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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
6
The Clarke,Hicks & Nash Years
Format: Audio CD|Ändern
Preis:19,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 7. Juli 2011
Das ist eine einmalige Gelegenheit ! Die Hollies zählen zu den besonders sympathischen und melodiösen Gruppen der 60'er. Bis zum Ausscheiden von Graham Nash (der anschließend in den USA "Crosby, Stills & Nash" - und manchmal auch "Young" - mitbegründete) waren sie mit Single-Hits ständig in den Top-Ten vertreten. Sie spielten fröhliche und unbeschwerte Musik. Neben genialen und einzigartigen Nummern findet man auch viel durchschnittliches und weniger interessantes Song-Material. Es wird hier deutlich, dass die Hollies doch eher eine Single-Hit-Gruppe waren - und nicht so sehr durch überragende LPs geglänzt haben. (Das liegt wohl daran, dass sie vor allem auf Fremd-Kompositionen angewiesen waren und die Eigenkompositionen in der Minderzahl geblieben sind.) Zum Schluß auf der 6. CD sind 8 Live-Aufnahmen von 1968 inkludiert, die eine überraschend hohe musikalische Qualität und gute Aufnahmetechnik bieten (wenn man es zB. mit den zeitnahen "Kinks - Live at the Kelvin Hall" oder "Rolling Stones - Got Live If You Want It" vergleicht).

Die Anordnung der Reihenfolge der Songs ist kontraproduktiv. Die Songs sind nach dem Aufnahmedatum aneinandergereiht. So sind zB. die LP-Songs mit Single-Nummern (auch italienisch-sprachigen) und Demo-Aufnahmen vermischt und nicht in der ursprünglichen Album-Zusammenstellung zu hören. Deswegen bietet sich diese 6-CD-Box dafür an, sich daraus seine persönlichen Hollies-Zusammenstellungen zu brennen. Die Länge der einzelnen CDs bewegt sich zwischen 60 und 75 Minuten.

Die Tonqualität ist hervorragend. (EMI hat im Unterschied zu anderen Plattenfirmen von Anfang an auch in der Pop-Musik auf sehr gute Studiotechnik geachtet.) Dass aus der Anfangszeit der Hollies (sehr gute !) Mono-Abmischungen verwendet worden sind, ist kein Fehler. (Die Ping-Pong-Stereo Technik aus der Anfangszeit der Pop-Stereoaufnahme kann auch nerven und den Gesamteindruck einer Nummer beeinträchtigen.) Die Songs aus der Zeit, als die Hollies bekannt waren, sind in sehr gutem Stereo. Die Aufbewahrungsbox ist filigran und kann schnell brechen.

Wenn man die Musik der Hollies mag, ist diese äusserst preisgünstige Box sehr empfehlenswert !
25 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 27. Januar 2014
Super Sammlung und Zusammenstellung der frühen Jahre der Band. Die Hollies konnten damals ohne weiteres den Beatles das Wasser reichen. Wer der Tatsache nachtrauert, dass es nicht mehr alte Beatles Aufnahmen, sollte unbedingt hier reinhören.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 8. April 2014
Dass die Beatles die 60er Jahre (nicht nur musikalisch) prägten und damals sowie praktisch für alle Ewigkeit vorgaben, wie richtig gute Popmusik zu klingen hat - daran, finde ich, ist nicht zu rütteln.

Die talentierten Hollies aus Manchester veröffentlichten 1964 ihre erste LP namens "Stay With The Hollies". Und so rasant und motiviert die fünf Jungs ihre Aufgabe erledigten - die Sache klang allenthalben wie eine Kopie der vier Helden aus Liverpool. Und dies ist ja per se absolut verständlich; welche Interpreten eiferten weltweit ab 1963 schon nicht den tonangebenden Beatles nach und versuchten sich an einer Nachahmung des damals hippen "Merseysounds".

Nun, bald einmal fanden auch die Hollies ihren eigenen Stil. Der prägnante Klang ihrer dreistimmigen Vocal Harmonies, die oftmals (vorallem zu Beginn ihrer Karriere) ruppige und urchige Spielweise war bald einmal unverkennbar und äusserst beliebt. Und seien wir ehrlich: Die Beatles kopieren zu wollen ist unweigerlich eine Herkulesaufgabe. Die Hollies stellten sich diesem Challenge, nahmen die Steilpässe der vier Liverpooler an und etablierten sich bald einmal als Nr. 2 im Rennen um die Beat-Krone. Allerdings mit dem Resultat, dass sie - im Vergleich mit den Fab Four - in Sachen Originalität oder Innovationskraft doch stets ein bis zwei Schritte hinterherhinkten. Aber: Ausgesprochen gut und fleissig nachzuahmen will indes auch gelernt sein! Die Hollies waren während beinahe einem Jahrzehnt richtige Meister darin. Und dies ist nun wahrlich nicht despektierlich gemeint. Sie liessen sich von ihren US- und UK-Konkurrenten kontinuierlich inspirieren und schlugen schon bald einmal eigene, hervorragende Steilpässe an andere Mitstreiter ab oder produzierten gar Platten für Stars der 50er-Jahre, welche den Beat-Zug so 'was von verpasst hatten (The Everly Brothers).

Nun, all diese Worte dienen nur als Vorbemerkung zur nachfolgenden Rezension der hier angebotenen, umfangreichen, durch und durch preiswerten 6-CD-Box. Ständige Vergleiche mit den Fab Four will ich mir von hier weg - so gut wie's geht - mehrheitlich verkneifen. Denn diese dauerhaften Gegenüberstellungen haben die Hollies so nicht verdient und der angehende Käufer möchte wohl eher etwas über die Musik auf diesem Box-Set erfahren und nicht ständige Loblieder über die Beatles lesen. Bei dieser Box hier geht es nur um eines: Um die wunderbare Beat-Musik der Hollies; um die - aus meiner Sicht - bis dato beste und kreativste Schaffensphase der fünf Musiker aus Manchester. Und diese Schaffensphase wird mit diesem Box-Set hervorragend, fast komplett und gebührend dargelegt

Die CD-Sammlung ist chronologisch aufgebaut und beginnt somit sinngemäss auf CD 1 mit den frühesten Studio-Produktionen der Hollies. Darunter befinden sich alle Tracks ihrer Debut-LP "Stay With The Hollies" (1964) plus die Songs ihrer ersten Singles bzw. EPs. Auch wenn die Hollies beim einen oder anderen Titel die Kurve nicht immer kriegen und gesangstechnisch oder rhythmisch ins Schleudern geraten: Das hier ist unverblümt, direkt auf die Zwölf, ehrlich, teilweise rotzfrech sowie ohne Netz und doppelten Boden eingespielte Beatmusik. Die Jungs packen z.B. den Disney-Filmsong "Zip A Dee Doo Dah" kurzerhand in ein kantiges Gitarren-Gewand und schaffen für mich u.a. damit ein Highlight auf CD Nr. 1. Daneben findet der Liebhaber erstklassige Hits wie die Doris Troy-Coversongs "Just One Look" und "Whatcha Gonna Do 'Bout It", dann mein All-Time-Favourite "Here I Go Again" sowie das romantisch angehauchte, massiv eingängige "Baby That's All". Und bei diesen eben genannten Titeln beklagen die Hollies auch keine Schwierigkeiten mehr beim Timing und Gesang. Hell und klar ertönt der dreistimmige Satzgesang von Clarke, Nash und Hicks, temporeich gehen Bobby Elliott (Drums) und Eric Haydock (Bass) ans Werk.

Auf CD 2 dann wird der hörbare, musikalische Entwicklungsschritt der Hollies aufgezeigt. Die Band-eigenen Komponisten Clarke, Nash und Hicks zaubern nun vielseitige, bemerkenswerte Eigenkompositionen mit hoher Ohrwurmqualität aus dem Hut. Die CD 2 enthält u.a. alle Tracks der zweiten LP "In The Hollies Style". Die Album-Cuts dieser Scheibe lassen keine Zweifel übrig, dass sich die Hollies ab Herbst 1964 definitiv auf den Medaillen-Rängen des Beat-Podests etabliert hatten ("Please Don't Feel Too Bad", "You'll Be Mine", "Come On Home" oder das beeindruckende "Time For Love"…). Dazu brilliert die Band mit dem lupenreinen, wunder-wunderschönen Single-Track "Yes I Will" (auf CD 2 in zwei verschiedenen Versionen abspielbar) sowie dem ausgefeilten, originellen Hit "We're Through" (hoher Drive dank den Akustikgitarren-Hooks) und dem rockigen "You Know He Did". In dieser Schaffensphase gefallen mir die Hollies am Besten!

Die CD 3 nimmt sich den Titeln der Hollies-LPs "The Hollies" (1965) und "Would You Believe?" (1966) an. Nicht mehr jeder der aufgeführten Songs auf CD 3 mag hier mit Durchschlagskraft überzeugen. Die Fab Four erwischten mit ihren Werken "Rubber Soul" und "Revolver" die Jungs aus Manchester auf dem linken Fuss: Die Hollies gerieten v.a. mit den Songs auf "Would You Believe?" in Zugzwang und wurden - wohl mehr oder weniger ungewollt - genötigt, stilistisch eine Anpassung ihrer Songs vorzunehmen. Die Songs von "The Hollies" funktionieren da noch einiges besser. Der "Merseysound", welchen die Hollies mitprägten, kommt 1965 allmählich auf die Zielgerade und die Band liefert zu diesem Endspurt noch mal die passenden Songs ab: Die Album-Cuts "I've Been Wrong", "Put Yourself In My Place" sowie die Single "Look Through Any Window" (umwerfender Hit) überzeugen hierbei am Meisten. Ihre Vielschichtigkeit beweisen die Hollies dann mit dem überragenden, brillanten "Too Many People", dem imposanten "I've Got A Way Of My Own" und dem (teilweise etwas zu) melancholischen "So Lonely". Nur für eingefleischte Fans dann am Ende der CD 3: Französische Versionen von vier Hollies-Hits.

Auf CD 4 und CD 5 schlittern die Hollies nun zeitweilig in eine Phase der Findung und probieren, für meinen Geschmack stellenweise zu krampfhaft, sich bei der psychedelischen Entwicklungsperiode der Fab Four anzukoppeln. Wie für viele andere Bands auch (u.a. Rolling Stones, Searchers, Beach Boys) stellte die Beatles-Veröffentlichung "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" (1967) die Musikschaffenden rund um den Pop-Globus vor neue Herausforderungen. Der "Merseysound" war nun endgültig Geschichte, ab 1967 begann weltweit die grossartige Experimentierfreudigkeit, welche aber leider nicht überall zu erfreulichen, stimmungsvollen Ergüssen sorgte.

Mit diesem Umstand kämpften auch die Hollies - daran scheitern taten sie aber nicht per definitionem. Denn auf Platte Nr. 4 und 5 dieser Superbox hört der Liebhaber - nebst den angedeuteten Ausrutschern in der Experimentier-Ecke - das nach wie vor grosse Potenzial der Band, grossartige Pop-Ohrwürmer zu erschaffen: Mit u.a. "Bus Stop", "Stop Stop Stop" (hier rockt das Banjo) oder der wundervollen Cover-Version "Take Your Time" (im Original von Buddy Holly, hier mit schöner Reminiszenz an die Byrds) befinden sich auch auf Scheibe Nr. 4 in jeder Hinsicht nennenswerte Highlights der Manchester-Band. Auf CD Nr. 5 besinnen sich die Hollies streckenweise wieder auf alte Tugenden und liefern mit den Hits "Carrie Anne" (hervorragend) und "Dear Eloise" allerfeinste Popkunst ab. Diese Titel haben nun wieder den treibenden Beatmusic-Touch und machen viel Spass. Die Hollies überzeugen vorwiegend dann, wenn sie sich auf ihre eigentlichen Stärken - einprägsame Pop-Melodien mit Drive und klugem Harmoniegesang - konzentrieren.

So auch auf CD Nr. 6. Hier erklingt mein grosser Hollies-Favorit "Listen To Me". Starke Popmusik. Packend, harmonisch, catchy - grossartig. Desweitern sind u.a. "Open Your Eyes", dann der Megahit "Jennifer Eccles" oder das ursprünglich für die Everly Brothers geschriebene "Like Every Time Before" zu erwähnen.

Auf den CDs Nr. 4 - 6 wird der Hörer zum aktiven Perlentauchen eingeladen - längst nicht Alles, was die Hollies ab 1966 im Aufnahmestudio ausprobierten, klappte oder stellte sich als purer Hörgenuss heraus. Ab und an schossen die Hollies über das Ziel hinaus, teilweise auch heftig daneben ("Fifi The Flea", "Butterfly", "Maker"…). Aber seien wir ehrlich - wer bei einem Bouquet von 158 Pop-Songs lauter Hits erwartet, kauft sich mit falschen Erwartungen eine umfangreiche 6-CD-Box.

Als Abschluss der CD Nr. 6 erhält der Käufer einige Hollies-Hits als LIVE-Version geboten. Um ehrlich zu sein: Ich war nie ein leidenschaftlicher Verfechter von LIVE-Veröffentlichungen. Diese Attitüde lege ich mit der CD Nr. 6 dieser CD-Box beiseite und applaudiere genüsslich ab den hier veröffentlichten LIVE-Titeln. Die Hollies schaffen ihre unverkennbaren, dreistimmigen Vocal Harmonies auch auf der LIVE-Bühne in schierer Perfektion wiederzugeben. Dazu erhalten die Titel teilweise mehr Schub und Power und begeistern mithin aufs Neue.

158 Hollies-Titel in einer Box, darunter zahlreiche Album-Cuts, Hits und B-Sides von EPs und Singles plus fesche LIVE-Aufnahmen….All das von den Silbermedaillen-Gewinnern des "Merseybeat-Wettlaufs" der Jahre 64-68, restauriert und bereitgelegt auf 6 CDs und dies zu einem unvergleichlichen Preis: 5 Sterne - was sonst?!
10 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 18. Juni 2013
Für alle die Fan von den Hollies sind, kann ich diese CD nur empfehlen. Auf den 6 CD`s in dieser Box sind die Titel von 1963 bis 1968 zu finden, bekannte- und auch weniger bekannte Titel sind darauf. Also wer die Anfänge der Hollies mag, für den ist diese CD eigentlich zu empfehlen.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 16. Mai 2011
Gut, dass die meisten Titel in Mono sind. So ist der Klang originalgetreu, wie man ihn von den Schallplatten her kennt. Zwischendurch sind leider einige Aufnahmen in Stereo - und schon stimmt es mit dem originalen Hörgenuss nicht mehr überein. Wenn man zudem hauptsächlich über Kopfhörer hört, ist das unbefriedigend. Die späteren Aufnahmen waren auf den LP`s in Stereo und sind es natärlich auf den CD`s auch. Seltsam, dass die "Macher" das Remastering häufig nicht zufriedenstellend hinbekommen.
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 26. September 2011
Diese Artikel zu rezensieren finde ich überflüssig. Schließlich werden CD's nach eigenem Musikgeschmack bestellt. Und dies ist eben mein Geschmack.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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