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am 2. Februar 2014
Interessante Erzählung und gut zu lesen.
Inhaltlich schlüssig mit ein paar guten einblicken in die kirchliche/ weltliche vergangenheit.
hat spass gemacht, dass am ende doch die wahrheit siegt :-)
Nach kleinen Anlaufschwierigkeiten entwickelt die lebendig geschriebene Geschichte einen guten Spannungsbogen, der sich bis zum Ende hält und auf dem Weg dorthin einige Überraschungen bereithält.
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am 6. Januar 2012
Von Rebecca Gablé befeuert und durch die bisherigen positiven Rezensionen motiviert, habe ich mir auf der Suche nach einem guten historischen Roman "Die Bräute des Satans" bestellt. Glücklicherweise muss ich nicht sagen "gekauft", denn für diesen Roman wäre jeder Cent zu viel gewesen.

Die Charaktere sind bar jeder Grautöne, es gibt fast ausschließlich "Gut, gewitzt & moralisch unantastbar" oder "Böse, niederträchtig & verlogen". Lassen sich vereinzelte Charaktere nicht hundertprozentig in dieses Schema pressen, so sind es bemitleidenswerte "Opfer-der-Umstände"-Typen, die dadurch aber nicht weniger blass und ohne jeden Tiefgang bleiben.

Der Handlungsfaden ist streckenweise spannend, wenn auch nicht überraschend. Die Spannung resultiert für den Leser eher aus der Tatsache, dass man den ein oder anderen Einblick in das Leben in der damaligen Zeit in einem Kloster gewinnt (dafür zwei Sterne statt nur einem Stern). Ansonsten lassen sich Absichten, Ziele und nicht zuletzt die Mordfälle nahezu sofort den jeweiligen Akteuren zuordnen.

Neben flachen Charakteren und Spannungsarmut füllt sich das Buch überdies mit an den Haaren herbeigezogenen Zufällen und nicht nachvollziehbaren Brüchen im Verhalten einzelner Personen. Wenn beispielsweise ein Charakter als zutiefst fanatisch und für seine Überzeugungen über Leichen gehend dargestellt wird und noch dazu im ersten Teil des Buches über eine geradezu beängstigend bedrohliche Ausstrahlung verfügt, dann ist es kaum glaubwürdig, dass eine schlichte sechzehnjährige Magd nicht nur dieser Person sondern darüber hinaus jeder körperlichen Androhung standzuhalten vermag; ebensowenig passt es, dass ein solcher Mensch durch einige Sätze ins Flackern und Irrlichtern gerät.

Ich kann dieses Buch nicht empfehlen und habe es nach dem Lesen wieder gelöscht.
Auch wenn das kindle 3500 Bücher fasst, muss man das Niveau der eigenen Bibliothek ja nicht durch Ausreißer nach unten verzerren.
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am 23. Mai 2012
... Latein unterquirlt mit Gangster-Slang der heutigen Zeit plus unbeholfene Redewendungen, die klingen wie vom guten alten Karl May ... irgendwann war das nicht mehr zu ertragen. Ich habe nichtmal nach der Auflösung des Falles gesucht. Das Kontinuum des Buches ist das sprachliche Durcheinander, das überhaupt nicht zu Ort und Zeit der Handlung paßt. "Historisch" sind der Ort, die Bezeichnungen aus dem Klosteralltag und die willkürlich eingestreuten lateinischen Brocken. Der Rest könnte aus einer Tatortfolge mit Schenk und Ballauf stammen... (nur die Karl May Brocken würden etwas stören). So stellt sich klein Loddar das Mittelalter vor.

P.S.: Nach Blick in einen anderen "Historienroman" desselben Autors, habe ich den Eindruck, daß er von dieser Art Romane besser die Finger lassen sollte ...
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am 8. Januar 2012
Leider muss ich mich der schlechten Bewertung anschließen.
Das Buch ist unsäglich schlecht geschrieben und strotzt vor Klischees. Das gilt sowohl für die Beschreibung der Mönche als auch der "Hexe", die natürlich das "mit Abstand schönste Mädchen" im Dorf ist.
Auch ist die Wortwahl, gelinde gesagt, fragwürdig. Ein Mönch spricht von "Nonsens" (im späten Mittelalter!), ein 30jähriger wird als "senil" bezeichnet. Von mit aus verbohrt, vernagelt, geistig zurückgeblieben, aber "senil" mit 30 geht nicht. Solche Fehler finden sich einfach zu viele. Insgesamt hätte dem Roman ein Mindestmaß an Recherche gut getan...
Der Schreibstil insgesamt entspricht dem eines Groschenheftes. Ich erwarte wirklich nicht von jedem Mittelalterroman den Stil eines Umberto Eco, aber etwas mehr als hier sollte es schon sein.
Zur Handlung ist nicht viel zu sagen; sie ist einfach zu vorhersehbar.
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am 21. November 2010
"Die Bräute des Satans" ist ein historischer Kriminalroman, der im Jahr 1417 im Kloster Maulbronn spielt. Uwe Klausner lässt hier abermals seinen gewitzten und intelligenten Bibliothekar Hilpert in einen Kriminalfall geraten, den er mit Menschenkenntnis und Überzeugung zu lösen vermag. Das Interessante hierbei ist, dass die Ereignisse in einer sehr kurzen Zeit sich zu einem brisanten Kriminalfall aufschaukeln, der anfangs unlösbar scheint, da derjenige, der die Morde begeht, nicht unbedingt der Schuldige ist. Hinzu kommen noch die persönlichen Zwistigkeiten zwischen den Hauptpersonen, wie die Grausamkeiten unter den Novizen oder der persönliche Hass zwischen Hilbert und dem Großinquisitor.

Geschickt versteht es Uwe Klausner, sein Kloster mit vielen unterschiedlichen Charakteren zu bevölkern. In seinem sehr eng gesteckten Zeitrahmen und dem geringen Umfang der Geschichte gelingt es ihm doch, ein vollkommenes Bild der Klosterbewohner und der Ereignisse des Umlands wiederzugeben. Gebannt verfolgt der Leser die Entwicklung der anfänglich eher harmlosen Verdächtigungen gegen die junge Frau, bis das Tempo zulegt und immer mehr Todesopfer zu beklagen sind. Derweil verzwirbeln sich zusätzlich anfangs unzusammenhängende Ereignisse zu einem einzigen Strang und bringen sich gegenseitig noch weiter in Fahrt.

Wer sich "Die Bräute des Satans" als Lektüre vornimmt, erkennt, dass es einen großen Reiz in sich birgt, historische Kriminalromane zu lesen, die in Deutschland spielen. Da der persönliche Bezug zu den Ortschaften größer ist, wirkt die Erzählung dadurch zusätzlich um ein Stück realistischer. Gleichzeitig spinnt Uwe Klausner seine Geschichte um Mord und Hexerei so geschickt, dass man gebannt bis zum Schluss durchliest, an dem alle Fäden zusammengeführt werden. Wirklich spannende Unterhaltung!
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VINE-PRODUKTTESTERam 22. Dezember 2010
Bruder Hilpert, seines Zeichens Bibliothekar und "Hobbydetektiv", kehrt im Jahre 1417 in sein Kloster Maulbronn zurück. Doch Frieden wird er ersteinmal nicht finden, denn ein aufgeregter Mob versucht zur gleichen Zeit eine Magd zu lynchen. Ihr wird die Hexerei vorgeworfen, schließlich muss ja einer die Schuld tragen, wenn die Hennen zu müde zum Eierlegen sind... Bruder Hilpert schreitet ein und nimmt die Frau mit auf sein Kloster. Doch damit sind die Probleme nicht gelöst, denn als einer seiner Mitbrüder tot aufgefunden wird, nehmen die Probleme eine ganz neue Dimension an....

"Die Bräute des Satans" ist der vierte Fall für Bruder Hilpert. Auch wenn es immer heißt, so lange die Fälle in sich abgeschlossen sind, kann man jederzeit in eine Reihe einsteigen, so bin ich immer nicht unbedingt der Fan von solchen Ansätzen. Vielleicht liegt das aber nur an meiner Persönlichkeit. Insofern fällt es mir fast ein wenig schwer, die Charaktere zu bewerten. Bruder Hilpert wirkte auf mich recht sympathisch, wenngleich ich aber das Gefühl oft hatte, dass er sich nicht wirklich in die Karten schauen lassen will. Er hält die Geschichte zusammen, löst vielleicht den Fall, aber dennoch blieb er mir fast ein wenig fremd. Spaß hatte ich an Bruder Thaddäus, der durch seine ganz eigene Art einfach auffällt und dem Krimi eine Nuance Humor verabreicht.

Was ich aber außergewöhnlich an dem Buch fand, war, dass Uwe Klausner es schafft, einen vollkommen in diese Zeit zu ziehen. Vielleicht, weil es in Deutschland spielt, fast vor der Tür, fühlt sich das alles beim Lesen sehr realistisch an. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Uwe Klausner sorgfältig recherchiert hat. Wenn das der Fall ist, sind historische Krimis wirklich etwas feines. Auch die Geschichte um die Hexenverfolgung, inklusive Großinquisitor, ist sehr spannend geschrieben. Der Fall erstreckt sich auf fast zwei Tage, was also ein flottes Erzähltempo und viele Aktionen voraussetzt.

Was mir ebenfalls gefiel, war der Wechsel der Erzählperspektiven. So bekam der Leser einige Informationen, die Hilpert zum Lösen des Falls noch fehlten. Auch der vorangestellte Rückblick, gleich am Anfang des Buches, war im Nachhinnein gesehen eine Quelle an Hinweisen.

"Die Bräute des Satans" ist ein gut recherchiertes Buch, weist Spannung und Witz auf, vergisst aber auch nicht den Ernst der Lage. Mit einem guten Tempo und einem guten Erzählstil kann es den Leser wahrlich fesseln.
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am 14. Januar 2012
Der Titel alleine ist schon so reißerisch, dass man vorher weiß, was einen erwartet: Ein Groschenroman. Für die etwas jüngeren unter euch - ein Groschen, das ist eine alte Bezeichnung für das "Zehnerl", also die 10 Pfennigmünze. Umgerechnet also ca. 5 Cent.
Amazon war allerdings so großzügig und hat den Titel zwischen Weihnachten und Dreikönig an Kindle User verschenkt.
Insofern also kein finanzieller Schaden - außer der vertanen Zeit. Ich hab' das Buch jetzt gelöscht, nachdem ich ungefähr bis Kindle Position 225 gekommen bin.
Was ist denn das für ein Schreibstil? Klingt ja wie bei "Bauer sucht Frau": "Die brünette Endzwanzigerin mit den üppigen Proportionen.." oder "die neunundzwanzigjährige, strohblonde und mit Sommersprossen besprenkelte Magd..."
Fehlen nur noch die ganz scharfen Aliterationen wie "der scheue Schafhirte schlurfte schließlich schlafmützig ins Schlafgemach..." oder so. Kommt sicher noch später im Text, da bin ich allerdings nicht mehr dabei.
Mein Verdacht ist ja, dass es sich hier um die Verschwörung irgend einer Schreibschule gegen gute deutsche Literatur handelt. Deren Regeln lauten ungefähr so: Schreibe kein Substantiv ohne mindestens drei Adjektive zu verwenden, unbedingt 2 bis 5 weitere Attribute hinzufügen, liefere irrelevante Informationen in bestem deutschen Fernseh-Newspeak und verquase möglicht jeden Satz so, dass man am Ende den Anfang vergessen hat.
Siehe auch: "der Frauenarzt von Bischofsbrück", "das Jesusvideo".
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am 7. Februar 2013
Teilweise etwas schwer nachvollziehbar ist die Geschichte mit ihren logischen Folgerungen. Es läßt sich holperig lesen und zwischendurch erscheint auch etwas Langeweile.
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am 30. Dezember 2011
Nach den ersten paar Seiten stand ich dem Buch noch mit einiger Skepsis entgegen, die sich im weiteren Verlauf in Begeisterung verwandelt hat.

Alle Mittel, derer sich Uwe Klausner bedient, erweisen sich für mein Dafürhalten zu Beginn ein wenig als zweischneidiges schwert. Die Fülle der Charaktere, die vielen parallelen Handlungsstränge und die Verwendung von Dialekten und Fremdsprachen sowie die detailreiche Beschreibung von Gestik und Mimik der Protagonisten führen am Anfang zu dem Gefühl, in der Handlung kaum einen Schritt vorwärts zu kommen. Daher liest sich dieser relativ zäh, auch durch das häufige Nachschlagen, das nötig ist, um nicht den Überblick zu verlieren.

Genau die selben Mittel führen aber im weiteren Verlauf, wenn die Handlung erst mal richtig ins Rollen gekommen ist und sich die einzelnen Handlungsstränge immer enger miteinander verflechten, dazu, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte. Die Charaktere sind lebendig beschrieben und sehr abwechslungsreich gestaltet, allen voran der bei Aufregung schwäbelnde Bruder Thaddäus, der in dieser Geschichte eine angenehme Prise Humor beisteuert. Das Mosaik, das es für Bruder Hilpert zusammenzusetzen gilt, wird im Verlauf immer schneller um immer mehr Steine ergänzt, so dass die Ortswechsel geradezu zur Tortur werden vor lauter Spannung. Und diese bleibt bis zuletzt, wenn der Prolog am Ende der Geschichte endlich seinen großen Aha-Moment bekommt, erhalten. Denn obwohl sich für Bruder Hilpert langsam alles aufklärt, erhält der Leser nur ganz zaghafte Andeutungen, so dass des Falls Lösung bis zuletzt ein Geheimnis bleibt. Durch die Wortwahl des Autors und das gezielte "einfangen" kleiner Gesten und Blicke, hat man das Gefühl, in der Zeit zu reisen und hautnah mit dabei zu sein.

Fazit:
Nach kleinen Anlaufschwierigkeiten entwickelt die lebendig geschriebene Geschichte einen guten Spannungsbogen, der sich bis zum Ende hält und auf dem Weg dorthin einige Überraschungen bereithält. Jedem Skeptiker kann ich nur raten, sich eines besseren belehren zu lassen, indem er einfach weiterliest.
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am 4. Februar 2013
Ich hatte mir aufgrund der positiven Rezensionen mehr von diesem Buch versprochen und war enttäuscht. Auch der Titel des Buches ist nicht so passend gewählt. Die Charaktere waren zu klischeehaft dargestellt. Das Buch hat keinen langen Eindruck hinterlassen.
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