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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
4
Die Akte Kleist
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am 20. November 2011
Der Höhepunkt zum Dichterjahr 2011: DIE AKTE KLEIST
"Der Torbogen steht, weil alle Steine gleichzeitig stürzen, unser Gehen ist eine Abfolge gerade noch verhinderten Stolperns...".

Die hier vorliegende Verfilmung ist nicht nur im Kleist'schen Sinne modern. Eine atemberaubende Reise durch Europa und hervorragende Interviews erwarten den Zuschauer. Das Leben als Roadmovie?

Anhand des Originalpolizeiprotokolls wird der Doppelselbstmord am Berliner Wannsee untersucht. Das kriminologische Puzzle kreist um den Hergang der Tat. Preußenexperten, Kleistforscher, Philosophen und Literaturprofessoren kommen zu Wort. Mir ist erstmalig aufgefallen, dass Heinrich von Kleist über ein Jahrhundert in Vergessenheit geraten war, weil Goethe seine Aufführung des Zerbrochenen Krugs in Weimar wieder vom Spielplan nahm. Erst Kafka und Thomas Mann haben den große deutsche Dichter hundert Jahre später als frühen Vorbereiter der Moderne neuentdeckt.

"Die Akte Kleist" ist ein kleines Kunstwerk, dass offensichtlich jahrelang vorbereitet wurde. Meret Becker und Alexander Beyer überzeugen als romantisches Liebespaar und spazieren schwerelos durch den Novemberwald, bis sie am Wannsee, wo heute das Denkmal steht, ihre Entscheidung treffen.
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am 18. November 2011
Habe den Film im Deutschunterricht (Oberstufe) eingesetzt und er kam sehr gut an. Zwischen Kleists allgemeiner Biographie, den Umständen seines Todes und Interviews mit Experten springt der Film immer wieder hin und her, was die innere Getriebenheit Kleists gut transportiert. Auch die Anlage zum Kriminalfall "Akte Kleist" macht das Ganze recht spannend. Letztlich ist es ein guter Mix zwischen Dokumentation und spannendem Krimi.
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am 31. März 2011
Dieser hervorragende Film über den Menschen Heinrich von Kleist wird sowohl Neulinge auf dem Gebiet des Kleistschen Werkes, als auch Kenner und Liebhaber begeistern.

Am 21. November 1811 werden Heinrich von Kleist und seine Geliebte Henriette Vogel am Kleinen Wannsee in Berlin erschossen aufgefunden. War es Selbstmord oder doch vielleicht Mord? Vor dem Hintergrund des mysteriösen Todes wird das Leben Kleists als spannender Kriminalfall aufgerollt. Man erfährt von seinen Ängsten und Hoffnungen, den Beziehungen zu seiner Familie und seinen Frauen. War Kleist sogar ein Spion? Die letzten Stunden seines Lebens und die möglichen Motive für einen Selbstmord werden rekonstruiert.

Nicht zuletzt durch seine Machart gelingt es dem Film, Kleist als Menschen unserer Zeit zu präsentieren. Neben dokumentarischen Anteilen und Experteninterviews finden sich Spielfilmsequenzen. Die bekannten Schauspieler Alexander Beyer und Meret Becker spielen das Liebespaar in seinen letzten Stunden und setzen die Persönlichkeit Kleists und seiner Geliebten glaubwürdig in Szene. Dadurch entsteht eine abwechslungsreiche Form der Präsentation, die den Zuschauer fesselt und zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommen lässt.

Wer Kleist einmal persönlich treffen möchte, kann das in diesem Film tun!

Absolut empfehlenswert!!!
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am 25. November 2011
Diese Arbeit hebt sich in dem Sinne von anderen Dokumentationen ab, dass sie spielfilmerische Elemente hat. So können die Themen Romantik, Preußen, Kleist und sein Freitod durch einen gelungenen Spannungsbogen auch themenferneren Zielgruppen nahe gebracht werden (beispielsweise unkonzentrierten Schülern).
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