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Kundenrezensionen

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am 11. Juni 2011
Marteria "springt von Level zu Level" und hat mit "Zum Glück in die Zukunft" eine neue Ebene erreicht. Major-Vertrag bei Four Music und die Platin-Produzententeam The Krauts als musikalische Unterstützung. Ein Top 10 Einstieg ist somit wahrscheinlich und gerechtfertigt. Von Verkaufszahlen lässt sich leider, oder eher zum Glück nichts über die Qualität einer Scheibe sagen. Doch wenn ein Deutschrap Urgestein, wie Jan Delay meint, dass er durch dieses Album wieder Lust auf deutschen Rap bekommt, dann muss es etwas Großes sein.
Den Anfang macht "Endboss", vielleicht einer der persönlichsten Songs auf der Platte und thematisch ein guter Einstieg in die Welt von Marteria. Unterlegt ist sein Bericht über Fußballkarriere, Modelleben und Musikgeschäft durch ein Synthiebrett, das aber meiner Meinung nach nicht ganz in das Klangbild des restlichen Albums passt.
So hatte ich das erste Wow-Erlebnis erst mit dem zweiten Song "Verstrahlt". Unterstützt von Yasha, wurde hier ein zeitloser Hit geschaffen, der sich bei jedem, egal ob Rap Liebhaber oder nicht, wohltuend in den Gehörgang frisst und dort so schnell nicht mehr raus geht.
Massentauglich und trotzdem nicht Sell-out? Geht nicht? Geht schon und Marteria beweist das auf ganzen zwölf Songs. Endlich hat es ein Künstler mal wieder geschafft, die szenetypischen Scheuklappen abzulegen und über den Tellerrand der Jugendkultur HipHop in die Erwachsenenwelt zuschauen. Losgelöst von thematischen und künstlerischen Grenzen, die sich viele Kollegen selbst auferlegen, rappt Marteria über seine eigenen oder erfundene Geschichten, wie zum Beispiel die aus Amys Weinhaus. Wenn mal kein Storytelling betrieben wird, stellt sich Marteria Themen, die uns alle schon mal beschäftigt haben: Schlaflosigkeit (Veronal), die Angst vor dem Älter werden (Sekundenschlaf) oder die Frage, wie man jemand eine unangenehme Wahrheit mitteilt (wie mach ich dir das klar).
Das alles erzählt von einem Künstler, der sein Handwerk wirklich beherrscht. Keine Ausrutscher, keine Lückenfüller und Texte, bei denen man auch noch beim 100sten Mal, gespannt zuhört und neue Feinheiten entdeckt. Wenn ein so talentierter Rapper so lang an seinen Texten feilt und rumstreicht, bis sie frei von unnötigen Ballast sind, beweist das nicht nur ein hohes Maß an Selbstkritik und Perfektionismus, sondern führt auch zwangsläufig zu Zeilen, wie in Stein gemeißelt. Marterias "Gedanken von Windeln verweht". So entstehen Geschichten, geschwängert von Bildern, Wortspielen und Doppeldeutigkeiten, ohne je zu verkopft oder ansträngend für den Hörer zu werden.

"Doch der haut ab, zieht nach Köln in den Kiez, und mietet ein Appartement in der Christopher Street. Und Papa weint, selbst nach acht Flaschen Lachgas"

Diese textlichen Meisterwerke sind untermalt von den Klangwelten der Krauts. Diese beweisen auf voller Länge, dass sie auch fähig sind, eine richtige Rapplatte zu produzieren und erschaffen nebenbei richtig große Musik. Man muss das Album laut und mit einer guten Anlage hören, um diese Bretter wirklich würdigen zu können. "Krauts Bassline" gepaart mit perfekt gesetzten Drums, bilden stets die Grundlage. Ausgeschmückt durch Samples, Synthies und Live Instrumente, wurde ein sehr rundes und vom Sound unverwechselbares Album erschaffen, das melodiös, bass lästig, groß und dreckig zugleich ist.
Weitere Unterstützung erhält Marteria unter anderem von Casper, der aber auf dem gemeinsamen Track "Alles verboten" nicht zu Höchstform auflaufen kann. Vielleicht liegt es an dem etwas futuristisch klingendem Beat, der Casimoto bisschen den Wind aus den Segeln nimmt. Um das gemeinsame Feindbild zu beleuchten und zu erkennen, dass man leider oft genug selber dazu gehört ist zwar Casper auf jeden Fall der richtige Partner, doch fehlt diesem Song der letzte Kick. So wirkt diese Zusammenarbeit, trotz Caspers Stimmgewalt, neben den Großkalibern der Platte, etwas schwach auf der Brust.
Die sonstigen Features, wie Peter Fox, Jan Delay und Miss Platnum, machen sich da deutlich besser. Das liegt vielleicht auch daran, dass sie die Songs vor allem im Refrain ergänzen und so den jeweiligen Einzelwerken den letzten Schliff verpassen. So wirken diese prominenten Features, auch wegen Marterias eigener Präsenz, nie wie ein Verkaufsargument für den Massenmarkt.
Nach vielen Stunden in denen dieses Album jetzt schon aus meinen Boxen dröhnt, verstehe ich was Marteria mit 'Verstrahlt' gemeint hat - dieses Album, das der Musiklandschaft zeigt, dass es mit deutschsprachigen Rap zum Glück in die Zukunft geht.

Gruß,
Kopfmusik
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am 30. September 2012
Nach seinem Debüt-Album "Base Ventura" schlägt Marten Laciny mit seinem zweiten Album "Zum Glück in die Zukunft" endgültig den Weg in die Champions-League der Musikbranche ein. Mit seiner eindringlichen und klaren Stimme überzeugt Marteria den Hörer mit Wortwitz, Tiefsinn und Themen, die jeden irgendwo und irgendwie ansprechen.

1.) Preis-/ Leistung (xxxxx): 13 Tracks für 7,-€ macht gute 50 Cent pro Lied und gibt die volle Punktzahl von 5 Sternen.

2.) Ausstattung der CD (xxxoo): Die Ausstattung ist standardmäßig ausgefallen mit einem Booklet, welches die Songtexte beinhaltet. Dies macht 3 von 5 Sternen.

3.) Skipquote (xxxxx): Der Anteil der Songs, die ich wegdrücke, weil sie nicht so gelungen sind. Für mich sind "Amys Weinhaus" und "Du willst streiten" Songs dieser Kategorie. Das macht dann eine Skipquote von 15 % und ergibt die volle Punktzahl von 5 Sternen.

4.) Vielfalt an Songs (xxxxx): Das Album bietet eine Reihe von verschiedenen Titeln. So sind "poppigere" und heitere Songs vertreten ("Endboss", "Marteria Girl"), aber auch ruhige und nachdenkliche ("Verstrahlt", "Veronal"). Ferner behandeln Tracks bestimmte Themen ("Du willst streiten", "Louis", "Amys Weinhaus"). Auch bekannte Größen des Geschäfts lassen sich hören, wie Jan Delay, Peter Fox oder u.a. Casper. Was auch für Abwechslung sorgt. Zudem sind mit "Seit dem Tag als Michael Jackson starb" und "Sekundenschlaf" absolute Highlights zu finden. Dies macht wiederum 5 von 5 möglichen Sternen.

Somit ist "Zum Glück in die Zukunft" (gerade noch) ein Fünf-Sterne-Long-Player geworden (nach meiner Bewertung). Ich finde Marteria zudem einfach eine coole Sau und schätze ihn als Künstler. Ich kann jedem dieses Album empfehlen.
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am 22. September 2011
Marteria lässt in Endboss seine Kindheit und Jugendzeit noch einmal aufleben und rappt auf fette GameBoy Beats. ****

Mit Yasha an seiner Seite erobert Materia die Charts und macht deutschlandweit auf sich aufmerksam. Über das was er hier besingt gibt es wilde Spekulation, spekuliere mit, sei verstrahlt! *****

Amys Weinhaus wird natürlich lange Zeit vor dem tragischen Tod der wunderbaren Sängerin geschrieben. Die Namensähnlichkeit kommt nicht von Ungefähr, steht doch das Thema Sucht im Mittelpunkt. ****

Du willst streiten? Kannste haben! Doch nicht über diesen Song! *****

Es gibt Dinge die sind schwer zu erklären, die sind oft schwer in Worte zu fassen oder man hat nicht den Mut es dem anderen zu sagen. Wie mach ich dir das klar? Weil es Materia nicht allein geschafft hat es uns klar zu machen, bekommt er Hilfe von Jan Delay! *****

Live greischt bei diesem Song die Menge. Die Typen wollen mitsingen, weil der Track schnell in Fleisch und Blut übergeht. Schnell beschränkt man sich auf's Kopf nicken, weil man als Typ kein Materia Girl ist. Was den Songt nicht schlechter macht. *****

Endlich sagt mal einer dem Louis, warum er so ist wie er ist. Der lyrisch vielleicht beste Track auf dem Album. Ein Genuss für Fans von Sprachgesang und dem Spiel mit Worten. ****

Marteria scheint in Berlin eine junge Frau mit russischen Wurzeln kennengelernt zu haben, deren Verhältnis zu Geld ihm nicht in den Kragen passte. Hier sagt er Ihr endlich die Meinung. Kate Moskau, die Tochter eines russischen Paten. ****

In weiser Vorraussicht nahm Materia einen Song mit den Newcomer der deutschen Rapszene auf. Dem "EMO-Rapper" Casper der in Alles Verboten so richtig schön los krächzt. *****

Berlin ist berüchtigt für seine Cbubszene und seine langen Nächte von Donnerstag bis Sonntag. Nach einer Veronal rappt auch Marterias Alterego mit. Marsimoto würde durchtanzen 8 Tage am Stück, wäre der Song tanzbar. ****

Nicht nur für Marteria war er ein Idol und sein Tod änderte scheinbar auch das Leben des jungen Rapper. Doch was hat sich geändert seit dem Tod von Michael Jackson? Eigentlich gar nichts! ****

Einschläfernt ist der letzte Track auf diesem Album ganz bestimmt nicht. Mit P.Fox höchstpersönlich kommt Marteria zu der Erkenntnis, dass es Zeit wird etwas zu tun. Zeit ist knapp! *****
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am 17. Juni 2016
Super Album.
Ich habe es endlich mal geschafft mir das Album zu kaufen.
Leider finde ich nirgendwo mehr die Albumversion auf dem "Neue Nikes" drauf ist aber so reicht es auch!
Super Lieder und Texte. Der Mann ist einfach Bombe!!!! :-)
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am 15. März 2015
Wer gern Marteria hört, kann sich mit "Zum Glück in die Zukunft" satthören. :)

+ (immer noch) gut anzuhören (Ansichtssache)

Wie schon festgestellt, ist Musik natürlich auch immer Geschmackssache, deshalb kann ich hierzu auch nicht viel mehr sagen. Vielleicht einfach mal selbst ein Bild machen. :D
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am 22. Dezember 2014
Nach langem habe ich mich wieder dazu überwunden, eine deutsche Rap-CD zu kaufen. Obwohl ich Hip Hop liebe, bleiben deutsche Rapper bei mir eher links liegen. Marteria hingegen ist wirklich super und hat mich wirklich überzeugt. Spitzen Album!
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am 18. Dezember 2013
Ich kannte Marteria bis hierhin nicht und bin, dank Amazon, beim rumsurfen zufällig draufgestoßen. War mir nach reinhören sofort klar, die MUSS ich haben. Wow, was für Musik! Texte super, Musik ebenfalls! Bin echt begeistert und hörs zur Zeit "ständig". Wer deutsche Texte und coole, elektronisch angehauchte Musik mag, der kommt um diese Platte nicht rum! Kaufempfehlung uneingeschränkt.
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am 4. Dezember 2012
Zuerst hatte ich mir das Album nicht bestellt. Nachdem es nun einige Zeit auf dem Markt ist und ich den ein oder anderen Track von Marteria im Radio gehört habe, hatte ich es kurzerhand bestellt. Ich muss sagen: Ich bin echt begeistert. Das Album ist super! Wortwitz nicht zu knapp und verdammt gute Beats!
Kann das Album nur jedem Hip-Hop Liebhaber weiterempfehlen.
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am 26. August 2014
Nach dem ich Marteria bei den Fantastischen Vier als Vorband erlebt hatte wollte ich mir eine CD kaufen um Materias Musik näher kennenzulernen. Von seinen Album "Zum Glück in die Zukunft" wurde ich nicht enttäuscht. Schade ist nur, dass das Lied "Neue Nike" nicht drauf ist. Aber schon wegen dem Lied "Sekundenschlaf" ist der Kauf des Albums es wert.
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am 25. Juli 2013
Wer kennt das nicht, den lauf der Ding, wir werden alle (leider) Erwachsen, dabei erscheint der Lauf der Dinge dem ein oder anderem wie ein Sprung von Level zu Level, bis wir schließlich dem "Endboss" gegenüber stehen. Und wer war noch nie so richtig verliebt? Der kennt das auch, dass man auf andere schon richtig "Verstrahlt" wirkt.

Einen Einblick ins eigene Leben erhält man nahezu mit diesem Album, so bekommt man in "Du willst Streiten" die Einsicht in eine Beziehung in die nur auf streit basiert, und in "Alles verboten" erfahren wir was der Mainstream so vorgibt, was man den gefälligst unterlassen soll.

Materia und die zahlreichen beteiligten deutschen Künstler, wie unter anderem Casper, Peter Fox oder Jan Delay, zeigen einem ausnahmsweise mal nicht die "Blümchenansicht" des Lebens, sondern die waren Seiten!
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