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am 11. Mai 2017
Nachdem ich viele Krimis gelesen hatte, war ein historischer Mittelalterroman genau die richtige Abwechslung. Zumal Ricarda Jordan so spannend schreibt, dass ich förmlich durch die Seiten flog. Ich mochte vor allem die Hauptfigur Lucia richtig gern. Sie ist wissbegierig, sprachgewandt und medizinisch interessiert. Durch sie lernte ich den Alltag jüdischer Familien, Bürgersfamilien und Adeligen im Mittelalter besser zu verstehen. Als gebildete Frau ist sie ihrer Zeit weit voraus und legt eher ein aufklärerisches Weltbild an den Tag. Was zu der Zeit natürlich gefährlich ist, da manch anderer schon für weniger auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Lucia muss erkennen, dass auch sie erst durch eine Ehe an Freiheit gewinnt, dabei hat sie noch den Vorteil aus Liebe geheiratet zu haben. Natürlich waren einige Wendungen doch arg vorhersehbar und einige Dinge gingen für meinen Geschmack zu glimpflich, fast schon zu glatt über die Bühne, dennoch fand ich dass die Autorin gute Recherchearbeit abgeliefert hat. Auch wenn man das hin und wieder nicht unbedingt in belehrende Sätze hätte packen müssen, sondern es ein bisschen geschickter einfließen lassen können.

Alles in allem war es ein toller Roman und ich bin Lucia gern gefolgt, egal wohin der Weg sie führte. Meinen Ausflug ins Mittelalter habe ich jedenfalls sehr genossen und ich werde bestimmt zum Wiederholungsleser was die Autorin betrifft.
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am 19. Juni 2017
Buch gefällt mir. Ricarda Jordan ist eine meiner Lieblingsautorinnen. Der Inhalt ist sehr spannend, und man kann sich in die Zeit fast zurückversetzen.Außerdem leicht zu lesen.
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am 25. Januar 2014
Die Geschichte besteht im Prinzip aus drei Teilen. Zuerst wächst Lucia (die Hauptfigur) als Pflegekind bei einer jüdischen Familie in Mainz auf und erwirbt medizinische Kenntnisse. Auf dem Höhepunkt der Pestepidemie wird ihr Ehemann ein Opfer der Seuche und ihre jüdische Pflegefamilie von einem brutalen Mob ermordet. Danach verschlägt es die Hauptfigur irgendwie nach Landshut. Kaum angekommen, trifft sie dort auf einen jüdischen Händler, der mit ihrer Pflegefamilie verwandt ist. Zufälle gab es also anscheinend auch schon im Mittelalter. Praktischerweise hat der jüdische Onkel ein so gutes Gedächtnis, dass er dass Pferd wieder erkennt, dass Lucia mit sich führt; Dafür ist seine Sehstärke nicht die Beste, denn er hält Lucia für seine Nichte aus Mainz und nimmt sie als Ziehtochter auf. Und so beginnt Teil 2: Die Pestärztin Lucia wird zur Jüdin. Klar, dass das nicht lange gut geht. Sonst wäre die Geschichte schnell zu Ende. So lässt die Autorin einen Überlebenden aus Mainz erst das Geheimnis von Lucia auf- und dann die Hauptfigur aus ihrer neuen jüdischen Familie herausfliegen. Damit geht es zum dritten Teil. Wie in jeder glaubwürdigen Handlung stellt sich durch eine zufällige Begegnung heraus, dass Lucia in Wirklichkeit die Enkeltochter eines niederbayerischen Adeligen ist. Damit setzt sich die Geschichte am Hof der bayerischen Herzöge fort. Wie schön. Das gibt der Autorin wieder die Möglichkeit, die Handlung um ein paar Überraschungen zu ergänzen. Zunächst taucht der Ehemann von Lucia wieder auf. Das ist der, den man als Pestopfer in einem Massengrab verscharrt wähnte; Doch wie gesagt: Zufälle gab es auch schon im Mittelalter. Apropos Zufall: Herzogin Elisabeth ist übrigens nicht 1349 einfach so verstorben, wie es in Geschichtsbüchern vermerkt ist. In Wirklichkeit hat Lucia der unglücklich verliebten Herzogin zu einem ganz besonderen Happy End verholfen. Wer sich bis dahin nicht an den Drehungen der Handlung gestört hat, wird bestimmt gerührt sein.

Fazit: Das Buch beschreibt in einigen Passagen sehr anschaulich, wie Juden in einer mittelalterlichen Stadt schikaniert und massakriert wurden. Die dramatischen Folgen der Pest werden aber in einem Roman wie "Sarum" von E. Rutherfurd fesselnder erzählt. Wer sich zudem von einer Erzählung mehr erwartet, als unrealistische Wendungen und plötzlich auftretende Figuren, sollte das Buch liegen lassen.

Nebenbei noch erwähnt: Die Hörbuchfassung sorgt wenigstens für Unterhaltung, wenn sich die Sprecherin bemüht, eine tiefe Männerstimme nachzuahmen. Das erinnert vielleicht den Hörer an die Märchengeschichten, die Oma früher erzählt hat.
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am 1. Juni 2009
Hinweis in eigener Sache: dies ist eine Hörbuch-Rezension, die ich auch exakt dort eingestellt habe...

Ricarda Jordan alias Sarah Lark erzählt uns hier die Geschichte des Findelkindes Lucia. Durch die Fürsprache der Hebamme Rachel gelangt sie als Baby in die Obhut der wohlhabenden Famile von Speyer. Dort wächst sie als "Milchschwester" der gleichalten Lea auf.
Von Anfang an ist Lucia die wißbegieriegere der beiden Mädchen. Und so schnappt sie von der maurischen Sklavin allerhand Sprach- und Medizinwissen auf. Dies kommt ihr zunächst zugute, als in Mainz die Pest ausbricht. Doch wie gesagt, nur zunächst...

Zusammengefasst kann man sagen: Lucia ereilt ein gerüttelt Maß an Schicksalsschlägen, die zwischenzeitlich in einer Schlagzahl auftreten, die schon ein wenig erstaunen. Mir kam es gelegentlich vor, als ob der Autorin gelegentlich "die Pferde durchgegangen seien", so sehr wird dort gelitten und gestorben. Vor allem in der ersten Hälfte - da sollte man sich lieber nicht allzusehr an neues Personal gewöhnen...
Danach setzt sich das Erzähltempo etwas, was dem (Hör)Buch guttut. Es wird dann allerdings auch ein Stück weit vorhersehbar.

Das klingt jetzt alles ganz furchtbar - ans sich hat mir dieses Hörbuch aber ziemlich gut gefallen und mir ein paar langweilige Stunden auf der Autobahn verkürzt. Dana Geisslers Stimme kann man sehr gut folgen, sie liest auch mit guter Betonung.

Vielleicht sind die genannten Mängel auch Mängel der Hörbuchbearbeitung - könnte ja auch sein, daß da einfach ungeschickt gekürzt wurde, was die Dramaturgie angeht. Den Eindruck erweckt das Hörbuch jedoch nicht, da habe ich schon schlechter gekürzte gehört, bei denen ich die Buchvorlage auch nicht kannte.
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am 21. April 2013
Wir schreiben das Jahr 1348 und in Mainz bricht die Pest aus. Eine junge Frau nimmt den Kampf gegen diese schreckliche Krankheit auf...

Der Titel "Die Pestärztin" verspricht einen unterhaltsamen Roman, zumal er von Sarah Lark geschrieben wurde, die uns mit ihren Neuseelandromanen begeistert hat.

Diesen mittelalterlichen Roman veröffentlicht sie unter dem Synonym Ricarda Jordan.

Der Beginn der Geschichte ist vielversprechend und mit einer wunderbaren Sprache erzählt. Diese flüssige Erzählweise behält die Autorin zum Glück während des gesamten Romans bei.

Frau Jordan greift meiner Meinung nach zu viele Themen auf, die sie in den Lebenslauf der Protagonistin verwebt. Damit erhält die Geschichte zu viele Brüche, die nicht zueinander passen wollen. Zum Ende des Romans gleitet dieser meiner Meinung nach sogar ins Banale ab.

In wie weit die Geschichte des 14 Jhd. recherchiert worden ist und somit authentisch, kann ich leider nicht beurteilen. Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass eine junge, wenn auch reiche Bürgerliche Ritterromane in ihrer Jugend gelesen hat.

Fazit: Man kann das Buch durchaus lesen, sollte aber keine intelligente, gut recherchierte Geschichte aus dem Mittelalter erwarten. Wer den Kitsch allerdings liebt, ist mit diesem Buch gut beraten.
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TOP 500 REZENSENTam 23. Februar 2009
Dieser Mittelalterroman, den ich als sehr gelungenes Debüt empfunden habe ,spielt in Mainz um 1330.
Hauptprotagonistin ist Lucia, die als Christin in einer jüdischen Familie aufwächst, nachdem ihre Mutter bei der Geburt gestorben ist.Genaues kann sie aber über ihre Herkunftsfamilie nicht in Erfahrung bringen. Zusammen mit Lea, der Tochter des Hauses, genießt sie eine angenehme Kindheit und Jugend und wird zusammen mit Lea unterrichtet. Das Kindermädchen der Familie ist arabischer Herkunft und führt die wissbegierige Lucia in die Lehren der arabischen Medizin ein und so wundert es auch nicht, dass Lucia, nachdem in Mainz eine große Pestwelle ausbricht, sich dieser Kranken annimmt und zusammen mit dem in die Stadt kommenden Pestarzt Clemens von Treist, ein Pesthaus in der Stadt eröffnet.
Die beiden kommen sich näher und heiraten heimlich, da Clemens adelig ist und Lucia eine Bürgerliche, womit Clemens alle Previlegien eines Adeligen verlieren würde. Als Clemens selbst an der Pest erkrankt und Lucia ihren Mann verloren sieht, verläßt sie die Stadt, in der ein Judenprogrom stattfindet und sie als Hexe verbrannt werden soll.

Als Lea, ihrer Freundin aus Kindertagen, die auch ein Opfer der Pest wurde, kommt sie bei der Verwandschaft von Leas Familie in Landshut unter. Als ihr Schwindel auffliegt, ist sie gezwungen, die Stadt zu verlassen und kommt durch eine Bekannte auf die Burg des Ortes und erfährt dort einiges über ihre Herkunft. Aber auch manche Überraschung und manches Abenteuer warten in diesen Gemäuern auf sie.

Dieses Buch hat mich fantastisch unterhalten. Viel erfährt man über Kenntnisse in der Medizin zu dieser Zeit, die noch viel vom Aberglauben gepägt wurden, aber auch über neue Methoden bei der Pestbehandlung und der Anaesthesie. Das Leben des Mittelalters wird sehr schön beschrieben von Rittertunieren , über Minnesänger ist alles vertreten. Aber auch das Leben der Juden und die Pogrome, die immer wieder bei großen Pestwellen standfanden, weil man dieses Volk dafür verantwortlich machte, kommen nicht zu kurz in dieser Geschichte. Die Protagonisten werden gut beschrieben. Eine große Liebe und und ein sehr spannender Schluss runden diesen meiner Meinung nach auch sprachlich gelungenen Roman ab.

Also lassen sie sich ins Mittelalter entführenn. Viel Spass !!
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am 2. August 2009
Diesen Roman habe ich quasi verschlungen. Gestern angefangen, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und habe heute kurzerhand den Gatten samt Sohn in den Zoo geschickt, damit ich es durchlesen konnte.

Ich bin keine Historikerin, darum kann ich nicht darüber urteilen, ob der Roman nun "historisch korrekt" ist. Spannend ist er allemal und verschafft einen guten Einblick in das Leben der damaligen Zeit ... Ich fand die Zeit der Pest, der mittelalterlichen Judenpogrome, das Minneleben und auch das jüdische Leben, den Stand der Medizin in der westlichen Welt als auch im Orient gut beschrieben, die Charaktere waren lebendig und glaubwürdig.

Es gab ein paar Passagen, wo die Autorin ein wenig zu sehr im Stile eines Geschichtsbuches schreibt, aber das war nicht weiter störend.

Irritiert haben mich zwei Fehler: Ab der Seite 140 bekommt Lucia die Unterhaltung ihres zukünftigen Dienstherren mit, dem Schreiner Wormser, der bei "einem Zunftgenossen seinem Zorn Luft machte". Der Zunftgenosse heißt Hermann. Und sie unterhalten sich über den plötzlichen Tod der Magd des Meister Wormser. Auf Seite 143 heißt dieser Hermann aber plötzlich Clemens (das ist der Name ihres zukünftigen Ehemannes, der noch gar nicht in Erscheinung getreten ist). Dieser Fehler passiert auf Seite 143 dreimal, dann ist Hermann wieder Hermann.

Auf S. 313 - mittlerweile ist Lucia in Landshut bei der jüdischen Familie Levin und ein anderer jüdischer Kaufmann wirbt um ihre Gunst - heißt es dann: "Auf jeden Fall war der Kaufmann nach wie vor in Mainz und besuchte die Levins an fast jedem Sabbatabend."

Diese beiden Fehler springen so ins Auge, dass man sich fragt, ob das Buch lektoriert wurde und wie sie überhaupt zustande kommen.

Ansonsten ist das Buch aber spannend bis zur letzten Seite, und ich hoffe, dass man von Ricarda Jordan noch mehr zu lesen bekommt :-)
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TOP 500 REZENSENTam 12. März 2009
Dieser Mittelalterroman., den ich als sehr gelungenes Debüt empfunden habe, spielt in Mainz um 1330..
Hauptprotagonistin ist Lucia, die als Christin in einer jüdischen Familie aufwächst, nachdem ihre Mutter bei der Geburt gestorben ist. Genaues kann Lucia aber über ihre Herkunftsfamilie nicht in Erfahrung bringen. Zusammen mit Lea, der gleichaltrigen Tochter des Hauses, erfährt sie eine angenehme Kindheit und Jugend und wird zusammen mit Lea unterrichtet.Das Kindermädchen der Familie ist arabischer Herkunft und führt die wissbegierige Lucia in die Lehren der arabischen Medizin ein und so wundert es auch nicht,dass Lucia, nachdem in Mainz eine große Pestwelle ausbricht, sich dieser Kranken annimmt und zusammen mit dem in die Stadt kommenden Pestarzt, Clemens v. Treist, ein Pesthaus eröffnet. Die beiden kommen sich näher und heiraten heimlich, da Clemens als Adeliger alle seine Previlegien verlieren würde, wenn herrauskäme, dass er eine Bürgerliche geehelicht hat.Als Clemens selbst an der Pest erkrankt und Lucia ihren Mann verloren sieht, verläßt sie die Stadt, in der ein Judenpogrom stattfindet und sie als Hexe verbrannt werden soll.
Als Lea, ihrer Freundin aus Kindertagen, die auch ein Opfer der Pest wurde, kommt sie bei Verwandten ihrer Freundin in Landshut unter. Als der Schwindel auffliegt, ist sie gezwungen, die Stadt zu verlassen und kommt durch eine Bekannte auf die Burg des Ortes. Dort erfährt sie einiges über ihre Herkunft und es erwarten sie in dem Gemäuer einige Überraschungen und Abenteuer.

Dieses Buch hat mich blendend unterhalten. Viel erfährt man über die Kenntnisse der Medizin dieser Zeit, die noch viel vom Aberglauben geprägt wurde, aber auch über neue Methoden in der Pestbehandlung und der Anästesie.Das Leben im Mittelalter wird realistisch und unterhaltsam beschrieben, von Rittertunieren über Minnesänger ist alles vertreten. Aber auch das Leben der Juden und die Pogrome, die immer wieder bei großen Pestwellen stattfanden, weil man dieses Volk dafür verantwortlich machte die Brunnen vergiftet zu haben, kommen nicht zu kurz in dieser Geschichte. Die Protagonisten werden gut beschrieben und eine Liebesgeschichte und ein sehr spannendes Finale runden diesen meiner Meinung nach auch sprachlich gelungenen Roman ab.

Also lassen sie sich ins Mittelalter entführen. Viel Spaß!!!!
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VINE-PRODUKTTESTERam 1. September 2009
Auf dieses Hörbuch bin ich aufmerksam geworden, weil mich das mittelalterliche Mainz interessiert. Nachdem ich nun alle sechs CD's gehört habe, kann ich mich nicht zu einer eindeutigen Bewertung entschließen. Dana Geissler verdient mehr als zehn Sterne für die überaus lebendig vorgetragene Lesung. Sie spielt mit den Tonlagen und gibt so jedem Charakter eine eigene Persönlichkeit.

Die Geschichte der Pestärztin hat mich allerdings enttäuscht. Sie fängt mit der Geburt der Protagonistin Lucia an und schildert recht ausführlich ihre Kindheit und Jugend. Rund ein Drittel des Buches wird damit gefüllt. Danach spurtet die Autorin durch die Geschichte. Sie lässt Lucia mit dem Sohn ihrer Ziehfamilie eine romantische Beziehung aufleben, die jedoch von den Eltern unterbunden wird. Schon ist ein wütender Gegenspieler geschaffen. Plötzlich wütet die Pest in Mainz, Lucia heiratet, noch mehr Aufregung und schließlich muss Lucia aus der Stadt fliehen. Schnell weiß sie, wohin und gibt sich dort als ein Familienmitglied aus. Doch schon kurz danach kommt jemand Bekanntes aus Mainz daher. Aber Glück im Unglück, dann gehört sie halt einer anderen angesehenen Familie an.

Diese kurz aufeinander folgenden Ereignisse empfand ich nun nicht mehr ganz so realistisch. Da konnte mich auch nicht die ins letzte Ende gequetschte Operation versöhnen. Vielleicht wären es vier Sterne geworden, wenn die durch das Wissen um Betäubungsmethoden durchgeführte Aktion am Ende nicht gewesen wäre. Im Nachhinein empfand ich die Ereignisse lieblos aneinander gereiht, ohne dass die Autorin die Fäden richtig miteinander verwoben hat. Das Erscheinungsbild ist somit recht abgehackt. Ricarda Jordan ist bereits das dritte Pseudonym einer Autorin, die mich auch mit ihren anderen Büchern nicht überzeugen konnte.
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am 19. Oktober 2010
Die Geschichte handelt von Lucia, die gleich nach der Geburt als vermeintliche Waise von einer jüdischen Familie aufgenommen wird. Im Laufe der Geschichte muß sie sich einigen Veränderungen in ihrem Leben stellen, bis sie zum Schluß doch noch ihre wahre Herkunft erfährt und ihr Leben doch noch eine glückliche Wendung nimmt. U.a. wird sie im Laufe der Erzählung eine geschätzte Heilkundige. Die Geschichte ist recht spannend und abwechslungsreich, auch wenn meines Erachtens einige Passagen/Entwicklungen der Geschichte manchmal etwas unglaubhaft sind. Doch insgesamt spiegelt sich ganz gut das Leben im Mittelalter wider. Der Roman ist gut gelesen und es ist alles in allem eine spannende Geschichte.
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