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Kundenrezensionen

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Commissario Luciani ist eigentlich schon weg. Er hatte nach seinen Ermittlungen im Milieu des italienischen Profifußballs ("Kein Espresso für Commissario Luciani") aus lauter Frust die Kündigung eingereicht und konsumiert nun seinen Resturlaub. Diesen kann er auch brauchen, da es mit seinem Vater zu Ende geht, der Sohn aber sein (gestörtes) Verhältnis zu ihm noch klären will.
Bald nach Lucianis Kündigung wird die 25jährige Sekretärin Barbara Ameri brutal ermordet. Lucianis Stellvertreter, der mit 29 Jahren noch ziemlich junge Nicola Gampieri, wird mit der Klärung des Falles beauftragt. Allerdings ist ihm dabei sein Privatleben nicht unbedingt hilfreich; dazu kommt noch, dass Lucianis ehemalige Mitarbeiter auf die Rückkehr ihres Vorgesetzten hoffen. Außerdem hat der Polizeichef das Entlassungsgesuch von Luciani in seiner Schublade und noch immer nicht nach Rom abgeschickt...
Auch dieser Krimi ist nicht nur ein Krimi; vielleicht sind die stärksten Stellen im Roman sogar jene, wo es um das Verhältnis zwischen Vater und Sohn bzw. Sohn und Mutter geht.
Dass es natürlich die Krimihandlung "in sich hat", ist, wenn man Paglieris 1. Roman kennt, nicht weiter verwunderlich. Immerhin bleibt es nicht bei der einen Leiche; immerhin spielt sogar der Geheimdienst mit - und die Aufklärung des 1. Mordes gestaltet sich doch ziemlich überraschend!
Für alle Fans italienischer Krimis sind diese fast 500 Seiten wärmstens zu empfeheln!
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am 8. Februar 2009
Sehr gut und spannend geschriebener Krimi mit zahlreichen unerwarteten Wendungen und überraschendem Ende. Zwei parallel ermittelnde Kommissare mit unterschiedlichen Methoden - von denen einer am Schluß seinen Verstrickungen erliegt, vermischt mit einem Schuss Geheimdienst und politisch-religöse Geheimbündelei geben die Rahmenhandlung für den Tod einer Sekretärin ab. Der Autor fügt sich in eine Reihe mit Altmeister Camilleri oder mit Heinichen. Ich warte schon gespannt auf eine Fortsetzung - denn 2 Krimis dieser Qualität sind nicht genug.
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TOP 1000 REZENSENTam 2. September 2013
Mit einigem Zögern habe ich mich zu dieser etwas theatralischen Überschrift durchgerungen. Sie passt allerdings. Claudio Paglieri stellt zwar scheinbar einen ungewöhnlichen Commissario in den Vordergrund. Tatsächlich geht es in diesem Buch um die kranke Nation Italien.
"Kein Espresso..." ist der erste von bisher vier Krimis rund um Commissario Marco Luciani. Es folgen - in dieser Reihenfolge -
- "Kein Schlaf..."
- "Keine Pizza..."
- "Kein Grappa..."
Diese vier Krimis hängen eng zusammen. Sie bilden zusammen eine einzige größere Geschichte, da sie inhaltlich aufeinander aufbauen und fast nahtlos aneinander anschließen. Außerdem ziehen sich eine ganze Reihe von Nebenfiguren durch die vier Romane. Die Handlung ist durchweg gut konstruiert, psychologisch plausibel und hat selten Stellen, bei denen man sich wundert. Doch die erfreulich spannende und unterhaltsame Handlung ist nur das eine. Ich habe große Freude daran, wenn Claudio Paglieri sehr liebevoll Portraits seiner Protagonisten zeichnet. Bis in die Nebenrollen hinein beschäftigt er sich mit den psychologischen Beweggründen der handelnden Personen. Besonders genau ist er beim Ausleuchten des Hauptdarstellers, eines Mannes knapp an der Grenze zur Midlife-Crisis, der sich im Laufe der Geschichte mit den typischen Problemen herumplagt. Der äußerst schwierige Vater stirbt und hinterlässt ein emotionales Chaos. Der Sohn, der sein von Enttäuschung geprägtes Verhältnis zu seinem Vater nicht mehr wird bereinigen können, ist mit der Betreuung der Mutter alleine gelassen. Die Partnerin ist unerträglich und er trennt sich endlich. Die nachfolgenden Frauen benutzen ihn. Er lässt sich benutzen und benutzt sie. Der Job und die Vorgesetzten wie Kollegen und Untergebenen sind teilweise unerträglich. Das großartige Land Italien ist im Niedergang begriffen. Und trotzdem bleibt unser Held sich selbst treu. Unbestechlich, bis zur Selbstkasteiung und trotz allem sympathisch.
Mehr sei nicht verraten. Marko Luciani gehört meiner Ansicht zu den besten Krimiautoren seiner Generation.
Ich mag Marco Luciani. Und ich mag dieses Krimis.
Dringende Leseempfehlung. Fünf Sterne.
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am 7. Dezember 2015
Der Schreibstil des Autors ist nicht direkt das Problem dieses Romans. Problematisch ist v. a. die Person des Commissario Luciani: als übergroßer und quasi-magersüchtiger Sportfreak wirkt er auf den Leser unsympathisch. Kein Vergleich zu den Romanfiguren Camilleris oder Carofiglios...
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am 9. Juni 2013
Paglieri erzählt anders, als Donna Leon - ja irgendwie immer die Referenz für Italien-Krimis -, aber nicht weniger fesseld. Luciani ist ein Gegenentwurf zu Brunetti. Innerlich zerrissen, ohne familiären Rückzugsraum. Paglieris Sujets haben, stärker als bei Leon, immer typisch italienische (?) gesellschftssystematische Fragwürdigkeiten zum Ursprung. Jede seiner Figuren bewegt sich auf ihre individuelle Weise in diesem System. Durch seinen hohen Anspruch an die eigene Integrität gerät Luciani bei seiner Art von Kampf gegen Windmühlenflügel oft an den Rand der Verzweiflung. Abgesehen von den Krimihandlungen stellt dies in Paglieris Büchern einen zweiten Handlungsstrang dar, der nicht weniger spannend ist. Wie Paglieri dies mit hohem Unterhaltungswert und flüssig zu lesen vermitteln kann, ist hohe Erzählkunst.
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am 10. August 2015
Teil 2 um Commissario Luciano ist sogar spannender und unterhaltsamer als Teil 1.
In der Tat findet Commissario Luciano keinen Schlaf. Seine Wohnung ist sehr laut, sein Vater liegt im Sterben und der aktuelle Fall seines Kollegen Giamperi, um den Tod der Sekretärin Barbara Ameri, lässt ihn nicht los. Und das, obwohl er Resturlaub und die Kündigung eingereicht hat.
Die mysteriöse Tat ruft Presse, Kirche und Geheimdienst auf den Plan. Eine schnelle Aufklärung kommt vielen entgegen.
Nur nicht Giamperi und Luciano. Klare Empfehlung.
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am 6. September 2013
Die Kriminalstory ist nur noch bloße Rahmenhandlung einer Erzählung über den Commissario und seine moralischen Nöte. Kann man machen, ist aber nur dann gut, wenn das Eingerahmten interessant oder zumindest spannend ist.
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am 3. Oktober 2014
Das Ambiente entpricht den anderen Romanen. Commissario Luciani will aber diesmal nicht richtig ermittel. Die Aussöhnung mit seinem Vater nimmt einen etwas zu breiten Raum ein. Köstliche Einzelheiten entschädigen den deutschen Leser, der von Genua fasziniert ist, aber wieder. In die Atmosphäre dieser Stadt einzutauchen ist immer wieder unterhaltsam
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am 10. August 2010
Ich bin als Fan von Italien-Krimis bestimmt etwas voreingenommen,
aber ich glaube das Buch guten Gewissens empfehlen zu können.
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am 10. April 2009
Sehr gut und spannend geschriebener Krimi mit zahlreichen unerwarteten Wendungen und überraschendem Ende. Der Autor fügt sich in eine Reihe mit Altmeister Camilleri oder mit Heinichen. Ich warte schon gespannt auf eine Fortsetzung, denn diese Art eines Krimis weckt die "Lust nach mehr"!!!
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