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am 25. April 2011
Unglaublich. Welche Band schafft es heute noch, 11 nagelneue, fantastische, lupenreine Rockstücke auf den Markt zu bringen? Da muss erst eine 41 Jahre alte "Rocklegende" herkommen und zeigen, das sowas heute noch möglich ist.
"Into The Wild" ist hier ja schon ausführlich rezensiert worden und ich kann mich der allgemeinen Begeisterung nur voll anschliessen.

2 Punkte die hier noch nicht erwähnt wurden:
- Auf der CD gibt es noch ein Video mit der Studioaufnahme von "Nail On The Head". Also auch mal in den PC schieben.
- Das Album gibt es auch als Vinyl-LP! Wird bei den Tourauftritten verkauft und ist auch hier bei Amazon erhältlich.
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am 27. Januar 2013
Eine unvergessliche Band mit neuen Power !
Mit diesen Power sind sie besser als in den alten Tagen.
Ein "Muss" für jeden Uriah Heep Fan !!
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am 28. Juli 2011
Das neueste Album von Uriah Heep beweist, die Herren Altrocker gehören noch lange nicht zum alten Eisen. Für mich eines der besten Alben, das sie je gemacht haben. Ein muß für alle Uriah Heep Fans.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 22. März 2013
Die erfolgreichsten Zeiten von Uriah Heep sind leider längst vorbei. Vorbei sind auch die Zeiten in denen Fans jedes Album kritisch unter die Lupe genommen haben. In den später 70ern wurde genre darüber diskutiert ob man die Alben nun dem Rock, dem Hardrock oder gar der Popmusik zuordnen müssen.

Ob die älteren Herren von damals immer noch so kritisch mit ihren Helden umgehen weiß ich nicht. Ich weiß nur das *Into The Wild* ein verdammt gutes Alben ergrauter Rock-Veteranen darstellt und dabei weit weg ist von Klischee des Alt-Herren-Rocks. Und es klingt ziemlich erfrischend, was jede kleinkarierte Genre-Zuordnung überflüssig macht.

Anspieltipps kann man ein ganze Menge finden. Die Frage ist, nur warum sollte man danach suchen. Das Album ist sehr abwechslungsreich gestaltet, wirkt nie altbacken oder angestrengt bemüht und es weht einen locker gerockten Wind ins heimische Wohnzimmer. Ganz Hardrock ist die Scheibe zwar nicht, aber das dürfte heute von ziemlich geringer Bedeutung sein. Wichtig ist vielmehr das es ein neues Album von Uriah Heep gibt, daß Spaß macht und eben verdammt gut rockt.

Eingespielt wurde das Album in der Besetzung Mick Box (guitar), Trevor Bolder (bass), Phil Lanzon (keyboards), Bernie Shaw (vocals) und Russell Gilbrook (drums). Eine Besetzung die sich 2007 gefunden hatte und mittlerweile auf die Alben *Wake The Sleeper* und *Celebraton* zurückblicken kann, die ich von dieser Stelle aus ebenso empfehle.

FAZIT: entspanntes Alterswerk gereifter Rock-Veteranen...
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 18. April 2011
Dieses Teil ist genau so geil wie Sea of Light über die einzelnen Tracks möchte ich nicht ausführlich berichten das haben meine Vorredner schon getan.Old Soldiers Never DIe ähnlich wie Nazareth und Whitesnake die ebenfalls neue Scheiben Veröffentlicht haben die haben auch die Höchstnote von mir bekommen gebe ich 5 Punkte für dieses geniale Werk
Gruss NAZ Rocks
8 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 14. Juli 2013
Nach längerer Zeit wieder mal eine super CD von Uriah Heeo.
. . . . . . . . .
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am 13. Oktober 2017
"Into the wild" ist wirklich ein sehr gutes Album und hat auch Anklänge an Uriah Heep der 70iger Jahre.
Aber für mich ist die Besetzung um Ken Hensley (Tasteninstrumente u.a.) und vor allem David Byron (Gesang) und natürlich auch Mick Box (Gitarre) "Uriah Heep".
Ich kann alle Alben von Uriah Heep bis einschließlich das Jahr 1975 mit "Return to Fantasy" empfehlen!, obwohl Lady in Black und Primadonna darauf enthalten sind.
Dennoch sind sie alle hörenswert.
Ein besonderer Tipp ist das Album "Wonderworld" aus dem Jahr 1974, welches bedauerlicherweise vollkommen unterbewertet wurde bzw. wird.
Später wurden sie leider immer kommerzieller und langweiliger.

Mit freundlichem Gruß

Gerard van der Nulft
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am 22. Dezember 2011
Da ich diese CD als Weihnachtsgeschenk bestellt habe, kann ich lediglich die Lieferung bewerten und die war sehr schnell! Mit der Ware ist alles in Ordnung, ob die Musik nun lohnenswert ist oder nicht, kann ich nicht beurteieln aber ist schließlich auch Geschmacksache.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 18. April 2011
Hatten sich die Heeps längst schon in den frühen Siebzigern einen Platz im Rock-Olymp erobert, gefiel der Stilwechsel in den späten 70ern vielen Fans schon nicht mehr und es war bei den Briten in den 80ern der Punkt erreicht, wo sich zahllose treue Zuhörer endgültig von der Band abwandten. Zu anders klangen die damaligen Outputs im Vergleich zu den früheren Höhenflügen wie etwa Demons & Wizards oder Look At Yourself. Erst ab dem hervorragenden 95er-Werk "Sea Of Light" fand man nach und nach etwas auf die Erfolgsspur zurück, klang man wieder etwas mehr nach jener Musik, die UH in den Jahren 1971/73 so groß gemacht hatte. Dennoch waren auch die Werke ab "Sea Of Light" jeweils "nur gut", man freute sich auf die alljährlichen Tourneen der alten Heroes, denn Live war die Band immer noch eine Bank für überragende Konzerterlebnisse.

Das neue Album "Into The Wild" schlägt nun hingegen wie eine Bombe in die heepsche Fanwelt ein, ein Album das eine regelrechte Euphoriewelle auslöst bis hin zu (wenn es auch etwas pathetisch klingt) Jubelgesängen und Freudentränen. Man schaue sich einmal auf den diversen Fanseiten um, wie sehr das neueste Heep-Werk bei den Fans einschlägt. Auch gibt es ausnahmslos positive bis euphorische Rezensionen in den zahlreichen Fachgazetten zu bestaunen. Was ist geschehen?? Ist die neue Heep-Scheibe tatsächlich so gut und wenn ja warum?

Kurz gesagt: Bei Into The Wild handelt es sich um definitiv die beste Heep-Platte seit dem legendären Sweet-Freedom-Album von 1973, der wohl anerkannt letzten wirklich großen Scheibe der britischen Hardrock-Institution. Hatte man zuletzt immer allenfalls gute Ansätze des typischen Heep-Sounds gehört, ist INTO THE WILD genau jene CD, auf die Heep-Fans seit mehr als drei Jahrzehnten sehnsüchtig warteten. Alle Heep-Markenzeichen wie der geniale mehrstimmige Gesang, Mick Box' typisches Gitarrenspiel und allen voran ein Hammond-Sound bzw. Hammond-Spiel, wie es seit ewigen Zeit weder Heep noch irgendeine andere Band hat hören lassen, sind eben nicht nur andeutungsweise sondern geradezu im Überfluss vorhanden. Dazu bilden Trevor Bolder (Bass) und der begnadete Drummer Russell Gilbrook die derzeit sicherlich beste Rock-Rhythmusgruppe der Welt, was aufgrund der hervorragenden Produktion von Mike Paxman (u.a. Status Quo, Asia) auch jederzeit hörbar ist. Heep haben wohl noch nie so gut geklungen wie auf dieser Scheibe. Man könnte meinen, mitten zwischen den Jungs im Aufnahmeraum zu stehen, so druckvoll aber auch transparent ist die Produktion geworden.

Die wichtigste Grundlage für diese perfekte Scheibe ist aber natürlich eines: Egal welche kreativen Prozesse dazu geführt haben, welcher Jungbrunnen hierfür ausgeschöpft wurde, Uriah Heep haben auf INTO THE WILD 11 absolute Granaten-Songs aufgelegt. Da kommt nicht eine Sekunde Langeweile auf, es wird durchgängig allerhöchstes Niveau (sowohl spieltechnisch als auch kompositorisch) geboten.

Das schönste an INTO THE WILD ist die Art und Weise wie einem die Musik dargeboten wird. Die Leichtigkeit mit der Heep hier auch komplizierteste Songpassagen zu Gehör bringen, ist einfach ansteckend. Es ist, als hätte man im Vertrauen auf die eigene musikalische und kompositorische Stärke im Studio einfach augenzwinkernd drauflosgespielt (tatsächlich hat man nur drei Wochen im Studio gebraucht), das Ergebnis ist an Vitalität, Spontanität und überbordender Spielfreude einfach nicht zu überbieten. Wenn ich könnte, würde ich für das Album sechs Sterne vergeben und hätte immer noch das Gefühl, damit untertrieben zu haben. Endlich haben es Heep geschafft, die herausragende Qualität ihrer Live-Shows, einfach die Freude an dem was man tut, auch in ein Studio-Werk adäquat rüberzubringen.

Der vergleichsweise einfach gestrickte, dafür aber umso effektivere Opener "NAIL ON THE HEAD" macht einen überzeugenden Anfang, ist aber nur eine Andeutung dessen, was einen im Verlauf des Album noch alles an absoluten Hightlights erwartet.

Track 2 "I CAN SEE YOU" gibt erstmals richtig Gas, ein Stück mit galoppierendem Rhythmus und ansteckendem Refrain, bleibt einem schon beim ersten Hören sofort in den Gehörgängen. Schon diese ersten beiden Songs wären in den 70ern sichere Top-10-Kandidaten gewesen. Wie schon erwähnt: Spielfreude pur.

Der Titelsong "INTO THE WILD" geht ab wie eine Rakete und klingt etwa so wie Deep Purple seit Jahrzehnten gerne klingen würden. Ein aber durchaus eigenständiger, schneller Kracher, sicherlich mit das Beste, was Heep in dieser Hinsicht jemals produziert haben.

"MONEY TALK" kommt mit weniger Tempo aus, besticht aber mit sehr ausgefeilten, teils fast Rush-Mäßig "schrägen" Läufen. Man höre sich mal genauer Bass und Schlagzeug bzw. deren Zusammenspiel an. Gleiches gilt für das Zusammenspiel zwischen Hammond und Gitarre.

Mit "I'M READY" gleich der nächste Knaller. Wer solche Songs schreibt, ist über jeden Zweifel erhaben. Heep im Zenith ihres Könnens. Ohne weiteres Radio-tauglich, aber dennoch purer Hard'n'Heavy-Rock vom Feinsten.

"TRAIL OF DIAMONDS" ist der erste Long-Song auf dem Album, besteht aus drei recht unterschiedlichen Teilen (wie seinerzeit auch bei July Morning der Fall) und sorgt schon durch den Umstand für Begeisterung, dass dieser ohne weiteres auf einer LP wie Demons and Wizards oder Salisbury hätte Eingang finden können.

"SOUTHERN STAR" ist bereits der dritte Heep-Songs innerhalb kurzer Zeit mit nautischem Thema. Phil Lanzon, der als Songwriter (aber auch von seinem tollen Orgelspiel her) spätestens mit dieser CD Heeps ehemaligen Mastermind Ken Hensley vergessen läßt, erzählt die Geschichte des mittelalterlichen Seefahrers, den es immer wieder aufs Meer hinauszieht, mit Bravur. Einer der eingängigsten Songs der Platte.

"BELIEVE" ist ein weiterer Höhepunkt von Into The Wild. Was soll ich noch schreiben? Diese CD läßt einen nicht einmal für Sekunden aus seinem Bann. Auch Believe ist absolut singletauglich, bietet gleichzeitig aber auch Hard Rock vom Feinsten. Bernie Shaws Gesang ist, wie auf dem gesamten Werk, nicht zu toppen.

"LOST" entführt einen mit seinen eher orientalisch anmutenden Melodiebögen und Läufen in eine andere Welt. Bassist Trevor Bolder, der den Song geschrieben hat, wartet mit überzeugenden Lead Vocals auf. Die Melodien und Licks sind mitunter so filigran und kunstvoll, das selbst Rainbows grandioses "Gates Of Babylon" im Vergleich fast wie das Werk einer Schülerband klingt.

"T-BIRD ANGEL" gefällt vor allem durch seinen Refrain, der gleich beim ersten Hören im Gedächtnis bleibt. Tolle Gitarrensoli von Bandgründer Mick Box.

Zum letzten Song "KISS OF FREEDOM" ließe sich lange referieren. Kurz und bündig: Es handelt sich um eine der besten Balladen, die jemals unter dem Namen Uriah Heep erschienen sind. Eine weitere Lanzon-Komposition, aber diese kommt schon einer Hymne gleich.

Fazit: Wer sich dieses Meisterwerk entgehen läßt, verzichtet damit wohl auf DAS Rock-Album 2011. Besser geht es nicht. Uriah Heep sind endlich aus dem eigenen langen Schatten herausgetreten und machen Musik wie zu ihren allerbesten Zeiten Anfang der Siebziger.

Eine Bitte noch an Amazon: Macht doch bitte endlich mal die Songs des Albums per Anspielern hörbar. Bislang muss der Interessent immer noch auf die Seite mit dem MP3-Album von Into The Wild gehen, um in die Songs hineinzuhören.
21 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 15. April 2011
Diese Band ist nicht totzukriegen. Das Geheimnis: Ehrlichkeit, Beharrlichkeit, Spielfreude, Bodenständigkeit, weltweite unzählige Konzerte und Liebe zu den Fans. Dies sind zumeist ältere Semester, aber auch zunehmend jüngere "Rocker". Passend zum Sound dieser neuen CD. Ich nenne ihn: "modernen Old-School-Rock".

Uriah Heep haben mit "Into The Wild" ein tolles Nachfolgewerk von "Wake The Sleeper" vorgelegt und sind dabei ihrer "neuen/alten" Linie mit Ausrichtung hin zum "Roots-Rock" treu geblieben. Was sich bereits auf "Wake The Sleeper" 2008 musikalisch abzeichnete, wird konsequent weiterverfolgt. Es wird nach meinem Empfinden sogar noch deutlich "heep-typischer" gerockt und dennoch sind auch wunderbare Melodien eingebaut.

So ist gleich "I Can See You" hervorzuheben als schneller Rock 'n' Roll orientierter Rock im Stile der alten Songs wie "So Tired". Klasse gemacht mit Spaßfaktor. Ein schöner geradlinig treibender Rocksong mit viel Energie. Überhaupt klingt der Sound auf "Into The Wild" recht zeitgemäß, wenngleich alte Uriah-Heep-Tugenden keinesfalls vernachlässigt werden. Bass- und Schlagzeug - Arbeit sind erstklassig. An vielen Stellen brilliert Trover Bolder mit schönen Basslinien. Das ist der erste Eindruck...

Der Opener "Nail On The Head" ist ein grooviger rhythmischer Powerrock-Song. Der fast schon im "Party-Rock-Stil" dahin stampfende Song weist wie alle anderen auch die röhrende klassische Heep-Orgel auf. Dennoch für mich noch nicht mal der beste Song auf der ganzen CD, die sehr viel Abwechslung bietet. Eine progressive Rock-Ballade (Trail Of Diamonds) mit ruhigem mystisch klingenden Anfang und typischer epischer Steigerung sowie eine klassische Hymne (Kiss Of Freedom) runden den Rock-Song-Reigen ab.
Zwei wunderschöne lange (über...) 6 Minuten-Songs.

Der Titelsong "Into The Wild" sowie "I'm Ready" strotzen nur so vor geradliniger Power. "I'm Ready" hat rhythmisch etwas von Tears Of The World und sogar, wie ich finde, von Look At Yourself. Musikalisch rockt es prima und man muss gar nicht auf alte Heep-Songs verweisen, da an vielen Stellen eindeutige Heep-Elemente, wie man sie mag, zu hören sind, und dennoch klingen die Songs zeitgemäß.

Zum Beispiel "Lost": Mindestens genauso knackig wie "War Child" auf Wake The Sleeper. Singt übrigens Trevor Bolder. Mal was anderes. Der "Southern Star" wiederum glänzt mit getragenem Rhythmus und äußerst spannendem Musikverlauf sowie schönem Ah-Ah-Chor-Refrain. Gleichermaßen umschmeichelt der "T-Bird Angel" fast schon poppig melodiös die Ohren. Aber auch andere Songs wie "Believe" weisen generell eingängige Refrains auf; gepaart mit einer sehr schönen fast schon klassisch melodisch anmutenden Orgelbegleitung. "Money Talks" wiederum wuchert mit Deep-Purple-Sound und AC DC - Stadion-Refrain. Langeweile kommt nie auf; zu keiner Zeit. Dieses Album ist sozusagen eine "eierlegende Wollmilchsau", die es jedem recht macht.

Wenn Rockmusik so derart frisch klingt, dann hat sie es verdient, auch von jüngeren Fans gehört und wahrgenommen zu werden. Auf dem neuen Album bedienen Uriah Heep sowohl die Anhänger des progressiven klassischen Rock als auch gleichermaßen Musikfreunde, die auf moderneres stehen. Die Band schafft diesen Spagat überraschend cool.

Melodiöses, metallische Kracher, Orgelpassagen wie bei Deep Purple, feurige Gitarrensoli, aber auch modern klingende melodieorientierte Gitarrenbegleitung, Heep-Chöre, sogar "AC DC - Feeling" (Money Talks) und "Stadion-Rock" (Nail On The Head). Den Vogel schießen Uriah Heep aber eindeutig mit "Kiss Of Freedom" ab. Einfach göttlich diese Hymne. Super Orgelspiel von Phil Lanzon.
Bitte mehr davon ! Es scheint sich hier etwas Großartiges anzubahnen.

Vielleicht sogar ein Meisterwerk, das vielleicht zur falschen Zeit kommt ?
Nein, falsch nur deshalb, weil "Into The Wild" mit diesen tollen neuen Songs in den 70ern sicher kommerziell erfolgreich geworden wäre.
Für die Fans kommt es natürlich nicht zur falschen Zeit. Denn: Für ein neues Heep-Album ist immer die richtige Zeit!

Und wie schon auf "WTS" oder auch auf "Celebration" wird mit ausschließlich klassischen Instrumenten gerockt: Orgel, Gitarre, Bass und Schlagzeug. Kein Firlefanz mit eindeutiger Ausrichtung auf die Wurzeln der Band. Schön kernig, mit Ecken und Kanten. Dennoch mit Groove und Melodien wie aus einem Guss. Macht irrsinnig Spaß, diese CD ! Vielleicht ist "Into The Wild" sogar eine der besten CD's von Uriah Heep insgesamt. Das ist Power-Rock pur im Geiste von "Sweet Freedom" oder "Look At Yourself". Nicht nur das Cover strahlt pures "Heep-Feeling" aus. Klang- und Mixtechnisch ist das Album auch auf der sicheren Seite und absolut zeitgemäß.

Der Sound kommt wie Live rüber: sparsam, trocken, druckvoll, nicht gekünstelt...

Auch hier hat wieder Mike Paxman (produziert u. a. auch Status Quo) ganze Arbeit geleistet. Gute Produktion ! Alben mit solch kurzweiliger interessanter Rockmusik sollte es viel öfter geben.
"Into The Wild" ist musikalisch so gut, dass es eigentlich locker einen Platz in den Charts verdient hat.

Tendenziell natürlich mehr für die Fans der Classic-Rock-Klänge geschaffen. Mick Box hatte es ja angekündigt: "11 brand new songs, including some epic additions to the band's huge catalogue of rock classics".
Er hat's eingehalten...

Ein konsequentes schön rockiges grandioses Hardrock-Album mit viel Abwechslung und Melodien.

Passt zum Frühjahr...

Diese Musik ist viel näher dran an alten Heep-Werken, wie manch einer denkt. Und nebenbei ist es ein Album für Deep Purple-Fans. Echt gut...
Trevor macht seinen Bass, Phil wirbelt nur so an der Orgel. Ein rundes Werk !

The flowers grow and the rock awakes to new life...

Let's go wild !

Ein Gruß an alle Musik-Fans.
Und Heep-Fans !
Martin Böhmer
13 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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