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TOP 500 REZENSENTam 18. Oktober 2016
Warum ist dieser TANNHÄUSER, vor über 50 Jahren entstanden, noch heute unerreicht? Das liegt sicher nicht an der nur durchschnittlichen Venus von Marianne Schech und auch nicht an Hans Hopfs solider, aber forcierter und kehliger Gestaltung der Titelrolle (schade, daß Wolfgang Windgassen vertraglich anderweitig gebunden war).
Was diese Aufnahme so singulär macht, ist zunächst die großartige, kaum zu übertreffende Darstellung der Elisabeth durch Elisabeth Grümmer (nur von einer Gundula Janowitz hätte man eine ähnliche Leistung erwarten können, aber sie hat die Chance auf Platte nie bekommen), die dieser Gestalt Seele und Leben verleiht, und kaum weniger Dietrich Fischer-Dieskaus souveräne Gestaltung des Wolfram. Sein Lied an den Abendstern, so schlicht und innig, aber fern jeder Rührseligkeit gesungen, ist einer der zahlreichen Höhepunkte der Aufnahme und selbst ihm in solcher Vollendung später nicht mehr gelungen. Gottlob Frick mit seinem sonoren Baß singt einen stimmgewaltigen Landgraf. Die Nebenrollen sind alle gut besetzt, besonders möchte ich Fritz Wunderlich (Walther von der Vogelweide) und den Hirtenknaben von Lisa Otto hervorheben.
Knapp ein Jahr vor dem Mauerbau, im Oktober 1960, war es noch möglich, in der (West-)Berliner Grunewaldkirche diese Einspielung mit dem Chor und dem Orchester der (Ost-)Berliner Staatsoper unter der erfahrenen Leitung von Franz Konwitschny zu produzieren. Eine gesamtdeutsche Kooperation, die schon wenige Monate später nicht mehr realisierbar gewesen wäre. Franz Konwitschny (1901-1962), langjähriger Gewandhauskapellmeister in Leipzig, war ein anerkannter Wagner-Dirigent, und hier wird er seinem Ruf mehr als gerecht. Alles in allem ziehe ich seine Leistung selbst den berühmten Aufnahmen von Georg Solti (Decca) und Giuseppe Sinopoli (DGG) vor. Wenn Elisabeth Grümmer im 2. Akt "Ich preise dieses Wunder aus meines Herzens Tiefe" singt, hat sie den passenden Titel für dieses Dokument gefunden.
Der fehlende 5. Stern geht zu Lasten von Schech und Hopf. Die klangliche Realisation ist gut, aber man merkt der Aufnahme an, daß sie inzwischen über ein halbes Jahrhundert alt ist.
Leider ist die Textbeilage recht knapp bemessen. Auf einer separaten CD-ROM gibt es das vollständige Libretto der Oper. Für eine optimale Lösung halte ich das nicht.
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Venus und Elisabeth, also Grace Bumbry und Victoria de los Angeles, dominieren diese erstklassige Tannhäuser-Aufnahme von den Bayreuther Festspielen 1961. Auch die Tonqualität kann als sehr gut bezeichnet werden, für die damalige Zeit. Ein kleiner Minuspunkt ist jedoch Windgassen als Tannhäuser - er singt nicht schlecht, aber auch nicht besonders leidenschaftlich. Da gibt es, was Windgassen angeht, bessere Aufnahmen.

Dass es die aus Barcelona stammende VICTORIA DE LOS ANGELES nach Bayreuth geschafft hatte, darauf sind die Katalanen heute noch stolz, wie man im Programmbuch des Gastspiels der Bayreuther Festspiele in Barcelona (September 2012) nachlesen kann.

Der Gegensatz in den Stimmen (und somit Personen) von Venus und Elisabeth wird hier deutlich hörbar; heute geht dieser meist unter, da in vielen Fällen, beide Partien von der gleichen Sängerin gesungen werden.

Fazit: eine außergewöhnliche Tannhäuser Aufführung.

(J. Fromholzer )
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am 14. April 2016
Dieser Tannhäuser ist berühmt geworden, weil das erste Mal eine schwarze Sängerin auf dem Hügel gastierte. Grace Bumbry war 1961 eine Sensation als "schwarze Venus" Und sie kann sängerisch total überzeugen, mit perfekt gebildetem Mezzo versucht sie Tannhäuser zu umgarnen, als begeisterter Zuhörer würde man ihr den Erfolg bei ihm gönnen. Fast noch mehr überraschte mich die ebenfalls hervorragende Victoria de los Angeles als Elisabeth. Wagner war ja nicht gerade ihr angestammtes Fach; das macht jedoch dieses Hörerlebnis mit diesem Mitschnitt schnell vergessen - was für eine wunderbare Interpretation.
Da müssen sich die Herren schon ganz schön streck. Das gelingt am ehesten noch Dietrich Fischer-Dieskau, dessen Wolfram eher durch Abgeklärtheit als durch jugendlich-träumerische Schwärmerei für sich einnimmt. Ein Problem ist hier wirklich Wolfgang Windgassen in der Titelpartie. Er hat ja zeitlebens gern kraftsparend gesungen, indem er einfach Vokale verknappt hat und die Töne auf entspannenderen Konsonanten aushielt. Das funktioniert in einer Partie wie dem Tannhäuser aber nicht so gut und daher klingen viele Töne einfach doch wackelig. Die restliche Besetzung ist festspielkonform, wobei mich hier auch der Charaktertenor Gerhard Stolze mit wirklich sanften Tönen als Walther überrascht hat. Wolfgang Sawallisch dirigert umsichtig, ohne wirklich großartige Akzente zu setzen.
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am 12. Mai 2013
Für eine Aufnahme von 1954 klingt alles absolut miserabel (plötzliches Knattern, Tonschwankungen, Blechdosenklang und gewaltige Tonschwankungen... neben vielen anderen Störungen) - die Aufnahme wurde wohl irgendwo mit einem billigen Bandgerät vom Radio aufgenommen. Selbst für beinharte Szell-Fans unerträglich. Die Besetzung verspricht viel und hält wenig. Ausgesprochen enttäuschend.

Geradezu gräuselig erklingen und stammeln Margaret Harshaw (Elisabet) und Ramon Vinay (Tannhäuser) Deutschfetzen, textpassagen, die weder an Wagner noch irgend etwas sonst erinnern. Ähnlich wie später Domingo haben sie wohl nach Lautumschrift den Text gelernt und wissen gar nicht, was sie singen. Manches klingt nach Kisualheli oder Halskrämpfen.

London als Wolfram ist natürlich bemerkenswert - aber natürlich passt die Stimmlage überhaupt nicht. London-Fans werden sich trotzdem freuen. Über unsere große Astrid braucht man selbstverständlich unter Fachleuten kein Wort zu verlieren. Die Varnay klingt auch aus der Blechdose noch Spitze und stellt alle anderen in den Schatten.

Fazit: Manche Tonkonserven sollte man lieber nicht auf Silberscheiben restaurieren. PB
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am 9. April 2015
die Aufnahme ist sehr gut, die Sänger und das Orchester zeigen eine tolle Leistung. Ich höre immer wieder gerne in diese Aufnahme!
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