihre Frauengestalten gelungen.
Das Janssenhaus ist Zuflucht und Falle in einem. Man ahnt schon zu Beginn dessen düstere Vergangenheit und Gegenwart, möchte Emma fast zurufen:" Lass es sein, geh` nicht rein!", ist aber -genau wie die Protagonistin- sehr gespannt und möchte unbedingt alles ungeschönt erfahren. Die Geschichte des Janssenhauses und seiner Bewohner wird dann im Verlauf enthüllt und wirft gleichzeitig immer mehr spannende Fragen auf
Ob Emma wohl später bereut, anfangs freiwillig über die Schwelle des Janssenhauses gegangen zu sein? Ich glaube, sie würde das Haus nie betreten, wenn sie die Zeit zurückdrehen könnte, aber das konnte sie am Anfang ja noch nicht ahnen. Oder?
Sehr fesselnd und unbedingt empfehlenswert!
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am 9. März 2011
Wieder hat Sigrid Hunold-Reime kunstvoll eine Bühne bereitet für eine Gruppe von Frauen, deren Lebensfäden sich in der Vergangenheit verschlungen haben und noch in der Gegenwart verknüpft sind. Dabei wirkt es nach außen hin so, als ob sie überhaupt nichts miteinander zu tun hätten, so unterschiedlich ist ihre soziale Herkunft, sind ihre Lebensentwürfe, gehen sie mit Konflikten um. Egal, wie alt sie sind, wo sie leben oder was sie tun: Sie wollen sich ihre Geheimnisse nicht entreißen lassen. Doch Emma, die Hauptfigur, lässt nicht locker: Sie will wissen, was vor langer Zeit passiert ist. Kein Wunder - es geht buchstäblich um ihre Existenz!
Die Autorin nimmt uns an die Hand und führt uns durch die Jahrzehnte. Sie lässt uns immer wieder in der ersten Reihe Platz nehmen und zuschauen: beim dramatischen Kindergeburtstag, bei fehlgeschlagenen und gelungenen Fluchtversuchen, bei Emmas Wühlen in der Vergangenheit, durch das sich irgendjemand in dem kleinen Ort in der Krummhörn außerordentlich bedroht fühlt.
Was für "Schattenmorellen" schon galt, ist im "Janssenhaus" erst recht offensichtlich: die Bezeichnung Krimi greift zu kurz für dieses Kaleidoskop menschlicher Schicksale. Und trotzdem fesselt es bis zur letzten Seite.
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am 10. Juni 2014
Janssenhaus habe ich an einem ruhigen Urlaubstag in einem Rutsch durchgelesen. Es ist flüssig zu lesen, das Ende für mich etwas zu umständlich, aber insgesamt nicht langweilig. So richtig etwas um abzuschalten.
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am 15. März 2011
Emma von Odenwald lässt sich im betrunkenen Zustand von ihrer Freundin zu einem Gentest im Internet überreden. Dadurch erfährt sie, dass ihre Eltern gar nicht ihre leiblichen Eltern sind. Sie wurde bei einer nicht legalen Adoption von der damaligen Haushälterin Greta abgegeben. Kurzerhand macht sie sich auf den Weg von Hannover in den hohen Norden nach Pilsum. Dort angekommen, findet sie ihre vermeintliche Mutter recht schnell. Sie gibt sich aber nicht gleich zu erkennen, sondern möchte am nächsten Tag nochmal kommen. Als sie wieder auftaucht, findet sie die Leichen der Mutter und ihres Lebensgefährten. Wer hat die beiden zurückgezogen lebenden Menschen ermordet?

Das Buch beginnt im ersten Kapitel aus der Sicht von Emma im Jahr 2009. Im zweiten Kapitel werden die Ereignisse im Jahr 1976 beschrieben. Und so geht es immer abwechselnd weiter. Dadurch habe ich die aktuelle Situation von Emma verstanden, aber auch was damals passiert ist.
Dies war mein zweites Werk dieser Autorin und auch diesmal handelte es sich nicht um einen klassischen Krimi. Der Schreibstil hat mir trotz der zeitlichen Wechsel sehr gefallen. Die neuen und überraschenden Erkenntnisse haben mich genauso fasziniert wie die Lebenssituationen der einzelnen Figuren.
Das Cover zeigt einen Gartenzaun an einer moosüberwucherten Mauer, die sehr gut zum etwas verwahrlosten Janssenhaus passt ' ein heruntergekommenes Häuschen, in dem Greta mit dem blinden Janssen lebte.
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am 29. März 2011
Klappentext:
Familienbande: Emma von Odenwald, 31-jährige Köchin aus Hannover und immer noch Single, fühlt sich gegenüber ihren erfolgreichen, glücklich verheirateten Eltern als Versagerin. Sie ist zierlich, blond und hat mit ihren groß gewachsenen Eltern auch keine äußerliche Ähnlichkeit. Bei einem Frustbesäufnis mit ihrer besten Freundin Sandra Gabers gesteht Emma ihr, dass sie das Gefühl hat, adoptiert worden zu sein. Sandra überredet Emma zu einem Gentest über das Internet. Als das Ergebnis keine Übereinstimmung zeigt, konfrontiert Emma ihre Eltern damit. Widerstrebend nennen sie ihr eine Adresse in der Nähe von Pilsum und gestehen ihr, dass es keine legale Adoption war. Emma macht sich auf die Suche nach ihrer Herkunft und stößt dabei auf ein Meer von Lügen und Verstrickungen.

Statement:
"Anfangs lieben Eltern ihre Kinder; wenn sie älter werden, halten sie Gericht über sie; manchmal verzeihen sie ihnen." Oscar Wilde
So steht es am Anfang des Buches geschrieben. Wenn man am Ende der Handlung angekommen ist und es noch einmal liest, kann man vieles noch mehr verstehen bzw. nachvollziehen. Wie vielen Eltern mag es zu der damaligen Zeit so gegangen sein und wahrscheinlich auch noch heute. Die Frage bleibt ungeklärt und hat sich nur der Rezensionistin nach dem Lesen aufgetan.
Beginnend im Jahre 2009 aus der Sicht von Emma von Odenwald geschrieben, wechselt es kapitelweise rückschauend in das Jahr 1976, den Beginn der Ereignisse. Und so führt uns die Autorin mit dem zeitlichen Jahreswechsel durch das ganze Buch.
Bis zu diesem einen Tag hatte Emma immer geglaubt, die Tochter von Elisabeth und Gunther von Odenwald zu sein. Als ihr letzter Freund Hannes vor zwei Wochen mit ihr Schluss gemacht hatte, stand Emma wieder einmal vor dem privaten Nichts, ratlos, denn keine ihrer Beziehungen hatte es über die Zwei-Jahres-Grenze geschafft. Vor ihren Augen taucht das Bild ihrer glücklich verheirateten Eltern auf, ein perfektes Paar eben. Emma kann es nicht verstehen, dass ihre hochintelligenten Eltern ein Kind aufgezogen haben, dass mit Mühe ihr Abitur geschafft hat. Das Gefühl, ein Kuckucksei zu sein, anders als sie, bringt ihre Freundin Sandra auf die Idee, über das Internet eine Genanalyse zu machen. Und dann kam das Ergebnis, die Bestätigung für Emma: Keine Übereinstimmung. Warum, fragt sie, warum habt ihr mir das vorenthalten? Es wäre eine nicht legale Adoption gewesen und sie sollte nicht überstürzt handeln. Emma ist richtig wütend, aber zugleich auch enttäuscht. Nachdem sie nunmehr erfahren hat, dass Grete, die ehemalige Haushälterin ihrer Eltern, ihnen das Kind mit den Adoptionspapieren anvertraut hat, macht sich die Protagonistin aus Hannover mit vielen offenen Fragen auf den Weg in den hohen Norden. Ein kleines Dorf sei es, Richtung Emden, in der sogenannten Krummhörn. Dort würde Greta Schenk wohnen. Würde sie dort eine Antwort erhalten, warum sie, Emma, vor 31 Jahren weggegeben wurde? Auf der Suche im Ort wird Emma ungläubig von jedermann, den sie anspricht und nach dem Weg fragt, angeschaut. Zum Janssenhaus, zu dem blinden Janssen? Wollte sie da wirklich hin? Die kriegen doch kaum Besuch.
Jedes Kapitel überrascht aufs Neue, sei es durch unerwartete Eröffnungen, aber auch durch die Schilderung ihres erstes Besuches bei Greta Schenk in diesem muffig, verdreckten Janssenhaus. Eine Mutter, die vor ihr steht, glanzlos, ein Hauch von Mensch. "Halt ein, Emma, lass es" ... Emma gibt sich bei ihrem ersten Besuch noch nicht zu erkennen, sie träumt davon, wie sie Greta an ihrem Geburtstag am nächsten Tag überraschen will und diese ihr ein sauberes, ordentlich aufgeräumtes Haus zeigt. Vergangenheit und Gegenwart, die Autorin schafft es mit ihrem Schreibstil, den Leser an die Hand zu nehmen, in die Geschehnisse einzutauchen. Man spürt förmlich in den Zeilen die aufgewühlten Emotionen von Emma nicht locker zu lassen, endlich wissen zu wollen, was war in der Vergangenheit geschehen. Als Emma am nächsten Tag zum Janssenhaus geht und ihr niemand aufmacht, entdeckt sie zwei Leichen: die blutüberströmt am Boden liegende Greta Schenk und ihr Lebensgefährte Janssen, erhängt. Was war hier geschehen?
Die Mordkommission aus Wittmund rückt an und mit ihr Kommissar Strothe. Obwohl er nur eine Nebenfigur in diesem Buch ist, könnte man am Ende der Geschichte davon ausgehen, dass es kein Ende zwischen Emma und Strothe sein wird. Die zarten Bande zwischen ihnen waren fein herauszulesen.
Durch Emmas Auftauchen in dem kleinen Ort, kurz danach die beiden Leichen im Janssenhaus, das Graben in der Vergangenheit fühlt sich jemand in der Krummhörn bedroht. Ganz außer Acht lässt sie die Bitte ihrer Eltern, die mit ihr reden wollen. Die ganzen Ereignisse, die angeblichen Morde und ein anonymer Brief an Emma veranlaßen ihre Freundin Sandra, Tomke Heinrich in die Krummhörn zu schicken. Emma will endlich die wirkliche Wahrheit wissen, denn das hier jemand etwas zu verbergen hat, ein Geheimnis vertuschen will, das ist ihr klar geworden.

Fazit:
Eine interessante Handlung - ein Krimi, aber nicht der klassischen Art, wie man es sich vorstellt - der Einblick gibt in die Lebensart der Generationen von Vergangenheit und Gegenwart. Sehr lebendig, fast bildlich, werden dem Leser die unterschiedlichsten Geschichten von Frauen herüber gebracht, denn sie sind doch wiederum alle miteinander verbunden. Es war mein erstes Buch der Autorin und sie hat mich überzeugt durch ihr feines Gespür, ihre Art und ihren Schreibstil machen das Buch zu einer wahren Freude. Das Cover im satten Grün gehalten, der verwitterte Zaun, die mit Moos überwucherte Mauer lassen nur erahnen, was sich dahinter verbirgt.
Ich war sehr angetan von dem Buch. Es wird mit Sicherheit zu den Büchern gehören, die ich irgendwann einmal wieder in die Hand nehmen werde. Absolut lesenswert, empfehlenswert.
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