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am 11. Juli 2017
Nachdem ich etliche Kerstin Gier Romane gelesen und genossen habe, war ich von diesem Buch etwas enttäuscht. Die Charaktere waren mir nicht durchwegs sympathisch und haben mich auch nicht überzeugt.
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am 23. Oktober 2000
Vier Frauen zwischen 24 und 51 spielen die Hauptrolle in diesem Buch - und der neue evangelische Pfarrer, der mindestens so gut aussieht wie Richard Chamberlain in "Die Dornenvögel". Es dauert nicht lange, da ist er in gleich mehrere heimliche Affairen verstrickt. Louisa, die schwangere Studentin und Ich-Erzählerin, ist die einzige, die gegen seinen Charme immun zu sein scheint. Sie interessiert sich mehr für den zwielichtigen Exknacki, der sich in ihrem Gartenhäuschen einquartiert hat. Wer die anderen Bücher von Kerstin Gier kennt und mag, wird auch dieses mögen, es sind eine wirklich komische Szenen dabei, besonders, wenn es um die merkwürdigen Nachbarn, die Hagens, geht. Aber in diesem Roman finden sich zum ersten Mal ernste Zwischentöne - was dem Buch auf keinen Fall schadet. Auch die Personen sind diesmal vielschichtiger gezeichnet, was den ganzen Roman spannender macht. An einer Stelle mußte ich sogar weinen - aber Gott-sei-Dank nicht am Ende. Unbedingt kaufen!
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am 11. Februar 2008
Ich lese ja ALLES von Kerstin Gier.. daher auch dieses Buch. Louisa wird ungeplant schwanger und ihr Vater verstirbt. Sie fährt zur Beisetzung nach Hause in ihr Dörfchen. Dort macht sie Bekanntschaft mit dem Pfarrer Hoffmann, der so ganz anders seine Schäfchen tröstet, als man es erwartet. Außerdem lernt sie Gilbert kennen.. und muss sich nun auch noch mit dem Vater des ungeborenen Kindes herum schlagen, der nicht wirklich zu wissen scheint, was er will. Ich weiß nicht wieso, aber so richtig gefesselt hat mich das Buch nicht. Es gibt Bücher von der Autorin, die haben mich umgehauen.. dieses leider nicht... Vermutlich lag das einfach ein bißchen an der Handlung. Irgendwie hat mich die nich gefangen genommen. Lobend ist natürlich wieder der Schreibstil zu erwähnen. Allein deswegen werde ich vermutlich weiterhin jedes Buch lesen.. denn er ist einfach erfrischend und von Herzen!
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am 25. April 2017
Als "Vielleser" kann man eines sicher sagen: in diesem Genre treiben sich sehr viele schlechtere Büchern herum. Andererseits es gibt (auch von dieser Autorin) viele bessere.

Von meinem Lesegefühl her war ich nicht vollkommen mit der Lektüre zufrieden. Solche Bücher gibt es einfach immer wieder. Theoretisch gut und flüssig geschrieben: hier ist einfach ein Profi am Werk. Das Thema interessant gewählt und die Kombination der verschiedenen Sichtweisen wirklich toll und .... trotzdem hinterlässt es am Schluss ein Gefühl von hmm habe gelesen, habe hie und da geschmunzelt und empfinde es doch als ungenügend.

Nach reiflicher Überlegung glaube ich dass es ein zuviel an Hauptpersonen war was hier den Ausschlag gegeben hat. Um ein gewisses Nachempfinden zu ermöglichen muss man vielleicht ein klein wenig mehr von dieser Person erfahren. Die Charaktere in diesem Buch sind viel zu vielschichtig als dass man sich mit ein paar oberflächlichen Seiten zufrieden geben würde. Entweder mehr Seiten oder weniger Personen die im Mittelpunkt stehen.

Vom Thema und von der Art her es anzupacken neu und gut gelöst.

Junge Moderne Frau studiert in der Großstadt. Netter Freund, lebt mit der besten Freundin in der WG und ist soweit man erfährt anscheinend sehr zielstrebig beim Studium und recht glücklich mit der Gesamtsituation. Dann die Wende. Eine Pille vergessen und schwanger. In dieser unangenehmen Situation kommt die Nachricht über den Tod des Vaters. Was als Fahrt zur Beerdigung beginnt entwickelt sich zu einem Ausflug in eine neue Lebensphase. Die Entscheidung für oder gegen das Kind steht genauso im Raum wie das Umfeld. Ihre Mutter ist gebrochen und verarbeitet den Verlust des geliebten Mannes auf ihre Art und Weise. Daneben gibt es die Nachbarin, die pflegende graue Maus die von ihrem Mann und den Kindern gnadenlos benutzt und ausgenutzt wird. Deren eigenes Selbstwertgefühl und deren Leben existieren eigentlich nicht. Die Nächste ist eine egoistische aber starke Frau die an der Seite eines guten, ehrlichen Mannes nicht glücklich sein kann/will da sie beschlossen hat dass er, der keine Kinder zeugen kann, für nichts mehr wert ist. Dieser Mann selbst wird nur sehr kurz und fast lieblos abgehandelt. Nebenbei gibt es noch die Ex-Prostituierte die sich in das kleine Kaff verzogen hat um einem Zuhälter zu entgehen. Über sie erfährt man außer den Kleiderstil noch weniger. Den Ex-Knacki der noch immer krumme Dinger durchzieht. Und natürlich der Pfarrer der hier als Chauvi herhalten muss.

Bei einer Rezension war das Bild des Pfarrers das was gestört hat. Nun hier muss ich sagen diese Darstellung war für mich nicht das Anstößige. Gut aussehend, verlogen, befremdlich, lächerlich und von sich und seinem Welt- und Glaubensbild absolut überzeugt. Jemand der seine Position in einer Gemeinschaft ausnutzt. Man vertraut ihm aufgrund seines Berufes. Er dominiert die Situation da er einfach eine Anlaufstelle für gebrochene, einsame und verletzte Personen/Frauen ist. Er braucht Frauen die ihn brauchen da er ohne "schwache zitternde Häschen" kein Mann sein kann. Ja sowas begegnet man ob mit oder ohne Priesterkragen = damit komme ich klar.

Für mich war der Ex-Knacki jene Person die mir gar nicht gefallen hat. Es wird hier viel zu unbeschwert und glatt über ehemalige Verbrechen mit Gefängnisstrafe hinweg gesehen. Wäre es so dass ein Mann mit einer entsprechenden Vergangenheit hier durch Fleiß und auch Zufall diese Vergangenheit hinter sich lässt und an der Seite der Hauptperson ein neues Leben beginnt, indem er seine bestehende Phantasie, sein Können und seinen Ehrgeiz umsetzt. Ja dann wäre er tatsächlich sympathisch gewesen. Hier zerstört er, stiehlt er und man bringt diese Tatsachen mit einem Augenzwinkern so in der Richtung "Ist alles gut er steht jetzt auf der richtigen Seite und er ist ja so syphatisch und in Wirklichkeit intelligent."

Nein sorry dem Gedankengang kann ich nicht folgen. Dann nehme ich eher den Priester in Kauf dessen Motive "versteht" man ja noch eher. Ende ohne klarem Happy End ist auch kein Problem. Offenes Ende an welchem auch ein nächster Band jederzeit möglich ist. Außer einer (halben) Sexszene war auch von dieser Seite nichts wirklich aufregendes zu berichten. Es knistert in diesem Buch auch erotisch nicht wirklich etwas. Alles ein wenig wie ein Tatsachenbericht. Man leidet nicht wirklich nicht, man empfindet nicht wirklich mit und daher bleibt man auch am Ende nur als Augenzeuge zurück.

Man kann es lesen. ABER hier sicher nicht "DAS" Buch welches man jetzt unbedingt an erster Stelle empfehlen würde.
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am 5. Dezember 2007
Luisa will ihrem Freund sagen, dass sie schwanger ist, er erzählt ihr aber die ganze Zeit von seinen Karriereplänen. Als das Telefon klingelt, steckt sie den positiven Schwangerschaftstest kurzentschlossen in die Bulette. Aber dann ist keine Zeit mehr dafür: Am Telefon erfährt Luisa nämlich, dass ihr Vater gestorben ist...

Die Geschichte der Studentin Luisa, die ins Dorf ihrer Kindheit zurückkehrt, um dort ihren Vater zu beerdigen, steht im Mittelpunkt des Buches. Aber auch die Geschichten drei weiterer (Dorf-)Frauen werden abwechselnd fortgesponnen, aus unterschiedlichen Perspektiven. Das Dorfleben ist bissig und witzig geschildert, einige sehr skurrile Gestalten tauchen auf, und bis zum Ende weiß man eigentlich nicht so recht, was man den Protagonisten eigentlich wünschen soll.

Fazit: Lesenswert. Witzig. Tiefsinnig.
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am 4. März 2010
Das Buch war alles andere als spannend. Alle Frauen, die vom Pfarrer umworben werden sind bitterlich enttäuscht vom Leben und mit sich selbst unzufrieden. Soviel Leid in einer Straße ist ist ja gerade so noch verkraftbar. Aber dann kommt Louisa nach Jahnsberg und freundet sich dort mit einem Ex-Knasti an, der im Schuppen ihres Opas wohnt? Chaotischer geht es kaum. Warum ich trotzdem 3 Sterne vergebe? Sich solche Story auszudenken verdient Respekt. Da auch dieses Buch wieder mit einer Leichtigkeit geschrieben scheint und ich mich nicht von Seite zu Seite quälen musste sind 3 Sterne sehr passend. Andere Bücher von Kerstin Gier fand ich viel besser.
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am 12. Mai 2012
Ehebrecher und andere Unschuldslämmer" war mein erstes Nicht-Jugendbuch von Kerstin Gier, denn davor habe ich nur die Liebe geht durch die Zeiten"-Trilogie gelesen. Die Trilogie hat mir ziemlich gut (wenn auch nicht außerordentlich gut) gefallen, und ich war auf die anderen Romane der Autorin gespannt, vor allem weil ich so viele lobende und begeisterte Rezensionen über sie als Autorin der zahlreichen Frauenromane gelesen habe.

Was die Handlung des Buches betrifft, fand ich es wirklich zu viel des Guten. Ich hatte den Eindruck gehabt, dass die Autorin zwischen zwei Ideen einfach nicht entscheiden konnte und diese in einem Buch zu zwei parallelen Leitfäden gezogen hatte. Wie siamesische Zwillinge leben in diesem Buch eigentlich zwei Bücher unterentwickelt nebeneinander - ein Beziehungsdrama um die Louise und die skurrile Komödie um den Pastor. Ich finde, dass man aus beiden Ideen durchaus jeweils ein selbständiges Buch machen könnte, ohne diese zu einem Salat zu mischen. Denn so, wie es ist, wirkt es gewollt, aber nicht gekonnt.

Die Geschichte von Louise, - die von ihrem Freund abserviert wird, als dieser erfährt, dass sie ungewollt schwanger wird, deren Vater zur selben Zeit an einem plötzlichen Herzinfarkt stirbt, die mit ihrer Mutter - welche für Louises Trauer und Kummer kein offenes Ohr hat, weil sie nur mit ihrer eigenen Kummerbekämpfung durch Flirten beschäftig ist - zurecht kommen soll... , - könnte ein tiefes, ergreifendes Buch werden über das Schicksal einer starken, sehr sympathischen Frau, der im Leben vieles wiederfahren ist und die trotzdem ihren Weg findet... Ich finde, dass die Geschichte von Louise ziemlich oberflächlich dargestellt wird, dadurch dass sie die Bühne" mit einer anderen Sujetlinie teilen soll - durchaus skurriler Komödie über einen evangelischen Pastor, der seine Pflicht als Seelsorger im etwas erweiterten Sinne versteht.

Die Pastor-Geschichte könnte man als einen Nebenstrang, als pikantes Details in der Louises Geschichte vorstellen, wenn nicht die Tatsache wäre, dass 3 von 4 Hauptprotagonistinnen (Amelie, Carola und Irmi) in der Pastor-Geschichte durchaus wichtige Rollen spielen, in der Geschichte von Louise aber nicht (außer vielleicht der Amelie, ihrer Mutter.) Aber auch Louises Schicksal kann man nicht als einen Nebenstrang in der Pastor-Geschichte wahrnehmen, denn die Louise ist nämlich die einzige, die in Ich-Perspektive erzählt, und die hat ohnehin mit dem Pastor eigentlich nicht viel gemeinsam. Ich könnte mich gut damit anfreunden, wenn die Autorin der Pastor-Geschichte weniger Bedeutung zugeschrieben hätte, wenn sie diese als einen pikanten Nebenstrang in sonst ergreifenden, gefühlvollen Geschichte von Louise dargestellt hätte - um in die Louises Geschichte noch etwas Kontrast und Farbe einzufließen, um das Buch davor zu bewahren, als kitschig und klischeehaft" (wie es oft mit melodramatischen Sujets passiert) wahrgenommen zu werden. Dadurch aber, dass die Autorin gleich 3 Protagonistinnen die Pastor-Geschichte erzählen lässt, wertet sie diese unheimlich auf, macht zu einem zweiten Hauptstrang, und das ist meines Erachtens eine Fehlentscheidung.

Die Situation mit Pastor ist zweifelsohne skurril und witzig, das ganze Buch aber als Komödie zu bezeichnen kann man dann aber doch nicht, weil Louise als Charakter überhaupt nicht komisch oder lustig wirkt, sondern ist eins der wenigen Charaktere, wo die komödiantische, übertriebene Züge ganz fehlen, Louise ist eine echtwirkende, tief sympathische Person. Dagegen sind alle anderen Protagonistinnen sowie einige der Nebenfiguren immer etwas überspitzt dargestellt sind, was dem Genre Komödie aber durchaus entspricht. So sind die Amelie, die Mutter von Louise, die trauernde Witwe, die ihre Rettung im Flirten und Abnehmen sucht; die Irmi, die an sich nicht witzig, aber schon wieder etwas überspitzt als absolut willenslose Sklavin eines tyrannischen behinderten Ehemannes dargestellt wird; der Pastor selbst, der junge Schönling, der mehrmals mit George Clowney verglichen wird, der aber selber durchaus eitel ist und seiner Schönheit nicht nur bewusst ist, sondern diese auch gerne einsetzt, um die wehrlosen Schäfchen" zu ködern; nicht zuletzt der zwielichtige Gilbert, der Ex-Knacki, der eigentlich durchaus sympathischen Eindruck macht, deren eigentümliche Art, die Dinge zu besorgen" unerklärlicherweise weder von der Polizei noch von den Nachbarn zur Anzeige gebracht wird (kann man denn einen japanischen Garten ausschließlich aus den geklauten Materialien aufbauen?), die stark übergewichtigen Mitglieder der Familie Hagen mit ihrem Drang, die Nachbarn zu beschatten und zur Rechenschaft zu ziehen, die angeblich an der Kleptomanie erkrankte ehemalige Prostituierte Frau Kalinke, Gilberts Mutter - das sind alles Personen, die gekonnt, scharf witzig und meisterhaft gezeichnet sind, bei denen man mindestens schmunzeln, wenn nicht lauthals lachen muss, die geben eine wirklich witzige Komödie mit originaler Grundidee ab, nur die Louises Schicksal ist in diesem Buch das sprichwörtliche fünfte Rad am Wagen.

Alles in einem hat mir das Buch nicht schlecht gefallen, in den witzigen Teilen habe ich mich wirklich amüsiert, die Figuren fand ich wirklich gelungen, obwohl ich im Ganzen doch das Gefühl habe, dass die Gesamtkonstruktion des Buches nicht stimmt, und das der Leser vom Beiden - sowohl vom Beziehungsdrama als auch von der Flirt-Komödie einfach zu wenig bekommt.
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TOP 1000 REZENSENTam 13. Februar 2010
Ein typisches Buch von Kerstin Gier mit bewährten Gierschen Elementen: eine Geschichte wird parallel aus der Sicht von vier Frauen erzählt und natürlich haben auch ein paar typische Giersche-Elemente wieder Eingang gefunden wie z.B. die Nachbarn mit der Vorliebe für das Beobachten der Umgebung und dem Hang zum Klagen vor Gericht. Anfangs hatte ich ein wenig Bedenken, dass sich alles wieder mit den Dingen aus den anderen Romanen gleicht, aber ich wurde positiv überrascht, der Roman war erfrischend anders. Besonders bemerkenswert fand ich, dass es ihr gelang, selbst einen etwas zwielichtigen Charakter, der gerade frisch aus dem Gefängnis entlassen wurde, dennoch sympathisch und liebenswert darzustellen.

Ohne Zweifel: Das Buch ist wieder einmal unterhaltsam und kurzweilig geschrieben und lässt sich entsprechend gut lesen, ohne oberflächlich zu sein. Den Titel und das Coverbild finde ich wieder diskussionswürdig, aber einen gewichtigeren Punkt habe ich noch: Etwas Unbehagen bereitete mir die Darstellung des Pfarrers, der sein Amt und seine Rolle in diesem Fall eindeutig missbraucht und seine absolut indiskutablen Handlungen sogar noch mit Gottes Willen und seiner seelsorgerischen Aufgabe rechtfertigt. Dies ist ein absolutes No-Go und darf auf keinen Fall pauschalisiert und auf alle Angehörigen dieses Standes übertragen werden. Das finde ich ein wenig gefährlich und hat mir "Bauchschmerzen" bereitet, obwohl es sich um eine Komödie handelt und einige Charaktere natürlich bewusst überzogen sind. Ich hätte vielleicht noch damit leben können, wenn sich zumindest im Nachwort noch ein kleiner Hinweis darauf gefunden hätte. Da dies aber leider nicht der Fall war: Deswegen einen Stern Abzug und insgesamt vier Sterne von mir für gute und kurzweilige Unterhaltung!
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am 30. März 2001
Habe das Buch in kuerzester Zeit verschlungen und an einigen Stellen Traenen gelacht. Die Autorin hat eine superwitzige Situationskomik drauf und die Beschreibung ihrer Protagonisten ist einfach koestlich. Habe mich schon lange nicht mehr so gut mit einem Frauenbuch amuesiert. Wer allerdings mehr auf Tiefgruendiges oder Subtiles steht wird moeglicherweise enttaeuscht sein. Dieses Buch hat reinen Unterhaltungswert! Es nimmt die weibliche Psyche aufs Korn und laeest auch die Maenner auf eine nette Art ins Fettnaepfchen treten....
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am 27. Februar 2009
Ganz schön viel los im idyllischen Jahnsberg und das ausgelöst durch einen smarten Pfarrer, der die Hormone einiger Dorfbewohnerinnen a la einsames Häschen" ziemlich durcheinander wirbelt. Egal ob Witwe, frustrierte Ehefrau oder Fußabtreterin eines tyrannischen Ehemannes - Pfarrer Hoffmann weiß jede auf ihre Weise zu trösten. Dass Louisa schwanger ist und der Vater ihres Kindes den Schwangerschaftstest in seiner Bulette glatt übersehen, allerhöchstens als Scherz gewertet hat, geht dabei fast schon unter.
Als Dörflerin" (nicht Jahnsberg!) konnte ich viele Situationen gut nachvollziehen, aber viele waren auch einfach übertrieben. Die Sachen, die Gilbert alle besorgt", wären einer Familie Hagen, denen nicht mal entgeht, wenn Knoblauch im Gratin auf dem Komposthaufen landet, sicher nicht entgangen, ohne dass sie die Besorgungsquelle" versucht hätten ausfindig zu machen.
Sicherlich war die Idee, einen Pfarrer zur Hauptfigur zu machen, der Beistand mit Beischlaf verwechselte, sicherlich eine lustige, doch der spritzige Kerstin Gier-Stil hat mir hier gefehlt, dieser Kerstin Gier-Kick, mit dem es der Autorin sonst immer blendend gelingt, die Leser vom Hocker zu hauen und in den Bann ihres Schreibstils zu ziehen. Das ist ihr mit anderen Büchern gelungen, die man kaum noch zur Seite legen mag, wenn man erst einmal angefangen hat zu lesen.
Doch bei diesem Buch fehlte dieser Reiz. Eine nette Lektüre, bei der man nicht viel nach-/mitdenken muss.
Wenn die Autorin am Ende schreibt, dass ihre Lektorin dieses Buch als "Katze im Sack" haben wollte, aber zwei Wochen vor Abgabetermin dann doch einen Hund (Zitat Nachwort), dann würde dieser Hund miauen, denn seine Umwandlung war noch nicht abgeschlossen.
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