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Kundenrezensionen

2,9 von 5 Sternen
196
2,9 von 5 Sternen
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am 13. Juli 2016
schade eigentlich, dachte ich mir nach dem anschauen des Filmes.
Die Atmosphäre im Film stimmt eigentlich, die Filmmusik passt super zur Stimmung und diese möchte ich besonders hervorheben!
Der Film zielt zum Glück nicht auf Action ab und ist somit erfrischend anders und dadurch auch realistischer.
Die Hauptdarstellerin ist zudem zuckersüss...

Der Journalist dagegen irgendwie... na wie soll ich das ausdrücken... oberflächlich
Leider sind die Dialoge zwischen den beiden oftmals sehr flach... was durch die "tolle" deutsche synchronisation noch zusätzlich hervorgehoben wird.
"Das Bett ist gross genug für zwei... willst du eine Massage?" => also ernsthaft... superplumpe anmache
Gerade bei einem Film, wie diesem, lebt der Film eigentlich von den Dialogen.
Wenn man das geschafft hätte, hier mehr Tiefe und vor allem Gefühl für die beiden reinzubringen, hätte ich volle 5 Punkte vegeben.
Zwischen den beiden entsteht leider nie ein richtiges Knistern...

<achtung spoiler>
von daher konnte ich auch den abschliessenden Kuss nicht unbedingt nachvollziehen und warum sie nun unbedingt bei diesem "tollen" Typen bleiben will
<spoiler ende>

So bleibt es für mich ein Film den man sich jenseits des Mainstream gut mal anschauen kann, aber leider fehlt ihm das gewisse etwas.
Ich gebe ihm 3 Punkte, obwohl ich ihm wirklich gerne 5 gegeben hätte.
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am 26. Juli 2011
Die Story und der Titel sind etwas irrführend.
1) Die Story spielt in Mittelamerika, wo Misstrauen, Geld, Korruption eine Rolle spielen. Das Paar (er - freier Fotograph ; sie - Tochter eines schwer reichen Zeitschriften-Verlegers, für den er Fotos macht) müssen durch den Dschungel nach Amerika zurück. Er ist der typische Mann, der grausamen Fotos schießen muss, um in der Zeitschrift für Bilder bezahlt zu werden und sie die gut erzogene Göre, die wieder nach hause zurückgebracht werden muß.
2) Titel MONSTER
Anfangs sie man sie nur schemenhaft und später stellen sie sich als große Wesen dar, die eher lieb sind. Der Mensch kann mit ihnen nichts anfangen und deshalb sieht er sie als Bedrohung an und versucht sie zu vernichten.
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am 10. April 2011
"Monsters" ist ein ruhiges Roadmovie und wer hier eine Menge Action erwartet liegt völlig daneben. Der Beginn ist gelungen und mit der Einführung in das Geschehen wird durchaus das Interesse des Zuschauers geweckt. Des weiteren wird eine gewisse Spannung und durch das ungewöhnliche Umfeld ein ständiges Gefühl der Bedrohung aufgebaut. Leider kann dies nicht gehalten werden und das Ganze wandelt sich durch eine entsprechende Ereignislosigkeit mehr und mehr in Langatmigkeit um. Das Hauptaugenmerk der Geschichte bleibt auf den beiden Hauptcharakteren und der langsam aufkommenden Zuneigung zu einander. Die Aliens spielen hier nur eine untergeordnete Rolle und dienen lediglich der Symbolik. Außer ein paar tollen Bildern bekommt man mit zunehmender Laufzeit also nicht mehr viel geboten.
Wenn man das knappe Budget von "Monsters" bedenkt, wurde hier gute Arbeit geleistet. Insgesamt gesehen verläuft das Ganze jedoch zu ruhig und etwas monoton ab.

5 von 10
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am 20. Dezember 2010
Kurz die Story aus meiner Sicht: Der nördliche Teil von Mexiko hin zur US-Grenze wurde vor sechs Jahren durch eine abgestürzte Weltraumsonde mit einer außerirdischen Lebenform "infiziert", wie es genannt wird. Seitdem wird von Seiten der USA alles erdenklich getan, um ein weiteres Ausbreiten über die eigenen Grenzen zu verhindern. Als Waffen dienen neben Schutzwällen Lufteinsätze mit Giftgas und Raketen.

Der Fotograf Andrew (Scoot McNairy) hat den Auftrag, die Bilder für eine Story zu der Situation zu liefern und erhofft sich dadurch seinen großen Durchbruch. Dumm nur, dass die Tochter Samantha (Whitney Able) seines obersten Chef in Mexiko gestrandet ist und schnellstmöglich wieder zurück in die USA soll. Und noch schlimmer, er soll dies sicherstellen. Da die Situation rund um die gesperrte Zone durch eine weitere Ausbreitung der Lebenwesen eskaliert und innerhalb von 48 Stunden alle Transportwege in die USA gesperrt werden sollen, bleibt Andrew nicht viel Zeit, um Samantha sicher zurück zu bringen. Auf ihrer Reise erleben die beiden, was der Kampf dem Land zugefügt hat, wie die Menschen die "Monster" sehen und versuchen gleichzeitig zu begreifen, was um sie herum vorgeht.

Im Grunde bin ich ein Fan von großen SciFi- und Fantasy-Filmen. Der Film gehört aber nicht dazu, obwohl der Titel und die Hintergrundhandlung das glauben lassen könnten. Vielmehr ist er die Geschichte zweier Menschen, die sich zufällig finden und durch ihre gemeinsame Reise mehr über den anderen, aber auch über sich selbst, erfahren. Der Titel des Film ist im Grunde das Brennglas der Geschichte. Die Frage, wer die Monster sind, kann auf vielen Ebenen gestellt werden. Sind es die außerirdischen Lebensformen? Sind es die US-Militär, die ein ganzes Land vergiften und zerbomben, in der Hoffnung, Herr über die Situation zu werden? Oder auch die Menschen, die Profit aus der Situation ziehen?

Man möchte so kurz nach dem Erscheinen eines Filmes nicht zu viel verraten. aber soviel sei gesagt: Es wird schnell klar, das die zwischenmenschlichen Situationen weit mehr Platz in dem Film bekommen, als die krakenähnlichen, haushohen Lebewesen. Dennoch schaffen sie die Grundlage, um die Hauptfiguren von einer Ausnahmesituation in die nächste zu katapultieren. Bis zum Ende hin schafft es der Film, durch seine leisen Töne in einer zerrütteten Welt zu beeindrucken. Dafür wählt er einfache, aber auch beeindruckende Bilder. Und ein Finale, dass die gesamte Handlung auf die Spitze treibt, gibt es auch. In diesem werden die grundlegenden Fragen, wer die Monster sind und was Leben eigentlich bedeutet, interessant zusammengeführt. Soviel sei verraten.

Was macht diesen Film also sehenswert? Definitiv nicht die (trotz Minibudget hervorragend gelungenen) Lebenwesen, die sich einen eigenen Lebensraum geschaffen haben. Sie bilden nur den Rahmen. Vielmehr wird dieser Film diejenigen begeistern, die die Suche in den menschlichen Abgründe, aber auch nach den besseren Seiten des Menschen, zu schätzen wissen.

Mein Fazit: Defintiv kein "großer Hollywood-Film", wenn man darunter den Aufmarsch von Superstars und den Einsatz von Unmengen an Spezialeffekten versteht. Der Film kann aber fesseln, solange man ihm mehr als 10 Minuten Zeit zum Entfalten gibt. Und das fällt heutzutage vielen schwer, so schnell wie das Leben soll auch die Unterhaltung sein. "Monsters" geht hier den umgekehrten Weg und gefällt durch seine nachdenklich stimmenden Atmosphäre. Dafür gibt es von mir starke 4 Sterne!
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am 2. August 2014
Achtung: Diese Rezension bezieht sich auf: "Monsters" [Blu-ray].

Der Film besticht weniger durch die Handlung oder die Figuren - beides ist mMn Mittelmaß, auch wenn die Ausgangsidee gut ist: Zwei Amerikaner müssen die "Infizierte Zone" durchqueren, um nach Hause zu gelangen. Die Handlung wurde schlaglichtartig in Szene gesetzt, was dem Film ein angenehmes Gefühl des "Vorwärtsdrängens" gibt. Allerdings gibt es immer wieder auch Szenen, die quasi nichts aussagen und die man hätte entfernen können, ohne etwas zu verlieren.

Auch ist der Film nichts fürs Auge - worauf es bei Blu-rays ja eigentlich ankommt. Der Kameramann arbeitet oft mit verschwommenen Effekten, und so kann das HD seine Stärke nur in wenigen Sequenzen und meist nur für Sekunden ausspielen. Auch die Monster sieht man nicht in langen Einstellungen, sondern häufig nur kurz angeleuchtet oder in der Dunkelheit, sodass man sich nicht richtig "sattsehen" kann.

Was den Film eigentlich ausmacht, das ist die Art, wie er entstanden ist, und was Filmemacher Gareth Edwards geleistet hat. In über 260 Sequenzen fügte er CGI (Computer Generated Imaging) ein, um den normalen und alltäglichen Drehorten das Flair einer von Aliens heimgesuchten Welt zu verschaffen. Das Ergebnis ist gelungen! Das Making-Of gibt Auskunft darüber, welche Schilder und Bilder Gareth eingefügt hat, und wie er sich das Filmemachen vorstellt. Wenn man sich vorstellt, mit welch winzigem Budget der Film entstanden ist (aus Gareth's eigenen Ersparnissen) und unterstützt durch das Indie-Label Vertigo Films, wird klar, dass es ein durchaus gelungener Streifen ist, den man sich ruhig neben "Children of Men" ins DVD-Regal stellen kann.

Dennoch - und da wollen wir realistisch bleiben - sind nicht mehr als 3 Sterne drin, weil eben die Handlung doch noch eine ganze Menge mehr Pepp vertragen hätte, und die Figuren auch nicht sonderlich sympathisch rüberkommen. Dennoch ein gelungenes Erstlingswerk eines Regisseurs, dem man wünschen würde, dass er mal mehr Geld in die Hand bekäme, um eine noch größere Fantasie in Film umzusetzen.
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am 19. Mai 2011
...wenn Sie auf leichte Unterhaltung mit schwacher Aussage stehen, die für viel Geld und einer Technik zur eher dürftigen Nachahmung des dreidimensionalen Sehens produziert wurde, vorzugsweise mit viel Blut (das dann doch nicht zu sehen ist, weil dann der Film keinem so breitgefächerten Publikum zugänglich gemacht werden könnte) und einfachen, schwarz-weiß gefärbten Konflikten mit entsprechenden, in der Regel gewaltbetonten, Lösungen.

Wenn Sie den vorangegangenen Satz verstanden haben, und zu sich immer noch zu dieser Zielgruppe zählen, empfehle ich Ihnen Suchbegriffe wie "Predator", "Avatar", oder irgendetwas, das mit Gerätschaften aus dem lokalen Baumarkt zu tun hat.
Sollten Sie jedoch zu der Art von Menschen gehören, die sich gerne auchmal selbst über etwas Gedanken machen und Werke ebensolcher Menschen bevorzugen, dann kann ich ihnen "Monsters" nur ans Herz legen.

In "Monsters" geht es um nicht mehr und nicht weniger als um Menschen, die sich mit einer Realität auseinandersetzen müssen, die sich schneller wandelt, als die menschliche Konditionierung Schritt halten kann. Menschen, die lernen müssen, dass nur wenig von ihren früh erlernten Vorstellungen und Weltbildern Bestand haben kann, je mehr sich der Horizont ihrer Wahrnehmung erweitert, ein Thema, das tatsächlich eines der fundamentalsten Probleme unserer Spezies behandelt.
All das ist zwar nicht neu, doch "Monsters" besticht durch eine völlig frische, unpretentiöse und vor allem klischeearme Herangehensweise. Durch den ruhigen Schnitt und die atmosphärischen Bilder bieten sich dem Betrachter Möglichkeiten, die Protagonisten und ihre Welt auf eine beihnahe intime Weise kennenzulernen, ohne dass viel erklärt werden muss.

"Monsters" ist ein Roadmovie im klassischen Sinn. Zwei Menschen begegnen sich und teilen ein Stück gemeinsamen Lebensweges. So einfach, so klar. Die "alternative Realität" in der diese zeitlose Geschichte spielt, bietet zwar die Plattform, ist aber im Grunde zweitrangig, was nicht bedeuten soll, dass sie optisch keine Rolle spielt.

Und dies ist ein weiterer Pluspunkt von "Monsters": Ambitionierte Produktionen, die mit sehr wenig Budget auskommen müssen, sind gezwungen sich auf die Darstellung dessen zu beschränken, was wirklich Bedeutung hat. So tritt besagte alternative Realität (ich mag den Ausdruck Science Fiction in diesem Zusammenhang nicht besonders) immer dann in Erscheinung, wenn sie tatsächlich einen Einfluss auf die Geschehnisse hat, und niemals um ihrer selbst Willen - sehr zum Leidwesen der im ersten Satz beschriebenen Clientel.

Auch von einer Endzeitvision ist "Monsters" weit entfernt, denn der Ausgang ist offen und in hohem Maße davon abhängig, wie gut es der Menschheit gelingt mentale Veränderungen zu vollziehen und überkommene Vorstellungen über Bord zu werfen. So stellt sich am Rande auch die Frage nach der Fähigkeit des Homo Sapiens zur Koexistenz mit anderen Arten.

Ich schreibe diese Rezension, um eine Lanze für "Monsters" zu brechen, eine Film den ich persönlich für (was das Genre angeht) für einen der besten seit langem halte, und weil es viel zu einfach ist eine schlechte Bewertung abzugeben, nur weil etwas nicht den persönlichen Geschmack trifft, oder schlimmer, weil man etwas nicht versteht. Und weil ich gerne Filme sehe, die beweisen, dass es möglich ist, den Ruf nach Anspruch auch mit - für dieses Genre - verschwindend geringen Budgets zu befriedigen. Und weil alleine schon die Kamerarbeit diesen Film sehenswert macht. Und weil die musikalische Vertonung die Atmosphäre des Werkes wunderbar hörbar macht. Und weil er, wenn man sich darauf einlässt, einen tief berühren kann. Weil ich ihn mag.

Achim Dietze
2525 Kommentare| 170 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. September 2015
Die schlechten Bewertungen haben mich anfangs ganz schön abgeschreckt, aber ich hab ihn mir trotzdem mal ausgeliehen. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ein eher ruhiger (nicht langweiliger) Road-Trip Film mit ein bisschen Endzeitstimmung.
Wer noch überlegt, sollte sich diesen Film unbedingt mal ansehen. Enttäuscht wird nur wer hier Action erwartet, denn davon gibt es in diesem Film nicht viel.
Ich möchte auch noch mal den hervorragenden Soundtrack hervorheben. Vor allem das Titel-Theme hat es mir angetan, aber auch die ruhigen Klänge im Film verleihen ihm eine ganz eigene Atmosphäre.
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am 27. November 2015
Zu den schlechten Bewertungen möchte ich sagen, dass viele Rezensenten schlichtweg ihrer Erwartungshaltung gegenüber dem Genre zuviel Gewicht verleihen. Wer Sci-Fi-Action a la Star Wars, Alien, Terminator, etc erwartet, wird sicherlich enttäuscht sein. Diese Leute sollten sich dann aber bei den Rezensionen zurückhalten. Das Genre hat mehr zu bieten.

Dieser Film ist ein ruhig erzählter Sci-Fi-Roadmovie; für das niedrige Budget erstaunlich gut fotografiert, und am Ende wird der Zuschauer mit einer fast magischen Schlussszene belohnt.

1a-Kaufempfehlung !
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am 23. Mai 2011
======== DER FILM ========

----- Das Projekt -----

Die Idee für den Film stammt von Gareth Edwards, geboren 1975 in England, der sich schon früh für das Filmemachen interessierte. Er arbeitete seit der Filmhochschule hauptsächlich im Bereich Visuelle Effekte (meist beim Fernsehen). Bei diesem Film hier kann er seine Erfahrung und sein Talent richtig zur Geltung bringen.

Der Film wurde mit wenig Geld, wenig Technik und noch weniger Leuten gedreht. Die Filmcrew passte in 1 Auto: 2 Schauspieler, 1 Kamera/Regie, 1 Cutter, 1 Assistent.
Ein Drehbuch gab es nicht. Gearbeitet wurde mit einem 12-seitigen Handlungsgerüst, welches die Eckpunkte vorgab und das die Truppe vor Ort mit Leben füllte. Dieses "Guerilla-Konzept" ging voll auf. Man war extrem flexibel was Drehorte und Szenen anging und unauffällig was die Dreharbeiten anging. So gelang es auch einfach und unverkrampft, Leute aus der lokalen Umgebung als Laiendarsteller in die Szenen einzubauen.

"Monsters" ist das perfekte Beispiel dafür, wie man mit wenig Ressourcen und viel Engagement ein Projekt erfolgreich auf die Beine stellt. Hollywood muß sich warm anziehen.

----- Der Inhalt -----

Zunächst sollte man nicht angesichts des Filmtitels einen Kracher wie ID4 oder "Krieg der Welten" erwarten. Es geht nicht um endloses Gemetzel, eklige Aliens oder Raumschiffe aus fernen Gefilden. In diesem Film stehen die beiden Menschen im Fokus der Geschichte. Ihre Beziehung in dieser unsicheren, gefährlichen und seltsamen Umgebung ist das Thema des Films, den man als Roadmovie mit SF-Elementen beschreiben könnte.

======== DIE BLU-RAY ========

Den Film gibt es als Blu-ray in 3 Verpackungsvarianten:

a) Amaray (Kunststoffhülle)
b) Steelbook mit Kinomotiv
c) Querstellbook mit orangenem Aufdruck

Mir gefällt Variante (c) am besten. Beim Steelbook (b) ist der Aufdruck sehr schwach und blaß.

----- MENÜ -----

Schön animiertes Menü mit dem Motiv des Kinoplakats, mit Musik unterlegt.

----- BILD & TON -----

Laufzeit: 94 min (16 Kapitel)

Bild: 2.35:1 (1080p)
Ton: deutsch und englisch (DTS-HD Master 7.1), Audiokommentar (englisch, opt. dt. UT)
Untertitel: deutsch (Film), englisch (Film), deutsch (einige spanische Sätze) und deutsch (Audiokommentar)

Gutes Bild und gute Soundkulisse.

----- EXTRAS -----

** Filmdoku MONSTERS (HD, 55 min)

Ein MakingOf, das den Namen wirklich verdient. Lichtjahre entfernt von dem sonst zu findenden "alles war toll" Gesülze!
Die Beteiligten erzählen ausführlich über die Entstehung des Films.

Gedreht wurde hauptsächlich in Mexiko. Daneben noch in Guatemala, Belize, Texas und eine Einstellung (in der Postproduction) in England.

-Ton: englisch mit dt. UT

** Der Schnitt (HD, 23 min)

Der erste Schnitt geschah schon während der Dreharbeiten vor Ort im Hotel. Die dafür nötige Hardware hatte man dabei: Notebooks, Bildschirme und Datenspeicher.
Aus den 100 Stunden Filmmaterial machte man zunächst eine 4 Stunden Fassung, die dann zur Endfassung destilliert wurde. Der endgültige Schnitt fand in London statt.

-Ton: englisch mit dt. UT

** Visuelle Effekte (HD, 28 min)

Gareth, die beiden Produzenten, der Cutter und die Schauspieler erzählen über die visuellen Effekte im Film. Gezeigt werden Szenen, wie sie ursprünglich gedreht worden sind und dann durch die Bearbeitung am PC vervollständigt wurden. Das Faszinierende dabei sind Arbeitsweise, Mittel und Aufwand. Anders als bei vielen Blockbustern, die mit Unmengen an Leuten, Geld und Zeit (Monate!) an solche Effekte rangehen, entstehen die VFX hier mit 2 Leuten an 2 normalen PCs mit Standard-Software, die sich jeder im Laden kaufen kann. Und das alles in Rekordzeit.

Gareth erzählt viel über seine Arbeitsweise, über CGI, Modelle und Effekte, die manchmal mit einfachsten Mitteln im Badezimmer entstehen!
Schon beim Dreh hatte er viele Effekte eingeplant und die Szenen entsprechend gefilmt. Alles ohne Greenscreen, ohne Studios, nur live vor Ort. So gibt es im Film kein einziges CGI-Schild, kein Schild wurde gebaut, es wurden einfach vorhandene Schilder (nachträglich am PC) angepasst.
Das Ergebnis ist höchst beeindruckend und sehr kostenschonend.

-Ton: englisch mit dt. UT

** Interview mit Gareth Edwards (HD, 44 min)

Er erzählt über den Film und sein Arbeitsweise, die sich deutlich vom üblichen Hollywood-Schema unterscheidet.
-Ton: englisch mit dt. UT

** Interview mit Scoot McNairy und Whitney Able (HD, 28 min)
Die beiden Hauptdarsteller, die privat schon vor dem Film ein Paar waren und 2010 heirateten, erzählen über ihre Erfahrungen bei diesem Film. Amüsant, informativ und ehrlich.
-Ton: englisch mit dt. UT

** New York Comic Con (HD, 5 min)

Gareth Edwards erzählt über dieses Filmprojekt.
-Ton: englisch mit dt. UT

** Kurzfilm FACTORY FARMED (mit Einführung von Gareth)

Der 6 Minuten lange Kurzfilm von 2008 zeigt schon die Qualitäten von Gareth Edwards. Es geht um ein biologisch verseuchtes Küstengebiet, durch die eine einzelne Person steift. Mit minimalen Mitteln erschafft er eine umheimliche Atmosphäre, tolle Bilder und passende Effekte. Von der Thematik und der Arbeitsweise ist er ein Vorläufer von MONSTERS.
-Ton: englisch mit dt. UT (es wird nur sehr wenig gesprochen)

** Trailer (HD)

- Monsters - Original Kinotrailer (90 sec)
- Monsters - Deutscher Kinotrailer (90 sec)
- Four Lions (x)
- City of Ember (x)
- Enter the Void
- Infestation

Die beiden (x) Trailer laufen auch nach dem Einlegen der Blu-ray, können aber übersprungen werden.

** Monsters online (Internetverbindung erforderlich - Inhalt aber uninteressant)

-tuneHD.net (die 'Monsters' BD-live Community) => Internetseite
-weitere Titel von Capelight Pictures (nur Cover und Textinfos)
-Machen Sie mit ... die Capelight Blu-ray Umfrage
-HDTV Basic Tunig - So stellen Sie ihr HDTV korrekt ein (Anmeldung bei tuneHD.net erforderlich)
-FAQ - Fragen zu BD-live und dynamicHD

======== ZUSAMMENFASSUNG ========

Sehr schöne Blu-ray eines beeindruckenden Films mit ausführlichen und ehrlichen Extras, die einen tiefen Einblick in die Produktion gewähren.

EMPFEHLENSWERT
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am 6. November 2013
dieser Film ist eine Perle an low-budget Filmen denn trotz des geringen Budgets und der Unabhängigkeit von der großen Filmindustrie ist dieser durchweg sehr gut gedreht. Das Bild ist überzeugend und der Schnitt gut. Die CGI Darstellungen, wenn auch nicht immer die Besten, sind ebenfalls gelungen.

In Sachen Qualität hat man durchaus den Eindruck es handelt sich um ein Hollywood-Film, glücklicherweise ohne Hollywood-Effekte zu liefern.
Wer hier zum Beispiel Action erwartet, wird eines besseren belehrt, obwohl die Kulisse es zulassen würde.
Dieser Film ist ein ruhiger Film der sich auf die zwei Protagonisten konzentriert, die übrigens die einzigen Schauspieler sind wie man bei den Extras erfährt, was sehr überrascht denn die Leistungen der anderen Charaktere sind ebenso überzeugend!

Die Story und der Hintergrund ist interessant, leider bleibt der Film eher oberflächlich. Die Extras erläutern jedoch ganz gut weshalb es so ist wie es ist.
Auch die Dialoge hätten ausgebaut werden können, das vorhandene ist jedoch nicht schlecht und die zwischenmenschliche Chemie stimmt. Wer aber hier erwartet es kommt zu engen Kontakt zwischen Samantha und Andrew wird erneut eines besseren belehrt, es bleibt angenehm subtil.

Die Extras sind durchaus sehenswert und geben guten Einblick zur Entstehung und Thematik des Films.
Sehr Positiv: Zur engl. Tonspur sind auch die engl. Untertitel vorhanden, was leider keine Selbstverständlichkeit ist.
Es empfiehlt sich den Film in Englisch zu schauen, denn wie fast immer ist die Deutsche Synchronisation nicht die Beste.

Einziger Kritikpunkt am Inhalt ist eindeutig das Ende! Schaut man den Film zum ersten mal an weiß man noch nicht das der Start des Films das Ende ist.
(so ging es mir zumindest). Erst beim zweiten ansehen stellte sich der Aha-Effekt ein.
Das Ende am Anfang einzubringen ist eine richtig gute Idee leider ist diese Vorgehensweise hier nicht gelungen. Es bleiben wichtige Fragen unbeantwortet, Fragen die vor allem die zwei Hauptpropaganisten betreffen: "Was ist mit Samantha?" War die Evakuierung nun erfolgreich?"
Weiter möchte ich dazu gar nicht eingehen um nicht zu viel zu verraten. Ich überlasse es den Zuschauern selbst über das Ende zu urteilen.

Wären die zwei offenen Fragen nicht dann würde der Film 5 von 5 Sterne von mir bekommen, so sind es dann aber doch nur 4 von 5 Sterne.
Mit 4 von 5 Sternen bekommt dieser Film jedoch ganz ganz klar eine Kaufempfehlung von mir, wenn man auf eine ruhigere Filmgestaltung steht.
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