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am 7. Juli 2007
Ich habe an der Einzel-DVD-Version dieses über alle Zweifel erhabenen Western-Klassikers selber fast nichts auszusetzen. Es handelt sich um die digital überarbeitete Version der bekannten Schnittfassung von "Spiel mir das Lied vom Tod". An der Bildqualität gibt es zumindest für mich nicht das Geringste zu mäkeln, ganz im Gegenteil. Beim Ton sieht die Sache ein wenig anders aus. Ich kann zwar verschmerzen, dass die DVD neben einer englischen Dolby Digital nur mit einer deutschen Mono-Tonspur ausgeliefert wird. Der Film wurde ja schließlich im Original auf Mono aufgenommen. Es wäre aber sicherlich schön gewesen auch die deutsche Tonspur in Dolby Digital zu haben. Wenigstens handelt es sich um die gewohnte deutsche Synchronisation. Hier wurden zum Glück keine Experimente gemacht. Sowohl Bild als auch Ton entsprechen im Übrigen der Special-Edition-Version. Bei einem 160 Minuten langen Film stört mich persönlich auch nicht, dass bis auf einen Kommentar keine weiteren Extras auf der DVD vorhanden sind, die gibt es auf der Zwei-DVD-Special-Edition-Version (Filmdoku, Fotogalerie, Besetzungsinfo).

Tatsächlich ist das einzige Problem dieser Einzel-DVD-Version die Verpackung. Da schreibt Paramount was von einer "Widescreen Version überarbeitet für 16:9". Was soll denn das heißen? Nach der amazon-Produktinfo - und auch ich habe das so verstanden - kommt der Film schlicht im 16:9-Format. Da der Film aber im 2.35:1-Format aufgenommen wurde, bedeutet das eigentlich, dass der Film links und rechts beschnitten wurde. Na, toll... Ist er aber gar nicht! Hier kann ich Entwarnung geben. Der Film kommt im Originalformat (2.35:1).

Dann steht da noch was von einem "Untertitel Kommentar" mit Beiträgen von den Regisseuren John Milius, John Carpenter, Alex Cox, den Filmhistoriker Sheldon Hall und Christopher Frayling sowie von Darstellern und der Crew. Auch das ist missverständlich. Der Film besitzt eine echte Kommentar-Tonspur (die Selbe wie die Special-Edition), wie auch dem Kleingedruckten zu entnehmen ist, wenn auch nur in Englisch aber dafür mit deutschen Untertiteln. Hinter den "Darstellern" und der "Crew" verbergen sich im Übrigen niemand geringeres als Claudia Cardinale und Bernardo Bertolucci.

Der Kommentar ist in seiner Gänze von relativ ambivalenter Qualität. Der größte Teil des Filmes wird von dem Leone-Biografen Frayling und dem Filmhistoriker Hall kommentiert. Dieser Teil ist schlicht hervorragend. Warum Paramount den Kommentar mit dem Einfügen von schmalzigen Belanglosigkeiten (Milius), einer netten aber unwichtigen Anekdote (Cardinale), Kindheitsgeschichten und Selbstbeweihräucherungen (Bertolucci), dem völlig unvorbereiteten und streckenweise einfach ahnungslos vor sich her improvisierenden Carpenter ("I`m not quiet shure what that meant!?") sowie einem bis zum Anschlag orientierungslosen Cox, der einen angeblich massiven Kontinuitätsfehler sieht, wo gar keiner ist, kaputt machen musste, bleibt mir aber ein echtes Rätsel.

Kurz: Diese Einzel-DVD-Version ist besser als es die etwas wirre Verpackung verspricht. Wer auf die extra Features der Zwei-DVD-Special-Edition verzichten kann, der bekommt hier die identische Version des Films für ein paar Euro weniger.
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am 12. Dezember 2006
Sergio Leones Film-Meisterwerk macht nicht viele Worte. Aber es hinterlässt Bilder, die im Betrachter nachhaltig wirken. Und es macht sprachlos. Diese Doppel-DVD ist eine Pflichtveranstaltung für jeden, der diesen Film zu mögen behauptet.

Die Bild- und Tonqualität ist auf einem ganz hohen Niveau, die Musik von Ennio Morricone ein phantastisches Erlebnis, die neu produzierten Extras und Dokumentationen über die Musik, die Entstehung des Films und die amerikanischen und italienischen Sets das Sahnehäubchen. Mit diesem Ding hat man einen echten Schatz im DVD-Regal.

Unbedingte Empehlung.
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am 14. Dezember 2005
Ende der 60er Jahre musste man ins Kino gehen. Sergio Leone, der Meister des Italo-Westerns, beeindruckte und schockte das Publikum gleichermaßen mit seinem Epos "Once Upon A Time In The West". "Spiel mir das Lied vom Tod" wurde auch in Deutschland zum Filmhit und nur wenige Jahre später schon zum Klassiker. Die merkwürdige Langsamkeit der Bilder, gepaart mit nervenzerrender Spannung, der brillanten Musik von Ennio Morricone und einer emotional auf die Spitze getriebenen Handlung wurde Leones Meisterwerk zum Jahrhundert-Western. Auf der nun erschienenen Special-Collector's-Doppel-DVD gibt es eine überarbeitete Widescreen-Version des Films, die besser nicht hätte gelingen können. Die Veröffentlichung wird dabei vom Tod des Hauptdarstellers Charles Bronson überschattet. Mit "Spiel mir das Lied vom Tod" wurde er zum Star. Nie wurde der raue Westen meisterhafter und künstlerischer in Szene gesetzt: Beängstigend und faszinierend zugleich.
Trotz des phänomenalen Erfolges der „Dollar“-Trilogie, langweilte es Sergio Leone ab 1967 weitere Western zu drehen. Er kehrte den Western zugunsten einer neuen großen amerikanischen Herausforderung – den Bandenkriegen der zwanziger Jahre – den Rücken zu. Aber 1967 interessierte sich niemand für „Es war einmal in Amerika“: Alles was die Leute von Leone wollten waren mehr Western. Widerwillig stimmte Leone zu, ein letztes Mal in Richtung Weste(r)n aufzubrechen. Aber es sollte nicht irgendein neuer Westernfilm werden – dieser würde der letzte, endgültige Western sein, der alle seine Gedanken und Leidenschaft über den Niedergang des Wilden Westens zusammenfasste. Mit diesem Film wollte er dem gesamten Genre seinen Tribut zollen und ihm zugleich die letzte Ölung geben. „Spiel mir das Lied vom Tod“ war das Sprungbrett einer neuen Trilogie, die Amerikas gewalttätige Geschichte in das 20. Jahrhundert begleitete.
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am 19. Februar 2007
Ganz klar: Mit "Spiel mir das Lied vom Tod" hat Sergio Leone einen Meilenstein geschaffen. In der epischen Geschichte verquicken sich mehrere Handlungsstränge. "Harmonika" sucht Rache am Mörder seines Vaters, dieser hat inzwischen einen Farmer umgebracht, der mit seiner Familie auf der geplanten Eisenbahntrasse lebte. Dann kommt da noch die zukünftige Ehefrau des Farmers ins Spiel, die gerade rechtzeitig zur Beerdigung eintrifft, und dann gibt es noch den eher gutmütigen, knurrigen Outlaw, der wie keine andere Figur im Film das Ende eines Mythos verkörpert. Nebst großartiger Schauspielerbesetzung ist Leones Akribie und Fantasie maßgeblich für ein tolles Filmerlebnis. Allein die Anfangssequenz mit dem quietschenden Windrad zeigt schon, wie hier erzählt wird. Rückblenden tauchen immer wieder auf, jedesmal kommt der Killer von "Harmonikas" Vater näher heran. Das große Showdown mit meisterhaften Nahaufnahmen der Kontrahenten, die Barszene, für die eigens tonnenweise Sand aus dem Monument Valley eingeflogen wurde (der Sand in der spanischen Mesa ist grau, Leone wollte roten...) und viele andere gelungene Regieeinfälle tragen zur Wirkung bei. Nicht zuletzt ist der Soundtrack von Ennio Morricone einfach genial. Das Mundharmonikathema kennt wohl jeder... und auch die übrigen Tracks sind Meilensteine. An kaum einem Film ist übrigens vor der Veröffentlichung noch so viel herumgeschnitten worden wie an diesem. Ursprünglich war er noch wesentlich länger - wahrscheinlich kennen die Komplettfassung nur ganz wenige aus dem damaligen Produktionsteam. Bei dieser Ausgabe kann man auch das Bonusmaterial empfehlen. "Spiel mir das Lied vom Tod" ist, wenn nicht der beste, so doch einer der besten Western, die bisher produziert worden sind. Uneingeschränkte Kaufempfehlung!
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am 3. März 2007
Obwohl ich das Westerngenre nicht unbedingt zu meinen Spezialgebieten zähle, ziehe ich den Hut vor diesem Film. Wenn man bedenkt, das er bei der Erstaufführung von der Kritik zerfetzt wurde, zu lange Sequenzen, zu pathetische Musik, gehört dieser Film heutzutage in jedes, aber auch jedes Filmregal. Er besticht durch einen exzellenten Schnitt, unglaubliche Schauspieler, phantastische Musik, die Handlung ist schlüssig, es gibt an diesem perfekten Streifen nichts auszusetzen. Ich hatte den Film als junger Teenager bei seiner Erstaufführung gesehen und fand ihn so beeindruckend, dass ich einen Plan fasste.Es gibt eine Szene in einer dunklen, verbauten und schmierigen Kneipe, in der Bronson im Schneidersitz in einer Nische hockend das Lied vom Tod auf der Mundharmonika spielt. Bronsons schauspielerische Glanzleistung überzeugte mich so, dass ich kurzerhand meine Eltern davon überzeugen wollte, mein Zimmer in diese Kneipe umbauen zu lassen. Dies scheiterte letztendlich an der Statik, da man tragende Wände hätte herausreißen müssen. :-)
Dies ist ein Film mit dem Gütesiegel: Kaufen ohne Risiko!
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am 12. Oktober 2004
'Spiel mir das Lied vom Tod' ist meiner Meinung nach der beste Film vom großen Sergio Leone. Ein Film bei dem alles stimmt: super Schauspieler, gute Story, wunderbare Musik, klasse Landschaftsaufnahmen und Revolverhelden vom Feinsten. Auch nach über 35 Jahren immer noch ein Meisterwerk!
Die DVD ist vollgestopft mit Extras und der Film begeistert durch seine sehr gute Qualität. Man kann fast nicht glauben dass der Film schon so alt ist.
Kann die DVD allen Filmfans nur empfehlen. Der Film ist wirklich großartig und sicherlich nicht nur etwas für Western bzw. Sergio Leone Fans!!
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am 23. Oktober 2003
Zum Film: Ich hab den Film auf der DVD zum ersten Mal gesehen und war gleich begeistert! Die Kameraführung ist super-spannend, die Schauspieler passend zu den Charakteren, die Story aufregend und die Musik sowieso Kult! Gleich zu Beginn wird man mit der Bahnhof-Szene in die Western-Amtosphäre eingeschleust, die dann während dem ganzen Film anhält. Ganz besonders gefällt mir dabei das Motiv mit der Eisenbahn, die ja auch eine sehr wichtige Rolle im "Wilden Westen" gespielt hat und in diesem Film richtig zur Geltung kommt. Nicht nur Western-Fans sollten diesen Film unbedingt gesehen haben, sondern auch alle anderen Filminteressierten.
Zur DVD: Gut gefüllt mit interessanten Dokumentationen und schönen Bilderreihen, bringt einem die DVD auch nach dem Ansehen des Films noch spannendes Material. Das einzige Malus ist für mich das etwas enttäuschende Featurette zum Thema: "Eisenbahn-Revolution des Westens", da hätte ich mehr erwartet. Anstatt richtigen Informationen zum Thema werden nur ein paar S/W-Bilder aus dem Film gezeigt und etwas eher uninteressantes erzählt. Trotzdem kommt kein Western-Fan um diese DVD herum und sollte sie sich unbedingt zulegen!
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am 1. Oktober 2005
"Spiel mir das Lied vom Tod" ist einer der wenigen Filme insgesamt sowie auch in Bezug aufs Genre des Italowestern, die in sich vollkommen stimmig sind. Die Story an sich ist gar nicht mal herausragend weltbewegend. Das, was den Film so besonders macht ist Inszenierung des Stoffes durch Sergio Leone. Die großartige Kameraführung, die tollen Schauplätze, die perfekte Besetzung mit einer zauberhaften Claudia Cardinale, einem begeisternden Henry Fonda sowie einem stark spielenden Charles Bronson machen den Film zu etwas Besonderem. Zu ernstzunehmender Kunst wird der Film aber erst, wenn man noch die tolle Filmmusik von Ennio Morricone hinzuaddiert.
Die "Holzbox"-Ausgabe wird dem Film fast vollkommen gerecht. Die Box selbst ist aus hochwertig verarbeitetem Holz gefertigt. Die beiliegende Soundtrack CD dagegen ist aufgrund nur wenig darauf enthaltener Songs nur eine nette Dreingabe. Wirklich schön ist aber der Wildlederbeutel, der die berühmte Mundharmonika in einer recht gut gemachten Replik beinhaltet. Hier ist anzumerken, dass anstatt Holz leider nur Kunststoff für den Schaft des Instruments verwendet wurde. Dennoch bleibt es ein schönes Sammlerstück.
Insgesamt ist die Box eine würdige DVD-Veröffentlichung des vielleicht bekanntesten Italo-Westerns. Auch wenn die Mundharmonika nicht restlos überzeugt, gibt es von mir volle 5 Sterne.
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am 3. Dezember 2014
Über den Film brauche ich nichts schreiben das wurde schon genug getan.

Die Box ist wirklich sehr schön und die zusätzliche CD gefällt mir auch.
Ich hatte lange überlegt ob ich nur den Film oder diese Box kaufe.
Ich bin froh das ich die Box genommen habe.
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NR. 1 HALL OF FAMEam 1. Februar 2005
Selten genug, daß im deutschsprachigen Raum Sammlerboxen in aufwendiger Gestaltung erscheinen, wie es z.B. in Japan oder den USA bei Klassikern der Filmgeschichte selbstverständlich ist. Umso positiver zu vermerken, daß sich Paramount entschlossen hat, einen der unvergeßlichsten Western in einer exklusiven Sammler-Edition zu veröffentlichen.
Sergio Leones meisterhaftes Epos "C'era Una Volta Il West" - so der Originaltitel - war zu seiner Zeit in den USA kein großer Erfolg: Offenbar war dieser Film dem amerikanischen Publikum zu anspruchsvoll, zu episch, vorallem aber - zu lang. Kurzerhand kürzte man den Film um 22 Minuten, was nicht nur dem Regisseur (bei "Once Upon A Time Im America" sollte ihm ähnliches widerfahren), sondern auch Cineasten wehtat. Anders in Europa (hier besonders in Frankreich) und Japan: "Once Upon A Time In The West" entwickelte sich zu einem großen Erfolg, sowohl in finanzieller als auch in küstlerischer Hinsicht. Die akribische und detailbesessene Arbeit des Regisseurs wußte man entsprechend zu würdigen.
Claudia Cardinale, Henry Fonda, Charles Bronson - große Namen in einem großen Film. Leone selbst definierte den Rhythmus seines Films als "Tanz mit dem Tod", zu dessen Wirkung trug selbstverständlich auch der bekannte Score von Ennio Morricone bei. Nicht bloß ein Film, schnell heruntergekurbelt, um das Mainstream-Publikum zu befriedigen: Die heutige Film- und Kino-"Kultur" ist so schnellebig. "Spiel mir das Lied vom Tod" hingegen läßt sich und dem Betrachter Zeit. Leones Markenzeichen waren u.a. die urplötzliche Eruption von Gewalt, der Wechsel zwischen extremem Weitwinkel- und extremen Close-Ups. Sensationell, wie dieses Konzept auch in diesem Film umgesetzt wurde. Die optische Wucht der Bilder, so sieht wahres Cinemascope aus (Kameramann Tonino Delli Colli u.a. "Der Name der Rose", "Das Leben ist schön"), die epische Art der Erzählung - trotz der über zweieinhalb Stunden Spielzeit fesselt jede Sekunde, die perfekte Inszenierung der Akteure - freilich gewürzt mit Humor - nicht umsonst wird "Spiel mir das Lied vom Tod" mit dem Prädikat "Kult" gehandelt.
Die digitale Restaurierung des Films ist Paramount hervorragend gelungen. Exzellente Farbabstimmung, sensationelle Schärfe. Die Bonus-DVD bietet informative "Making of..." und Dreharbeiten-Berichte, der Film selbst wird von einem optionalen Audiokommentar begleitet. Die Doppel CD's finden sich in einem der schönsten Digipaks, die im deutssprachigen Raum je veröffentlicht wurden. Wer diesen Film nicht hat, muß wohl schon tot sein.
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