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am 5. März 2013
Mir persöhnlich hat die Charakterentwicklung gereicht, entgegen vieler anderer Meinungen - die eigtlichen Höhepunkte liegen für mich woanders.

Durchaus mehr als empfehlenswert, meiner Meinung nach - für SciFi Liebhaber zum danach in-den-Schrank-stellen sowieso.
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am 10. Februar 2014
Joe Haldemans Science-Fiction Roman "Der ewige Krieg" ist originell, kritisch, satirisch und auch spannend. Für Freunde anspruchsvoller SF auf jedenfall empfehlenswert.
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am 29. April 2012
Die Geschichte über den Krieg zwischen der Menschheit und einer außerirdischen Spezies namens "Taurier" stimmt nachdenklich. Und traurig. Besonders, da der Autor - selbst ein Veteran des Vietnamkriegs - den Sinn und Unsinn eines Krieges sehr gut darstellt. Ebenfalls die Entwicklung des Protagonisten, die Beweggründe und Gedankenwelt vom Soldaten "Mandella" zum Major, ist gut gelungen. Ein Anti-Kriegs-Roman, der diesen Titel daher durchaus zu Recht trägt.

Der Roman ist gespickt mit einer Vielzahl von wissenschaftlichen und technischen Details, die nie zu ausgiebig, eher oft zu kurz erläutert sind. Ein gewisses SF-Wissen (oder die nötige Vorstellungskraft) ist beim Lesen von Vorteil. Durch die Kürze der Erläuterungen, die der Leser fast ausschließlich in Dialogen zwischen Protagonist und Dritten erfährt, wirkt der Text oft holprig und in mancher Hinsicht sogar konfus. Allerdings fällt auch auf, dass Haldeman im Laufe der Geschichte eine enorme Entwicklung machte. Nach dem ersten Drittel des Buches hätte ich nicht mehr als zwei Sterne vergeben.

Bedauerlicherweise wurde auch diese Geschichte Opfer eines Verlags. Anmerkung der Redaktion im Vorwort: "Die Vorstellung, die Menschheit sei Ende des 20. Jahrhunderts in einen interstellaren Konflikt verwickelt, ist doch für einen Leser des 21. Jahrhunderts ziemlich absurd [...] Wir sind in der deutschen Ausgabe deshalb großzügiger und legen dreihundert Jahre zu. Der Roman beginnt in der Übersetzung also nicht (wie im Original) im Jahr 1997, sondern im Jahr 2297."

Das verdirbt teilweise die Handlung und lässt einige Szenen absurd erscheinen. So wird dem Protagonisten in einem Lazarett des 24. Jahrhunderts die Temperatur mit einem Thermometer im Mund gemessen. Es ist doch gerade zu Beginn des 21. Jahrhunderts interessant zu lesen, wie man sich die nahe Zukunft vor wenigen Jahrzehnten vorstellte. Mit den Ängsten, Hoffnungen und Erfahrungen dieser Zeit - echt gruselig. Gut das Heyne nicht 1984 von George Orwell im Programm hat. Der Verlag war aber nicht nur bei der Übersetzung großzügig, sondern auch mit den Rechtschreibfehlern (Jubiläums-Edition aus dem Jahre 2000). Sehr schade, da dadurch nicht nur die Geschichte verstümmelt wird, sondern der Autor auch schnell als Schwachkopf abgestempelt ist - zumindest unterbewusst. Inwieweit die teilweise wirren Dialoge ebenfalls Opfer der Übersetzung wurden, kann ich nicht beurteilen. Ich würde aber jedem vorsichtshalber eine andere, besser noch eine orginalsprachige Ausgabe empfehlen.

Fazit: Es gibt weitaus bessere Anti-Kriegs-Romane und wesentlich bessere Science-Fiction. Die Heyne-Ausgabe ist nicht zu empfehlen.
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am 16. November 2013
joe haldeman hat hier wirklich eine großartige geschichte geschaffen. er beschönigt nichts, zeigt den krieg in all seinen facetten und schafft es auch, die durchaus nicht unkomplizierten themen wie zeitdilatation und gesellschaftlicher wandel richtig gut einzubinden.
aber lobeshymnen auf dieses buch gibt es hier eh schon genug.

eines ist aber schon auffällig, und das ist etwas, wofür er nichts kann: in der deutschen übersetzung sind erschrecken viele rechtschreibfehler zu finden. ein, zwei mal steht sogar ein falsches wort da, bei dem man erst aus dem zusammenhang des satzes weiß, welches eigentlich hingehörte.
das ist ein meiner meinung nach sehr grober makel (korrekturlesen sollte schon drin sein), der der Klasse dieses hervorragenden buches aber keinen abbruch tut.
definitive lese-empfehlung!
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am 9. Dezember 2007
Soldaten werden per Lichtgeschwindigkeit im Krieg gegen die Tauren zu ihren Kampfeinsätzen geschickt. Wie schon der gute alte Einstein Albert, durch seine Relativitätstheorie zu erklären versuchte, vergeht die Zeit bei so einem *Ritt auf dem Lichtstrahl* langsamer als auf Mutter Erde. Wenige Monate im Raumschiff ergeben einige Jahre Lebenszeit auf dem Heimatplaneten. Relativ gesehen natürlich.
Der Soldat Mandella muss mit diesem Alptraum zurechtkommen. Nach jedem Kampfeinsatz sind Jahre, Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte vergangen. In dieser Zeit hat sich die Gesellschaft, die Lebensbedingungen, die Technologie grundlegend verändert. Diese *Rückkehre* sind die Höhepunkte des Romans. Vor allem wie die Menschheit der Überbevölkerung zu leibe rückt (Heterosexuelle werden umgepolt oder weggesperrt) ist eine geniale Idee ;-)
Erinnert mich an einen Witz über Homosexualität: Früher wars verboten, heute ist es erlaubt, in Zukunft ist es Pflicht.....
Die Beschreibungen der Kampfhandlungen sind routiniert geschilderte Vietnam-Kriegs-Berichterstattung ala Rambo.

Fazit:
Anti-Kriegs-Roman und Science Fiction verschmelzen zu einen Lesevergnügen der Extraklasse.
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am 24. März 2016
Was für ein geiles Buch. Die Story ist Genial. Wenn man das Buch gelesen hat erkennt man woher die meisten Science Fiction Filme ihre Ideen geklaut haben ,nämlich von diesem Buch
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am 21. November 2010
Für mich war dieses Buch ein Paketfüller. Eigentlich bin ich kein Science Fiction Leser, dachte mir aber dieses Buch könnte was sein und ich wurde nicht enttäuscht. Der Autor hat einen einfachen aber packenden Schreibstil, verzettelt sich nicht in technischen Schnick-Schnack oder wirft mit physikalischen Fachbegriffen um sich. Alles in allem ein sehr spannendes Buch in dem man merkt, dass der Autor ein Kriegsveteran ist. Toll!
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am 14. März 2012
Dieses Buch ist sehr gut geschrieben und man will gar nicht mehr aufhören, darin zu lesen. Die Spannung lässt nicht nach und "zwingt" den Leser weiter zu lesen. Kaufen!
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am 12. Mai 2015
Ein Meilenstein unter den Science - Fiction Büchern. Unbedingt lesen, man wird auf gar keinen Fall enttäuscht, selbst wenn man kein Science - Fiction Fan ist.
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am 12. November 2007
Vor über 20 Jahren habe ich mir diesen Roman in der städtischen Bücherei ausgeborgt, habe den Inhalt verschlungen und ironischerweise den Autor des Romans vergessen.

10 Jahre später hielt mich dieser Roman noch immer gefesselt, nur leider war das Buch vergriffen.

Im 21. Jhdt habe ich mir nun die englische und deutsche Version zugelegt und frage mich, was meine Faszination für Haldemans "Der ewige Krieg" so lange wachgehalten hat. Der Versuch einer Antwort:

Ein Held, der kein Held sein will; ein Krieg, der kein Krieg ein sollte; physikalische Gesetze, die nicht durch Wunderwuzzitechnik umgangen werden können; eine Liebesgeschichte über Zeit und Raum; eine Zeitreise in die Zukunft beruhend auf Einsteins Erkenntnissen und eine damit verbundene rasante gesellschaftliche und technische Änderung im Zeitraffer.

Eine Sternstunde der Science Fiction mit Tiefgang!!!
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