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  • Dirt 3
  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
49
3,7 von 5 Sternen
Plattform: Xbox 360|Ändern
Preis:49,99 € - 129,95 €


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am 24. Mai 2011
Endlich ein Rallyspiel wie es sein sollte. Jede Menge Kurse auf der ganzen Welt, verschiedene Wetterlagen, viele Autos und Klassen. Alles etwas ruhiger gehalten als bei Dirt 2. Ja, Dirt 3 wirkt wesentlich reifer und fokussiert sich klar auf den Rennsport, ohne Wenn und Aber.

Nach ausgiebigem Testen bin ich sehr zufrieden mit dem Spiel, alles läuft rund und wirkt sehr stimmig. Die Grafik ist noch etwas, zum Vorgänger hin, aufpoliert worden und in Verbindung mit den dynamischen Wettereffekten momentan nicht zu toppen. Endlich liegt das Herzstück des Spiels auf der Disziplin Rally, so wie es schon lange hätte sein sollen. Ich habe Dirt 2 echt gern gezockt, allerdings ging mir dieses ganze poppige und alter megastylo bissl auf die Nerven. Zum Glück ist der 3. Teil etwas erwachsener geworden und wenn einen doch mal der Hafer sticht, kann man sich mit Gymkhana austoben. Es ist also für Jeden was dabei.

Nachdem ich das Spiel komplett durchgespielt habe, muss ich sagen, dass ich das Spiel etwas überbewertet habe. Die Rennstrecken sind nicht zu abwechslungsreich, der Dirt-Modus ist bissl lieblos gestaltet. Man fährt einfach etliche Rennen ab und die Begeisterung hält sich stets in Grenzen. Klar es macht Spaß aber die Kurswahl ist wirklich stark eingeschränkt und ähnelt sich an vielen Stellen.

Die Steuerung ist sehr präzise und reagiert sofort, so macht es in sämtlichen Bereichen kein Problem sich schnell ins Spiel einzufinden. Allerdings ist Gymkhana echt etwas schwieriger und bedarf etwas mehr Übung.

ENDLICH - SPLITSCREEN, mann hat das lang gedauert. Kein Online-Pass et cetera, nein, man kann auch mal gechillt mit seinesgleichen zu Hause in Ruhe gegeneinander zocken. Hier wurde endlich mal umgesetzt was sich die Fans/Spieler schon länger gewünscht haben, gut so!

Dieses Spiel gehört in jeden gepflegten Konsolenhaushalt, kaufen und Spaß haben!

Anmerkung:
Etwas Tearing gibt es allerdings, hält sich aber in Grenzen und ist in etwa mit Dirt 2 zu vergleichen. Im 2-Spielermodus geht die Performance enorm runter, heftiges Tearing und Slowdowns sind die Folge. Die Musik war beim Vorgänger deutlich aggressiver und stimmiger, hier wirkt es viel poppiger bzw. houselastiger. Zudem ist die XBox Version mal wieder sauberer programmiert als die PS3, da hier die Farben deutlich kräftiger sind, zudem ist das Tearing deutlich geringer. Daher würde ich eher zu der XBox Version raten!!!
11 Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Juli 2011
Für meinen Geschmack haben die Entwickler bei Dirt 3 nicht mehr viel Lust gehabt. Ich persönlich bin immer noch vom ersten Teil überzeugt. Was ich schade finde und was mich auch nicht zum Kauf des 4ten Teils anregen wird ist das man das Spiel ohne über den Marktplatz Strecken und Wagen zu Kaufen gar nicht zu 100% durchspielen kann. Früher reichte es noch das Spiel zu Kaufen und konnte dann in aller Ruhe ein Spiel zu 100% durchspielen aber dies scheint nun Mode zu sein, Hauptsache dem Kunden das Geld aus der Tasche ziehen. Von der Fahrdynamik, Steuerung und der Grafik ist das Spiel jedoch gelungen daher gebe ich zweimal 3 Sterne.
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am 24. Mai 2011
Positiv
+ schmalere Straßen (erfordert mehr Konzentration - zu breite Straßen haben im Vorgänger das driften um einiges einfacher gemacht, somit werden Fehler eher bestraft)
+ Straßengräben & Steine (kein zu häufiges abkürzen mehr möglich)
+ Super Grafik auf Stand von Dirt 2 (mMn)
+ Online Modus mit zig Modi von Rally bis hin zu Fun Events wie es sie schon bei Forza 3 gab
+ Hardcore Modus im Online Spiel verfügbar (ohne Fahrhilfen und Cockpitansicht erzwungen = gleiche Chancen für alle)
+ Sehr lange Karriere, die sich etwas sehr streckt
+ viele Autos
+ Steuerung ist gut bis sehr gut (Bei der Vorgänger Rezension wurde behauptet das man nur mit Fahrhilfen fahren kann, also ohne Fahrhilfen spielt es sich wie Dirt 2 und ist ein Tick mehr anspruchsvoller da nun das Auto leichter ausbricht, wenn man alles deaktiviert ... wer Rennspiele gefahren ist wie Shift 2 oder Forza wird hier auf keinen Fall überfordert sein)
+ tolle Wettereffekte wie Schneeschauer oder Regenschauer + Schneebedeckte Pisten
+ Ladezeiten bis zum Rennen bei Installation, human und gefühlt schneller als beim Vorgänger (Gamestar schrieb etwas von 45 Sekunden, dies war wohl ohne Installation des Spiels auf der xBox gemessen wurden)
+ neuer Gymkhana Modus der viel Spass bereitet und mal etwas anderes ist
+ Splitscreen - eher selten heutzutage, leider
+ Bestzeiten mit Ghostcar

Negativ
- sterilere Karriere und Menu's, ein Zacken zu leblos
- Strecken ähneln sich oft
- kaum Zuschauer am Streckenrand und wenn ja, dann eher hässlich
- Musik nicht so toll wie beim Vorgänger
- lange Rallyetappen erst weit hinten in der Karriere, vorher nur sehr kurze Etappen
- generell immernoch zu kurze Rallystrecken, pro Etappe 20 km oder mehr wäre mir lieber gewesen
- weniger zum freischalten als beim Vorgänger
66 Kommentare| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. August 2011
Der 2 Spielermodus auf einem Bildschirm ist trotz riesigen Tv's nicht Optimal...
Einzelspieler Karriere ist nicht mehr so spannend wie in Teil 1. da man sich zum Beispiel kein Auto kaufen muss sondern immer einige sehr wenige zur auswahl hat wobei es da eher auf den sponsoren ankommt als auf das Atuo... nicht wirklich sinnvoll bei einem Rallyspiel wie ich finde.
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am 6. Juni 2011
Ich habe DiRT3 jetzt seit gut einer Woche und bin in der Offline-Karriere bei Saison 4 / Lvl 18.

Das Spiel beherbergt verschiedene Rennmodi bzw. Wettkämpfe wie Rally, Trailblazer, Rallycross - bekannt aus DiRT2, Gymkhana ist neu und ist ein Freestyle-Modus, wo man mit seinem Wagen besonders trickreiche Drifts hinlegen muss. Es wird mit verschiedenen Zielen gespielt - mal gegen die Uhr, mal um Punkte etc. Es ist mal was Neues anstelle von Driftrennen. Aber eines vorab: Ich bin kein Fan von Driftrennen. Daher ist es 'nen nettes Feature, was ich aber nicht brauche. Ich werte das Spiel als Rallyespiel. Wer auf Driftrennen steht, für den könnte diese Rezension nicht hilfreich sein!!!

Fahren tut man in Events bestehend aus bis zu 4 Rennen. Für jedes Event erhält man Punkte die weitere Events freischalten. Was mir fehlt ist eine echte Meisterschaft. Dort fährt man in vielen Gegenden mehrere Etappen und am Ende werden die Ergebnisse zusammengenommen. In DiRT3 kann man aber nur ein Event mit maximal 4 Wertungen fahren. Meisterschaft gibt es nicht wirklich. So etwas wie die WRC oder zB. Rally-Dakkar, das wäre der Hammer. Dazu gehören auch die Reparaturen zwischen den Wertungsprüfungen. Gibt es auch nicht. Nach jedem Rennen ist der Wagen zu 100% in Ordnung. In Dirt 1 gab es das mal. Am Fahrzeugtuning kan man nur ein wenig ändern. Achshöhe, Bremsverhalten etc. genauso wie bei DiRT2. Man verschiebt einen Regler. Genauere Auswertungen wäre sinnvoll. Und was mir fehlt ist die Reifenwahl! Es gibt endlich verschiedene Wetter- und Tageszeitbedingungen. Absolut geil! Aber damit es noch geiler wäre, müsste es sich auch wie echtes Wetter verhalten. In der Realität kommt es vor, dass Regen zu einer Wahrscheinlichkeit von 70% angesagt wird, aber kein Tropfen vom Himmel fällt. Im Spiel würde das die Spannung erhöhen, wenn sich während des Rennens das Wetter mal ändert. Zwischen Start und Ziel bleibt das Wetter aber konstant. Wäre es dynamischer wäre die Spannung größer. Mit Reifenwahl würde das bedeuten, wähle ich nun die extrem grobstolligen Reifen oder die etwas mehr auf Speed ausgelegten? Das vermisse ich sehr!

Um die Thematik Meisterschaft noch mal kurz anzureißen, man kann auch keine Offline-Events anlegen, wo man verschiedene Strecken zusammenstellt. Es gibt nur Zeitfahren oder einzelne Rennen. Insgesamt betrachtet leidet der Langzeitspaß darunter, da es sich nach bereits einigen Rennen alles nur noch wiederholt.

Es gibt komplett zusammen genommen sieben Gegenden in denen gefahren werden kann. Finnland und Michigan mit Schotter- & Asphaltstrecken. Kenia mit ausschließlich Staub und Norwegen auf Schnee. Dann noch "Battersea Compound" für Gymkhana, ein Stadion in Los Angeles und einen Parcours in Monaco. Diese letzten drei stehen nicht für den Standard-Rallymodus zur Verfügung. Wer Rally fahren möchte, der hat lediglich vier Gegenden zur Verfügung. Absolut zu wenig! Die Strecken sind darüber hinaus allesamt unter 10km lang, was definitiv viel zu kurz ist.

Die Wetter- und Tageszeitbedingungen ändern das Feeling der Strecken und machen es ein wenig abwechslungsreicher. Rennen fahren auf Schnee ist für jeden Rallyfahrer das Spannenste. Blöder Weise ist diese Spannung nach einigen Rennen wieder verflogen. Die Häufigkeit mit der man auf Schnee fährt ist zu groß. Es macht Spaß, aber es sollte was Besonderes sein. Im Schnitt ist jedes 4te Rennen auf Schnee. Bei schlechten Sichtbedingungen ist der Beifahrer Gold wert, aber nicht bei jedem Rennen hat man ihn. Vor allem Trailblazer bei Nacht ist hammerhart, denn die Computergegner fahren nicht vorsichtiger. Ausgewogen ist es nicht.

Für jeden Rennmodus gibt es eine gute Anzahl Fahrzeuge. Nimmt man alle zusammen sind es 50 verschiedene Modelle. Allerdings wurden nur je ein einziger Stadiontruck und Buggy eingebaut. Das finde ich zu wenig. In DiRT2 gab es noch einiges mehr an Auswahl, was man sicherlich hätte übernehmen können. Ansonsten sind es die Wagen von Subaru, Mitsubishi, Ford, Citroën etc. Echte Fahrzeugnamen und detailgetreue Nachbildungen. Sehr gut! Was fehlt sind Informationen zu den Fahrzeugen. Lediglich Gewicht, PS und Antriebsart werden angegeben. Daten wie zB Beschleunigung, Handling oder Endgeschwindigkeit fehlen gänzlich. Man hat keinen Schimmer welcher Wagen wie gut ist. Ein absolutes NoGo für ein Rennspiel!

Das größte Ärgernis für mich ist, dass in DiRT3 der Fokus vollständig auf den Sponsoren liegt. Man wählt für ein Event einen Sponsor aus. Man kann sich zwar einen schlechteren Sponsor zugunsten eines anderen Wagens nehmen, aber prinzipiell steht das Auto im Hintergrund. Das überträgt sich auch aufs Rennen. In der Ergebnistabelle steht zB "Ken Block - Monster Energy". Was für ein Auto das war steht nicht dabei. Das wäre aber sehr wichtig für die Einschätzung, wie stark die anderen Wagen sind zumal es ja wie gesagt keine Vergleichsdaten gibt. Eine Umsetzung wie bei Grid wäre viel besser für den Spielspaß gewesen. Dort sucht man sich seinen Wagen aus, wählt eine Lackierung und bringt die Werbung an und erhält dadurch zusätzliches Geld.

Sowohl die Grafik als auch der Ton sind klasse. Die Natur, das Wetter und die Fahrzeuge sind gut. Die Motorengeräusche wirken realistisch und die Umgebung macht Spaß. Obendrein gibt es noch Sprecher die nach dem Rennen oder im Menü was sagen wenn etwas passiert ist. Das lockert die Sache auf! Lediglich, dass man ständig auf Youtube hochladen soll nervt. Diese Funktion habe ich bislang nicht getestet.

Die Steuerung ist exakt genauso wie beim Vorgänger. Alle Tasten sind einstellbar, man lernt die Fahrweise schnell und kann noch die Intensität der Vibration festlegen. Was man nicht festlegen kann ist wie Empfindlich die Steuerung seien soll.

Das Menü ist ein absoluter Reinfall. Wenn man in der Karriere ist sieht man mehrere schwebende Tetraeder (dreieckige Pyramiden). Diese klappen sich auf und dort wählt man das Event aus. Ab und an fährt ein Fahrzeug über den Bildschirm. Statt Staub werden kleine Tetraeder aufgewirbelt. Schaut man sich ein Fahrzeug an behindern diese Teile darüber hinaus die lückenlose Sicht auf den Wagen. Total störend! Genial wäre es gewesen, wenn man das Wohnmobil aus DiRT2 weiter verwendet hätte und man damit beispielsweise von Event zu Event reist.

Der Multiplayer macht Spaß und ist in verschiedene Modi unterteilt. Es gibt klassische Rennen aber auch ausgefallene Partyspiele. Finde ich gut! Im Vergleich zum Offlinemodus sind einige Negativpunkte besser umgesetzt worden.

Ansonsten gibt es ein Rennfahreroutfit als Avatar-Auszeichnung freizuschalten.

FAZIT:
++ Grafik, Audio, Steuerung sind gut ... bei der Steuerung fehlt aber noch das man die Empfindlichkeit einstellen kann
++ Multiplayermodus gut umgesetzt
+ unterschiedliche Wetterbedingungen mit u.a. Schnee, mehr Dynamik wäre gut
+ Viele Wagen, die sich aber verteilen auf verschiedene Rennmodi
+ Gymkhana ist was Neues anstelle von Driftrennen
+ Avatarauszeichnung
+ Youtubeupload von kurzen Sequenzen

-- keine detaillierten Informationen zu den Fahrzeugen
-- zu wenig unterschiedliche Orte
-- zu kurze Strecken
- zu sehr Sponsorenlastig
- Menü schlecht

Das Spiel ist nicht schlecht - auch wenn ich einiges zu kritisieren habe. Es macht Spaß, aber nur am Anfang. Auf Dauer verliert es seinen Reiz. Wer es für ein "Rallyespiel" hält, der vertut sich. Echte Rallyes sind länger und haben eine viel ausgeprägtere Wettkampfnatur. Dieses Spiel ist eher auf Spaß ausgelegt, und erfüllt genau diesen Zweck!

Ich habe nicht alle meine Kritikpunkte aufgezählt. Zugunsten der Textlänge habe ich nur die wirklich störenden beschrieben. Wer mehr braucht kann einen Kommentar abgeben und nachfragen. Dann schreibe ich gerne noch mehr dazu.
77 Kommentare| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. August 2011
Dirt3 ist wieder besser geworden als der zweite Teil, und das ist auch gut so. Allerdings hat man immer noch nicht (wieder) die Qualität und Spielspaß der ersten Version erreicht. Vor allem die Gymkarna Wertungen nerven, zu mindestens mich, doch tierisch. Ich könnte darauf als PFLICHTende einer Saison gut verzichten.

Grafisch, Sound-technisch und auch von den Automodellen inkl. Schadensmodell eindeutig Top und mit Sicherheit eine Genrereferenz. Leider werden die Strecken auf Dauer doch langweilig, da sich immer wieder wiederholend. Das kommt zwar auch bei anderen Rennspielen vor, aber hier fällt es leider mit fortschreitenden Spieldauer negativ auf.

Wer die Reihe seit Anbeginn spielt, sollte es sich zur Vervollständigung ruhig kaufen und macht nichts falsch.
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am 6. Juli 2011
Nun, um DiRT 3 richtig bewerten zu können, muss man verstehen, was DiRT 3 ist und sein möchte.
Man liest immer wieder Sätze wie Als Colin McRae noch am Leben war....früher das waren noch richtige Rallye Spiele..." und im gleichen Atemzug kommt ein Spiel wie DiRT 3 dann im Vergleichen zu den alten Colin McRae Teilen natürlich schlecht weg. Das liegt dann meistens daran, dass ein Offroad Rennspiel/Funracer mit einer knallharten Rallye-Spiel Serie verglichen wird. Sowas ist schlicht weg falsch und wird meiner Meinung weder DiRT 3 noch den alten Colin McRae Teilen wirklich gerecht.
Wenn man sich die Entwicklung von DiRT bis DiRT 3 ansieht, erkennt man deutlich, wo Codemaster (Entwickler) mit der Serie hin wollte und nun auch ist. DiRT 3 ist ein Offroad Funracer, der Einsteigerfreundlich, dabei aber nicht anspruchslos ist und hat nichts mehr mit den alten Colin McRae Rallye Spielen zu tun. Colin McRae" ist sogar aus dem Name verschwunden. Deutlicher kann man sich, glaube ich, nicht von einer Spiele-Serie abgrenzen.

Aber nun zum Spiel selbst.
Im Vorfeld hat Codemaster verlauten lassen, dass man sich der Kritik und dem Feedback der Community angenommen hat und Rallye Events ein wesentlicher Bestandteil von DiRT 3 sein soll. Und in der Tat gibt es im Rahmen der einzelnen Meisterschaften, in die der Singleplayer unterteilt ist, zahlreiche Rallye Events. Hier setzt dann auch die Kritik der alt eingesessenen Colin McRae Fans an, denn die einzelnen Etappen sind in der Tat recht kurz geraten und die Strecken könnten ruhig etwas anspruchsvoller sein (Streckeninfos und detailierte Einstellungen am Fahrzeug gibt es nicht). Aber die Rallye Events sind eben nur ein Teil von DiRT 3 im Stile eines Funracers, deswegen ist die Kritik bzw. das Niedermachen des Spiels auf Grund der Rallye Events einfach ungerechtfertigt.
Des weiteren gibt es die Spielmodi Trailblazer, wo man auch Etappen fährt und wer die beste Zeit hat gewinnt. Der Unterschied zu den Rallye Events besteht darin, dass die Strecken breiter und weiterläufiger sind und man Wagen mit 500 PS aufwärts unterwegs ist (unter anderem der berühmt Audi Quattro Pikes Peak). Dann gibt es noch Ralley Cross und Landrsuh. Beides sind Rundenrenn mit 7 Gegnern auf der Strecke. Bei Rallye Cross ist man mit Rallye Wagen unterwegs, während es bei Landrush mit Buggies und Trucks etwas härter zur Sache geht und die Strecken von vielen Sprüngen durchzogen und meist von grobem Untergrund geprägt sind. Ein weiterer Modus ist Hed2Head. Hier fährt man parallel gegen einen Kontrahenten einen Rundkurs und zu guter letzt ist als neuer Modus Gymkhana dazu gekommen, welches einen hohen Stellenwert im Spiel hat. Gymkhana ist vielleicht am besten als eine Art Hindernislauf mit dem Auto zu bezeichnen (dazu später mehr). Am besten einfach mal bei Youtube eingeben um sich ein Bild davon machen zu können.

Grafisch weiß DiRT 3 zu überzeugen. Die Wagen sind sehr detailiert und die Umgebung wirkt sehr lebendig und organisch. Mir sind weder Tearing noch Pop Ups aufgefallen. Auch die Wettereffekte sind gut gelungen und wurden im Vorfeld ja auch groß angepriesen. Da sollte man meiner Meinung nach aber den Ball etwas flacher halten, denn Wettereffekte sind inzwischen keine Besonderheit mehr und gehören einfach dazu.
Der Sound lässt auch keine Wünsche offen. Die Motoren klingen satt und auch unterschiedlich. Die Stimme des Copiloten kann separat eingestellt werden. Es gibt sogar 3 unterschiedliche Stimmvarianten. Auch der Soundtrack ist gut gelungen und bietet eine große Bandbreite.

Technisch ist DiRT 3 ebenfalls sehr gut. Das Gameplay geht gut von der Hand, das Schadensmodell sieht sehr gut aus (hier kann gewählt werden, ob der Schaden nur optisch sein soll, oder sich auch auf das Fahrverhalten auswirken soll). Das Handling ist von Wagen zu Wagen unterschiedlich und auch die verschiedenen Straßenbeläge (Asphalt, grober Schotter, feiner Schotter/Sand, Wasserdurchfahrten, Schnee) wirken sich spürbar auf die Steuerung aus und die Fahrphysik ist ziemlich realistisch. Der Schwierigkeitsgrad kann individuell eingestellt werden, ebenso wie die Fahrhilfen und auch das HUD. Auch die Rennlinie, die es ja inzwischen fast bei jedem Rennspiel gibt, ist in 3 Stufen einstellbar. Komplett, nur an Bremspunkten oder ganz aus. Hier sollte also jeder seine optimale Einstellung finden, um den größtmöglichen Spaß zu haben.

Gymkhana:
Gymkhana ist eine Trendsport, der vor allem durch die Youtube Videos von Ken Block bekannt geworden ist und sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Im Grunde geht es darum, an vorgegebenen Stellen Donuts, Spins, Drifts und Sprünge zu absolvieren. In einem Gymkhana Event hat man ein abgesperrtes Areal wo diese Tricks an bestimmten Stellen zeigen muss, allerdings in keiner bestimmten Reihenfolge. Ziel ist es, dadurch in einer bestimmten Zeit so viele Punkte wie möglich zu erzielen.
Das Handling ist dabei nicht einfach, denn die Gymkhana-Wagen haben extrem viel Power sind kurz übersetzt und der Grip geht gegen Null. Man fährt also fast permanent im Drift. Um die Events zu meistern bedarf also einiger Übung, aber wenn man den Bogen raus hat, macht es einen riesen Spaß Trick an Trick zu reihen und die Punktzahl dadurch hoch zu treiben. Desweiteren gibt es für Gymkhana noch eine eigene Sektion, wo man ohne Zeitlimit fahren und üben kann. Auch dort kann man bestimmte Missionen erfüllen, die aber keine Auswirkungen auf den Karrierefortschritt haben.

Während der Karriere sammelt man durch Podestplatzierungen, Zusatzziele während eines Rennens (z.B. erreiche eine Geschwindigkeit von xy km/h", oder beende das Rennen, ohne Schaden zu nehmen") und das Nichtnutzen der Rückblenden (diese kann man nach einem Fahrfehler einsetzen, um einfach zurück zu spulen und so beispielsweise einen Unfall ungeschehen machen) Rufpunkte. Sammelt man genug davon, steigt man im Rang auf und schaltet somit neue Teams und wagen frei.

Den Multiplayer habe ich bisher nur kurz angespielt. Einige Modi sind ganz witzig und der MP macht auf mich einen soliden Eindruck. Mehr kann ich dazu aber noch nicht sagen.

Kritik:
So viel Spaß mir DiRT 3 auch macht, gibt es doch auch ein paar Sachen, die es zu verbessern gilt, bzw. die mir störend aufgefallen sind.
Das sind vor allem die Austragungsorte. Kenia, Norwegen, Michigan und Aspen sind die Haupt-Locations. Das ist nicht viel, vor allem wenn man bedenkt, dass es bei DiRT 2 mehr oder weniger um die ganze Welt ging. Man könnte sogar fast sagen, dass es nur 3 unterschiedliche Umgebungen gibt (lässt man L.A. Colosseum und Monte Carlo, die nur für ein paar Gymkhana und Rallye Cross Events zur Verfügung stehen, mal weg). Man hat Kenia mit einer eigenen Vegetation. Michigan und Norwegen ähneln sich sehr (Schotterpiste mit Wald) und auch Norwegen und Aspen ähneln sich sehr (Schotterpiste mit Wald und Schnee). Das ist schon sehr dürftig und ein bisschen Abwechslung hätte dem Spiel sicher gut getan.
Auch die Streckenauswahl ist nicht sehr groß. Man merkt deutlich, dass die Strecken (egal ob Rallye Etappe oder Rundkursrennen) aus verschieden Streckenabschnitten zusammengesetzt sind. Leider gibt es von diesen Abschnitten nicht sonderlich viel. Man fährt also recht schnell immer wieder das gleiche. Des Öfteren hat es sich Codemaster auch einfach gemacht und lässt einen die Strecke einfach Rückwärts fahren.
Was mir auch nicht so gut gefällt, sind die DC Challenges. Diese sind immer wieder in die Karriere eingebaut. Die Challenges sind einzelne Events. Mal ein Drift Event, mal muss man in einer bestimmten Zeit Papproboter kaputt fahren, oder einen vorgegebenen Kurs abfahren wo immer wieder Gymkhana-Elemente wie Donuts und Spins eingebaut sind. Hier kämpft man nicht um eine Platzierung, sondern um eine Medaille. Bronze ist eigentlich bei jedem Event locker machbar und die Events halten einen somit auch nicht in der Karriere auf, aber die Challenges sind meiner Meinung nach nicht nötig und wären gesondert (vielleicht bei Gymkhana) besser aufgehoben.

Fazit:
Auch wenn es DiRT 3 etwas an Abwechslung bei den Locations und Streckenabläufen fehlt und die Rallye Events gerne etwas mehr Tiefe und Komplexität haben könnten, macht mir DiRT 3 bisher einen riesen Spaß, ist sehr schön anzusehen und offenbart auch sonst eigentlich keine technischen Schwächen. Wer einen Offroad Funracer mit Abwechslung und eben kein reinrassiges Rallye-Spiel oder gar eine Simulation sucht, ist bei DiRT 3 genau richtig. Neueinsteiger werden sich schnell zurecht finden und durch die recht umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten von HUD, Schwierigkeitsgrad und Fahrhilfen, kommen auch geübte Gamer auf ihre Kosten.
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am 26. Juli 2011
Ich muss zugeben: Dirt 3 ist seit Colin McRae 2005 das beste Rally-Spiel, dass ich gespielt habe. Anspruchsvoll, abwechslungsreich, innovativ.
Anspruchsvoll in dem Sinne, dass vom Anfänger- bis Profi-Status alles dabei ist. Man kann entweder alle Fahrhilfen einschalten und in der übersichtlichen Hinter-dem-Auto-Sicht fahren oder das komplette HUD ausschalten, seinen Hintern ins Cockpit verfrachten und die Etappen erleben, wie sie ein Rally-Fahrer auch erleben würde.
Abwechslungsreich, weil es wieder (wie bei Dirt 2) viele unterschiedliche Modi gibt, darunter Rally, Raid und Trailblazer.
Innovativ daher, da die Entwickler einen völlig neuen, in keinem Rennspiel dagewesenen Modus mit einbezogen haben, nämlich Gymkhana. Und dieser Modus hat's in sich, da er einem die völlige Kontrolle über das eigene Auto abverlangt, um heil von A nach B zu kommen.

Einziger Makel: Die Grafik hat sich seit Dirt 2 "nur" in dem Sinne verbessert, dass der aufgewirbelte Staub, Schnee und so weiter bei Dirt 3 viel realistischer aussieht als im Vorgänger und die Autos ein bisschen feiner detailliert sind als bei Dirt 2.
Den öfter angesprochenen Makel, dass das Hauptmenü zu spartanisch ist, sehe ich nicht als berechtigt, da es schön gemacht ist. Außerdem ist Dirt 3 ein Rennspiel und die Entwickler sollten sich darauf konzentrieren, den Rennspaß zu erhalten und nicht das Hauptmenü schön auszuschmücken.

Ich sehe daher keinen Grund für einen Punktabzug. Alle 5 Punkte.

Gratulation an Codemasters!
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am 14. Juni 2011
Als erstes ich finde dieses Spiel gut und es macht mir spaß. Ich habe trotzdem viele Kritikpunkte, die ich mal so geordnet habe, dass oben das Nervigste und unten das am wenigsten Nervige steht.

1. -Viel zu wenig STRECKEN. Bei Rally - und darauf wurde ja das Hauptaugenmerk gelegt - gibt's gerade mal vier Orte (Kenia, Michigan, Finnland und Norwegen) mit je fünf Strecken. Das ist zu
wenig, denn es wurden 100 Strecken und nicht 20 versprochen. Diese Strecken ähneln sich auch
noch. (Ok, mit Rallycross und dem anderen Zeugs sinds vielleicht 30 Strecken.)

2. -Dieses GYMKHANA nervt nur. Ich schaffe immer höchstens Bronze, anfangs dachte ich noch ich muss
mehr üben aber bei mir hilft alles nichts. Wenn man es wenigstens noch im Splitscreen
gegeneinander spielen könnte, wäre das ja noch lustig aber so ist es echt nervig.

3. -Die "EVENTS" dauern am Anfang sogar nur 2 Rennen später dann 3 oder 4. Es sollten eher 5
Rennen sein.
Die RENNEN dauern anfangs nur so 1:30, ok, später dann auch mal 3min aber das ist immer
noch zu wenig.

4. -Ich finde man hat zu früh zu viele WAGEN. Es ist etwas unübersichtlich gestaltet und bei
den Wagen stehen keine Angaben zu Handling, Beschleunigung oder Ähnlichem. Ich meine bei
Dirt 2 konnte man sich Geld verdienen und Wagen kaufen. Das war besser als so komische
Teamangebote.

5. -Bei der KARRIERE sollte es sowas wie bei der Formel 1 geben, eine Weltmeisterschaft oder so.
Es gibt nur Dreiecke und keine zusammenhängenden Events. Man fährt Rennen für Rennen,
gewinnt diese, aber sonst iwie komisch. Diese X-Games kann man freischalten sind aber auch
komisch. (Später gibt es ja Wourldtouren bei denen man nur eine Art fährt, also Rallye oder
Trailblazer. Hört sich doch gut an aber SCHWER getäuscht, denn der Hammer ist, das Finale
der Wourldtour ist doch tatsächlich immer Gymkhana-Was zum TEUFEL?!

6. -Lange WARTEZEITEN.

7. -Schlechte MUSIK.

So das waren sie meine TOP SIEBEN der NERVIGSTEN DINGE von Dirt3

FAZIT: Mir macht das Spiel Spaß trotz dieser nervigen Dinge. Ich habe Dirt 2 auch gespielt und
war davon begeistert, deshalb waren meine Erwartungen auch sehr hoch an Dirt 3 -zu hoch
wahrscheinlich. Es hat natürlich auch viele positive Dinge die schon angesprochen wurden.

(Muss noch zugeben dass ich erst bei der 3. Saison bin und diese Wourldtouren noch nicht
gespielt habe. Beim Durchsehen habe ich allerdings eben gesehen dass das Finale immer
Gymkhana ist!)
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am 10. Oktober 2011
Ich habe mir Dirt3 für die Xbox 360 gekauft und hoffte auf einen tollen Nachfolger von (dem doch recht genialen Dirt2).
Leider wurde ich enttäuscht.

Das Hauptmenü mit dem Dreiecken wirkt lieblos zusammen geschustert. Der Soundtrack ist langweilig.

Gymkhana geht GAR NICHT und nervt!!! Das hat rein gar nichts mit Rally zu tun und sollte in ein separates Spiel verpackt werden für Leute die das unbedingt wollen.
Glücklicherweise kann man das Gymkhana auch überspringen und bekommt so trotzdem genügend Punkte um die nachfolgenden Strecken freizuschalten.

Die Steuerung wurde überarbeitet und verkompliziert. Mit einem Lenkrad vielleicht (besser) spielbar (keine Ahnung, ich habe keins), aber mit dem Gamepad nur mit allen Assistenten spielbar. Ansonsten kommt doch recht schnell Frust auf, da man ständig von der Strecke fliegt.
Meiner Meinung nach ist Dirt2 viel "besser" mit dem Gamepad zu steuern.

Die Wagen sind etwas detailierter und auch die Wettereffekte sind nett anzusehen.

Ich kann das Spiel nicht weiterempfehlen. Kauft euch stattdessen Dirt2, wenn ihr es noch nicht habt. :-)
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