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VINE-PRODUKTTESTERam 15. April 2011
Amit Erez, Aviv Geffen oder "Eatliz" - man begegnet israelischen Musikern nicht häufig, aber wenn, dann fallen sie gerne mit einem Hang zur Dramaturgie und Selbstinszenierung aus dem Rahmen. Sie beschreiben häufig das große Gefühlskino - ob in gezeigten Bildern oder in ihren Liedern. Pop beinhaltet auch immer eine gewisse Tragweite. "Asaf Avidan & The Mojos" gehören ebenfalls in diesen Kreis.Dabei stellt die musikalische Wandlungsfähigkeit zwischen Folk, Rock und Blues nicht mal das auffälligste Merkmal dar, sondern vielmehr die hohe, teils hysterische Stimme von Frontmann Asaf. Vergleiche mit Janis Joplin oder Melissa Etheridge sind berechtigt und es bedarf einiger Hördurchläufe und mehrmaligem Zwickens bis man sich an den Gedanken gewöhnt hat, daß hier doch keine Frau mit ihrem Whiskey geschwängerter Timbre singt. Aber ist nicht das Singen allein. Es ist das Leiden, das Schreien - die Leidenschaft, die zum Hörer vordringt. In ihrer Heimat Israel ist die Band bereits seit geraumer Zeit erfolgreich bevor im letzten Jahr das 2008er Debütalbum "The Reckoning" auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

Wen diese Platte gefangen nahm, der wird nun vom Nachfolger mitgerissen. "Poor Boy / Lucky Man" stammt ursprünglich aus dem Jahr 2009, hat aber nichts von seiner Wirkung und der Einzigartigkeit eingebüßt. Ein emotionales Störfeuer, das den Hörer nicht zur Ruhe kommen lässt. Waren beim Debüt noch Liebeskummer und Trennungsschmerz treibende Kraft, erkundet sich Asaf Avidan mit dieser Platte nun selbst. "Das ganze Konzept von "Poor Boy / Lucky Man" ist die Darstellung einer emotional zurückgebliebenen Person durch verschiedene Charaktere, die sie symbolisieren." Avidan kehrt sein Innerstes nach außen, pendelt zwischen Wehklagen und gefasster Stärke. Diese Intensität, mal von ruhigen, sphärischen Klängen getragen, dann wieder Rock orientiert und auf den Spuren von "Led Zepplin" oder den "Stones". Daneben immer wieder Ausflüge in Folk, Americana, Zirkusmusik und Bluesgefilde. Neue Instrumente wie Xylophon, Mandoline oder Harfe erweitern ihre musikalisches Spektrum. "Hadas, Yoni, Roi and Ran sind Haut, Muskeln und Venen des Körpers meiner Musik", sagt Asaf über seine Mojos. "Ohne sie, wäre der größte Teil von dem, der ich heute bin, nicht möglich gewesen." Somit zollt "Poor Boy / Lucky Man" auch den einzelnen Musikern Tribut, die jeweils ihre ganz eigene Sensibilität und Instrument zur Gesamtheit des Albums beitrugen. "Poor Boy / Lucky Man" verkörpert zwei Perspektiven auf das Leben, aus der jeder seine bevorzugte wählen darf oder je nach Stimmung wechseln.

Anspieltipps: "My favorite clown", "Wasting my time" und "Jet plane"
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VINE-PRODUKTTESTERam 15. April 2011
Mit The Reckoning legten der mit einer außergewöhnlichen Stimme gesegnete Israeli Asaf Avidan und seine Begleitband The Mojos im letzten Jahr ein feines Debüt vor. Während er bei uns als kleiner, aber feiner Geheimtipp galt, war er in seiner Heimat bereits ein Star und hatte dort die Veröffentlichung seiner zweiten Platte Poor Boy/Lucky Man hinter sich. Nun erscheint das gute Stück auch endlich bei uns. Und war das Debüt schon eine feine Sache, gibt es hier von allem ein bisschen mehr. Mehr Leidenschaft, noch buntere und feinere Arrangements und vor allem noch mehr unwiderstehliche Melodien.

Dabei ist die Musik immer noch dieselbe und klingt so gar nicht nach israelisch, sondern so uramerikanisch wie nur vorstellbar: Spätsechziger Blues-, Folk- und Songwriter-Rock, vorgetragen von einer Stimme, die in Sachen Leidenschaft durchaus vergleichbar mit Emotionskanonen der Marke Robert Plant und Janis Joplin (!), sowie im Ton mit David Surkamp (Pavlov's Dog) ist. Das alleine sorgt schon für einen besonderen Wiedererkennungswert. Aber trotzdem ist sie doch nur ein Teil des wohlklingenden Gesamtwerks. Denn die Mojos bereiten ihrem Vorsteher einen wunderbaren und feinmaschigen Klangteppich, bei dem ein Rädchen in das andere greift und es ein großes Ganzes ergibt.

Eine große Stärke von Poor Boy/Lucky Man ist die spannende Dramaturgie, welch vom Anfang bis zum Ende keine Langeweile aufkommen lässt. Das Album beginnt mit "Brickman" zuerst recht ruhig und sparsam, bevor es sich überraschend in eine Art Zirkusfolk stürzt und man sich in einem Taumel aus Konfetti und Luftballons wähnt. Der anschließende Titeltrack ist dagegen regelrecht melancholisch und lebt neben dem Gesang von den angenehmen Cellountertönen. Ein richtiger Höhepunkt ist auch das atmosphärische und melodiös wunderbare "My favorite clown". Die Reise führt weiter über das latent jazzige "The ghost of a thousand little lies", das einen spontan mit harschen Hardrock-Gitarren überfällt. Solche gibt es auch beim Wolfmother-artigen Riffrocker "Jet plane" oder beim knackigen und leicht souligen "Wasting my time" zu hören. Doch die größte Stärke von Asaf Avidan & The Mojos sind auf dieser Platte nicht unbedingt die lauten, sondern gerade die leiseren Momente - egal ob diese angenehm entspannt oder melancholisch und spannend aufgeladen sind. Gute Beispiele: "Your anchor", "Small change girl" und "Out in the cold".

Außergewöhnlicher und vor Leidenschaft nur so strotzender Gesang und starke Songs. Hier geht beides Hand in Hand und sorgte für beste Unterhaltung zwischen Seelenbaumeln, Abgehen und Mitheulen. Einfach toll - schön, dass es so etwas noch gibt!
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am 19. Juli 2012
Eigentlich stehe ich nicht auf Indi-Rock. Bin durch Zufall über den Reckoning Song (früheres Album) auf die Band gestoßen und habe mir blind beide CD's gekauft. Kein Fehler!
Die Band überzeugt durch sehr gute Arrangements, Kreativität und nicht zuletzt durch die sehr außergewöhnliche Stimme des Sängers. Manche Lieder klingen nach guten alten Rock aus den frühen Siebziger, aber dann doch mit Überraschungen..
Klare Kaufempfehlung für Leute die gute kreative Musik abseits des Einheitsbreis schätzen.
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am 29. Dezember 2012
Nicht übertreiben !
Ich habe mir seine CDs mehrmals angehört und auch einen Liveauftritt in Köln angesehen. Er ist ein großartiger Künstler, der sich offenbar (noch) nicht festlegen kann oder will.
Das ist für meinen Geschmack gut so, weil er auf diese Weise immer wieder sehr interessante und ergreifende Kompositionen erschafft, die mir in ihrer Mehrzahl tief unter die Haut gehen.
Dieses Album ist für meinen Geschmack das konsistenteste, gleichzeitig auch ergreifendste seines bisherigen Schaffens. Es überwiegen die leiseren Töne, wenngleich manchmal eine Punkband der 70er schräge Töne in die Ohrmuscheln hineinzujagen zu versuchen scheint.
Die leisen Töne sind aber trotz seiner exorbitanten Stimmkunst seine Stärke. Vielleicht sollte man/frau es ihm irgendwann einmal schonend beibringen ?
Ich liebe dieses Album, ich verehre diesen Künstler und seine Band(s) ... für mich ist dies ein fast perfektes Album, weil es mich immer wieder packt und auf ihm praktisch kein unbedeutendes Stück zu finden ist.
Große Klasse !
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TOP 500 REZENSENTam 30. Januar 2014
Jetzt wurde es für mich aber endlich mal Zeit, mir die aus dem Jahre 2010 erscheinende CD von Asaf Avidan & The Mojos zu kaufen. Persönlich gefällt mir "The Reckoning" einen kleinen Tick besser. Dennoch, das zweite Album des Israeli ist meinem Erachten nach fast ebenso gut gelungen. Nach wie vor enthält die Musik von A.A. sehr viel Emotion. Dies liegt sicherlich auch an der einzigartigen und unverwechselbaren Stimme! Das Album liefert durchgängig tolle und interessante Songs. Hier möchte ich einige meiner Lieblingssongs und zudem Anspieltips aufführen: "Brickman", "Poor Boy / Lucky Man", "My Favorite Clown" und"Painting On The Past". Aber auch die anderen Songs lohnen sich. das Album ist etwas rockiger gehalten als sein Vorgänger. Ein wunderbares Album, welches ganz sicher fünf Sterne verdient hat.
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am 3. Juni 2013
Ein paar feine Kleinode (ganz besonders: Small Change Girl) und im-Auto-Mitbrüll-Spaßbringer (z. B. Jet Plane) sind darunter, auf den Text zu hören, empfiehlt sich bei A. A. ja sowieso immer. Ansonsten bin ich mit den anderen Alben nach dem Hören immer irgendwie glücklicher... Finde, seine Stimme kommt hier nicht in ihrer ganzen Kraft rüber.
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am 12. Januar 2013
Mir gefällt auch dieses Album von A.Avidan zusammen mit den Mojos unglaublich gut. Die Stücke sind abwechslungsreich, ruhige sowie lebhafte Songs, die Stimme ist sowieso der Knaller. Wer Asaf Avidan mag, ist mit diesem Album gut beraten.
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am 29. Januar 2014
...man mag ihn oder eben nicht.
Eigene Stimme, eigener Stil, eigene Musik = ich liebe es.
Ich durfte Asaf 2013 in Frankfurt erleben und bin immer noch begeistert. Inzwischen säumen 3 Alben von ihm mein CD-Regal und das ist gut so.
Viel sagen oder schreiben kann ich eigentlich nichts, weil...ich freue mich wahnsinnig, wenn Asaf wieder mal auf Tour in Deutschland ist...da bin ich bestimmt dabei.

Was die Musik - und somit auch dieses Album - betrifft, so kann ich nur mitteilen oder informieren Form von: einfach mal im Internet reinhören und herausfinden, ob es gefällt.
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am 13. August 2011
kein mainstream, aber auch keine worldmusic im landläufigen Sinne, die Sängerin bezaubert mit einer kraftvollen, berührenden Stimme, die mit ihrem ganz eigenen Timbre einen hohen Wiedererkennungswert hat, (wer Macy Gray, Beth Dito, die Sängerin von Kosheen oder Natalie Merchant mag, dem gefällt sicher auch Asaf A.), neben den üblichen Instrumenten sind auch Cello und Piano eindrucksvoll eingesetzt
die einzelnen Stücke sind kreativ und unterschiedlich, mir persönlich gefallen alle, am allerbesten Nr. 2,5,10
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am 8. Oktober 2015
Das beste Album von Asaf Avidan. Der Mann hat eine schier unglaubliche Falsettstimme, hört sich teilweise an wie eine weibliche Rockröhre, schluchzt mit dramatisch brechender Stimme, verbreitet unbändige Lebensfreude oder abgrundtiefe Melancholie, kommt dann wieder in männliche Tonlagen zurück. Drum herum gekonnt arrangierter Pop-Rock, der viele Stilrichtungen streift und eigentlich in keine Schublade passt. Meine Favoriten: Got It Right und Small Change Girl.
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