Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle Sabaton Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen
26
3,5 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 21. Januar 2013
Ich weiß nicht, wie lange sich die Autorin in Paris aufgehalten hat (drei Tage?) und ob es sich dabei wirklich um Paris gehandelt hat und nicht Oer-Erkenschwiek, aber das ist nicht so wichtig. Wenn man denn schon rein gar nichts von dem Leben in dieser Metropole (Paris, nicht Oer-Erkenschwiek...) spürt, dann sollte wenigstens die Geschichte eine Art von Handlung haben, Ironie vielleicht, einen Witz, einen Spannungsbogen, gute Figuren, irgend etwas, das einen fesselt.
Stattdessen: völlig klischeehafte, leblose Figuren, eine gewisse Arroganz und altkluge Attitüde gegenüber den Franzosen und eine altbackene Welt voller Klischees, die zumindest ein Ziel erfüllt: sofort das Buch weg zu legen und sich auf zu machen nach Paris!

(Ich habe selbst mehrere Jahre dort gelebt, war jetzt wieder in Paris und hatte mich auf unterhaltsame Lektüre gefreut. Stattdessen muss ich lesen, dass die deutsche Autorin sich darüber aufregt, dass ihre ausgedachte Figur (der alte Vermieter - das kennt man doch irgendwoher? genauso wie den jungen Mitbewohner...o la la, schlecht kopiert ist auch kopiert) ihre ihm ausgezahlte Miete für teure Lebensmittel und Abendessen ausgibt, zu dem er sie einlädt. Wie kann er nur! Ihr Geld!
Eine "echte Pariserin" - seufz, nein, die wird man in diesem Buch nicht finden.
Stattdessen eine in ihren Attitüden oft biedere Deutsche, die Paris offensichtlich nur aus Reiseführern kennt und die nicht für einen Moment eingetaucht zu sein scheint in diese Stadt.
Tipp: Wer neben Paris auch New York liebt (auch wenn man diese Städte nicht vergleichen kann) - das Buch über NY aus dieser Reihe ist sehr empfehlenswert.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Juni 2007
All das erzählt Silja Ukena auf ihre eigene, liebeswerte und sehr gewitzte Art und Weise. Ihr Stil ist raffiniert und zieht den Leser sofort in seinen Bann. Man wird vom ersten Augenblick an in die Stadt versetzt, die die Autorin vor das innere Auge des Lesers zaubert.

Die zwölf Kapitel erzählen jeweils einen Monat nach, von Mai bis April. Wirklich gelungen sind dabei die kleinen Zusammenfassungen, die am Anfang der Kapitel erzählen, was den Leser erwartet. Durch die Erkenntnisse und Aufgaben des Monats kommt zudem der Witz der Autorin glänzend zur Geltung. Dasselbe gilt auch für Fußnoten, die schon mal mit einer Entschuldigung an die Person enden, deren Redefluss weiter oben im Text unterbrochen wurde.

Ebenso unterhaltsam und auch etwas lehrreich sind die Infokästen am Ende jedes Kapitels, die uns „Französisch für Anfänger“ beibringen. So lernt man, dass Franzosen ohne Punkt und Komma reden können oder Abkürzungen so lieben, dass jeder Nicht-Muttersprachler über kurz oder lang mal eine der Bedeutungen nachschlagen muss.

Für Frauen dürfte in diesem Zusammenhang auch „Französisch für Anfängerinnen“ interessant sein. Hier erfährt man in zwei Teilen kleine Geheimnisse der Stadt der Liebe.

Im Laufe des Buches lernt der Leser nicht nur eine Menge über das Leben in Paris – über die Metro, den Wohnungsmarkt, die Viertel und, nicht zu vergessen, die Pariserin an sich. Die Autorin speist viele literarische Referenzen in ihre Erzählung ein und regt den Leser so an, Paris auch als eine literarische Stadt kennen zu lernen.

„Ein Jahr in Paris“ ist sicher keine typische Reiseliteratur. Es geht hier nicht darum, schöne oder interessante Plätze vorzustellen – obwohl man auch einige davon in diesem Buch findet. Hier wird Paris als Ganzes, als Nabel der Welt und als Mikrokosmos dargestellt. Und das so charmant und witzig, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Jedem, der Paris mag oder es noch kennen lernen will, sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Besonders, wenn man nicht nur über einen Urlaub, sondern über einen Umzug in dieses selbsternannte Zentrum der Welt nachgedacht hat.
0Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Mai 2007
Ich habe schon einige Paris-Bücher und zwei Jahre Paris-Leben hinter mir, aber das vorliegende Buch von Silja Ukena ist wirklich eins der kurzweiligsten und lustigsten! Geschickt vermittelt sie die kleinen Geheimnisse und Nöte des Alltagslebens in der Stadt der Liebe und gibt zwischen den Kapiteln kleine Zusammenfassungen für angehende Pariserinnen(!), soweit eine solche Typveränderung überhaupt möglich ist. Es mangelt nicht an unterhaltsamen geschichtlichen Exkursen (Elsaß...die Toilette Mitteleuropas...) und witzigen Fußnoten, die tlw. auch sehr persönlicher Natur sind. Interessant wäre noch, ob die Autorin ihr Leben in Deutschland wieder aufgenommen hat, und wenn ja, wie es ihr bei der Rückkehr ergangen ist (aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man dabei immer eine Art 'Kulturschock' durchmacht, inklusive der Französismen, die sich ganz heimlich ins eigene deutsche Sprechen einschleichen).

Der Schluss des Buchs ist ja ein bisschen gekünstelt (jeder Stadtbewohner hat 'sein eigenes' Paris....), eine persönliche Konklusion der Autorin hätte mir besser gefallen.

Aber trotzdem, der Rest war kurzweilig und gut aufbereitet, und die Autorin bringt einen zum Lachen, ganz besonders, wenn man ähnliches schon mal erlebt hat!
0Kommentar| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Es stimmt alles, was Frau Ukena in ihrem Jahr in Paris über die Franzosen herausgefunden hat. Es ist höchst amüsant zu lesen. Das meiste davon jedoch (nicht alles!), sieht auch der Reisende, der nur einen Wochenendtrip dorthin macht - und mit offenen Augen durch die Stadt geht. Ich selbst habe nie in Paris gelebt, bin jedoch mehrmals pro Jahr dort. Vermißt habe ich in diesem Buch gute Tipps, wie man angemessen auf die Arroganz und Selbstverliebtheit der Pariser Bürger reagiert; das möchte ich hier an dieser Stelle nachholen. Zeigen Sie keinen Respekt, wenn etwas nicht passt (im Restaurant z.B.) dann schimpfen Sie auf deutsch (niemals auf englisch!), machen Sie sich im Kaffehaus breit mit einer deutschen Zeitung (Süddeutsche oder FAZ) und legen Sie demonstrativ einen dicken, schön gebundenen Band von Thomas Mann oder Rilke auf den Tisch. Ja, dann bekommen Sie anerkennende Blicke der Franzosen. Nur so geht es.
0Kommentar| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. April 2007
Silja Ukena nimmt vom Alltag in Deutschland eine Auszeit und geht für ein Jahr nach Paris. Die Alltagsberichte - sei es z. B. über die Wohnungssuche oder über das Metrofahren - sind sehr unterhaltsam und kurzweilig geschrieben, dass man das Buch nur ungern wieder aus der Hand legt. Die Mitbewohner 'ihrer' WG sind so gut beschrieben, dass man sie sich sofort bildlich vorstellen kann und gern mit ihnen "das Jahr in Paris" verbringt.

Eine gelungene Mischung aus Erfahrungsbericht und "Reiseführer" mit stadtgeschichtlichen und politischen Informationen. Auch kommen die unterschiedlichen Denkweisen zwischen 'deutsch' und 'französisch' nicht zu kurz. Durch den Schreibstil der Autorin ist das Ganze so herzerfrischend verpackt, dass man an an vielen Stellen des Buches schmunzeln kann.
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. April 2016
.. und die Autorin nicht mal einen Metroplan zur Hand? Seite 134 verlässt sie die Metrolinie 13 an der Station MADELEINE.
Wie denn, wenn diese Station gar nicht von der 13 berührt wird?
Und um vom " Ronde point" des Champs Elysées zu faseln , braucht es auch keinen Grammatikkurskurs : steht korrekt bei googlemaps "Rond Point ".
Fussballer von OM ( oder ihre Fans ) benehmen sich zwar häufiger mal daneben , trotzdem : sie gewannen " la coupe de France" ( den Pokal...) und nicht " le coup de France " ( kräftiger Schlag )
Au weia... eigentlich müsste man jezt noch die vielen lässig hingestreuten Behauptungen und "Statistiken" auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen, das wäre aber zuviel Mühe für den Leser, schliesslich handelt es sich nur um eine Ansammlung von Anekdoten zur Illustration persönlicher Klischees und nicht um eine schlampige Doktorarbeit.
M. Sakote, 40 Jahre Paris
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Juli 2014
Die Autorin hat mit diesem Buch sehr gut den Alltag in Paris beschrieben. Für mich sind auf jeder Seite Erinnerungen an
eine glückliche Zeit in dieser faszinierenden Stadt wach geworden. Sie beschreibt anschaulich die Schwierigkeit, sich den französischen Lebensstil anzueignen. Ein interessantes und amüsantes Buch
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Januar 2015
Da ich selbst mal für einen Sommer in Paris gelebt habe, war ich sehr gespannt darauf, was Silja Ukena wohl in ihren 12 Monaten so widerfahren ist und auf welche Art und Weise sie denn diese Stadt voller Klischees und Touristen so erlebt hat. Die Lektüre ihrer Erzählungen war zwar amüsant und mit so manchen "Oh ja"-Seufzern meinerseits verbunden, jedoch hat mich die Story leider nicht komplett überzeugen und mitreißen können.

Das Buch ist ganz gut geeignet um einen Eindruck vom Leben einer Deutschen in Paris zu gewinnen, sich an eigene Erfahrungen zu erinnern oder für eine Reise nach Paris vorzubereiten. Die französische Sprache zu beherrschen ist in Paris vielleicht in der Tat weniger erforderlich als in anderen Regionen Frankreichs, die Sprache bleibt jedoch eindeutig der Schlüssel zur französischen Kultur - die in diesem Band der HERDER-Reihe leider oftmals nur oberflächlich beschrieben wird.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Januar 2008
In dem Roman "Ein Jahr in Paris. Reise in den Alltag" begleitet der Leser eine 30-jährige Frau bei ihrem Abenteuer in Paris. Jedoch ist es kein gewöhnlicher Roman, die Geschichte wirkt realistisch und oftmals hat man das Gefühl, direkt neben der Protagonistin zu stehen und die Stadt aus ihren Augen zu sehen. Kleine Fußnoten und ein "Franzsösisch für Anfänger" lassen den Leser noch mehr miterleben und über den Alltag in Paris erfahren. Neben der Handlung ist Silja Ukena auch die Sprache gut gelungen, denn neben einer Menge Humor und Pfiff, sowie Adjektiven, die ihre Beschreibungen veranschaulichen, hat sie einige französische Sätze untergebracht, die Lust auf mehr machen.

Das Buch lässt sich einfach und schnell (leider zu schnell) lesen. Gerne hätte man die Protagonistin noch länger im Pariser Alltag begleitet. So hat man nun aber die Gelegenheit sich selbst auf die Reise zu machen und die im Buch erwähnten und beschriebenen Plätze in der Stadt der Liebe aufzusuchen und seine eigene "Reise in den Alltag" zu machen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. März 2008
Der Verlag Herder, hat Glück mit der Autorin Silja Ukena und dieser Serie "Ein Jahr in..." Jedenfalls bei mir. Mein längster Aufenthalt in Paris, war drei Wochen. Aber ich bin viele Male, mit kleinem Aufenthalt durchgereist und habe auch Kurzurlaube von zwei, drei Tagen, dort gemacht. Ich habe französische Freunde, südlich von Paris. Das Buch der Ukena, hat mich unmerklich gut informiert, zum Lachen gebracht und mir das gute Gefühl vermittelt, Paris durch die Lektüre, so gut zu kennen, das ich nicht mehr das Bedürfnis empfinde, dort unbedingt ein Jahr zu leben. Es ist ja eine Kostenfrage, wie man auch realistisch von der Ukena erfährt. Glück hat der Herder Verlag auch deshalb, weil ich das Buch an Frankreichliebhaber weiterverschenkt habe und es mir neu kaufte. Ja, und Glück auch deshalb, weil ich mir, auf die Serie aufmerksam geworden, das Buch der Julica Jungehülsing "Ein Jahr in Australien" (habe fünf Jahre in Australien gelebt) kaufte, von dem ich ähnlich angetan bin. Fazit: zwei tolle Autorinnen, die uns den Frühling schenken.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken