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Kundenrezensionen

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am 16. Februar 2014
Geschrieben wurde dieses Werk 1878/79 in Sorrent/Italien an der wunderschönen Amalfi-Küste. Es besteht aus über 1000 aphoristischen Sentenzen, 3 Zeilen bis 50 Zeilen, selten länger. Unterteilt in 14 Kapitel, jedes mit einem speziellen Thema.
Nietzsche erklärt zunächst seinen „freien Geist“ in diesem „schwermütig-mutigen“ Buch wie er sagt. Dieser „freie Geist“ entwickelt sich zunächst durch Entsagung, völlige Einsamkeit, Einsiedlerdasein und Erniedrigung. Er geht in den Wald, in die Berge, in die tiefste Einsamkeit, leidet, kommt jedoch gestärkt und gesund an Körper und Seele zurück. Nicht pessimistisch, lebensverneinend, sondern im tiefsten Inneren geläutert, lebensbejahend, optimistisch. Er ist identisch mit dem „Übermenschen“ Nietzsches. Im Zarathustra wird es im Einzelnen beschrieben.
Diese Entwicklung kann sowohl das Individuum, also einen einzelnen Menschen betreffen, als auch einen herausgehobenen Teil der Menschheit, also eine Führungsklasse, die dann die gesamte Menschheit zum Wohle aller leitet.
Infolge der aphoristischen Schreibweise ist der Leser möglicherweise zunächst befremdet. Es scheint der durchgängige Leitfaden, die sich entwickelnde Idee zu fehlen. Aber: Jedes einzelne Stück enthält einen kompletten Gedanken, abgeschlossen, logisch, kurz. Nietzsche liebt diese Art des Schreibens, man findet sie auch im „Zarathustra“. Der Leser erfasst den Gedanken sofort, selten liest er solche fundamentalen Erkenntnisse und Ideen so kompakt und prägnant. So entsteht letzten Endes ein klares fortlaufendes Bild der Gedanken des Autors.
Nietzsche erläutert seine Philosophie, insbesondere der Freiheitsbegriff wird ausgiebig erörtert. Sind wir frei? Können wir wirklich tun, was wir wollen? Oder tun wir, was wir tun müssen? Gibt die Natur in uns unser Tun vor? Die Natur hat keinen freien Willen. Das Tier tötet um zu fressen, um zu leben. Ist das Tier deswegen „böse“? Ist der Mensch nur das bessere Tier oder ist er etwas völlig Neues? Man sagt, er habe als erstes Wesen das Bewusstsein seiner selbst und er könne sich frei entscheiden. Nietzsche bezweifelt es zumindest. Wenn die große Masse der laut Nietzsche vor „sich hin lebenden“ einfachen Menschen, die um ihre Existenz, ihr Leben kämpfen müssen, keinen völlig freien Willen hätte, wären sie für ihre Taten nicht verantwortlich. Wir machen ja auch die Natur für ihre „Taten“ nicht verantwortlich. Die Natur ist nicht „böse“. Ist somit der Dieb und Betrüger für seine Tat verantwortlich? Wir sagen natürlich zu Recht: Ja.
Nietzsche erklärt, warum wir heute so empfinden. Wie sich die Begriffe Recht und Unrecht, Gut und Böse, Moral und Unmoral im Laufe der Menschheitsgeschichte entwickelt haben, wird in eigenwilliger, aber unbedingt plausibler Weise ausgiebig erläutert.
Es gibt Abschnitte, die liest man immer wieder. Man könnte viele erhellende und den Leser befreiende Gedanken hier zitieren.
Nach 600 bis 700 dieser knappen, wortgewaltigen Darstellungen macht sich beim Leser natürlich eine gewisse Ermüdung breit. Er kann jedoch nur schwer aufhören zu lesen. Er wartet gespannt auf den folgenden Gedanken und damit auf den Weiterfluss der Ideen.
Man sollte diese Schrift unbedingt erst einmal lesen und genießen. Danach könnte man in der Sekundärliteratur sein Verständnis vertiefen und in einen inneren Zusammenhang bringen und dann sogar vielleicht nochmals in das Werk eintauchen. Hilfreich war dem Rezensenten u.a. eine einfache Magisterarbeit, die zufällig im Netz gefunden wurde. (Thomas Zenk: Nietzsches Kritik der Willensfreiheit in Menschliches, Allzumenschliches).
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am 8. Juni 2013
Mir hat gefallen, dass der Text gut strukturiert ist, zum Lesen einlädt und offensichtlich kaum Fehler enthält. Jedem ist das Buch zu empfehlen, der sich für Philosophie im Allgemeinen und für Nietzsche im Besonderen interessiert.
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am 2. Januar 2014
Die Philosophie ist schon immer Teil von uns. Friedrich Nietzsche zeigt uns in seinem Werk Menschliches Allzumenschliches neue Wege in unterschiedlichsten Bereichen, die Philosophie zu verstehen. Sein Gedankengang ist (fast) immer klar und mit Bereitschaft, ist es zu verstehen.
Warum keine 5*?
Bei Passagen die wirklich komplex sind ist ein plötzlicher abbbruch und dadurch ist es sehr schwer zu verstehen. für alle die sich für Philosophie interessieren ist dieses Werk ein muss in jedem Schrank!
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am 21. Februar 2013
Nietzsche hat ja was. Und hier ist er ziemlich lesbar, wer das also nicht kennt und grundsätzlich dafür Interesse hat, lese selbst
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am 19. März 2016
Es macht Spaß den Gedankengängen des Philosophen zu folgen.
Vieles was Nietzsche zu seiner Zeit bewegte, hat auch in unserer Zeit
noch Gültigkeit.
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am 26. Juli 2015
Ach der Nietzsche ... der, den viele kritisieren ohne je gelesen zu haben. Diese Sammlung ist ein muss für jeden, der über den Tellerrand schauen möchte.
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am 26. Juli 2016
Was soll ich sagen - ich liebe alte Bücher. Daß ich sie nun auch auf meinem iPad mit mir herumtragen kann finde ich einfach nur Klasse.
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am 28. Februar 2013
Nietzsche in Reinkultur. Einfach gut.

(Da ich laut Amazon eine Mindestzahl an Wörtern erreichen muss, ist dies hier reiner Fülltext!) ;-)
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am 7. März 2013
Gutes Buch und praktisch, dass es kostenlos und als Ebook verfügbar ist. Es ist eine große Hilfe für mein Studium
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