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am 23. Februar 2014
Weder Mathematik, obwohl die Atombombe, entwickelt wurde.... ist bewiesen. Es gibt keine Dinge, die nicht 2 x das gleiche sein müssen. Nietzsche sagt: Solange wir nicht genau über die Existenz von Gott im Klaren sind, müssen wir uns selber mit den Gegebenheiten auf dieser Erde zurecht finden. Jeder einzelne ist mit seiner Erfahrung praktisch allein und ein Spion im Auftrage Gottes, nämlich der Menschheit auf der Suche nach Wahrheit. Nur mit Gedankenaustausch finden wir heraus, was Sache ist. Der Mensch ohne beweisbaren Gott hat nur noch sich selber. Und das macht jeden Mensch wertvoll.
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am 1. August 2011
Mit Verlaub, ein exquisites und exzellentes Werk des großen Denkers Nietzsche, welches nicht nur zum Überlegen, Ersinnen und Reflektieren anregt, sondern auch durch die Fasson der Wortwahl und die Auslese von wohlgestalteten und stilvollen sprachlichen Bildern und Mitteln, die die inhaltliche Ebene zusätzlich festigen und untermauern, begeistert. Zur Machart des Buches an sich, ist festzuhalten: Der Bucheinband ist motivisch und vom Werkstoff her gut annehmbar. Überdies ist das Seitenmaterial, die Schriftart wie die Größe gut gewählt.
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am 1. September 2004
Also, etwas zu Nietzsches 'Zarathustra' zu schreiben, etwa einen inhaltlichen Überblick, oder gar einen extrahierten Sinn, ist als 'Online-Rezension' nicht machbar. Zurecht wird behauptet, es sei ein Buch, eine "Anleitung" gar, für Individualisten; allerdings ist auch die Auf-gabe der Interpretation - wie übrigens immer - eine individualistische. Das gilt hier verschärft. Der Stil Nietzsches lässt kein "direktes Durch-lesen" zu; Nietzsche war ein Aphoristiker. Er hat immer nur kurze zusammenhängende Texte verfasst, dann - im Handlungsstrang - eine Pause gemacht, und dann im Modus "weiter im weiteren Sinne", d.h. nicht direkt erkennbar an das vorherige anschliessend, weiter gedichtet.
Der Held des Epos ist Zarathustra, der "Lehrer der ewigen Wiederkunft"; der Stil der "Schreibe", die Art, wie von Zarathustra gehandelt wird, wie er seine Mitmenschen und seine "Jünger" (im Original !; er spricht sie auch mit "meine Brüder" an) über die Welt, die Menschen und ihre Moral darin unterichtet: das alles erinnerte mich an jene Mythen eines Jesus-Evangeliums, das es nicht gibt ("Jesus und Sokrates: die "Philosophen", die nicht(s) schrieben").
Wortwörtlich wird gepredigt - und was ? -der Übermensch. Der letzte Mensch, der Zarathustra anekelt, müsse überwunden werden. Ziehe jeder die Botschaft selbst heraus - vielleicht ist ein fest-zustellender Sinn des Zarathustra ja fraglich ?- vielleicht wird im Sinn nicht das Gelesene entschlüsselt sondern der Lesende ?
Jedenfalls kann der Stil, in dem das Werk verfasst ist, nur dichterisch geheißen werden; mit wunderschönen Metaphern, wovon zuweilen eine einzige den ganzen Tag retten kann. Eines muß jedoch geraten werden: In Analogie zu dem berühmten Ausspruch aus dem Zarathustra: "Gehst du zu Frauen, vergiss die Peitsche nicht" könnte man sagen: "Gehst du ans Lesen des Zarathustra, vergiss das Nachdenken nicht"; hätte das immer jeder beherzigt, wäre jener Spruch mit der Peitsche nur schwerlich als frauenfeinlich bekannt...
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am 11. Januar 2014
Das Werk ist langatmig, wirr und Binsenweisheiten als neue Erkenntnisse vertretend zu beurteilen. Nur einige wenige Passagen brachten wirklich bedenkenswertes
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am 3. Februar 2012
... in Nietzsche kann man sich wiedererkennen (wenn man will).
Sein "Also sprach Zarathustra" ist nun schon seit über 120 Jahren ein außergewöhnlich ergiebiges Treibstofflager für so manchen freien Geist, der ganz gerne mal heißläuft.

Ein besonderes Lob hat meiner Meinung nach die grafische Gestaltung der "Fischer Klassik"-Ausgabe verdient. Ihr dient die Colli-Montinari-Ausgabe als Textgrundlage. Sperrungen wurden durch Kursivierungen ersetzt.
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am 5. Januar 2009
Man mag die Ansichten Nietzsches teilen oder nicht, aber er ist - wie nur wenige seiner Zeit - aufgrund seines komplexen Denkens und seiner immer wieder zu erkennenden breitgefächerten Bildung das Lesen und das Nachdenken über seine Gedanken wert.
Ich bezweifle, dass die in diesem Buch verwendeten Textquellen die zuverlässigsten sind, aber auch diese Ausgabe des Zarathustra reicht, um einen Einblick in die Welt von Friedrich Nietzsche zu bekommen. Wer mehr wissen möchte, dem sei zur Gaya scienca (Die fröhliche Wissenschaft) oder der Geburt der Tragödie aus dem Geist der Musik geraten.
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am 26. Juli 2008
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich mich im Vorfeld nicht
ein Stück mit Leben und Werk Nietzsches beschäftigt habe.
Ich habe auch mit Sicherheit nicht alles verstanden, was Nietzsche/Zarathustra
uns sagen will. (Deswegen werde ich mich auch in keinster Weise zum Inhalt
äußern oder einen Interpretationsansatz wagen).
Ich habe teilweise während der Lektüre derbe geflucht, weil sich mir der Sinn
in verschiedenen Kapiteln nicht sofort/gar nicht offenbart hat.
Ganz oft musste ich Sätze 2 oder 3x lesen - was mich grundsätzlich schonmal
wahnsinnig macht und mehr als einmal hatte ich das Gefühl "ich verstehe was er sagt,
aber ich weiß nicht, was er meint".
Und trotzdem finde ich dieses Buch GROßARTIG! Schon allein der Sprache wegen.
Sätze wie Musik. Ich weiß nicht, wie ich es anders beschreiben soll.

Das Buch ist wunderschön geschrieben, der Text toll gegliedert und der Preis
unschlagbar. Bücherwurmherz, was willst du mehr.
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am 18. April 2013
da fehlt mir die entsprechende Windung .Sehr schwer zu lesen.da fehlt mir die entsprechende Windung .Sehr schwer zu lesen.
Amen
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am 28. Mai 2004
Das Hauptwerk Nietzsches beinhaltet vier seiner im restlichen Werk verstreuten Lehren: Die Lehre von der ewigen Wiederkunft des gleichen, die vom Übermenschen, die vom Willen zur Macht und schließlich die vom Tod Gottes. Die Lehren allerdings sind formale und entbehren jeglicher inhaltlichen Konkretion. Was der "Übermensch" letzendlich sei, sagt uns Nietzsche nicht. Insofern ist Zarathustra kein Lehrer, der eine allgemeine Lehre zu vermitteln hätte, sondern ein apodiktischer Polemiker, der seine "Schüler" dazu auffordern möchte, seine vagen Postulate selbst mit Inhalt zu füllen. Insofern bin ich als Leser, d.h. "Schüler", dieses monumental-philosophischen Buches zum Ergebnis gekommen, dass der Übermensch ein dem "normalen" Menschen entrücktes und über ihn hinausweisendes Konstrukt ist, welches seine Bestimmtheit in der je eignen Individualiät erfährt. Zarathustra sagt ja: "Der Mensch ist ETWAS, das überwunden werden muss." Der Mensch ist also lediglich ein allgemeines "Etwas", ein in der großen "Herde" untergetauchter, nichts bestimmtes und somit einer Bestimmung bedürftig, die sich in der Realisation des Übermenschen dezidiert erfüllt. (Nietzsches sagt ja nicht: Der Mensch ist ein Individuum, ein Barbar oder dergleichen, das bzw. der überwunden werden müsse- nein er ist - und das ist das erschreckende - nur ein ETWAS!!!)
Wer Nietzsches Philosophie auf einen Blick haben möchte, der soll dieses Buch lesen und sich kritisch von seiner vereinahmenden Sprachmagie distanzieren.
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"Gott ist tot" so der Auspruch Zaratustras vor dem letzten Menschen dem er begegnet bevor er in seine Höhle zurückgeht. "Was höre ich! sprach hier der alte Papst mit gespitzten Ohren; oh Zarathustra, du bist frömmer als du glaubst, mit einem solchen Unglauben! Irgend ein Gott in dir bekehrte dich zu deiner Gottlosigkeit.

Viele Scholastiker aber auch Theologen sehen hier die Kertwendung in den Werken Nietsches und weigern sich die Jahrzehntelange atheistische Aussage, die in Büchern herhalten mußte um in Nitzsche den buchstäblichen Uratheisten zu schaffen.

So sollte auch bei der Lektüre darauf geachtet werden dieses Buch komplett zu lesen da es ähnlich wie in der Bibel sonst zu der Gefahr kommt das man Schlagwortverse aus dem zusammenhang greift.

Zaratustra ist wie kein Buch der Zeit weit vorraus,bzw ein ständiger Begleiter da es nicht wie z.b Hegel oder andere Thesen aufgreift und bearbeitet sondern die Hauptfigur Zaratustra ähnlich wie der in der Bibel geschilderte Jesus auszieht. Die konträren Punkt sind sicherlich die Ausgangslagen, sind doch bei Jesus Christus die Menschen "Böse von Kindesbeinen an, so liebt Zaratustra am Anfang die Menschen wird ihnen aber immer ferner.So kann der biblische Christus letztendlich eine Gottgeschenkte Individumserlösung schenken,während Zaratustra wieder zu seinem Ausgangspunkt zurückkehrt was ihn in gewisser Weise zum gedanklichen Selbstbildnis von Nitsche macht der damit durch seine virtuell hofnungslose Welt schwebt.

Das interessante an der Person Zaratustras ist das innerliche nicht gesteuerte geistliche oder auch spirituelle Wachstum das leise vor sich geht aber letztendlich ihn dazu führt wieder an den Ausgangspunkt zurückzukehren.

Begegned uns am Anfang ein fast naiv auf die einzelnen Menschen zugehender Zaratustra so wird gegen Ende seine Gedankenschwere, grübelartigkeit schwer in die Auseinandersetzung mit den ihm begegnenden Personen signalisiert.

Während seine eigene Kraft nicht mehr reicht, um in den Menschen die aus eigenem Selbsttrieb die Erde mit Sinn bewerfen wollen Dummheit und maßlosen Egoismuß zu inzistieren nimmt mit jeder Begegnung fast Wagschalenartig die zuerst völlig verleugnete Gottespräsents in seiem Inneren zu um dann in der fassungslosen Erkenntnis zu münden:

Ich bin's, der gottlose Zarathustra, der da spricht: wer ist gottloser als ich, dass ich mich seiner Unterweisung freue?'' -

Also sprach Zarathustra und durchbohrte mit seinen Blicken die Gedanken und Hintergedanken des alten Papstes. Endlich begann dieser:

``Wer ihn am meisten liebte und besass, der hat ihn nun am meisten auch verloren -:

- siehe, ich selber bin wohl von uns Beiden jetzt der Gottlosere? Aber wer könnte daran sich freuen!

Der suchende Zaratustra, in einer von Gottlosigkeit überzogenen Welt bedarf nun der Unterweisung die, die Sinnhaftigkeit des Lebens aufzeigt, keiner der ihm auf seiner Reise begegneten hat ihm also "Göttlichkeit" vermitteln können, alles schien darauf hinzuweisen das die Werke die diese Menschen erschufen immer nur kleiner als sie selbst waren.

Hier dürfte auch sicher der Bewegrund für Nitsche gelegen haben Zaratustra zu erschaffen, fixiert man seinen Blick nicht auf seine fast anthropologische Rulamanhaftige Größe sondern die naive Welt der Menschen die karrikiert wie auf einer Theaterbühne an Marrionetten erinnern die sich gerade von den Fäden des Marionettenkreuzes das sie lenkt losgerissen haben so wird die Aufsesshaftigkeit und Impertinenz gegenüber dem geschaffenen dem Leser deutlich.

Kaum ein anderes Buch schildert auf so Bildhafte Weise eine Reise des einzelnen der sich aufmacht den Schöpungsrythmus zu ergründen.

Für mich persönlich war die Absage von Nitsches Zaratustra an den heute moderernen dekonstruktivistischen Postmodernismus wegzeigend das nicht immer alles verstanden und mit Kopfnicken dotiert werden muß, oder wie Kaffka den ich sicher sehr bewundere nicht alles tiefer ins Leiden treibt sehen zu müssen, sondern die erkenntnis dessen das Dinge überdenkbar sind und sich mit zunehmender Suche bzw. auch Kommunikation in einem formen und man langasam über Phasen der Stille sich einem völlig neue Gebiete erschliessen. Auch die Absage an bereitsfertigen Lösungen, die sicherlich die Begeleitform des Postkontkuktivismus ist hat Nitsche in dieser Zeit die ausschließlich davon geprägt schien;Man denke an Einsteins Erkenntnisse die ja z.b die Urknalltheorie erst Saloonfähig gemacht haben;E=mc2, also Masse mal der Geschwindigkeit in kosmischer Dimension erdacht ergibt den Urknall. Die damalige unbesiegbarkeit der Technik, von allem diesem scheint Nitschetustra völlig frei.Er beobachtet es bei den Menschen, weigert es aufzugreifen,vielleicht könnte er manches davon besser?,umgeht damit auch den von Goethe proklamierten Gottkomplex und versinkt fast in deprimierender Hoffnungslosigkeit bis er die von den Menschen beiseite geschaffenen ehemaligen Werteträger kennenlernt.

Egal,in seinem Niedergang, beginnt sein Aufgang,Ist die Nacht am tiefsten,ist der Morgen am nächsten.
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