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am 16. September 2011
Dieses Buch hat mich sehr schockiert. Herr Kuchenmeister veranlasste Frau Lind, das Leben seiner Frau zu einem Buch zu verfassen. Warum? Weil er ja so stolz ist auf seine Frau und was sie alles schafft.
Bevor ich meine Meinung verfasse, möchte ich vorab Familie Kuchenmeister alles, alles Gute wünschen. Natürlich vor allem Gesundheit...
ABER: Um Himmels Willen, was soll denn das Ganze? Eine hektische Frau, die sich selbst ins Grab bringen will mit ihrer Hyperaktivität...und der Ehemann kann seine Frau anscheinend nur respektieren und/oder lieben, wenn sie ALLES gibt. Sie wird gepushed bis zum letzten Blutstropfen....ist das Liebe? Natürlich muß jeder selbst wissen, ob er so leben kann und will. Aber wo bleibt bei diesem Paar die Muße? Das Leben an sich? Konstanze beschreibt Ihre eigene Kindheit als einsam und beklagt, daß sie von Ihrer karrieresüchtigen Mutter unbeachtet blieb....und was macht sie selber? Beide Eltern machen ihr Ding bis zum Exzess, kein Familienurlaub, nur Karriere, Karriere, Karriere....welch ein verschwendetes Leben.....
Frau Lind verschwendet Ihr Talent in diesem Buch, aber natürlich war noch ein Plätzchen für Herrn Strunz....
NICHT KAUFEN, NICHT LESEN, außer man will einen Denkanstoß bekommen, sein eigenes Leben etwas von der Überholspur zu leiten...
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am 21. Juni 2011
Ich habe noch nie eine Rezension geschrieben - diesmal kann ich nicht anders. Ich habe mich maßlos über dieses Buch aufgeregt und musste mich zurückhalten, dieses Buch nicht buchstäblich in den Abfalleimer zu pfeffern. Ich weiß nicht, was Frau Lind geritten hat, ihren Namen für soetwas herzugeben. Abgesehen davon, dass ich Frau Kuchenmeister und ihrer Familie alles Gute wünsche, finde ich das Frauen- und Familienbild, das hier gezeichnet wird hanebüchen. Anscheinend haben sowohl Herr wie auch Frau Kuchenmeister einen Glaubenssatz laufen wie "Ich bin nur etwas wert, wenn ich mich komplett überfordere". Sämtliche Kollateralschäden (die eigene Krebserkrankung wird solange wie möglich ignoriert, frisch operiert entläßt sich Frau Doktor selbst aus dem Krankenhaus, arbeitet gleich wieder und wird ihren Kindern in keinster Weise gerecht - aber Hauptsache "ich mache alles selber") werden dabei in Kauf genommen. Anscheinend überlegen sich beide nicht eine Sekunde lang, ob die Krebserkrankung vielleicht auch dazu dienen könnte, das bisherige Leben zu überdenken. Im Gegenteil, es wird munter weitergemacht, bis zum totalen Zusammenbruch (die frisch Hirntumoroperierte entläßt sich statt nach vier Wochen, schon nach 10 Tagen, verzichtet auf Rehamaßnahmen, setzt alle Schmerzmittel ab, um sich, völlig überfordert, um vier Kinder zu kümmern und das Weihnachtsfest vorzubereiten um dann, als Hinflüssigkeit aufs Sofa tropft, in Eilgeschwindigkeit ins Krankenhaus zu hetzen und vier kleine Kinder alleine unbeaufsichtigt zuhause zurückzulassen). Dabei wird sie immer von ihrem Mann angespornt, der zwar die Familie verbal hochhält ("Kinderwagen statt große Schlitten"), selbst jedoch als Politikberater ständig in seiner Nobelkarosse von Termin zu Termin hetzt. Geht es gar nicht mehr, visualisiert die Erkrankte Urlaube, die sie nie gemacht hat und auch noch stolz darauf ist ("Uns wurde nie etwas geschenkt") - für des Mannes großen Schlitten, sein Sabbatjahr um Marathon zu laufen, die Villa und Vitaminpillen von Laufpapst Dr. Strunz ist jedoch genügend Geld da. Jeder darf nach seiner Facon glücklich werden. Bei diesem Buch spiegeln Klappentext und Vorwort jedoch etwas völlig anderes vor, als nachher erwartet werden kann. Ich kann nur sagen - dieses Buch hat minus fünf Punkte verdient! Frau Lind, damit haben Sie sich wirklich keinen Gefallen getan!
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am 23. Januar 2011
Wir können uns der kritischen Bewertung von Karin B. nur anschließen.Dieses Bild einer Heroin,die heldenhaft gegen ihr Schicksal "kämpft" und allein durch ihre rational gesteuerte Willenskraft den Krebs "besiegt",ist wahrlich sehr einseitig und klischeehaft.
Wer ein ähnliches Schicksal selbst oder in der Familie hautnah erlebt hat,weiß um die abgrundtiefen seelischen Qualen,Ängste und Zweifel,denen man sich bei aller Willensstärke nicht entziehen kann - gerade auch dann,wenn man wie hier noch Mutter kleiner Kinder ist.
Wie es die die Betroffene schaffte, mit diesen seelischen Problemen umzugehen,um dann im "äußeren" Leben diese bewundernswerte Stärke zu entwickeln,bleibt weitgehend unbeachtet,obwohl gerade diese seelisch-psychologischen Aspekte dem Leser bzw. auch Menschen in ähnlichen Situationen die meiste Lebenshilfe geben würden.
Unsere Bewunderung gilt uneingeschränkt der zweifellos authentisch geschilderten Willens-und Kampfesstärke dieser mutigen Frau und Mutter - umso mehr empfinden wir den Mangel an Authentizität auf der anderen Seite,deren Meisterung wohl die schwierigste Hürde in solch tragischen Lebensabschnitten darstellt...Wer hier ein echtes Buch der Lebenshilfe sucht,das Grenzsituationen wie diese mit allen Aspekten des emotional-seelischen und des rationalen Erlebens und Verarbeitens in einer ergreifend ehrlichen autobiografischen Schilderung bietet,dem empfehlen wir unbedingt Vier minus drei: Wie ich nach dem Verlust meiner Familie zu einem neuen Leben fand. Noch nie hat uns ein Schicksalsroman so tief beeindruckt und gleichzeitig so viel Kraft und Optimismus vermittelt,wie dieser,in dem die Autorin selbst schonungslos offen ihren eigenen Schicksalsweg mit allen Höhen und Tiefen beschreibt - ein Meisterwerk der Lebenshilfe,und keinesfalls nur für Betroffene...
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am 26. Januar 2011
Ich bin schockiert...Eigentlich sollte es in diesem Roman -laut Klappentext-um eine vierfache Mutter gehen, die ihr schreckliches Schicksal meistert!Das Thema Krebs wird auf 90 Seiten kurz gestreift, und dann auch noch auf eine Art und Weise, die ich äußerst respektlos finde, da der Eindruck entsteht, dass alle, die den Krebs nicht überleben, einfach nicht genug Willensstärke und den falschen Gatten besitzen! Die restlichen Seiten haben ein ganz anderes Thema: Die hymnische Lobpreisung auf einen zweifelhaften Ehemann! Ständig wird darauf hingewiesen, dass die "Heldin" alles in ihrem Leben nur meistert und erreicht, weil sie diesen beharrlichen und göttergleichen Ehemann ihr eigen nennt! Allerdings steht sie in den Situationen, in denen jede Frau eine starke Schulter und Unterstützung braucht, dann plötzlich alleine da und nimmt ihren Mann für seine Unzulänglichkeit auch noch in Schutz! Man kann nur hoffen, dass dieser Mann nicht der realen Welt, sondern der Fantasie der Autorin entspringt! Alles in allem ein billiger Groschenromen und nichts für Leser, die ein niveauvolles Buch zum Thema erwarten!
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am 17. Februar 2011
Auch ich schreibe zum ersten Mal eine Rezension, weil ich mich selten über ein Buch so aufgeregt habe. Paradoxerweise leitet Frau Lind das Buch mit der Mitteilung ein, Liebe sei im Leben das Wichtigste. Ausser, dass die Protagonistin extrem selbstverliebt ist, findet sich im Buch aber eigentlich nur Verachtung allen gegenüber, die nicht genauso leben wie sie:
- ihre Kinder lässt sie, um Karriere zu machen, nur fremdbetreuen, da der Vater sich leider auch selbst verwirklichen muss. Die Kinder unterfordern sie aber auch intellektuell derartig, dass sie es nicht bei ihnen aushalten kann! Kleiner Auszug der anderen, auf die sie sonst noch so herabsieht:
- Menschen mit weniger Bildung und / oder Geld
- türkische Frauen ( die aber als Patientinnen so schön devot sind und dem Arzt immer brav gehorchen!)
- russische Männer, die wollen ja immer nur Söhne
- Frauen, die vor der Geburt keinen Einlauf wollen - da muten die einer Gynäkologin doch echt den Kontakt mit Exkrementen zu!
- Frauen, die eine Wassergeburt wünschen - da kriegt sie doch nasse Arme!!!
- studierte Frauen, die freiwillig bei ihren Kindern verblöden
- Mütter, die in Spielkreise und Krabbelgruppen gehen
- dicke Frauen
- Männer, die ihre Frauen zur Entbindung begleiten

Die Liste ließe sich noch viel weiter fortführen. Wie dummdreist und eindimensional Frau Lind hier vom Leder zieht und viele dieser Beleidigungen noch als ärztliche Erkenntnisse verpackt, ist ekelerregend. Interessanterweise wird von Herrn Kuchenmeister, der nie seine Verantwortung als Familienvater wahrnimmt, und die Eltern der Protagonistin, nur gut gedacht. Naja, immerhin haben die Eltern durch das Ohrfeigen der kleinen Konstanze zum Glück dafür gesorgt, dass sie so schön tough und zielstrebig geworden ist! Und haben ihr die gute Erziehung angedeihen lassen, die sie vom restlichen Abschaum der Menschheit abhebt und sie in Kreisen des Adels verkehren lässt, ohne anzuecken. Natürlich müssen Oma und Opa der krebs - und stressgebeutelten jungen Familie auch nicht helfen, da sie ja Geld verdienen müssen im fernen Berlin, jaja, Liebe ist eben das Wichtigste im Leben!

Um sich täglich vor Augen führen zu lassen, wie toll sie ist, dürfen die ganzen minderbemittelten Patientinnen sie aber Tag und Nacht auf dem Handy anrufen, wahrscheinlich ist das immer noch besser, als sich eine Minute zuviel mit ihren Kindern beschäftigen zu müssen.

Dass Sprache und Stil eher zu Dieter Bohlen als zu einem Roman einer vermeidentlich seriösen Autorin passen, haben meine Vorrednerinnen ja bereits erwähnt. Fazit:
Eine Hölle ohne Himmel!

Ich habe das Buch vor lauter Wut, dass so etwas veröffentlicht werden darf, nicht zu Ende gelesen, und ärgere mich, dass die Autorin und die heilige Gynäkologin an mir auch noch Geld verdient haben.
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am 9. September 2011
Die Welt als Märchen, wie sie sich so mancher Mann wünscht...er hat 4 Kinder, um die er sich nicht kümmern muss, eine Frau, die als Ärztin ihre Praxis hat und das Geld für seine Bedürfnisse (Sabbatical, Marathon etc) verdient. Nicht mal durch Krebs und Hirntumor lässt sie sich daran hindern, nach den notwendigen Operationen aus dem Krankenhausbett zu springen und mit Chemotherapienadel im Arm oder kurzer Bestrahlungsfrühstückspause wieder in der Praxis zu stehen und den Patientinnen ihre "heile Welt" zu präsentieren ("Stillen macht eben einen schlanken Fuss", auf den tumorbedingten Gewichtsverlust angesprochen). Wen wunderts, dass mir dabei sofort oben genannter Film einfällt, denn so eine Frau kann nicht echt sein.
Frau Lind scheint ja im realen Leben ein ähnliches Modell zu leben, wenn man ihren Aussagen glaubt (demnach unterhält sie ihren privatinsolventen Gatten samt Unterhaltszahlungen für seine Kinder aus erster Ehe und bejubelt ihn bei jeder Gelegenheit als "gestandenes Mannsbild").
Sowohl an Frau Lind als auch an Herrn und Frau Kuchenmeister scheint die Emanzipation weit vorbeigegangen zu sein...ich hoffe nur, das Ehepaar Kuchenmeister ist nicht so unsympathisch wie im Buch dargestellt. Frau Linds absolut unpassend flapsiger Stil fällt sehr unangenhem auf ebenso die unkritische Idealisierung der Protagonisten.
Nein, Frau Lind, nicht alle Frauen sind so dumm, dass sie glauben, Gleichberechtigung bedeutet, eine Stepford Wife der 50ziger Jahre plus Alleinverdiener im neuen Jahrtausend zu sein und dem Herrn Gemahl alle Mätzchen und Spielsüchte etc. zu finanz
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am 9. März 2011
Wer sich die Bewertungsverteilung ansieht merkt sofort: entweder 5-Sterne Bewertung oder "Grottenschlecht". Dazwischen gibt es fast nichts.

Wenn man die 5-Sterne Bewertungen untersucht: Text überall relativ ähnlich. "Vielen Dank Frau Dr. Kuchenmeister ... bla bla"

Fast alle 5-Sterne Bewerter haben NUR DIESES EINE BUCH BEWERTET. Sonst keine anderen Bücher:
G.S.
M.L.
Alexa
Ilona Höffler
Rossi
Sanchi
Reiner Zimmermann
BKA
Sabine
Sonja Fuchs

Unter den ersten 5-Sterne Bewertungen auch auffallend gleichartige Namen:

G.S.
M.L.
J.G.

Wer das Buch gelesen hat, fragt sich: Haben die 5-Sterne Bewerter wirklich das gleiche Buch gelesen wie ich?

Hera Lind wurde für das Buch entweder von Kuchenmeisters gut bezahlt, war total benebelt beim Schreiben oder hat es sarkastisch gemeint. Anders ist DAS nicht zu erklären.

Hier würde ich MINUS 5 Sterne geben!!!!!!!!!!!
Habe mich sehr geärgert, dass ich Geld für diesen schwachsinnigen Schrott ausgegeben habe und mich deshalb entschieden diese Rezension zu schreiben.
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am 8. Februar 2011
Ich kann mich Simone nur anschließen, das Buch ist eine absolute Enttäuschung. Thema verfehlt!!!
Vielmehr wäre der Titel:' Hommage an Stefan Kuchenmeister' treffender. Die Krankheit von Frau Dr.Kuchenmeister wird völlig bagatellisiert. Was will uns Lesern das Buch eigentlich sagen? Man muss nur einen Partner wie Herr Kuchenmeister an der Seite haben der immer wieder zu einem sagt: träume dich ins Leben'und alles wird gut?? kaum zu glauben!! Ein Schlag ins Gesicht für jeden, der an Krebs erkrankt ist. Wenn uns Krebskranken nichtmehr geholfen werden kann, haben wir einfach nicht den richtigen Partner an unserer Seite? Aus meiner Sicht möchte sich mit diesem Werk, ein sang und klanglos gescheiteter und in Vergessenheit geratener Kommunalpolitiker wieder ins Gedächtnis der 'Franken' zurückrufen. Welcher Bürger aus dem Kreis Nürnberg/ Schwabach kann sich nicht an die überdimensionalen Wahlplakate der ' Kuchenmeisters ' erinnern? Eine heile, glückliche Familie, die in die Kamera strahlt'war damals von der Krankheit die Rede? NEIN! Wahl verloren! Sich nun aber die Erkrankung der eigenen Frau zunutze machen damit sich die Menschen wieder an einen erinnern ist aus meiner Sicht ganz weit unten. Es würde mich nicht wundern, wenn Herr Kuchenmeister zur nächsten Wahl wieder antreten würde. Tür und Tor hat ihm ja dieses Buch geöffnet. Auch ich kann jedem nur vom Kauf des Buches abraten. Spenden sie das Geld lieber für die Deutsche Krebshilfe anstatt es (entschuldigen sie) einem um Anerkennung und Macht buhlenden Kuchenmeister, in den Rachen zu schmeißen.
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am 11. Januar 2011
Ich bin von diesem Buch maßlos enttäuscht! Die Tragik der Erkrankung mit all seinen Ängsten, Gedanken usw. kommt fast gar nicht in dem Buch vor, alles ist nur so übertrieben kitschig wie ein 3-Groschen-Roman geschrieben worden, so dass ich das Buch schon nicht zu Ende lesen wollte. Ich habe bei einer Erzählung über eine wahre Geschichte bedeutend mehr Tiefe erwartet! Eine Krebserkrankung kann man doch nicht so verkitschen! Wie aus dem Nachwort zu entnehmen ist, war die Entstehung des Buches ja auch mehr Mittel zum Zweck - Die Heldin des Romanes wollte genau wie die Autorin schlicht und ergreifend möglichst viel Geld damit verdienen. Ich werde von Hera Lind jedenfalls keine "wahre Geschichte" mehr kaufen.Himmel und Hölle: Roman - Nach der wahren Geschichte der Dr. Konstanze Kuchenmeister
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am 14. Dezember 2011
Tja, ich mach's einfach kurz und bündig:

- Das Buch liest sich sehr flüssig, aber das ist bei Hera Lind nicht weiter verwunderlich.
- Der Jargon, in dem von den Patientinnen und dere Familien gesprochen wird, lässt mich staunen - wenn ich wüsste, dass meine Ärztin so von mir spricht, wäre es meine Ärztin gewesen.
- Der Ehemann Stefan Kuchenmeister wird immerzu als Supermann hingestellt, das nervt auf Dauer - und ich empfinde ihn nicht wirklich als solchen.
- Vier Kinder, Karriere, Krankheit - alles unter einen Hut zu kriegen ist schon ein Kunststück. Die Krankheit hat sich Dr. Kuchenmeister nicht ausgesucht. Aber auch für die Karriere stehen die Kinder doch immer irgendwie im Hintergrund - meine Meinung.
- Herr Kuchenmeister scheint ein sehr ausgeprägtes Omnipotenz-Gefühl zu haben - meiner Meinung nach einfach nur nervig.
- Hut ab vor dem Mut der Protagonistin, sich gegen den Krebs und alle damit verbundenen Probleme zu stellen - hätte aber diese Geschichte nicht seriöser geschrieben werden können?
- Aus eigener Erfahrung weiß ich: Ein Otto-Normal-Bürger hat viele, viele Hürden zu nehmen, um eine solche erstklassige Behandlung zu bekommen, wie sie Fr. Dr. Kuchenmeister bekommen hat. Traurig, das in einem "Roman" bestätigt zu bekommen...
- Wenn die Intention der Fam. Kuchenmeister war, dieses Buch schreiben zu lassen, um anderen Menschen Mut zu machen und Frauen klar zu machen, wie wichtig die HPV-Impfung ist - hätte es da nicht andere Wege gegeben?

Fazit: Bedingt lesenswert - leider ziehen die Lobhudeleien über Herrn Kuchenmeister das Buch unnötig in die Länge und die Art, wie über die Patientinnen geschrieben wird ist für meinen Geschmack zu herablassend und flapsig.
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