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am 14. August 2017
Es ist mein erstes Buch von Daniel Siegel, mit dem ich mich intensiv beschäftigt habe. Die Erwartungen sind hoch und werden nicht ganz eingelöst. Warum? Siegels didaktische Stärke, komplizierte neuronale Vorgänge auch dem interessierten Laien leicht verständlich zu machen, wurde hier schon mehrfach herausgestellt. Ein Handbuch, um die Methode Mindsight zu verstehen und anzuwenden, ist dieses Buch nicht; vielleicht soll es das auch gar nicht sein. Siegel trägt spannende, neuere Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft (da tut sich offensichtlich gerade sehr viel), insbesondere der Neuroplastizität, vor und verbindet sie unmittelbar mit Fällen aus seiner therapeutischen Praxis. Das macht die physiologischen Prozesse im Gehirn aus dem theoretischen Teil anschaulich. Mit seiner faszinierenden Kombination von Wissenschaft und Praxis gepaart mit seiner hohen Empathie nimmt man als Leser(in) Anteil am Wachstum seiner Klienten bzw. Patienten und ist jedes Mal gespannt, welchen Weg er einschlägt, um seinen Patienten zu helfen. Die ausgewählten Praxisfälle sind vielfältig und illustrieren Menschen mit existentiellen Problemen. Auch ein 92jähriger zählt dazu, denn die Neuroplastizität gilt nicht nur für junge Gehirne. Es gibt das Rad des Bewusstseins, den Bodyscan, Meditations- und Achtsamkeitsübungen, also durchaus bestimmte Vorgehensweisen, die im Rahmen von Mindsight genannt werden. Mehr Handwerkszeug erhält man nicht. Vermutlich liegt es daran, dass die Zielgruppe für das Buch recht weit definiert ist. Der Begriff Mindsight erscheint mir so eher eine inhaltliche Klammer zu sein für das, was man tut, wenn man den Menschen versucht, ins Gehirn zu schauen, ob als Wissenschaftler, Mediziner, Therapeut oder psychologischer Berater. Wir verstehen besser, wenn wir dem „Kind“ einen Namen geben. Ein Navigationssystem – so zu lesen auf der Titelseite des Buchs – habe ich mir anders vorgestellt. Hilfreich in dieser Hinsicht und erst im Anhang zu finden ist Siegels Zusammenfassung „Zwölf Grundbegriffe der Mindsight“.
Trotzdem ist das Buch lesenswert für alle, die sich mit neurowissenschaftlichen Grundlagen in der psychologischen oder therapeutischen Praxis auseinander setzen möchten – und Siegels Werke „Das achtsame Gehirn“ sowie „Achtsame Kommunikation mit Kindern“ stehen bei mir schon zur Lektüre bereit.
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am 17. Mai 2011
Wie schon die anderen Bücher von Daniel Siegel ist dies ein ausgezeichnetes und geradezu visionäres Buch! Auch, wenn ich mit der Übersetzung an einigen Stellen nicht einverstanden bin, bekommt es von mir doch die vollen 5 Sterne. Inhaltlich kann ich mich den anderen Rezensionen nur anschließen, möchte aber ergänzen, dass dieses Buch auch sehr hilfreich dabei sein kann, sich in Kinder einzufühlen und sie so dabei zu unterstützen, ihre Emotionen zu regulieren ohne sie zu unterdrücken. Daniel Siegel kommt aus der Bindungsforschung und von daher sind seine Bücher vor allem auch für Eltern und Pädagogen eine kostbare Fundgrube für Wege, Kinder einfühlsam ins Leben zu begleiten.
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. November 2010
Dieses Buch gehört zu den besten Büchern, die ich 2010 gelesen habe (und ich habe sehr viel gelesen). Ich finde es ist für jeden, der in diesem Feld arbeitet ein MUSS. Warum? Siegel leitet eine Verbindung zwischen der Funktionsweise des Gehirns und praktischer Methoden her, die ausserordentlich ordnend und strukturierend wirkt. Dann hat er ein Modell der Integration entwickelt, mit dem er ausgezeichnet und stimmig begründen kann, was wie warum integrierend und heilend wirkt. Diese Arbeit wird dabei helfen, viele, viele Techniken aus ihren "Wunderheilerecken" herauszuholen und mit Hilfe des hier entwickelten Modells analysierbar zu machen - und zwar unabhängig von der jeweiligen philosophischen Begründung.

Das Buch ist zudem ausserordentlich praxisnah geschrieben - für jede Art der Integration bietet er einen "Fall" - und das sehr empathisch und zugewandt. Man lernt vieles über Therapie, was man ja "eigentlich" schon weiß, aber es tut gut, hier nochmal so angenehm daran erinnert zu werden. Zudem praktiziert er einen unideologischen Pragmatismus. Insgesamt ein wunderbares Buch.
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am 19. Mai 2016
Es ist ein sehr schönes Buch, aus dem man noch sehr viel lernen kann über das Unterbewusstsein.
Der schreib still ist eingängig und trägt zu Lesefluss bei.
Viele der Erklärung lassen sind leicht nachvollziehen im großen und ganzen ein gutes Buch.
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am 20. Juni 2017
Hm, haut mich jetzt nicht um. Hatte mir mehr erwartet, vor allem da die Wissenschaft in jüngster Zeit erkannt hat, dass das Gehirn nur ein Teil des Ganzen ist. Die Konzentration auf den Präfrontalkortex stellt dabei nur ein Mosaiksteichen dar. Und der Buddhismus hat uns schon lange gelehrt, dass Gedanken nichts als Gedanken und Gefühle nichts als Gefühle sind. Insofern nichts wirklich Neues hier.
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Das Bahnbrechende an Siegels Werk (das es übrigens auch unter dem Titel "Die Alchemie der Gefühle" bei einem anderen Verlag zu kaufen gibt) ist nicht, dass er eine weltbewegende neue Einzelentdeckung macht, sondern es liegt in seiner bemerkenswerten Fähigkeit zu Übersicht, Zusammenschau und Synthese. Es wird ein einfaches Modell des Menschen, vom Aufbau seiner Neurophysiologie bis hin zur Wirkung von Bindungs- und Beziehungserfahrungen auf Psyche, Körper und Gehirn entworfen, durch das sich alle bekannten psychischen Erkrankungen einfach erklären und einordnen lassen. Darüberhinaus entwickelt Siegel einen Begriff von seelischer Gesundheit, den man am einfachsten als dynamisches Gleichgewicht zwischen chaotischer Auflösung und rigid-zwanghafter Erstarrung beschreiben kann. Durch das Konzept der "Mindsight", einer Art gelassener, konzentrierter und freundlicher Selbstaufmerksamkeit (und -reflexion), bietet er ein Universalwerkzeug zu seelischer Gesundung und Reifung.
Alles, was Siegel in seinem Buch beschreibt, ist so oder leicht abgewandelt auch anderswo schon geschrieben worden. Dem Forscher, Arzt und Autor gelingt es aber, die zahllosen lose nebeneinander liegenden Fäden aufzugreifen und zu einem sinnigen Gewebe zu verknüpfen. Bei Siegel ist es eben nicht "entweder" Biographie "oder" Neurophysiologie, sondern beide Ebenen interagieren miteinander, das Gehirn des Menschen wird als ein soziales Hirn erfasst und etliche Schranken von wissenschaftlichen Fachbereichen werden beherzt und mutig überschritten. Die Synthese, die Gesamtschau hat dann etwas von einer panoramenhaften Weite.
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am 21. Juni 2016
Gut, sachlich geschrieben - wie immer bei US Autoren fehlen "persönliche" Fälle nicht, so dass man den Eindruck hat, man beobachte bisweilen Therapie-Sitzungen. Gut ist dabei, dass die Fälle differenziert sind, so dass man tatsächlich einiges dabei lernen kann.
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TOP 500 REZENSENTam 7. Februar 2015
Wie erreichen wir einen „Ich-Zustand“, der von Wohlbefinden geprägt ist? Die Beantwortung dieser Frage hat der amerikanische Psychiatrieprofessor und Hirnforscher Daniel J. Siegel zu seiner Lebensaufgabe gemacht und dabei bahnbrechend neue Antworten gefunden, die in einer neuen Therapiemethode namens „Mindsight“ münden, die die Erkenntnisse der Neurowissenschaften nutzbar macht.

Angenehm überrascht bin ich von der klaren und verständlichen Sprache, mit der Daniel J. Siegel selbst schwierigste neurowissenschaftliche Sachverhalte erklärt und in einen lebendigen Zusammenhang mit dem Erleben setzt. So entsteht in dem Leser ein anschauliches Bild von der Funktionsweise des Gehirns und dessen Auswirkungen auf unser Denken, Fühlen und Handeln.

Klar und nachvollziehbar sind auch seine Definitionen, von denen die des „Geistes“ an den Anfang rückt und die Grundlage für seine theoretischen Überlegungen liefert, die ihren Beweis auch in der therapeutischen Praxis liefern müssen: „Der menschliche Geist ist ein an Beziehungen und Verkörperung gebundener Prozess zur Steuerung des Energie- und Informationsflusses.“ Daraus folgt unmittelbar das „Dreieck des Wohlbefindens“, dass nämlich Beziehungen, Geist und Gehirn in einem sich gegenseitig bedingenden Kommunikationsprozess für unser Wohlbefinden sorgen.

Mit „Mindsight“ bezeichnet der Wissenschaftler den Prozess, der es uns ermöglicht, den Energie- und Informationsfluss innerhalb des Dreiecks des Wohlbefindens zu beobachten und zu verändern. Seine These ist: Die Selbstbeobachtung, die innere Aufmerksamkeit oder das innere Gewahrsein fördert das Wachstum der integrierenden Nervenfasern des mittleren Präfrontalkortex, was wiederum die Grundlage für die Neuroplastizität ist, also die Stimulation des Gehirns in Richtung Integration, was für zielgerichtete Verkettungen und Differenzierung der Neuronen im Gehirn sorgt.

Acht Integrationsbereiche hat der Neurowissenschaftler ausgemacht, die er anhand von sehr bewegenden Fallbeispielen erläutert. Sie umfassen das Bewusstsein, die horizontale und vertikale Integration (also die Integration der beiden Gehirnhälften und die Integration von Körper und Geist), die Integration von Erinnerungen, die narrative Integration (also einen roten Faden in seinem Leben finden), die Integration von Zuständen (es gibt so viele Zustände wie Bedürfnisse, nach Siegel sind das Neugier, Meisterung, Spielen, Fortpflanzung, Kräfteaufteilung, Sicherheit, Sexualität und Zugehörigkeit), die zwischenmenschliche Integration und die zeitliche Integration (also das Wissen, das wir sterben werden).

Eine visuelle Metapher für den Geist und der Mittelpunkt der Achtsamkeits-Übungen ist das „Rad des Bewusstseins“. Diese geführte Übung wird über drei Seiten wörtlich zitiert, weil sie die zentrale Botschaft von Daniel J. Siegel transportiert: Wir stellen uns ein Rad mit Nabe, Speichen und Felge vor, wir befinden uns in der Nabe und beobachten von dort, wie der Geist auf der Felge Gedanken, Gefühle, Wünsche, Erwartungen und Sehnsüchte produziert. Mit der Zeit entwickelt der Übende ein immer größer werdendes Toleranzfenster und lässt sich von seinen Gedanken und Gefühlen weder im Chaos (Aufruhr, Angst, Wut) überfluten noch in die Erstarrung (Depression, Widerstand, Vermeiden) treiben.
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am 3. März 2017
Super spannend, aufschlussreich und horizonterweiternd! Jedem zu empfehlen, der herausfinden möchte, wie ein erfüllteres Leben erreicht werden kann, indem man einen Blick in seine innere Welt wagt.
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am 28. Juli 2013
Im wesentlichen nimmt MINDSIGHT die Inhalte von Siegel's "Das achtsame Gehirn" auf, jedoch wird das Wissen hier mit vielen Fallbeispielen verknüpft. Dadurch wird dieses Buch nicht nur extrem informativ und lehrreich, sondern sprach mich auch stark auf der Gefühlsebene an. Und gerade dieser menschliche Faktor bewirkt ja auch, dass ich mir - durch das Berührtsein- viele Fakten besser zu merken vermag.
Mindsight ist eines der wichtigsten und lohnendsten Bücher, das ich in letzter Zeit gelesen habe. Ich werde s mehrfach lesen und sorgfältig durcharbeiten. Und dadurch wird dann hoffentlich ganz viel dieses Wissens in meinen Yoga-Unterricht einfließen können.Yoga arbeitet seit jeher mit der Plastizität des Gehirns. Siegel verdeutlicht, welche Mechanismen dabei wirksam werden und wie genau eine mentale Transformation möglich werden kann.
Fazit: eine unbedingte Empfehlung für alle Therapeuten, Psychologen und Yoga- und Meditations-LehrerInnen.
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