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am 8. Oktober 2002
Mit Freude erfuhr ich, daß endlich die Lücke zwischen dem 3. Band und dem 7. Band geschlossen werden würde. Natürlich kaufte ich mir als totaler Fan dieser Reihe sofort das Buch "Noch immer schwelt die Glut". Endlich erfährt man, wie es weitergeht und versteht die Anspielungen, die er in den hinteren Bänden macht.
Man erfährt, wie Pierre de Siorac Lady Markby kennenlernt, von der man "schon" in dem Buch "Ein Kardinal vor La Rochelle" viel erfuhr. Jedoch die Anspielungen von Pierres Sohn versteht man erst jetzt. Das Buch ist wie alle dieser Reihe von Robert Merle brillant geschrieben. Wenn man es liest, hat man die Szenerie vor Augen und durchlebt die Abenteuer Pierres als wären es die eigenen.
Jedoch trüben die vielen Druckfehler den Lesegenuß leider sehr. Bei einem so anerkannten Verlag erwartet man als Leser schon besseres Korrekturlesen. Auch die Übersetzung ist an einigen Stellen nicht besonders gelungen. So gibt es Sätze, die leider nicht schlüssig zu Ende geführt werden, sondern irgendwo im nichts enden. Das hat mich sehr verwundert, hat die Übersetzerin Christel Gersch in den anderen Bänden sehr gute Arbeit geleistet und durch ihre gelungene Übersetzung den Lesespaß so noch verdoppelt.
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am 16. September 2002
Nunmehr schließt sich schrittweise die Lücke zwischen den Bänden 3 und 6 der Fortune de France-Reihe und der Leser erfährt endlich alles das, was bislang unklar blieb. Schade, daß der Aufbau-Verlag die Romanserie nicht chronologisch veröffentlicht.
Wir begleiten also erneut unseren fiktiven Helden Pierre de Siorac, diesmal über den Zeitraum zwischen der Bartholomäusnacht und der Ermordung vom Herzog von Guise und fühlen uns versetzt in das Frankreich des 16. Jahrhunderts. Der Leser erlebt zusammen mit dem adligen Arzt die verschiedensten Abenteuer ob als Geheimagent oder Vertrauter von Heinrich III. .
Robert Merle begeistert den Leser wieder durch seine packende, historisch interessante Erzählweise, reich an Aphorismen und Lebensweisheiten. Innerhalb von 2...3 Sätzen schafft es der Autor mehrfach, einen fesselnden Spannungsbogen aufzubauen. Außer im letzten Drittel des Romans verliert er sich zu sehr im Detail und in Schachtelsätzen. Etwas aufgesetzt erscheint auch, daß unser Pierre obwohl manchmal sehr naiv-loyal, in der Gefahr immer den helfenden Freund zur Seite bzw. Einfall hat oder der "gute Zufall" sein Leben schont. (Wenn es dem Leser im Leben auch immer so wohl ergehen würde!)
Trotzdem ist der Roman mitreißend und farbig - ein Muß für jeden Merle-Leser, der nunmehr der noch ausstehenden Romane harrt.
Abschießend bleibt die Frage, ob der Aufbau-Verlag wieder ein Jahr benötigt, um den nächsten Band zu veröffentlichen, um somit den wartenden Leser auf die Folter zu spannen, aber auch zu nerven.
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am 26. Februar 2015
Pierre de Siorac besteht auch im vierten Teil von "Fortune des France" eine Reihe Abenteuer im Dienst seines Königs. Die Geschichte ist spannend geschrieben, der "Held" natürlich ein Multitalent, sprachgewandt, ein Meister mit dem Degen und dazu gut aussehend, und umgeben von Getreuen mit ebenfalls vielen Begabungen, die ihrem Herrn immer wieder in brenzligen Situationen beistehen. Die Auseinandersetzung zwischen Katholiken und Hugenotten geht weiter ... Für Freunde der Reihe ein Muss!
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am 8. Oktober 2003
Wer begonnen hat, die Geschichte der Familie Siorac in der Romanfolge "Fortune de France" zu verfolgen und nach dem Vater Jean die Kindheit und Jugend seines Sohnes Pierre de Siorac und später dessen Sohn Pierre-Emmanuel de Siorac kennengelernt hat, hat sehnsüchtig auf diesen Moment gewartet: Die Lücke schließt sich und wir erfahren, wie es Pierre nach der Bartholomäus-Nacht am Hofe Heinrichs III. ergeht. Sehnsüchtig deshalb, weil es nur wenige so kenntnis- und detailreiche Schilderungen einer historischen Epoche auf derartig hohem literarischen Niveau gibt. Die historische Genauigkeit und die einfühlsame Darstellung der französischen Gesellschaft jener Zeit machen die, inzwischen 12bändige Romanfolge zu einem monumentalen Werk; der Witz, die farbenprächtige Sprache und die Stimmigkeit, trotz der Jahrzehnte, die zwischen der Veröffentlichung der Bände liegen, machen sie zu einem literarischen Kabinettstück. Kein Zweifel, da ist vor unseren Augen ein Stück Weltliteratur entstanden.
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am 13. September 2014
Wie die übrigen Bücher der Serie Fortune de France eine hervorragende Schilderung der Wirren der Glaubenskriege in Frankreicht
Kann nur jedem an Geschichte Frankreichs Interessierten empfohlen werden
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am 11. Oktober 2015
Ich habe bis hier mehr über die religiösen Machenschaften des Abendlandes gelernt als in der Schule, und das auf sehr unterhaltsame Weise. Wer jetzt noch einer bestimmten Religion angehört, hat aus der Geschichte nichts gelernt. Religionen sind Fluch und nicht Segen für die Menschheit. Ich freue mich auf die nächsten Bände.
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am 20. April 2013
Wer einmal mit der Romanserie begonnen hat, kann sich nur schwer davon los reissen. Die schreibweise war für mich anfangs etwas ungewohnt, da sich der Autor immer wieder an die Leserin/den Leser wendet.
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am 22. Oktober 2012
Heinrich III. ist König von Frankreich, allerdings nur dem Namen nach. Kinderlos und nicht unbedingt nur dem anderen Geschlecht zugeneigt ist er die perfekte Zielscheibe für die Eigeninteressen der großen Adelsfamilien: die Guise und Bourbonen (soweit sie katholisch sind) formieren sich zur Liga und versuchen mit spanischer Hilfe unter dem Deckmantel der katholischen Religion die Macht an sich zu reißen. Heinrich von Navarra, der hugenottische Thronfolger, führt Bürgerkrieg, weniger gegen den König als gegen die Liga, die den Protestantismus mit Stumpf und Stil ausrotten will. Der unverstandene Heinrich III. taktiert: ein Waffenstillstand mit Heinrich von Navarra würde der Liga Zulauf bringen, eine Versöhnung mit der Liga ist nicht mehr möglich, sie würde Heinrichs Thron kosten. Pierre de Siorac, nach Jahren der Zurückgezogenheit und des glücklichen Familienlebens, ist wieder mit von der Partie, als geheimer Gesandter bei Elizabeth von England, als es um die Rettung von Maria Stuart geht (immerhin die Schwägerin Heinrichs) und auch als Heinrich III. in einem verzweifelten Rettungsschlag Heinrich, Herzog von Guise, den Anführer der Liga umbringen lässt...

Die letzten drei Bände der Memoiren von Pierre de Siorac ("Noch immer schwelt die Glut", "Paris ist eine Messe wert" und "Der Tag bricht an" verschieben den Focus zunehmend von privaten und halbprivaten Erlebnissen hin zu den großen Linien der französischen und europäischen Politik. Pierre de Siorac sieht den Protagonisten der europäischen Geschichte über die Schulter und erklärt so, Detail für Detail, Winkelzug für Winkelzug die politischen Ver- und Entwicklungen seiner Zeit. Damit schafft Robert Merle ein Werk, dass nicht nur unterhaltsamer ist als jedes Sachbuch zum gleichen Thema, sondern auch genauer und detailreicher als das meiste, was als Fachliteratur greifbar ist. Daher gilt meine uneingeschränkte Empfehlung für die Serie auch für diese drei Bände.

Aber: der Unterschied zwischen den ersten drei Serienbänden ("Fortune de France", "in unseren grünen Jahren" und "die gute Stadt Paris") ist deutlich und nicht zu überschätzen. Während die ersten drei Bände das Schicksal der Familie Siorac schildern und die hohe Politik nur dann Thema wird, wenn sie die hugenottischen Sioracs direkt betrifft (das ist schon oft genug), ordnen die letzten drei Bände das Private nahezu vollends dem Politischen unter: Privates wird mit wenigen Ausnahmen nur noch dann geschildert, wenn es, wie die Beziehungen zur "Pasticceria" in "der Tag bricht" an, benötigt wird, um die verschlungenen Wege der Geheimdiplomatie nachvollziehbar zu machen. Das geht bis zu einem Zeitsprung von zehn Jahren, in denen Pierre de Siorac eine glückliche Ehe führt und seine sechs Kinder heranwachsen sieht, bevor die Politik wieder zuschlägt. Eine vergleichbare (noch deutlichere) Entwicklung werden die Memoiren von Pierre-Emmanuel im zweiten Teil des Fortune-de-France-Zyklus nehmen, der sich am Schluß nur noch als Abspulen historischer Ereignisse darstellt. Auch wenn ich verstehe, dass mehrere Jahrzehnte Arbeit an diesem Zyklus auch bei Robert Merle an die Substanz gehen, kann ich mit dem Endergebnis nicht so glücklich sein wie ich es gerne wäre.
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TOP 500 REZENSENTam 29. Oktober 2005
Frankreich im Jahre 1574: Den Schrecken und Gräueltaten der Bartholomäusnacht entronnen, befindet sich der junge Arzt Pierre de Siorac auch zwei Jahre später noch immer auf der väterlichen Burg Mespech. Doch nach der Hochzeit mit seiner geliebten Angelina zieht es Pierre wieder nach Paris. Im Dienst König Heinrichs III. hat er viele Abenteuer zu bestehen...
Der vierte Roman der Serie ist wieder ausgesprochen spannend, enthält jedoch zum Ende hin einige Längen. Anfänglich eher knapp gehalten, springt der Autor nach diversen Hochzeiten von 1574 ins Jahr 1584. Pierre de Siorac arbeitet inzwischen für Heinrich III. als Arzt und Spion. Intrigen, Duelle, interessante Orte und schöne Frauen - für Pierre gibt es auch in diesem Buch ein breit gefächertes Betätigungsfeld. Ein Lesegenuss für Liebhaber historischer Romane, die Serie sollte aber unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden:
1. Fortune de France
2. In unseren grünen Jahren
3. Die gute Stadt Paris
4. Noch immer schwelt die Glut
5. Paris ist eine Messe wert
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am 10. April 2013
Robert Merle hat auch in diesem Roman wieder in seiner spannenden und sehr unterhaltsamen Schreibweise ein faszinierendes Buch über Frankreich zur Zeit der Hugenottenkriege geschrieben. Wie alle Bücher dieser Reihe, die ich bisher gelesen habe ein 5 Sterne Roman.
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