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am 17. Juni 2011
Es war vor knapp einer Stunde, ich schaufelte noch eine belgische Praline in meine Milch, da entsann ich mich der aberwitzigen Vorwürfe Richtung Capcom, man würde mit Resident Evil 5 und dem Schauplatz Afrika eine Spielwiese für Rassisten schaffen, die so nicht in die Läden gehen dürfe. Auf gar keinen Fall! Zwei, drei Monate vor dem Release des Spiels. Und mir fiel wieder ein, dass ich noch rezensieren wollte, was da doch nicht mehr war als ein politisch korrekter Third Person-Shooter. Oh ja, politisch korrekt, auch weil für ein schwarzafrikanisches Dörfchen unverhofft viele Mexikaner zu erledigen waren. Also von wegen rassistisch ...

Kooperativ ging ich schließlich mit meinem österreichischen "Verbündeten" auf Zombiejagd in Afrika. Soviel zum Thema "politisch korrekt". Vom einstigen Survival-Charakter (viel' Feind, wenig Munition) der Vorgänger war indes wenig übrig geblieben, Waffen gab's in allen Formen und Farben und Munition mitunter mehr, als wir tragen konnten. Im Ernst, nichts liegenlassen zu müssen, schien uns die eigentliche Herausforderung zu sein. Das übersichtliche Inventar lud zum Knobeln ein. "Nimm du die Granaten, ich trag' das Heilkraut." - "Ich will die Granaten nicht." - "Ich will sie auch nicht." An Munition mangelte es uns jedenfalls nicht und wir sind weiß Gott keine guten Schützen ...

RE-Veteranen werden zudem eine Abkehr vom klassischen Flair hinnehmen müssen. Rückblickend empfinde ich Story und Erzählweise als geradezu einschläfernd. Was bisher geschah, wird - raten Sie - durch Render-Flashbacks und herumliegende Schriftstücke an den Mann gebracht. Meine Aufmerksamkeitsspanne ist üblicherweise ordentlich, doch hier nervte mich die Lektüre selbst kurzer Texte schon nach den ersten zwei Leveln gehörig. Ähnlich einfallslos die beiden Protagonisten. Doch während die entzückende Sheva wenigstens optisch was hermacht, bleibt Chris zeitspielens die dumpfe, zweidimensionale Karikatur eines B-Movie-Helden. Seine ausgelutschten Dialoge schmecken wie schon 'mal gegessen und jeder zweite Spruch scheint seinen eigenen Stern auf dem Walk of Fame Hollywoods zu haben. Das ertrug ich gerade zum Ende hin nur noch zähneknirschend. Just dafür einen Stern Abzug.

Der spaßige Part ist der, bei dem man sich spezialisiert, Kompetenzen an den Mitstreiter abtritt und sich gemeinsam den Hintern rettet. Dazu gibt's nämlich zuhauf Gelegenheit. Wir haben es so gemacht: Sheva schnappte sich Sturmgewehr und Pistole, Chris selbst Schrotflinte und 'was zum Scharfschießen. Was an Blei fiel, wanderte so ganz selbstverständlich in ihre oder seine Tasche. Überdies waren die Aufgaben klar verteilt. Er pustete nahe Gegnergruppen weg und knipste ferne per Kopfschuss aus, sie kümmerte sich um den Rest. Man tut übrigens gut daran, auf Tuchfühlung zu bleiben. Wird einer der beiden überwältigt, bleiben dem anderen oft nur Sekunden, um auszuhelfen. Wer auf eigene Faust den Rambo markiert, wird nicht selten gefressen. Auch die dicken Brocken knöpft man sich idealerweise zu zweit vor. Nachdem Madame den hüpfenden Irren samt Kettensäge mit gezielten Schüssen in die Extremitäten zum Nachdenken bewegt hat, geht Chris wie ein Mann in den Nahkampf und verpasst ihm eine. Teamgeist wird also gefördert, erzwungen und macht so den Löwenanteil des Spielspaßes aus. Was davon übrig bleibt, wenn man es denn allein versucht, vermag ich nicht zu beurteilen. Viel wird es nicht sein ...

Abwechslung gibt's in Form von infantilen Quick Time-Events (Taste drücken, die auf dem Bildschirm angezeigt wird und zwar dalli) und Kämpfen gegen Zwischenboss-Gegner. Spätestens hier wird klar: Aus Shinji Mikamis Vermächtnis ist ein waschechtes Actionabenteuer geworden, ein simpler Konsolen-Shooter eben. Vermutlich tat er gut daran, es selbst nie anzurühren.

Fazit: Zu zweit ist Resident Evil 5 Geld und Zeit durchaus wert und nur dies kann ich bewerten. Gut 20 Stunden, also vier, fünf Abende, beschäftigt es vorzüglich - bei einmaligem Durchlauf. Wer die geheimen Waffen freischalten und verwenden möchte, muss ohnehin öfter ran. Der simplizistische Entwurf der Haupthandlung schmälert den Spielspaß dabei nur milde, mit einem Freund bleibt es trotzdem packend. Allerdings hat es beileibe nichts Gruseliges mehr. Dafür lächelt die Sonne einfach zu oft und man sieht die bösen Jungs viel zu früh wie wild auf sich zustürmen, bremsen, als wäre etwas unklar, und dann wieder lossprinten. Zeit genug für jede Blindschleiche, etwas zu treffen.
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am 11. Mai 2011
Ich bin großer Resident Evil - Fan seit der ersten Stunde. Teil 1 und 2 auf der Playstation 1, Resident Evil 4 auf der Playstation 2 und nun Teil 5 auf dem PC. Meine nachfolgende Bewertung bezieht sich auf den Singleplayer im reinen Offline-Betrieb.

---ALLGEMEINES---

Man schlüpft in die Rolle von BSAA-Agent Chris Redfield, der nach Afrika geschickt wird um dem Waffenhändler Irving das Handwerk zu legen. Das ist aber nur der Beginn eines spannenden Abenteuers, in dem Chris nicht nur mit verschiedensten mutierten Gegnern sondern auch mit den Geistern seiner Vergangenheit konfrontiert wird, die Kennern der Spiele auch nicht unbekannt sein sollten. Zur Seite steht ihm dabei die schöne einheimische BSAA-Agentin Sheva Alomar, die man in einem weiteren Spieldurchgang wahlweise statt Chris steuern darf.

---GAMEPLAY---

Wer schon Teil 4 gespielt hat, wird sich schnell zurechtfinden, die Spielmechanik ist größtenteils mit der des Vorgängers identisch, das Inventar funktioniert etwas anders, dazu aber später mehr. Für Neueinsteiger zur Erklärung: Resident Evil 5 ist ein 3rd Person Shooter mit schlauchartig aufgebauten Levels, von der Spielmechanik her am ehesten vergleichbar mit Dead Space /Dead Space 2 mit Ausnahme des Weltall-Settings natürlich. Das Spiel ist in 6 Kapitel unterteilt, die wiederum aus 2 bis 3 einzelnen Levels bestehen.

Inventar: Sowohl dem Spieler, als auch dem computergesteuerten Partner stehen 9 Inventarfelder zur Verfügung, die mit Waffen, Munition, Schutzwesten, First-Aid Sprays und Heilkräutern belegt werden können. Man kann Items zwischen den beiden Figuren austauschen, aber Vorsicht: Waffen, die man dem Computerpartner vorübergehend überläßt, werden von diesem auch benutzt bzw. leergeschossen. Die starken Magnums, für die es nur wenig Munition zu finden gibt, sollte man also besser behalten. ;) Zwischen den einzelnen Kapiteln hat man die Möglichkeit, die Items der beiden Spielerinventare und dem riesigen Inventar des Spielerprofils nach Lust und Laune herum zu verschieben oder Waffen zu verbessern. Das Messer gehört übrigens zur Standardausrüstung und kann nicht abgelegt werden, belegt aber dafür auch keinen Platz im Inventar. Zum Aufrüsten und Kaufen von Waffen braucht man Geld, das man entweder in zerstörbaren Fässern und Kisten findet oder aus dem Erlös von gefundenen Schätzen bekommt. Getötete Gegner hinterlassen oft Munition oder Geld.

Gegner: Neben Standardgegner auf zwei oder mehr Beinen gibt es immer wieder größere und noch größere Zwischenbossgegner. Dabei kann es schon mal heikel werden, wenn es darum geht den Gegner zu bezwingen und gleichzeitig sich selbst und den Partner am Leben zu halten. Aber auch die Standardgegner können den Spieler in Bedrängnis bringen, speziell wenn sie in großer Zahl gleichzeitig auftauchen - wenn ich an die Licker-Horden denke, fühle ich wieder den Stressschweiss auf meiner Stirn. In späteren Durchgängen vereinfachen maximal aufgerüstete und sehr starke Waffen natürlich das "Kurieren" der infizierten Gegner.

Schwierigkeitsgrad: Es gibt vier Schwierigkeitsgrade, die auf das Können des Spielers reagieren und sich je nach dessen Leistung in einem gewissen Bereich anheben oder senken. Auf einer Skala von 0 bis 10 sieht das so aus:
Amateur: von 0 bis 3
Normal: von 2 bis 7
Veteran: von 7 bis 9
Profi: 10 (Wird erst freigeschaltet, nachdem man auf "Veteran" durchgespielt hat)
Auf Veteran spielt es sich schon recht unentspannt, wenn man nicht in vergangen Durchgängen Waffen maximal aufgerüstet und kiloweise Munition gesammelt hat.

Speicherpunkte: Gespeichert wird über ein Checkpointsystem. Freies Speichern ist nicht möglich, aber die Speicherpunkte sind relativ fair gesetzt, Frustmomente kommen nur selten auf.

---GRAFIK UND SOUND---

Die Grafik kann sich sehen lassen. Scharfe Texturen und tolle Licht- und Schatteneffekte verwöhnen wahlweise in DX9 oder DX10, wobei DX10 minimal besser aussieht. Schöne Feuereffekte und integrierte Zwischensequenzen in sehr guter Qualität hinterlassen einen positiven Eindruck und der zuschaltbare Blur-Effekt ist Geschmacksache. Die Animationen der Figuren wirken dank Motion-Capture sehr natürlich und laufen sehr geschmeidig ab.
Die Levels sind sehr linear, aber schön abwechslungsreich und mit vielen Details ausgeschmückt.

Die Sprachausgabe ist nur in Englisch verfügbar, deutsche Untertitel erleichtern das Verstehen. Ich habe mit der fehlenden deutschen Sprachausgabe kein Problem, nicht zuletzt deshalb, weil die englische echt gut gelungen ist. Die Geräuschkulisse gibt auch keinen Anlaß zur Kritik, der teilweise vorhandene Soundtrack ist sehr dezent, aber passend.

---TECHNISCHES---

Resident Evil läuft auf Windows XP ebenso fehlerfrei wie auf Windows 7 - 64 bit. In geschätzten 20 Durchgängen kann ich mich nur an einen Absturz erinnern, Bugs sind mir keine aufgefallen. Die Hardwareanforderungen sind angenehm gering. Ein C2D-E6750 in Verbindung mit einer Geforce 8800GT reicht für ein absolut flüssiges Spiel in Full-HD und maximalen Einstellungen (außer AA vielleicht). Der V-Ram wird nur gering belastet und der eingebaute Benchmark bringt Gewißheit für unsichere Spieler mit älterer Hardware.
Das Spiel kann mit Maus / Tastatur oder Gamepad gesteuert werden, ich bevorzuge die Maus und Tastaturkombination, schon alleine weil man mit dem Gamepad kaum 3 Headshots in 2 Sekunden schafft . ;)
Neueinsteigern ins Resident Evil Universum sei noch gesagt, daß es serientypisch nicht möglich ist, während der Bewegung zu schießen oder nachzuladen, manche könnte das eventuell stören.

---WIEDERSPIELWERT---

Nach jedem Durchgang können alle Waffen und Items in den nächsten Durchgang mitgenommen werden. Das hatte schon in Teil 4 einen gewissen Reiz für mich. Alleine um die stärksten Waffen auf das Maximum aufzurüsten, muß man so viel Geld investieren, daß man schon mehrere Durchgänge wagen muß.
Daneben gibt es aber noch einiges freizuschalten. Verschiedene Outfits für die beiden Hauptdarsteller und Farbfilter für die Grafik machen den Anfang. Für alle Waffen gibt es die Möglichkeit eine "Unendlich Munition Option" zu erwerben und nur so nebenbei - das gilt auch für den Raketenwerfer. Außerdem kann man Figuren kaufen, wie kleine Spielzeuge aus einem Kaugummiautomat, die man dann im Vollbild zoomen und drehen kann, in einer sehr detaillierten Darstellung.

---FAZIT---

Resident Evil hat sich verändert seit seinen Anfängen. Es "mutierte" vom Survival-Horror der ersten Teile zum Action-Shooter schon in Teil 4. Der fünfte Teil der Serie folgt dieser Linie. Aber ich habe damit absolut kein Problem - Für mich ist es spannender, eine wild durch eine Tür stürmende Meute
infizierter Wahnsinniger oder eine Horde "Licker" aufzuhalten und zu überleben, als Minuten lang einsam durch einen leeren Gang zu schleichen, um am anderen Ende von einem einzelnen Zombie, der sich in Zeitlupe auf mich zu schleppt "erschreckt" zu werden, wie es teilweise in RE1 war.

Ich habe schon sicher 20 Durchgänge hinter mir und spiele noch immer mit Freude daran. Möge der sechste Teil bald folgen. Von mir gibt es volle Punkte und eine volle Empfehlung!

Tipp: Fans sei noch das wirklich gelungene Resident Evil 5 Lösungsbuch ans Herz gelegt. Eine erstklassige Lösungshilfe und tolles Sammlerstück in hochwertiger Verarbeitung.
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am 1. August 2013
Ja stimmt, es ist kein waschechtes RE ! Aber die Zeiten sind nun einmal vorbei, in denen man über 32 Schuss handgun heilfroh war und das Gestöhne im nächsten Gang die Zombies bereits ankündigte. Ebenso dass items unsichtbar in der Gegend herum lagen und man als Spieler jeden Zentimeter mit Knopfdruck untersuchen musste. Das letzte RE dieser Art war für mich Code : Veronika, das habe ich auch richtig gefeiert.

Aber RE 5 macht richtig Laune, ich habe Spaß daran die Gegend zu erkunden, haufenweise schätze und items zu sammeln und mich durch wirklich häufige gegnerhorden zu schlachten. Es ist kein survival Feeling mehr, ja leider, aber die anstürmende Masse mit der Pumpgun auf dem Boden zu verteilen und nach jeder Mission sein Equiptment zu verbessern rockt schon ziemlich finde ich. Durch die Verbesserungen steigert sich der wiederspielwert enorm und motiviert, auch auf höheren Schwierigkeitsgraden neu zu starten, zumal man seine Waffen mit in den neuen Durchgang nehmen kann. Die Stages sind relativ groß so dass man viel finden kann und es mehrfach auch knifflige Situationen gibt.
Die Steuerung geht schnell von der Hand, von einem erfahrenen zocker sollte man dich erwarten können, sich leicht umzugewöhnen wenn es sein muss. Das meckern finde ich albern.
Windows live ist nicht toll, stört mich aber auch nicht.

Für das Geld : kaufen und loslegen, ist ein lässige Zeitvertreib.
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am 22. Mai 2011
Wer das Spiel noch nicht hat sollte jetzt zuschlagen.
Ich hab das Spiel als Geschenk gekauft ich hab damals noch mehr bezahlt und es nicht bereut es gibt nicht viele Spiele die ich so oft durchgespielt habe wie Resident Evil 5.Und es macht immer noch Spaß.
Technisch auch alles wunderbar wer unsicher ist wie es auf dem eigenem System läuft kann sich ne Benchmark Demo runterladen.
Ich hatte nie Abstürze und Bugs hab ich auch nicht entdeckt.(Ausser wenn man mit einem Partner spielt der eine Mod anhat da kann es zu abstürzen kommen.)
Das einzige was zur Zeit nicht so toll ist bei der PC Version ist das es viele Cheater gibt was die Bestenliste ziemlich wertlos macht,auch beim Koop Spiel tauchen öfter mal Cheater auf was den Spielspaß schon drücken kann man.Aber mit guten Partnern ist der Koop Modus eine wahre Freude.

Also ich wünsche allen viel Spaß beim spielen.
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am 30. August 2011
Ich habe ja fast alle Resi's gespielt (1,2,3 und nun 5) und muss sagen das Spiel ist einfach klasse!
Ich habe es mir kurz entschlossen zusammen mit einem Freund gekauft, um im Koop zu spielen. Und das macht echt Spaß. Man kann die komplette Story zu zweit durchspielen. Es gibt heutzutage viel zu wenige Spiele die so etwas bieten.
Die Grafik ist Klasse und die Story wie von resident Evil gewohnt wieder sehr gut.
Ich kann das Game nur weiter empfehlen, erst recht zu dem günstigen Preis.
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am 26. Juli 2015
Das Spiel finde ich toll und es hat einfach Spaß gemacht. Den Stern Abzug gibt es für den nicht vorhandenen Splitscreen am PC! Die Konsolen haben diesen und es macht auch einfach nur Sinn, da man ja ständig zu zweit rumläuft. Die Ironie am Ganzem: Der Splitscreen Modus wird mit installiert - ist aber nicht "nutzbar". Ich habe nach langem Suchen ein Programm gefunden, um diesen freizuschalten. Danach lief alles super und ich konnte, wie vorm Kauf gewollt, das Spiel zu zweit spielen. Wer allerdings sich nicht die Mühe macht oder eine Befürchtung hat, das falsche mit diesem Extra Programm zu tun, wird mit dem fehlenden Splitscreen enttäuscht.
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. Februar 2012
Es gab mal eine Zeit, da ging für den Gamer mit Vorliebe fürs Horror-Genre kein Weg an "Resident Evil" (RE) vorbei, denn Ende der 90er war das Zombiegeschnetzel schlichtweg genre-dominierend. Allein gegen unzählige Untote und andere Monströsitäten unter Munitionsknappheit zu bestehen war ein Survival-Erlebnis für sich, denn angesichts seines Gore- und Schockgehalts gab`s nichts Vergleichbares. Schon mit Teil 2 schuf Capcom den (laut Fan-Stimmen) wohl bis dato besten Teil der gesamten Reihe, welcher das gewohnte Gameplay bot, mit nochmals gesteigertem Horror ängstigte und erstmals mit vorgerenderten Zwischensequenzen (anstelle trashiger B-Movie-Schnipsel aus RE1) in ungeahnter Güte verblüffte. An diese Zeiten erinnere ich mich gerne zurück.
Mit RE4 hat die Reihe mit seinen eigenen Prinzipien gebrochen und ist nunmehr zum knallig-lauten Actioner ohne echten Horror mutiert. Für beinharte Anhänger der Marke eine schwer zu schluckende Pille, wich das Spiel- und Bedienungskonzept jenen aus alten Tagen doch extrem ab, ein nicht unerheblicher Teil des ursprünglichen Flairs ging damit verloren. RE5 macht in diesem Punkt gar noch weniger Freude. Noch stärker auf Action ausgelegt, hat dieser Titel kaum noch charakteristische Spielelemente aus Anfangszeiten, während der Schauder-Aspekt im dauernden Schein der Afrikasonne gänzlich auf der Strecke bleibt.

Zur Story nur soviel:
Die Verbindung zum Ur-Plot (T-Virus und Umbrella Corporation) sind wie schon im Vorgänger eher gering. Ganz wenige bekannte Gesichter sind vertreten und diese (wie auch Neu-Charaktere) zu allem Übel sehr holzschnittartig vorgestellt. War die Handlung früher noch einigermaßen brauchbar, kann man diese hier vollends vergessen und sein Augenmerk aufs Niederstrecken gigantischer Zombiemassen richten.

Und so kommen wir zum eigentlichen Problem von RE5:
Mit dem pausenlosem Niederballern nicht enden wollender Gegnermassen hat RE seine ursprünglichen Werte verraten und verkauft. Vielleicht könnten Neulinge die Daueraction als befriedigend empfinden, für Kenner der Reihe gleicht es mehr einem kräftigen Tritt in die Kronjuwelen. Nur zum Vergleich:
Nach 5 Minuten "Dead Space" hatte ich mehr Angstschweiss und Panikattacken als in einer Spielstunde RE5. In Letzterem kann man sicherlich auch mal ins Schwitzen geraten, das hängt aber weniger mit tatsächlicher Furcht, sondern eher mit der Hektik im Kampfgetümmel zusammen, denn das "Schießen, aber nicht bewegen"-Steuerungsprinzip ist zu statisch und erlaubt kein flüssiges Gameplay. Der Schwierigkeitsgrad allgemein macht dagegen trotz dutzendweise, gleichzeitig auf den Spieler stürzende Afro-Zombies (mit Niedrigst-KI) weitaus weniger Sorgen, und das aus einem einfachen Grunde: Es ist überhaupt nicht so, dass man in eine ernsthaft prikäre Lage wegen knapper Munition oder Waffenauswahl geraten kann, weil es davon mehr gibt als unser Alter Ego Chris Redfield tatsächlich zum Tragen imstande ist. Dadurch und wegen der tatkräftigen Unterstützung durch Kollegin Sheva Alomar geht der Survival-Aspekt völlig vor die Hunde. DAS ist nicht RESIDENT EVIL !!!
Schon dafür müsste ich dieses Spiel mit der niedrigsten Bewertung bestrafen, denn während es "Dead Space" in kürzester Zeit schafft jeden noch so vor Selbstbewusstsein strotzenden Gamer in einen kleinen Schisshasen zu verwandeln, kriegt RE5 nichtmal ein Jucken zustande.

Einen Gnadenstern bekommt es dennoch, weil Capcom - zu meiner großen Überraschung - plötzlich mit einer Vorzeige-Optik daherkommt, die selbst für PC-Verhältnisse beeindruckt. Mit Grauen erinnere ich mich an das Portierungsdebakel welches RE4 widerfuhr, bei dem die Verantwortlichen es nicht geschafft hatten, für scharfe Texturen und Beleuchtungseffekte gemäß der Gamecube-Vorlage zu sorgen. Hier dagegen zeigen die Japaner, dass sie eine sehr effektreiche, wuchtige Grafik mit allem technischen Pipapo (sogar DX10-Unterstützung !) für die PC-Version aufsetzen können, wenn sie es nur wollen.
Damit wird das Spiel selbstverständlich nicht besser, trotzdem wollte ich es kurz erwähnt haben.

Fazit:
Wer schon mit RE4 keinen Spaß hatte, wird auch mit RE5 nicht glücklicher. Als reiner Third-Person-Shooter wäre es u.U. noch brauchbar, die Technik dahinter kann sich sehen lassen, doch zu seinem eigenen Nachteil hört das Spiel ja leider auf den Namen "Resident Evil", und genau das ist auch schon der Knackpunkt: Es hat nix mehr vom Survival-Horror, den die Reihe früher ausmachte.
Die Botschaft an Capcom: BACK TO THE ROOTS ! Ansonsten gebe ich weiterhin "Dead Space" den Vorzug.
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am 29. August 2014
ich finde dieses spiel sehr interresant, sehr gut gelungen für alle fans des Resident Evil... das spiel hat sehr gutes handling z.B. den Charakter selbst bewegen sowie gegen die horte Zombies bekämpfen.. genau so gut gemacht wie im Teil 4.. Daumen hoch..
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am 23. August 2014
Wenn man Fan ist von der Serie ist muss man es haben teilweise etwas Frust Faktor bei manchen Gegner sonst ein gutes Spiel.
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am 7. Dezember 2012
Nachdem ich von Resident Evil 4 mehr als enttäuscht war, habe ich sehr, sehr lange überlegt, ob ich mir den fünften Teil zulegen sollte. Ich habe ihn doch schließlich gekauft und habe es nicht bereut.
Das einzige, was ich bemängele, was aber nichts zur Spielqualität beiträgt, ist, die fehlende Gruselatmosphäre bis auf ganz wenige Szenen. Stattdessen ist es ein gutes Shooter- und Actionspiel. Anfangs musst du solange am Leben bleiben, bis der Hubschrauber eintrifft. Dazu ist es nötig, die Einwohner zu eliminieren.
Das Spiel erinnert ein wenig an verschiedene Bekannte Spiele und Szenen. Die Grundeinstellung an Counterstrike, auch, mit dem Ferngewehr u.a. auch die Sache mit dem Bahnhof. Danach sieht man eine Szene aus Ghostrider. Und eine Szene aus der City Hai. Danach ging es weiter und warst als Tomb Raider unterwegs gewesen. Echt toll gemacht.
Dass ich eine Partnerin zur Seite habe, finde ich echt gelungen. Ich gebe ihr die Heiltränke und Heilkräuter, auch eine einfache Pistole. Die Munition gehört ihr. Ich dagegen habe mich aufs kämpfen eingestellt. Trage immer so drei bis vier Schußwaffen mit (von einer Uzi, einem Scharfschützengewehr, einem Colt und einem Maschinengewehr. Dazu noch die ganzen Handgranaten).
Wer auf Action steht mit vielen Gegenern, ist bei diesem Spiel gut aufgehoben.
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