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am 4. April 2017
...ich bin gefesselt, von der ersten bis zur letzten Zeilen nicht vom Roman loszubekommen. Top Autorin, gern wieder gekauft und gelesen.
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am 1. Juli 2013
dem wird dieses Buch recht gut gefallen, Es ist einfach gestrickt und doch spannend geschrieben. Es fällt einem schwer es wegzulegen.
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am 23. Juni 2013
Ein toller Roman aus dem Mittelalter, die nie langweilig ist und spannend erzählt wird.

Die Ereignisse um Cristin und Baldo laufen beim Lesen fast bildhaft vor den Augen ab und man versetzt den Leser in die schlimmen Verhältnisse des Mittelalters zurück.
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am 18. Juni 2013
Kann man ganz gut lesen, muss man aber nicht. Ein weiterer historischer Roman der mich aber nicht mitgerissen hat. .
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am 11. August 2013
Historische Romane lesen sich wie ein Krimi. Ein Blick in die Geschichte tut gut, aber Vorsicht: ein Roman ist nicht die Realität. Und doch: Frauen waren schon immer gefordert und sind immer wieder die Stärkeren!
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am 8. Mai 2014
Unglaubwürdig und schlecht geschrieben. die ganze Geschichte ist an den Haaren herbeigezogen und die Fakten stimmen nicht. Nicht zu empfehlen der reinste Schrott
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am 30. Januar 2011
Cristin, die schwangere Gattin des Goldspinners Lukas Bremer, führt mit diesem ein unbeschwertes Bürgersleben in Lübeck, bis nach der Geburt ihrer Tochter ihr Ehemann ganz plötzlich einen qualvollen Tod stirbt, der die Ärzte rätseln lässt. Cristin wird beschuldigt, ihren Mann durch Hexerei aus dem Wege geräumt geräumt zu haben, wird vor Gericht gestellt und aufgrund übler Verleumdungen zum Tode durch Begraben bei lebendigem Leibe verurteilt. Das Urteil wird vollstreckt - doch der Sohn des Henkers, Baldo, der Zweifel an Cristins Schuld hegte, befreit sie und zieht mit ihr ins Ungewisse auf der Suche nach ihrem Schicksal und den wahrhaft Schuldigen...

So weit so gut, doch wie in dieser Geschichte fortan Kommissar Zufall mitspielt, ist schon ernüchternd und schockierend. Die Handlung nimmt des öfteren dermaßen unglaubwürdige und durchschaubar konstruierte Wendungen bzw. Entwicklungen, um die Geschichte "am Laufen zu halten", dass ich den Satz nicht zuende lesen konnte, das Buch erstmal weglegen und den Wutknubbel hinunterschlucken musste und für mich dachte "nein, das ist jetzt nicht euer Ernst...". Hier nur ein paar Beispiele:
- Cristin --soeben befreit-- und Baldo --der ein verschwörerisches Gespräch belauscht hatte, das Cristins Unschuld bezeugen und die Geschichte schnell auflösen könnte-- flüchten Hals über Kopf; auf der Flucht begegnet Baldo einem Wildschwein, wird angegriffen, überlebt nur knapp und verliert dabei seine Erinnerung. Pech.
- Cristin streift mit Baldo auf der Flucht nach Hamburg durch das Land, sie treffen auf eine Gauklertruppe und der Narr ist wer? Natürlich der unbekannte Zwillingsbruder, der --von einer mysteriösen seelischen Verbindung geleitet-- auf der Suche nach der in Gefahr gewähnten Schwester just in dem Moment auftaucht, da die Handlung ansonsten ins Stocken geriete... Deus ex machina?
- Auf dem Weg nach Polen, um einer Mädchenschieberbande das Handwerk zu legen, finden die Freunde am Strand zwei Bernsteine und prompt kommt der gute Bernsteinhändler, der ihnen die Steine für ein kleines Vermögen abkauft. Ohne Geld ginge es nämlich nicht weiter.
- Man nächtigt in einem polnischen "Armenhaus" in Slupsk --wofür das Geld des Bernsteinhändlers benötigt wird--, dem einzigen, das auch durchreisende Fremde aufnimmt, und am anderen Tage kommt wer genau dorthin? - die schöne Königin von Polen, und die will mit niemand anderem reden, als mit Cristin über das Schicksal des kleinen Janek, den die Freunde unterwegs noch aus einem von Deutschrittern verheerten Dorf aufgelesen hatten. Damit nicht genug: die Schöne kippt um --schon länger von einem unbekannten Leiden gepeinigt--, schickt alle Diener und Wächter hinaus bis auf Cristin, die legt mal flugs ihre Hand auf --nebenbei ist sie ja noch Wunderheilerin-- und abrakadabra ist Jadwyga wieder gesund und die beiden werden ein Herz und eine Seele. Hach ja, schön.
- Cristin und Baldo entschließen sich letztlich doch, nach Hause zurückzukehren, um dem Unwesen der Mädchenschieber dort weiter nachzuforschen, was passiert? Das Schiff wird von den Vitalienbrüdern geentert --soweit okay--, sie werden auf deren Schiff verschleppt --auch noch ok--, die Piraten finden an Bord ihres eigenen (!) Schiffs geschmuggelte Mädchen --*schock*, wie kommen die denn dahin?-- und der plötzlich philantrope Piratenkapitän stellt an Deck ein öffentliches Verhör eines seiner Mannschaftsmitglieder an, der natürlich munter auspackt und den Freunden auf die Art all das verrät, was sie eigentlich ermitteln wollten. Der Piratenkapitän als Kämpfer für Gerechtigkeit, oh man, oh man...

An sich ist die Idee der Story ja gar nicht mal schlecht, aber die Art, wie sie sich entwickelt, ist einfach zu oft durchschaubar konstruiert und haarsträubend unglaubwürdig. Zwei Sterne, keinesfalls mehr.
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am 28. Juli 2013
eine Mixtur aus Kriminalroman und Liebesroman in historisierter Verpackung. Spannend, aber ohne großen Tiefgang. Genau das Richtige für einen sonnigen faulen Urlaubstag. Ich fange jetzt mit dem Fortsetzungsband an.
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am 9. Mai 2011
Erster Satz:
Warum sie sich an diesem Tage in der Menge treiben ließ, Christin würde es später nicht mehr sagen können.

Kurzinhalt:
Christin Bremer betreibt mit ihrem Mann eine Goldspinnerwerkstatt im Lübeck des 14. Jahrhunderts. Als sie schwanger wird, scheint das Glück der beiden perfekt.
Doch das Blatt wendet sich ganz plötzlich.
Kurz nach der Geburt ihrer Tochter Elisabeth stirbt Christins Mann und Christin wird des Mordes an ihm angeklagt. Bei lebendigem Leibe soll sie begraben werden.
Zwar wird Christin von dem Henkerssohn Baldo in letzter Sekunde gerettet. Doch fortan sind beide auf der Flucht. Dabei möchte Christin nur eins: ihre Unschuld beweisen und ihre Tochter zurück.

Meine Meinung:
Würde dieses Buch nicht permanent von unglaubhaften Zufällen bestimmt, es hätte durchaus 5 Sterne verdient.

Aber was sich das Autorenduo (hinter dem Pseudonym verbergen sich Iris Klockmann und Peter Hoeft, die sich in einem Internet-Schreibforum kennengelernt haben) dabei gedacht hat, hinter jeder Hausecke - egal an welchem Zipfel der Welt man sich gerade befindet - genau den Menschen auftauchen zu lassen, den es zum Fortgang der Handlung braucht, weiß ich auch nicht.
Was ich aber weiß ist, dass mich das bald unglaublich genervt hat.

- Christin wird verfolgt? - Prompt wird zu von einem plötzlich auftauchendem Helfer in die rettende Hausecke gezogen.

- Christin sucht bestimmte Personen, die am Mord ihres Mann beteiligt waren? - Schon trifft man genau diese (obwohl in einem völlig anderem Land) im nächsten Gebäude an und sie unterhalten sich natürlich genau über das, was es gebraucht hat.

Die Liste ließe sich beliebig fortführen, aber ich möchte nicht zuviel vorwegnehmen.

Das Leben ist nicht so! Das Mittelalter erst recht nicht. Christin hat - gerade als Frau - oft zuviel Glück, als dass man das noch als realistisch empfinden kann.
So wirkt es z.B. einfach nur lächerlich, wenn Piraten eine Frau an Bord eines gekaperten Schiffes entdecken und nichts anderes mit ihr anzufangen wissen, als (ACHTUNG, SPOILER) sie natürlich unversehrt freizulassen.

Hinzu kommen fantstische Elemente, die es in einem Mittelalter-Roman nicht auch noch zusätzlich gebraucht hätte: Christin hat heilende Hände, ihr Bruder ist Hellseher - wozu? Gibt es keine anderen Möglichkeiten, Spannung aufzubauen und in einer Handlung voranzukommen?

Die Geschichte hat das Potential auch ohne all dies sehr spannend zu sein. Die Reise der beiden Hauptfiguren führt durch die hanse bis in das mittelalterlich Polen, wobei sie viele interessante Menschen treffen. Das Autorenduo hat das Talent, Figuren zu entwickeln und sich sehr mit der historischen Materie beschäftigt, was auch der Glossar der mittelalterlichen Begriffe am Ende sowie die historische Karte von Lübeck beweist.

Wen all das kritisch Vorgebrachte nicht stört, der wird mit diesem Buch auf jeden Fall gut unterhalten sein. Man trifft einen Querschnitt durch die gesamte mittelalterliche Bürgerwelt: Könige, Bettler, Gaukler, Huren, Handwerker, Bauern.

Einzig das titelgebende Goldspinnen spielt nur am Anfang des Buches eine Rolle.

Fazit:
Zu zufallsbeladen, zu fantastisch - dabei durchaus spannend und wunderbar geschrieben.
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am 4. Dezember 2010
'Die Goldspinnerin' von Gerit Bertram (einem Autorenpaar) hat mich die letzten Tage richtig fesseln können.
Es geht um Christin Bremer, die glücklich mit ihrem Mann Lukas in Lübeck lebt. Christin arbeitet in der eigenen Werkstatt als Goldspinnerin und ist glücklich mit ihrem Leben. Als sie dann auch noch Mutter wird scheint alles perfekt zu sein. Aber Lukas verstirbt plötzlich und Christin wird des Mordes an ihrem Mann beschuldigt. Von da an ändert sich ihr komplettes Leben und Christin hat einen oft ausweglosen Weg vor sich'
Ich selber lese nicht so oft historische Romane und trete diesen auch oft skeptisch gegenüber. Bei diesem Buch war es allerding anders, denn schon das Cover machte mich neugierig und hat mir sofort gefallen. Die Geschichte beginnt sehr brutal, lässt den Leser aber augenblicklich in einer anderen Zeit ankommen. Die Sprache ist flüssig geschrieben und die Seiten ziehen nur so an einem vorbei.
Für mich ein wirklich gelungenes Buch, dass durch die immer wieder aufkommenden Spannungsmomente wirklich keine Lesepausen duldet.
Ich kann und werde es durchaus empfehlen!!!
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