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am 14. Juni 2004
Dieser Text behandelt eine Thematik wie sie während der Aufklärung jedem ans Herz gelegt wurde, und es heutzutage noch immer werden sollte.
Lessing geht davon aus, dass sich die Welt als Ganzes bessert wenn sich viele einzelne Menschen bessern. So bessern sich in seinem Werk auch verschiedene Figuren, angeregt durch den Juden Nathan, der bei ihnen diesen Prozess der Besserung eingeleitet hat. Nathan ist ein unermüdlicher Kämpfer für dieses Ziel, er könnte also auch als Aufklärer bezeichnet werden, als der ideale Aufklärer, wie in Lessing sich wohl wünschte. Am Ende des Buches sind die Charaktere durch freundschaftliche Beziehungen verknüpft, die keinen Platz für religiösen Fanatismus lassen.
So ist das Herzstück des Buches wohl auch die Frage des Sultans an Nathan:
"[...] - Da du nun
So weise bist: so sage mir doch einmal -
Was für ein Glaube, was für ein Gesetz
Hat dir am meisten eingeleuchtet? "
So beantwortet Nathan dir Frage auch erst nach einiger Bedenkzeit nicht mit einer eindeutigen Antwort, sondern mit einer Geschichte die sich kurz als "Parabel des Ringes" bezeichnen lässt. Diese Parabel hat er von Bocaccio "ausgeliehen" und leicht angepasst. Sie verdeutlicht nochmals Nathans Ansicht, dass es keine richtige Religion gibt, sondern vielmehr das was der Mensch mit seinem Leben und seiner Umwelt macht das ist was zählt, und das sollte in allen Religionen dasselbe sein.
Nathan der Weise ist aufgrund der alten Sprache und der Verse nicht einfach zu lesen, doch nach einer Weile gewöhnt man sich an den Schreibstil und man kann die spannende Geschichte um Toleranz, Frieden, Liebe und Macht geniessen.
Eindeutig eines der bedeutendsten Werke aus dieser Zeit (1779 erschienen) und es repräsentiert auch den Gedanken der Aufklärer, den sich jeder moderne Mensch wieder einmal auffrischen sollte, denn sonst eines der wichtigsten Erbe der Geschichte verloren...
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am 14. Mai 2009
Dieses Hörspiel ist leider für eine ernsthafte Arbeit mit Lessings Drama völlig ungeeignet, da an beliebigen Stellen gekürzt wurde und auch häufig Wörter aus nicht erkennbarem Grund durch andere ersetzt werden.
Etliche Stellen werden auch falsch betont,wodurch der Inhalt verändert wird.
22 Kommentare| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Dezember 2015
es ist halt ein Buch sauber Verarbeitet und Schriftgröße angenehm zu lesen, was fehlt sind die Absatz und Zeilenunterteilung, die ich benötige da das Buch als Schulthema verwendet wird und man sich bei Aufsätzen usw. auf diese Beziehen muss
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am 14. April 2008
Zweifellos gehört Gotthold Ephraim Lessings Nathan der Weise, der 1779 veröffentlicht, aber erst zwei Jahre nach seinem Tode am 14. April 1783 in Berlin uraufgeführt worden ist, zur Weltliteratur.
Barbara Kindermann hat in ihrer bemerkenswerten Reihe Weltliteratur für Kinder dieses Werk der Religionstoleranz bereits 2003 (4.Aufl. 2007) neu erzählt. Die Dresdener Künstlerin Maren Briswalter hat es illustriert und sich nicht gescheut, die fachliche Kompetenz des Tübinger Orientalisten Lutz Richter-Bernburg heranzuziehen.
Auch ich habe mich um Rezensionskompetenz bemüht, um diese Werk angemessen zu beurteilen. Meine sechs Enkel, von der Literatur-studentin über die Gymnasiasten bis zum 9 jährigen Grundschüler in Berlin und Bremen urteilten selbständig und übereinstimmend: Ein wundervolles Buch, Das möchte ich haben. Überaus lesenswert. Ein kongeniales Werk - die einfache Erzählung und schöne Bildgeschichte. Das schenke ich meiner Freundin. Ein wirklich gutes Schulbuch. Eine Pflichtlektüre für die Parla-mentarier statt der Zeitungen im Plenarsaal des Bundestages.
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Der Jude Nathan kehrt von einer Reise zurück nach Jerusalem und erfährt, dass seine Tochter Recha von dem Tempelherrn vor einem Feuer gerettet worden ist. Nathan macht sich auf seine Suche, um ihm zu danken, doch der Tempelherr vertritt anfangs Züge des Antisemitismus und will mit Nathan nichts zu tun haben. Recha ist in den Tempelherrn verliebt, doch Nathans Gesellschafterin Daja erzählt dem Tempelherrn über die wahre Herkunft von Recha und letztendlich werden große Zusammenhänge zwischen den Figuren deutlich...

"Nathan der Weise" ist natürlich ein Klassiker aus der literarischen Epoche der Aufklärung. Lessing hat dieses Werk geschrieben, um dem Fragmentstreit mit dem Pastor Goeze zu trotzen, der Lessing fortan verbot weiter frei zu schreiben und seine Arbeiten so der Zensur unterliefen. Das dramatische Gedicht ist aufgeteilt in fünf Aufzüge und die jeweiligen und teils zahlreichen Auftritte. Lessing hat noch das ursprüngliche Schema beibehalten mit Einhaltung von Zeit, Ort und Handlung, doch die Orte innerhalb eines Aufzugs wechseln von Auftritt zu Auftritt. Charakteristisch ist hier auch das Benutzen des Blankverses und der Kern des Gedichts bildet die Ringparabel, die nach der Frage der wahren Religion, also Christentum, Judentum oder Islam, um Antwort sucht und Nathan so vor der Figur des Sultans Saladin seine Frage in eine Geschichte, eine Parabel, umwandelt. Lessing verfasste dieses Werk, um sich dem Verbot für das Schreiben von religiösen Schriften zu widersetzen und vertritt also den Deismus und Humanismus, die er in diesem Werk mit der Figur des Nathan und der Geschichte allgemein zum Ausdruck bringt.

Ich kann "Nathan der Weise" jedem nur ans Herz legen, ich finde die Geschichte und die Absichten dahinter noch lange nicht so staubig und trocken wie das Werk "Iphigenie auf Tauris" von Goethe, wobei ich sagen muss, dass ich Goethe als Dichter dennoch liebe, da er mich mit "Die Leiden des jungen Werther" vollends überzeugt hat. "Nathan der Weise" ist absolut nicht schwer zu lesen, zumal im Anhang vielerlei Anmerkungen und "Übersetzungen" stehen, die damalige Begriffe erklären, die im Drama vorkommen. Somit kann ich dieses klassische Werk auch Jugendlichen empfehlen und wenn man den Stoff in der Oberstufe noch dazu behandeln kann, dürfte man es als Geschenk erachten, dass einem die deutsche Literatur so nahe gelegt wird mit allen möglichen Erklärungen und Interpretationen, um das Verständnis hierfür zu erleichtern und nicht zu erschweren, und man somit dieses Meisterwerk und rebellische Arbeit gegen die Zensur damals, in literarischer Form durch Lessing, nicht als Zwang ansehen muss.

~Bücher-Liebhaberin~
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am 17. Oktober 2003
Gotthold Ephraim Lessings dramatisches Gedicht "Nathan der Weise" beschäftigt sich in anschaulicher Weise mit der offenen Frage nach einer einzig richtigen Religion. In Form von verschiedenen Personen im Jerusalem zur Zeit der Kreuzzüge treffen Islam, Juden- und Christentum aufeinander, wobei der reiche Jude Nathan hierbei die Rolle des Vermittlers einnimmt, der die anderen durch seine Redegewandtheit zu mehr Toleranz bewegen will. Hierfür bedient er sich u. a. der Ringparabel nach dem Vorbild Boccaccios.
"Nathan der Weise" bietet dem Zuschauer/Leser 5 unterhaltsame Aufzüge und ist auch außerhalb der Schule eine interessante Lektüre. Die immer neuen Verbindungen zwischen den Charakteren bauen eine Spannung auf, welche das Drama zu einem Leseerlebnis mit immer neuen Überraschungen werden lässt.
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am 3. April 2001
Dieses Buch ist eines der besten Kinderbücher, die es gibt. Die Bilder sind sehr schön gezeichnet und man kann sich auch als Kind sehr gut ausmalen um was es in diesem Klassiker geht. Außerdem werden teilweise bekannte Zitate aus dem Buch verwendet. Ich bin von diesem Buch sehr begeistert, da ich das richtige Buch in der Schule gelesen habe und ich finde, dass es sehr treffend auf den Inhalt hinweist und durch die Bilder die Fantasie des Lesers angeregt wird. Dieses Buch kann man auch lesen, wenn man kein Kind mehr ist.
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am 15. Dezember 2012
Das Lessing seinen Protagonisten Nathan nennt, ist schon aufschlussreich und so bedarf es in einer Rezension über dieses "kleine" Reclam Heftchen sicherlich der Hintergrundinformation, dass der Tanach Nathan als scharfen Kritiker König Davids ansieht, der die Bathseba seines größten Kriegshelden hinterhältig schwängerte um dem Helden Urija dann auch noch auf rabulistische Art & Weise mit unglaublicher Chuzpe tolldreist in einer Schlacht in vorderster Reihe sterben zu lassen. Das Kind der beiden stirbt am 7 Tag der Schöpfung, der Zahl der "göttlichen" Ordnung. Aus dem Verhältniss von Bathseba und David wird ein zweites Kind geboren. Dieses Kind ist der spätere König Salomo, der als einziger mit allen kabalistischen Wissen von Geburt an ausgestattet war.

Ich möchte jedem empfehlen dieses Buch zu lesen, denn Lessing gelingt hier ein ganz ganz großer Wurf, indem er durch die Ringparabel der drei Ringe Judentum, Christentum, Islam, eindruckvollst verdeutlicht das ALL/e einen gemeinsamen Vater haben. Dieser Vater heisst Abraham. Analog fällt mir auch auf, dass Tolkien im Herrn der Ringe 3 Ringe den Elben gibt. 7 Ringe die Zahl der göttlichen Ordnung den Zwergen und 9 Ringe den Menschen.
9 Planeten waren es bis 2006 bis der plutonische Pluto seinen Status aberkannt bekam. Jetzt sind es nur noch 8.
Und mit der Zahl der Unendlichkeit die so hübsch fein in die Blume des Lebens passt können die Leuchtfeuer von Amenti wieder brennen und die Tore geöffnet werden.
Dieser GOTThold Ephraim Lessing wurde mit diesem Werk immer gegenüber Schiller und Goethe verkannt. Es scheint, dass auch ihm ein schreckliches Schicksal zu Teil wurde, dass auch GOTTlieb Fichte gegenüber Immanuel Kant sowie Georg Wilhelm Friedrich Hegel passierte. Das wirklich GROSSE wächst und gedeiht im Verborgenen.
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Lessings "Nathan der Weise" mag in seiner kompromisslosen Forderung nach Toleranz - religiöser, humaner, politischer - zweifellos ein ungemein hellsichtiges und wahrhaft weises Werk sein. Die Geschichte des Juden Nathan, der die Christin Recha als seine Tochter im jüdischen Glauben aufzieht, des Tempelherrn, der Recha aus dem Feuer rettet, des Sultans Saladin, der dem Tempelherrn das Leben schenkt, weil er seinem verstorbenen Bruder so ähnlich sieht - all diese Verwirrungen und Verkreuzungen dienen dem höheren Zwecke, die vielgepriesene und vielgeforderte Toleranz auf den verdienten Sockel zu heben, sie als Königsweg zwischenmenschlichen Handelns und Lebens aufzuzeigen. Der Kern des Spiels - die berühmte Ringparabel - konzentriert die Aussage und spitzt sie auf die oft blutige Konkurrenz der drei großen monotheistischen Religionen - Judentum, Christentum, Islam - zu. Allein ihre so vielfältig mögliche Auslegung inspiriert zu Deutung und gedanklicher Bemühung. Sind die drei Ringe - von denen keiner weiß, welcher der "echte" ist - nun in Wahrheit gleich wirksam? Muss sich über die Zeit der echte - dito die "rechte" Religion erst erweisen? Und so weiter...
Abgesehen vom geistigen Potential bietet "Nathan" jedoch auch (das könnte zur Beruhigung GZSZ-et-cetera-affiner SchülerInnen angefügt werden :-)) lupenreine Soapunterhaltung - verschollene bzw. nie gekannte Nichten und Neffen, die plötzlich auftauchen, ein Liebes-, dass sich als Geschwisterpaar entpuppt, Unbekannte, die sich als Abkömmlinge guter Freunde erweisen... das hört man auch heute noch. Nichtsdestotrotz bleibt "Nathan" in seiner Botschaft lebendig und aktuell, gerade in Zeiten, in denen um die einzig wahre Deutung von Kultur, Zukunft, Lebensart so gerungen wird. "Nathan der Weise" als Weisheitsbüchlein - auch heute noch.
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am 21. September 1999
Königs Erläuterungen sind dafür bekannt zu einem äußerst günstigen Preis die wichtigsten Hintergrundinformationen zu klassichen Werken der Literatur zu liefern. Da sie alle ähnlich aufgebaut sind, findet man sich auch einfach zurecht und kann die gewünschten Informationen zum entsprechenden Buch schnell finden.
Neben einer kurzen Autoren-Biographie wird eine knappen Einführung in das Werk des Autors präsentiert. Dadurch wird die Einordnung des erläuterten Buches ins Gesamtwerk erleichtert.
Der Band über Lessings's "Nathan der Weise" zeichnet sich darüber hinaus besonders durch eine eingehende Behandlung der sogenannten "Ringparabel", dem zentralen Motiv des Stückes, aus. Neben den verschiedenen Interpretationsmöglichkeiten werden auch die Quellen dieses Gleichnisses beschrieben.
Besonders zu empfehlen ist dieser Band auch für Schüler, da die behandelten Themen oftmals genau den im Deutsch-Unterricht gestellten Fragen entsprechen. Aber auch für andere interessierte Leser bietet dieses Bändchen einen grossartigen und vor allem preiswerten Einstieg in die Interpretation dieses grossartigen Werkes. Verständlichkeit und einfache Lesbarkeit wurden hier nicht der Exaktheit und Wissenschaftlichkeit geopfert, die für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit literarischen Texten unerlässlich ist. Eine in meinen Augen unerlässliche Co-Lektüre zu Schillers Drama!
11 Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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