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TOP 500 REZENSENTam 14. Oktober 2012
Jansons ist gemeinhin ein sehr guter Mahler-Interpret, was er auch hier zeigt. Er hat den Atem und die Kraft, dieses riesige symphonische Gemälde zusammenzuhalten, er trifft den naturhaften-poetischen Ton der Symphonie, betont aber - im Gegensatz z.B. von Abbado und Bernstein - auch den dramatischen Aspekt der Musik und ist entsprechend auch schneller. Das ist jetzt auch Geschmacksache, mir persönlich gefällt der lyrischere Deutungszugang etwas besser, weil er den "geheimnisvollen" Ton der Musik besser trifft - unübertroffen bei der Einspielung von Abbado aus Wien. Insgesamt also eine etwas konkrete Deutung, in die sich auch B. Fink im Altsolo einreiht, die mit schöner Stimme singt, aber das "Geheimnisvolle" (in der Partitur lesen wir "mitsterioso, durchaus ppp") des "O Mensch" nicht ganz trifft, auch sie bleibt mir ein Stück weit zu sehr an der Oberfläche, kann mit der Referenz von J. Norman (mit den Wienern unter Abbado) nicht ganz mithalten.
Insgesamt also eine orchestral hervorragende Aufnahme, die den dramatischen Mahler vor den poetischen stellt und für mich etwas im Schatten der Referenzeinspielung von Abbado/Wiener Philharmoniker/J. Norman bleibt. Und doch einzureihen ist in den Kanon der gelungensten Mahler-Interpretationen.
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Gustav Mahlers dritte Sinfonie wirkt wie ein ungefüges Ungetüm, wie eine Aneinanderreihung scheinbar zusammenhangloser Sätze, bestehend aus einem Marsch, zwei Tänzen, zwei Orchesterliedern und einem langsamen Schlusssatz. Es nimmt freilich nicht wunder, dass nicht nur das zeitgenössische Publikum dem fast 100minütigen Werk skeptisch gegenüber stand; auch namhafte Dirigenten, allen voran Otto Klemperer, der ja ein Vertrauter Mahlers und seiner Frau Alma gewesen ist, verwarfen diese Sinfonie als misslungen oder – verfehlt.
Mahler hatte offensichtlich im Sinn, eine pantheistische Weltenschau vorzunehmen, ein Unterfangen, dessen Undurchführbarkeit ihm wohl spätestens am Ende der Bearbeitungszeit an seiner Dritten wohl auch bewusst wurde: Kurz vor der Uraufführung strich er sämtliche programmatische Überschriften der insgesamt sechs Sätze.
Nichtsdestominder ist die dritte Sinfonie des österreichisch-böhmischen Tonsetzers ein hörenswertes Zeugnis seiner Bemühungen, 'Faustische' Wege zu gehen und die gesamte Schöpfung musikalisch-kompositorisch zu durchdringen. Der erste Teil der Sinfonie besteht aus einem Marsch enormen Ausmaßes. Er sollte wohl den (freudigen) Einzug des Naturgottes Pan (gr. pan = alles) darstellen. Der zweite Teil besteht schließlich aus fünf sehr unterschiedlichen Sätzen, die jeweils repräsentativ für einen Teil der Natur stehen. Das schlichte Menuett des zweiten Satzes steht stellvertretend für die Blumen, das ungewöhnlich lange Scherzo des dritten für die Tiere. Im vierten Satz erwartet den Hörer das vielleicht schönste Orchesterlied Mahlers, namentlich die Vertonung des sog. Nachtwandlerliedes aus Nietzsches „Also sprach Zarathustra“, hier gesetzt für Mezzosopran. Im fünften Satz ruht das Augenmerk auf den himmlischen Gefilden. Vertont wird hier ein Lied aus „Des Knaben Wunderhorn“ mit dem Titel „Es sungen drei Engel“. Inhaltlich ist es relativ banal, so dass auch die musikalische Umsetzung ziemlich ungezwungen ausfällt, gesetzt für Mezzosopran, Knabenchor und gemischten Chor. Der letzte Abschnitt schließlich, der ursprünglich “Was mir die Liebe erzählt“ betitelt war, ist einer der schönsten langsamen Sätze Mahlers, der die Sinfonie sanft ausklingen lässt.

Bei der hier vorliegenden Einspielung handelt es sich um einen Zusammenschnitt dreier Live-Aufnahmen aus dem Jahr 2010. Die Tonqualität ist einwandfrei.
Hauptakteur ist das Royal Concertgebouw Orchestra unter der Leitung Mariss Jansons'. Geschmackssache ist sicherlich das eher schleppend wirkende Tempo des ersten Satzes, das der Spielanweisung „Kräftig. Entschieden“ nicht wirklich gerecht wird. Ansonsten lässt sich an dieser Interpretation nichts mäkeln. Jansons arbeitet detailgetreu vor allem in den beiden Tanzsätzen jede Nuance heraus, die Mahlers Musik so spannend und vielseitig macht. Schattige Akzente reihen sich perlend aneinander. Dabei ist der Klang glasklar und differenziert.
Mezzosopran singt die gebürtige Brasilianerin Bernarda Fink. Ihre Darbietung des Nietzscheschen „Nachtwandlerliedes“ verdient größtes Lob. Weitere anerkennenswerte Akteure sind der Netherlands Radio Choir, die Boys of the Breda Sacrament Choir sowie der Rijnmond Boys' Choir. Abgerundet wird das ganze Programm durch einen lesenswerten Aufsatz und Informationen zu den Vortragenden im Booklet.
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am 4. August 2011
Kurzum: das ist die beste Klangqualität, die ich je auf einem Tonträger gehört habe (und ich habe über 4.000, davon 400 SACDs mit größtenteils durchaus beeindruckender Akustik, darunter manche mit besonders auf Klangqualität ausgelegter Aufnahme).

Das, was hier zu hören ist, ist aber schlicht atemberaubend. Man weiss gar nicht, was man als erstes rühmen soll: die Durchhörbarkeit selbst in schwierigen Tutti-Passagen, die präzise Ortbarkeit aller Instrumente, die Räumlichkeit des Konzertssaals, die im Multichannel-Verfahren sensationell plastisch und doch ohne Übertreibungen eingefangen ist, deutliche Wahrnehmbarkeit der Basslinien, wunderbare Klangfarben des Orchesters (Brillanz und Sonorität der Bläser, Wärme und Eleganz der Streicher, akkurate Präsenz der Schlagzeuginstrumente).

Das Concertgebouw Orchestra zeigt eindrucksvoll, warum viele Kenner es als bestes Orchester der Welt schätzen. Die Gesangsleistungen sind gut, wiewohl manch einer diese in einigen anderen Einspielungen für anrührender halten mag.
Jansons paart analytische Schärfe mit Leidenschaft und typischem Mahler-Idiom und reiht sich so in die Spitzenaufnahmen der 3. von Mitropoulos bis Boulez ein.
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am 19. Juli 2013
Großartige Aufnahme der 3. von Mahler! Hatte bereits die Live Sendung des NL Fernsehens miterlebt und muss sagen: Rundherum empfehlenswert! 5 Sterne!
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