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Kundenrezensionen

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am 5. März 2017
Kurze Zusammenfassung:
Major Ferdinand, der Sohn eines hochrangingen Adligen und Luise, Tochter eines Musikers verlieben sich ineinander. Doch die Standesgrenzen dürfen nicht überschritten werden. Ferdinands Vater hat demnach andere Pläne mit ihm: Er soll eine Frau seines Standes heiraten. Als Ferdinand sich weigert, spinnt der Vater seine Intrigen …
Meinung:
Trotz der schwierigen Schreibweise, welche für die damalige Zeit steht, liest sich das Theaterstück recht schnell. Die Geschichte ist natürlich tragisch und erinnert an Romeo und Julia. Dies war mein erstes Stück von Schiller, das ich gelesen habe, und ich muss zugeben, dass ich mit Goethe mehr anfangen kann. Schiller konnte in mir das Gefühl zwischen den Liebenden für ihre Liebe nicht vermitteln, welches Goethe in seinen Werken problemlos schafft.
Fazit:
Ein lesbares Theaterstück, welches zwar tragisch ist, aber atmosphärisch beim Leser nicht ankommt.
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am 25. Juni 2015
So was lesen meist Schüler, und auch meine Tochter braucht es für die Schule, wie schon so manch anderes Buch der großen Literaten. Ausnahmsweise gab sie Laut, dass sie hiermit diesmal problemlos hatte arbeiten können und Schiller sogar gut findet. Und wenn ein solches Buch von Schülern für gut befunden wird, dann kann man das auch laut sagen.
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am 29. Oktober 2005
Mein Statement bezieht sich nicht auf das Drama Schillers selbst, sondern auf die Textausgabe.
Diese Ausgabe der "Hamburger Lesehefte" enthält einen gründlichen Kommentar (lediglich einige sexuelle Anspielungen wurden nicht erklärt) und ist somit uneingeschränkt zur Verwendung - auch als Schullektüre - zu empfehlen.
Von allen K.&L.-Ausgaben, die ich kenne (und ich glaube ich kenne sie alle) hat diese mit Abstand das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.
Die Reclam-Ausgabe ist unkommentiert und damit dieser Ausgabe klar unterlegen. Ausserdem ist sie teurer, von der "Gebrauchsfreundlichkeit" des Mini-Formats ganz zu schweigen.
Also liebe Deutschlehrer (ich bin selber einer): Greift zu dieser Ausgabe für Ihren Kurs, nicht zu Reclam.
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Klassisches Theater als Hörspiel, 1955 vom Südwestrundfunk produziert (Regie und Bearbeitung: Paul Hoffmann), rund 90 Minuten lang. Die Stimmen der Schauspieler stehen zu jeder Zeit im Vordergrund, Musik und Geräuschkulisse werden sehr sparsam eingesetzt. Nichts lenkt ab. Gert Westphal spricht den Präsidenten, Jürgen Goslar seinen Sohn Ferdinand, Heinz Reincke spielt den Wurm (das sind die heute noch bekanntesten Sprecher dieses Stücks).

Sieht man von manchen Betonungen ab, die deutlich an das Theater der 1950er und frühen 1960er Jahre erinnern, so ist diese Inszenierung weitgehend zeitlos; genauso zeitlos wie das Schillerstück.

Ferdinand von Walter liebt die Musikertochter Luisa Miller und will sie heiraten. Doch es soll nicht sein................... Wer KABALE UND LIEBE noch nie auf der Bühne gesehen hat, oder es gelesen hat, wird an der sehr straffen Dramaturgie des Stückes seine Freude haben. Schillers Stück hat nichts von seiner Faszination eingebüßt.

( J. Fromholzer )
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am 13. Dezember 2016
Wurde für unsere Tochter für die Schule gekauft. Ihre Begeisterung hielt sich sehr in Grenzen, da das ja kein leichter Lesestoff ist. Aber die Schule ist anderer Meinung...
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am 23. Februar 2016
Ich habe dieses Buch bestellt, weil es laut "Blick ins Buch" Randkommentare hat, was vom Lehrer meiner Tochter gefordert wurde.Leider hat mein Exemplar diese Kommentare nicht.
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am 16. August 1999
Liebe und Haß, Glück und Unglück liegen oft nah beieinander. Wo Liebe ist, sind oftmals auch Kabale, also Intrigen. Ganz besonders am Hofe des deutschen Adels der vergangenen Jahrhunderte. Schillers Drama "Kabale und Liebe" greift vor diesem Hintergrund die viel beachtete Problematik einer unerlaubten und aussichtslosen, aber großen Liebe zweier junger Menschen unterschiedlichen Standes auf, die sich den Standesschranken nicht widersetzen können und deren Liebe den intrigalen Machenschaften am Hofe unterliegt. Dabei deckt Schiller nicht nur den sozialen Mißstand einer Ständegesellschaft auf, in der das Schicksal des einzelnen durch Geburt vorgegeben ist. Er zeichnet ebenso ein Bild von der jämmerlichen, von Lug, Trug und Speichelleckerei geprägten Lage einer ohnmächtigen, machtgierigen Aristokratie sowie, auf der Gegenseite, eines unterwürfigen Bürgertums, dessen Bigotterie und naive Frömmigkeit es ihm zu dieser Zeit noch nicht erlauben, sich aufzulehnen. Wenngleich einige Elemente des Stückes auf den ersten Blick Shakespeares "Romeo und Julia" entlehnt scheinen, stellt "Kabale und Liebe" ganz im Gegenteil ein ganz eigenes großes Werk Schillers dar, der die Tragik und Dramatik der Handlung meisterhaft in Worte zu fassen versteht. Vor diesem Hintergrund sei Schiller auch die seinem Idealismus entspringende Heldenhaftigkeit seiner Protagonisten nachgesehen, die - hier im Falle von Luise, dem bürgerlichen Mädchen in ihrer unglücklichen, nicht standesgemäßen Liebe - zu einer wahren Verkörperung aller humanitären Werte avancieren. Der geneigte Leser erlebt ein tiefes Mitempfinden für Schmerz und Leid, die von einer einst so großen Liebe zurückgeblieben sind. Die hoffnungsvolle Erkenntnis für den heutigen Leser besteht darin, einer bedrückender Zeit derartiger gesellschaftlicher Schranken entronnen zu sein sowie willens zu sein, sich über solche Schranken auch zukünftig zu erheben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Luise Miller, Tochter des Musikers Miller liebt den Sohn des Präsidenten im Namen des Herzogs Ferdinand von Walter. Da Luise aus bürgerlichen Verhältnissen stammt und Ferdinand aus dem Adel versucht Ferdinands Vater mit Hilfe einer Intrige am Hof das sich liebende Paar auseinander zu bringen. Ferdinand ist eigentlich Lady Milford, einer Britin, versprochen, jedoch liebt er sie nicht. Luises Vater kommt in Gefangenschaft und man macht Luise glaubhaft, sie könne ihren Vater nur retten wenn sie einen Liebesbrief an den Hofmarschall von Kalb schicken würde. Der Brief ist abgeschickt und Ferdinand entdeckt ihn und glaubt fortan an die Untreue Luises. Dies ist die Kabale, die sich der Präsident und seine Gefolgschaft gemeinsam ausgedacht haben. Das ganze nimmt eine dramatische Wendung und endet in einer Tragödie...

Ein sehr lesenswertes bürgerliches Trauerspiel von Schiller, mit dem man zum Teil mitleidet und mitfiebert und möchte, dass letztendlich alles aufgedeckt und aufgeklärt wird. Schiller hält sich vom Aufbau her an das aristotelische Drama. Ich muss gestehen, dass ich "Kabale und Liebe" interessanter zu lesen fand als Goethes "Iphigenie auf Tauris". Wer Schiller mag, sollte zu diesem unsterblichen Klassiker greifen. Das Buch und dessen Inhalt vermittelt allein schon viel Dramatik, das Trauerspiel jedoch auf der Bühne mitverfolgen zu dürfen als Zuschauer, erschüttert noch mehr.

~Bücher-Liebhaberin~
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Ich habe diese CD für eine längere Autofahrt gekauft und hatte eine gewisse Sorge, daß man mit dem bloßen Zuhören, also ohne den Text dabei zu haben, nicht richtig die Handlung verfolgen zu können. Doch das ist überhaupt nicht der Fall, weil sich die Stimmen deutlich voneinander unterscheiden. Da es sich um ein Mitschnitt der Salzburger Festspiele handelt, ist die Interpretation sehr lebendig.
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am 7. November 2012
Habe dieses Buch als Schullektüre gekauft. Hervorzuheben sind die Definitionen von relevanten Textstellen am Seitenfuß, welche den Text deutlich einfacher zu verstehen machen. Nach dem Drama sind noch Ausführungen zur Epoche und zu Schiller vorhanden. Nur zu empfehlen und den Aufpreis wert!
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