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VINE-PRODUKTTESTERam 9. April 2012
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ich kann kaum glauben, dass ein Spiel wie "The Second Guest" überhaupt auf dem Markt erscheinen darf, so dermaßen schlecht und unausgereift finde ich es. Ähnliche Spiele in alter Click and Point-Manier kann man zuhauf kostenlos im Internet spielen und zwar in besserer Form. "The Second Guest" wird als Krimi im Stil eines Film Noir verkauft und konnte meine Erwartungen in keinem Augenblick erfüllen. Ich werde an dieser Stelle versuchen, alle negativen und die wenigen positiven Punkte aufzulisten und hoffe, dass ich nichts vergesse.

- Steuerung zu undurchsichtig, kompliziert und mühsam; funktioniert häufig nicht (z. B. das Speichern)
- grobe Schnitzer in der Handlung, eine Figur wird beispielsweise an einer Stelle August, dann wieder Augustus genannt
- langsam, langweilig und schon nach wenigen Minuten extrem ermüdend
- Probleme bei der Installation, stürzt häufig ab
- Anleitung sehr durchwachsen bis unbrauchbar, alles nicht sonderlich einleuchtend
- veraltete Grafik, Schnitzer, die in aufwändigeren Spielen einfach nicht vorkommen, zum Beispiel die Tatsache, dass die Hauptfigur, um ein Ziel zu erreichen, in einer unerträglich langsamen Geschwindigkeit Umwege läuft
- bei Gesprächen zwar Option des "Eine-Antwort-Wählens", da aber in der Regel nur eine Antwort angeboten wird, total überflüssig
- alles in allem einfach überhaupt nicht wert, dafür auch nur den Bruchteil des Kaufpreises auszugeben!

+ Figuren sind manchmal ganz witzig
+ Soundtrack ist in Ordnung, wenn auch nicht so "kinoreif", wie die Macher behaupten
+ Synchronstimmen

Alles in allem muss ich leider sagen, dass ich froh bin, kein Geld für dieses Spiel ausgegeben zu haben und vermutlich nach einem einstündigen Versuch nicht weiterspielen werde. Die Steuerung, die Gangart der Hauptfigur und das Zurechtfinden in der Landschaft sind so ermüdend, dass ich jetzt schon keine Lust mehr habe, einen weiteren Versuch zu unternehmen. Ich habe mich weder gegruselt, noch wurde ich irgendwie von der Story gepackt, so dass ich leider keine Kaufempfehlung aussprechen kann, da das Spiel alles, was es verspricht und können sollte, nicht erfüllt.

Fazit: Eine ganz klare Warnung, Finger weg von diesem Machwerk, auf das kaum Liebe oder auch nur Mühe aufgewandt wurde und das anscheinend dazu da ist, den Kunden möglichst schnell und ohne große Kosten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Da helfen auch die vielen tollen Synchronsprecher nicht mehr.
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am 10. März 2012
Ich habe mich lange auf dieses Spiel gefreut und war voller Erwartungen, weil ich die Rahmenhandlung interessant fand und solche Arten von Spielen gerne mag - dachte ich. Es kam bisher selten vor, dass ich bereits nach einer Stunde keine Lust mehr auf ein Spiel hatte, dies ist solch ein Fall.

Dass die Grafik "speziell" und comicmäßig daherkommt, war mir vorher bewusst. Ich habe aber nicht damit gerechnet, dass alles so lieblos aussieht und die Figuren dermaßen grottig gestaltet und "animiert" sind. Die Steuerung ist hakelig ohne Ende und manchmal funktioniert nichts mehr, bis man nach einigem Hin- und Herklicken wieder etwas machen kann. Während man draußen herumläuft, fängt vollkommen unmotiviert eine Stimme aus dem Off einen Brief vorzulesen, den man nicht kannte und auch gar nicht lesen wollte. Dies geschieht immer wieder und lässt sich bei mir nur abbrechen, indem man wieder ins Schloss zurück kehrt. Personen lösen sich plötzlich in Luft auf, Beschreibungen sind falsch oder verwirrend usw. usf.

Man läuft die ganze Zeit in der Gegend herum und löst uninspirierte Rätsel ohne wirklich zu wissen, worum es jetzt eigentlich geht. Die Hintergrundmusik schwankt zweischen nervig bis okay - das Einzige, was wirklich löblich ist, sind die guten Synchronsprecher - aber was nützt das, wenn die Dialoge langweilig und platt sind?

Laut Packung bietet das Spiel: "packende Story", "witzige Dialoge", "anspruchsvolles Rätseldesign" und "liebevoll gestaltete Charaktere". Ich konnte nichts davon finden. Für ein Fan-Adventure wäre es okay, aber so ist es einfach nur schlecht und rechtfertigt keineswegs den Hype, der in der Adventure-Szene darum germacht wurde.
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am 13. April 2012
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
das war nix ...

das Spiel klang wirklich vielversprechend ... tolle, bekannte Synchronstimmen, eine spooky Story und eine schöne virtuelle Spielelandschaft ala "nightmare before christmas" ...

war wohl nix ...

einen Stern gibts auf jeden Fall für die schöne und liebevolle Verpackung ... ein schönes Set, ansprechend gestaltet. ein aufklappbares Cover mit Karte. inwändig gibts nicht nur die eigentliche Spiele-DVD, sondern einen schöne Soundtrack-CD.

den zweiten Stern gibts grundsätzlich für die Idee, die angenehmen Synchronstimmen und die eigentlich schöne Grafik mit guter Hintergrundmusik ...

aber das Spiel bereitete von Anfang an leider Schwierigkeiten: ich habe es zuerst an einem PC installiert. das Spiel ließ sich aber erstmal nicht installieren, ich bekam eine Fehlermeldung und am PC ging erstmal gar nix mehr ... schlechter Einstieg ...

also nochmal versucht ... nach einigem Hin und Her startete das Spiel dann tatsächlich ... den Eingangstext habe ich dann etwa fünf Mal gehört, denn weiter gings nicht ... das Spiel schloss sich einfach selbstständig ...

genervt gab ich nach circa einer Dreiviertelstunde auf ...

zweiter Versuch am Laptop: ähnliches Problem. Set-up konnte nicht durchgeführt werden. dann endlich hat die Installation funktioniert. ich konnte spielen. Jubel! es liegt auch ein kleines Handbuch dabei, das mir dabei half, mich durch das Spiel zu bewegen ...

das Spiel wirkte etwas langweilig. lange Dialoge, träger Spielverlauf ... dann plötzlich flackerte das Spiel, die Personen und Gegenstände waren nur noch weiße Flecke!

das Problem ist der Visionaire Player. der läuft nicht richtig, da gabs keine Rückmeldung.

Spiel beendet. es nervte leider nur noch.

etwa drei Stunden habe ich mit der Installation und dem mühevollen Beginn des Spiels zugebracht. da verliert man einfach die Lust. wirklich sehr-sehr schade ...
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am 1. April 2012
Dieses Spiel ist der allerletzte Rotz!

UNTERIRDISCHSTENS, und auf keinsten Fall zu empfehlen ...

Installation erst bei mehreren Anläufen und Patch möglich (unter Vista Home Premium)

Kein Speichern möglich!!! Was soll das bitte?!

Die Steuerung ist ziemlich mies, man muss auf einem Hotspot die linke Maustaste ein paar Sekunden gedrückt halten bis das "Kontextmenü" Ansehen - Benutzen - Sprechen erscheint. Wofür hat eine geläufige Maus mindestenst 2 Maustasten?! Es kommt mir so vor als wäre das eine Maßnahme die angeblich ohnehin ziemlich kurze Spielzeit von > 4 Stunden (ich werde es wahrscheinlich nie erfahren) künstlich in die Länge zu ziehen. Ausserdem reicht eine Benutzen und eine Ansehen Taste in den allermeisten Fällen voll und ganz aus, da man sich Personen nicht in die Taschen steckt und mit Objekten im Normalfall nicht spricht!

Die Grafik ist gelegentlich ganz nett und liebevoll, an manchen Stellen wiederum unterirdisch schlecht! :D Die Bewegungen der Figuren sind abgehackt und immer die gleichen ausdruckslosen Gesten. Figuren kommen auch durch Türen die geschlossen sind, und den Hauptcharakter sieht man häufig von vorne während er sich vom Betrachter wegbewegt ... wie schlecht ist das denn? Insgesamt schein der "Held" der Erzählung nur nach links und nach rechts laufen zu können, nach vorne oder hinten ist genauso animiert wie nach links und rechts :D :D

Der Sound ist schlecht gemischt, Musik übertönt die Sprache häufiger, so das man den gesprochenen Text gar nicht richtig mitbekommt, ansonsten aber ganz nett. David Nathan (die Synchronstimme von Johnny Depp) wertet das ganze ein wenig auf - einer der ganz wenigen Pluspunkte in diesem Spiel.

Was soll man mehr sagen, selbst wenn die Story die beste der Welt wäre würde ich dieses Spiel trotzdem nicht empfehlen weil es einfach nicht normal spielbar ist - zumindest unter Vista ...

Wenn ein Tag 72 Stunden hätte und das Wochenende 7 Tage würde ich dieses Game trotzdem nicht freiwillig spielen!

Ganz klar eines der schlechtesten Spiele die ich je gezockt habe!
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am 10. März 2012
Ich habe bis jetzt zwei Spiele schon im ersten Kapitel abgebrochen: Vor etlichen Jahren *Myst* und nun *Second Guest*.

Installtion:
Das Setup legte den Computer (2 Jahre alt) ca. 30 Minuten lahm, obwohl ich ihn extra neu startete. System: Vista Home 64Bit

Grafik:
Ich kann mir nicht vorstellen, wie bei der Grafik Stimmung aufkommen soll. Allereinfachst, eine Katze hätte ich ohne Beschreibung nicht als solches erkannt. Die Figuren schweben über dem Boden, während eines Gespräches verschwand eine Person (Audrey) einfach so. Da ich den Dialog nicht zu Ende spielte, müsste ich bis zu der Stelle das Spiel wohl wiederholen.

Vertonung:
Sehr gute Sprecher, schöne Musik. ABER: Oft gibt es nur eine Dialogoption, man hätte die Dialoge also auch durchlaufen lassen können.

Steuerung:
Die Steuerung erfolgt, indem man auf ein Objekt lange (!) mit der linken Maustaste klickt, was mir schon in Episode 1 zu mühselig war.

Einige Leute waren zudem von einem Bug betroffen, der auftritt, wenn man das Spiel ohne Admin-Rechte startet. Hierfür gibt es inzwischen einen Patch.
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am 1. Mai 2012
Nachdem ich das Spiel umgehend im Postkasten hatte, wollte ich es dann auch endlich spielen...Die Installation gestaltete sich sehr einfach und ich konnte umgehend beginnen - bis zum 1. Kapitel: "Absturz" nach mehreren Anläufen und Neuinstallationen, sowie erhebliche Recherchen stellte ich fest, dass diese Spielabstürze nichts Neues sind und ich nicht die erste und bestimmt auch nicht die letzte Person war der das passiert. Der Spielstand lässt sich auch nicht speichern. Nach einer offiziellen Patch-Installation von Head Up und der verheissungsvollen Aussage, dass das Speichern mit diesem Patch möglich wäre, verbrachte ich einen weiteren Abend mit zahlreichen Fehlversuchen - diesmal konnte ich ca. 5 Minuten länger spielen und immer noch nicht speichern bevor sich das Spiel durch einen Absturz erneut verabschiedete. Schade, ich hatte mich auf ein tolles Spiel gefreut.
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am 10. März 2013
"The Second Guest" sieht auf den ersten Blick nach einem richtig guten Adventure aus - düstere Umgebung, düstere Handlung. In den ersten Minuten des Spiels hatte ich auch richtig Spaß. Ich mochte die Grafik, die Charaktere, die Synchronstimmen. Das Ganze hatte das Flair eines Tim Burton-Films. Aber es ist leider nicht alles Gold, was glänzt. In Summe kommt das Spiel nicht mal über Mittelmaß hinaus, und das liegt an mehreren Punkten.

- Story: Jack Ice erbt ein Schloss auf einer Insel vor der Küste von Cornwall, weiß nicht, wie ihm geschieht, und versucht, aufzuklären, warum der vorherige Besitzer ihm das Schloss vermacht hat bzw. warum sowohl der vorherige Besitzer als auch dessen Anwalt urplötzlich gestorben sind. Ein Anschlag auf Jacks Leben treibt ihn weiter an. So weit, so gut. Mehr tut sich aber leider nicht. Jack erfährt, dass sein Patenonkel ein altes Artefakt irgendwo im Schloss versteckt hat und macht sich auf, selbiges zu finden. Dabei helfen ihm sechs Rätsel, die er finden und entschlüsseln muss. Klingt spannend, ist es aber im Endeffekt nicht. Dazu gesellen sich eine Menge Logiklöcher. So spricht Jack beim ersten Treffen mit dem Inspektor direkt von Mord, obwohl zuvor nicht davon die Rede war. Er kennt Namen von Personen, die noch nicht aufgetaucht sind und/oder fragt Personen, wer sie denn seien, obwohl er in einem früheren Gespräch auf genau diese Personen Bezug genommen hat. Geht gar nicht.

- Grafik: Putzig, aber minimalistisch. Die Figuren schauen unmotiviert in die Kamera, verdecken sich zum Teil. Dabei ist die Grafik noch das Beste am Spiel. Die Atmosphäre ist düster - was überhaupt nicht zur Story passt -, es gibt ein paar liebevolle Details und eine Unmenge an Locations, die abgeklappert werden können. Das ist alles sehr nett, rettet das Spiel aber nicht.

- Rätsel: Jack findet im Lauf des Spiels insgesamt sechs Rätsel, die ihn letzten Endes zum Aufbewahrungsort des geheimnisvollen Artefakts führen. Zum überwiegenden Teil sind diese Rätsel sehr einfach - dass z.B. das "Leuchtfeuer" in Rätsel Nr. 1 mit dem Leuchtturm identisch ist, liegt auf der Hand. Im Grunde geht es darum, sich von einem Rätsel zum nächsten zu hangeln. Dabei hilft das Rätselbuch - sobald man ein Rätsel gelöst hat, bekommt man ein weiteres vor den Latz geknallt. Schwierig sind sie alle nicht; mit etwas Überlegung und/oder Trial and Error kommt man immer auf die Lösung.

- Spieldauer: Der große Minuspunkt des Spiels. Ich hatte mich grade warmgespielt und mich in die Story vertieft - und dann, zack, war Schluss. Nach ungefähr fünf Stunden. Das ist selbst für ein Spiel, das nur zehn Euro kostet, eine bodenlose Frechheit. Noch dreister fand ich den Hinweis darauf, dass Jacks Abenteuer in einer dritten Episode (The Second Guest umfasst grade mal zwei Kapitel) weitergehen würden. Soll heißen: Die Story ist noch lange nicht abgeschlossen - und das merkt man auch. Das ist ärgerlich. Es versaut einem den gesamten Spielspaß. Warum dieses Spiel überhaupt als Kaufversion angeboten wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Warum nicht darauf hingewiesen wird, dass es sich um ein kurzes Spiel und lediglich den Auftakt zu einer längeren Geschichte handelt, verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht. Für meine Begriffe ist das Betrug am Käufer. Auf der Verpackung ist keine Rede davon, dass hier lediglich zwei Episoden vorliegen und dass eine Fortsetzung geplant ist. Sowas gehört deklariert. Andernfalls ist es mutwillige Täuschung.

- Technik: Angeblich läuft das Spiel ja unter WindowsXP - auf meinem Rechner war es ein Ding der Unmöglichkeit, das Spiel zum Laufen zu bekommen. Ich habe es auf meinem Zweitrechner unter Windows8 installiert - nach fünf Minuten stürzte das gute Teil ab. Yay. Abhilfe schuf der Kompatibilitätsmodus für Win7. Das hat wunderbar funktioniert, das Spiel ist nicht mehr abgestürzt - allerdings war es nicht möglich, über den herkömmlichen Pfad zu speichern bzw. zu laden. Lediglich die im Handbuch angegebenen Shortcuts (F8 für Speichern) haben funktioniert. Sowas darf einfach nicht passieren!

Summa summarum könnte "The Second Guest" ein schönes Spiel sein, wären da nicht diverse Plotholes, technische Unzulänglichkeiten und das abrupte Ende nach grade mal fünf Stunden Spielzeit. Erfahrene Adventurespieler werden sich veräppelt fühlen. Ich war nach dem Ende des Spiels jedenfalls stinksauer und habe es sofort deinstalliert.
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am 5. Juli 2016
Unfassbar. Es war schon laengere Zeit auf meiner Liste und nun konnt ichs spielen. The Second Guest von dem Developer. Ein Krimi den ich so noch bei KEINEM Adventure ZUVOR so gesehen habe! Es ist eindeutig von vielen Kino Filmen inspiriert.
Und David Nathan, die stimme vom deutschen Johnny Depp. Wahnsinn!! Eine sehr hochkarätige Besetzung, was die Synchronsprecher angeht. Das spiel zieht sich von der Geschichte wie ein Roter Faden durch, sehr gerade. Die Raetsel sind knackig aber auch nicht nervig oder zu aergerlich. Der Soundtrack ist der pure Wahnsinn, ich verstehe nicht wieso ich keinen Track davon noch nicht in einem Hollywood Film gehört habe. Oh und die Easter-Eggs, so Lustig! Das Spiel hat hier und da einige Bugs, aber deswegen solllte man nicht zu hart Urteilen. Der Preis is absolut ok und sollte nicht in Frage gestellt werden. Die Grafik hat mir doch schon sehr Zugesagt, sehr Düster! Am ende muss man sehen ob man mit dem Spiel Spass hatte : und OH BOY, das hatte ich!
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Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Um es kurz zu machen: Für dieses Spiel Geld zu verlangen ist eine Frechheit, denn die Liste von Funktionsschwächen und Bugs ist endlos.
Die wichtigsten Ärgernisse im Überblick:

Die INSTALLATION scheint je nach Wochentag, Stimmung oder Unterhosenfarbe des Spielers andere Probleme zu entwickeln. Wir haben es (zum Spaß, mit Bier in der Hand) auf drei verschiedenen Systemen mit Windows 7 Home Edition installiert, und bei jedem einzelnen Installationsversuch lief etwas anderes schief. Als dann zu unserer Überraschung doch eine Installation fertig gestellt werden konnte, ging's ans Testen.

DAS SPIEL SELBST war eine pure Enttäuschung. Das Marketinggewäsch auf der Verpackung versprach
- liebevoll gestaltete Charaktere
- eine dichte Spielatmosphäre
- witzige Dialoge
- den Flair klassischer Krimis
- Gruselatmosphäre.

Stattdessen bekommt man
- schlecht animierte Charaktere, die auch schon mal unsichtbar werden
- eine lustlos erzählte, stumpf-langweilige Geschichte voller Logiklücken
- unmotivierte und unwitzige Dialoge, die in der Lautstärke unvermittelt zwischen Flüstern und Schreikrampf variieren oder einfach mal aussetzen - übrigens trotz einer guten Auswahl an Synchronsprechern.
- Kriminell wenig Information darüber, was man im Spiel nun eigentlich tun soll (weder Intro, noch Tutorial, noch Hilfen irgendeiner Art)
- Gruselig viele Bugs und technische Schwächen (Speichern funktioniert nicht, Spiel schmiert am laufenden Meter ab, Gegenstände und Figuren verschwinden einfach mal so, hakelige Steuerung, usw.)

FAZIT:
Das Spiel bietet weder eine gute Story noch eine funktionierende Steuerung und würzt diesen Haufen FAIL mit so vielen Fehlern und Schwächen, dass man sich nur fremdschämen kann. Ein absolut spaßfreies Erlebnis, von dem ich nur abraten kann.
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am 10. März 2012
Noch kurz als Ergänzung zur Inhaltsangabe:
Der Held erhält eine Erbschaftsbenachrichtigung und muß dazu auf ein Schloß ins äußerste westliche England. Dort angekommen ist man erst einmal etwas hilflos. Man erfährt vom Tode des Hausherrn und ist schon mitten in der Geschichte. Zwei Anschläge und einen unklaren Toten weiter sind die beiden Episoden auch schon um. Dabei bekommt man zum Ende dieser ersten beiden Episoden, die man als Einleitung sehen kann, erst den Hintergrund der Geschichte vermittelt. Leider erfolgt ein Cliffhanger und man bleibt etwas ratlos zurück.

Die Rätselkost ist zu einfach, Horror bisher nicht vorhanden, deshalb ist mir eine USK von 12 Jahren nicht verständlich.

Die Steuerung ist leider ziemlich schlecht. Man muß die Tastatur verwenden, um die Hotspots anzuzeigen. Leider hat man sich auch nicht dazu durchgerungen, die Maustasten voll zu nutzen, um z.B. die Hotspots oder die Interaktionsmöglichkeiten auf diverse Tasten legen zu können. Die Doppelklick-Funktionalität ist ebenfalls undurchsichtig. Manchmal kann man durch Ausgänge gehen, indem man sie anklickt, manchmal muß man sie explizit "benutzen".

Der Grafikstil ist ebenfalls äußerst einfach. Mit Farben oder gar Farbverläufen wurde gespart. Ebenso gibt es fast keine Animationen - von Lippensynchronität ganz zu schweigen. Die Charakteranimationen sind äußerst spärlich und beschränken sich auf den Mund, die Beine und die Arme. Dafür sind die Sprecher hervorragend besetzt.

+ hervorragende Sprecher
+ Hotspots anzeigbar
+ Karte für schnelles "reisen"
+ bisher schöne Geschichte
+ ansteigender Spannungsbogen

o einige, wenige Filmsequenzen
o einfacher, zweckdienlicher Grafikstil
o USK 12 Jahre etwas unverständlich
o spärlicher Humor

- einfache Rätsel
- Umgebungsgeräusche sind keine vorhanden
- kaum Umgebungs- oder Charakteranimationen
- miese Steuerung
- Musikuntermalung minimal
- wenige interaktive Objekte
- Cliffhanger
- 4 Stunden Spielzeit

Fazit
Durch den Cliffhanger am Ende bleibt man ziemlich ratlos zurück. Die Geschichte kommt gerade erst in Gang und die Hintergründe einiger Geschehnisse bleiben im Dunkeln.
Lediglich die Personen sind anständig eingeführt worden.

Ich habe zwar Verständnis dafür, daß man eine Entwicklung zwischenfinanzieren muß, jedoch sieht man hier ein deutlich unfertigeres Produkt im Vergleich zu Deponia und zum aktuellen Preis.
Meine Empfehlung ist, die Veröffentlichung der ganzen Geschichte abzuwarten und dann zu kaufen.

Langeweile kann aber eigentlich nicht aufkommen, da das Spiel bereits nach 4 Stunden vorbei ist.

Ich gebe 3 Sterne nur deswegen, weil ich hier das Potential mitbewerte, was ich mir Dank des steigenden Spannungsbogens und der Geschichte für die nächsten Episoden erhoffe.
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