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am 25. September 2009
Dieses Buch ist wirklich Thriller erster Klasse. Die Handlung, abwechelnd aus der Perspektive des Professor O'Loughlin und dem Täter erzählt, lässt einem kaum noch Gelegenheit das Buch aus den Händen zu legen.

Die von "goethe 'käthchen'" und "dieleseratz" mängelnden Rezessionen kann ich nur empört zurückweisen. Wer bei einem "Psychothriller" Gewalt und abnorme Gedankengänge von Tätern als negativen Kritikpunkt festlegt, sollte vielleicht andere Bücher lesen. Denn wie der Name schon sagt, sind Psychothriller darauf ausgelegt, etwas schockierender und nervenaufreibender zu sein als das Benjaminblümchenausmalheft für 4-jährige.
Die einzelnen Taten des Mörders werden weder besonders ausgeschmückt noch verherrlicht, da gibt es wirklich schlimmeres.
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am 4. Januar 2013
das Buch ist sowas von gut, ich konnte es kaum aus der Hand legen,habe mein Schlafpensum drastisch eingeschränkt um zu lesen.... hat sich gelohnt.
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am 9. Oktober 2011
Mit "Dein Wille geschehe" hat Michael Robotham einen psychologisch ausgefeilten und zutiefst erschreckenden Thriller geschaffen, der für schlaflose Nächte sorgen kann.
Die meiste Zeit erlebt man die Geschehnisse aus der Perspektive des Ich-Erzählers Joe O'Loughlin, doch immer wieder kommt auch der anfangs noch unbekannte Täter zu Wort, was der Story eine unheimliche, manchmal fast bedrohliche Atmosphäre gibt, die es fast unmöglich macht, eine Lauschpause einzulegen. Dem Sprecher Frank Arnold ist es gelungen, diesen beiden Männern ganz unterschiedliche Stimmen zu geben. So verstärkt er die vom Autor erzeugte Spannung noch und lässt alles sehr real wirken. Die Handlung selbst ist gut durchdacht, überrascht mit unerwarteten Wendungen und lässt nie Langeweile aufkommen. Arnold schafft es mühelos, sich jeder Stimmung anzupassen, erzeugt teils nur durch kleine Schwankungen im Tonfall eine Gänsehaut.

Joe O`Loughlin ist ein komplexer Charakter, der authentisch handelt und einem schnell sympathisch ist. Seine Parkinson-Erkrankung schränkt ihn im Alltag immer wieder ein, doch mit seinem fast schon schwarzen Humor lässt er dieses Handicap auf angenehme Weise im Hintergrund verschwinden. Neben den Ermittlungen stehen auch seine Eheprobleme im Fokus, was zunächst überflüssig erscheint, im Laufe der Story jedoch logisch und ausschlaggebend für die Entwicklungen ist.
Auch die Motive des Täters werden beleuchtet und machen das Wesen dieses Mannes fassbar, trotz der Eiseskälte, die er ausstrahlt, und den Grausamkeiten, die er begeht. Insgesamt wirken alle handelnden Charaktere sehr lebendig, was neben der textlichen Vorlage wieder dem Können des Sprechers zu verdanken ist, der mit keiner seiner Aufgaben überfordert ist. Die weiblichen Parts meistert er ebenso gut, wie die der männlichen Charaktere, ohne dabei angestrengt oder übertrieben zu wirken. Durch ihn erwachen die Protagonisten zum Leben, sodass man sich der Story nicht entziehen kann. Er zieht den Lauscher in seinen Bann und sorgt so für ein aufregendes, mitreißendes Hörvergnügen.

"Dein Wille geschehe" hat alles, was ein Psychothriller braucht, um von Anfang an zu fesseln und bis zum Ende bestens zu unterhalten.
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am 23. September 2011
Ich kann mich den Lesern, die das Buch für ausgezeichnet halten nur anschliessen. Die Story ist fundiert und clever ausgedacht, zügiger Lesefluss und Kurzweil sind garantiert. Neben dem Hauptplot (die Ergreifung des Täters) läuft noch ein Nebenplot, der die zunehmenden familiären Probleme beleuchtet. Der Keil den die Ermittlung in das Privatleben des Protagonisten treibt finde ich eine sehr gelungene Komponente dieses Thrillers. Die handelnden Personen sind lebendig, vielseitig und halten den Leser auf Trab.
Trotzdem gibt es einige Punkte die mich stören, weswegen das Buch aber nicht schlechter wird, sie sind meines Erachtens störend und könnten bei Nachbesserung zu dem einen oder anderen Sternchen mehr führen...
Es wird sich sehr früh auf einen potentiellen Täter eingeschossen; der zwar zunächst nur fiktiv durch Profiling bestimmt wird, aber das erste Gesicht das darauf passt ist dann auch schon der richtige Treffer. Spannender wäre es gewesen, wenn uns der Autor auf eine zunächst falsche Fährte gelockt hätte.
Der Täter spricht sehr detailliert über seine Gewaltphantasien bzw darüber was er den Opfern alles antun möchte. Mehr und brutalere Gewalt ist für mich nicht gleichbedeutend mit mehr Spannung oder einem besseren Thriller. Auch ein Ladendieb kann auf höchst spannende Weise ermittelt, verfolgt und verhaftet werden, es muss nicht zu Abscheulichkeiten kommen. Sie machen zwar Sinn, um etwas bei den Zielpersonen hier zu bewegen und um mit ihren Ängsten zu spielen; dennoch sind sie sehr anschaulich und deswegen abscheulich.

Zum Schluss geht es dann leider etwas zu schnell und es bleiben für meinen Geschmack zu viele Fragen offen. Der Epilog ist zwar sehr bewegend aber nach mehr als 500 Seiten "Hetze" gegen einen Psychopathen, ist ein simples "nicht mehr da, keiner weiss etwas" etwas zu dünn. Für meinen Geschmack kommt der Typ ungeschoren davon.

Hoffentlich habe ich jetzt keinem die Lust an diesem Buch genommen und eher das Gegenteil provoziert. Ich habe es übrigens zwei mal gelesen.....
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am 17. Februar 2011
Es ist lange her, daß ein Buch mich so mitgerissen hat - dabei hätte ich es fast nicht gekauft. Der Klappentext klingt ein wenig krude, beinahe esoterisch, aber das täuscht absolut! Der Inhalt ist absolut bodenständig und vor allem eins: Spannend.
Ich habe dieses Buch "leider" zuerst entdeckt und zu spät bemerkt, daß es eigentlich zwei Vorgänger gibt. Die habe ich mir aber schon gekauft, als ich dieses hier erst halb durch hatte. Ist aber nicht schlimm, die ersten werden nicht vorausgesetzt.

Was mir so gut gefällt? Es steht Psychothriller drauf, und es ist Psychothriller drin. Ein wenig gewöhnungsbedürftig fand ich die Wiedergabe im Präsenz, aber daran gewöhnt man sich schnell und überliest es irgendwann. Zudem ist das Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben, was aber auch gut paßt.
Im Gegensatz zu vielen anderen Thrillern, die ich gelesen habe, gibt es hier keinen holzschnittartigen Antagonisten, sondern ihm wird Platz eingeräumt. Es gibt Szenen, die aus seiner Sicht erzählt werden und viele Fragen beantworten, die in anderen Büchern offengelassen werden.

Im Vorfeld bin ich hier schon über die Kritiken anderer Leser gestolpert, die dem Buch vorwerfen, sinnlos grausame Quälereien von Müttern und Töchtern darzustellen. Ich stimme nicht zu - die Motivation des Täters wird erklärt und letztlich gab es nichts, was mir den Schlaf geraubt hätte. Wer sich an der Härte eines Thrillers stößt, liest meines Erachtens im falschen Genre ;)
Wer sehr spannend unterhalten werden und sympathische Charaktere kennenlernen will, ist hier richtig. Psychologisch ist der Autor ziemlich auf Draht.

Ich lese in letzter Zeit viele Thriller, aber das hier ist der erste, der mir wirklich ohne Einschränkung gefallen hat. Absolute Empfehlung!
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Weil sein Freund und Kollege Bruno Kaufmann keine Zeit hat, die Polizei von Bristol bei einem Selbstmordversuch als psychologischer Berater zu unterstützen, muss der Psychologe Joe O’Loughlin den schwierigen Job übernehmen. Doch alle seine Versuche bleiben erfolglos und er muss mit ansehen, wie sich eine Frau nackt, nur mit einem Handy am Ohr, von einer Brücke zu Tode stürzt. Alles spricht für Selbstmord, doch Joe hat seine Zweifel. Als am nächsten Tag die 16-jährige Tochter der Toten bei ihm auftaucht und ihn um Unterstützung bittet, beginnt er mit Nachforschungen. Dabei findet er heraus, dass Christine Wheeler eine lebenslustige, positiv denkende Frau war, die nach meiner ihrer Tochter Darcy und ihrer Freunde niemals Selbstmord begehen würde. Bei DI Veronica Cray stößt er mit seinen Vermutungen jedoch auf taube Ohren, bis sich wieder eine Frau umbringt, sich die Abläufe des Selbstmords ähneln und sich zeigt, dass Sylvia Furness eine Freundin von Christine war.

Zusammen mit seinem Freund Vincent Ruiz, einem pensionierten Detective setzt der an Parkinson erkrankte Joe seine Ermittlungen fort und unterstützt mit seinem Fachwissen das Team um DI Cray. Langsam entwickelt sich ein Muster heraus, vor allem, als noch eine Frau in den Selbstmord getrieben werden soll. Irgendwie gelingt es dem Mörder, nur mithilfe seines Willens die Frauen davon zu überzeugen, sich selbst zu töten. Bald schon ermitteln die Beamten einen Verdächtigen, doch dieser taucht unter und spielt sein perfides Spiel mit der Polizei und mit Joe, bis es zur Katastrophe für Joe kommt.

Erschreckend, beklemmend und überzeugend beschreibt Michael Robotham die Szenen, in denen der Serientäter den Frauen seinen Willen aufzwängt, was zudem noch einen realistischen Effekt hat, nachdem man im Anhang liest, dass die Idee des Thrillers auf wahren Begebenheiten beruht.

Die in der Ich-Form geschriebenen Gedanken des Mörders erwecken beim Lesen das Gefühl von Wut über seine selbstgerechte, morbide Art, aber auch eine gewisse Form von Ungläubigkeit darüber, dass es ihm alleine durch seine Stimme und seinen Worten so mühelos gelingt, den Frauen seinen Willen aufzuzwingen. Bei dem Täter handelt es sich um einen eindeutig seelisch kranken Menschen, der seine Verhörkenntnisse, welche er beim Militär erhalten hat, geschickt für sich auszunutzen versteht.

Bereits sehr früh ist klar, um wen es sich bei dem Mörder handelt, doch dies nimmt dem Thriller in keiner Weise die Spannung, da nun ein fesselndes Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei und Joe O’Loughlin beginnt, dass der Täter auch noch zum Ende hin geschickt für sich auszunutzen versteht.

Joe O’Loughlin unterrichtet seit seiner Parkinson-Erkrankung nur noch gelegentlich als Professor an der Universität und kümmert sich ansonsten um seine zwei Töchter, während seine Frau Julianne oft dienstlich unterwegs ist. Mr. Parkinson, wie er seine Krankheit nennt, hat ihn melancholischer, grüblerischer und nachdenklicher gemacht und doch geht er meist sehr sachlich damit um, oft auch gemixt mit einem guten Schuss Galgenhumor. Die Handlungsstränge, bei denen Joe zusammen mit dem Ex-Polizisten Vincent Ruiz, der mit einem staubtrockenen Humor gesegnet ist, ermittelt, sind stellenweise etwas humoristisch angelegt und die häufigen Kabbeleien der Beiden lockern die bedrückende Stimmung des Thrillers immer mal wieder ein wenig auf, was man beim Lesen dankbar annimmt.

Der Thriller ist von Anfang an extrem spannend und komplex angelegt, zumal die Beweggründe des Mörders für einen lange nicht ersichtlich sind. Durch die ständigen Szenenwechsel zwischen den Erzählungen von Joe und der makabren, kranken und sadistischen Gedankenwelt des Täters gelingt es Michael Robotham durchweg, die Story sehr fesselnd, bildhaft und flüssig in Szene zu setzen. Zumal es ihm auch mühelos gelingt, allen Mitwirkenden einen facettenreichen Charakter zu geben. Zum Schluss hin zieht der Psychothriller noch einmal heftig in Sachen Spannung an und bietet ein schlüssiges, rundes Ende der Story.

Fazit: Michael Robotham hat einen Psychothriller vom Feinsten abgeliefert, bei dem die komplexe Handlung und die mitwirkenden Personen von der ersten Seite an überzeugen.
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am 14. Juni 2011
Mich hat nicht so sehr der Thriller fasziniert, als vielmehr das Erzähltalent des Autors. Außerdem war mir der Held sehr sympathisch und zwar nicht wegen seiner Krankheit, die hätte auch weggelassen werden können, sondern wegen seiner menschlichen Eheprobleme, die er nicht löst, in dem er als Superheld aus der Geschichte hervorgeht. Selten hat mich eine Beziehungsgeschichte in einem Krimi derart interessiert, denn normalerweise bevorzuge ich es, wenn sich ein Krimi oder Thriller auf eben die Krimi-Thriller-Handlung konzentriert und nicht allzu sehr menschelt. Hier war das anders.

Die Suche nach dem Bösewicht ist zwar interessant, aber nicht wirklich neu. Was ich aber toll fand war, dass der Autor den Leser am Anfang immer wieder auf falsche Fährten lockt und zwar nicht nur, was den Bösen betrifft, sondern vielmehr seine Opfer, welcher Zusammenhang zwischen ihnen besteht und weshalb der Böse ausgerechnet sie ausgewählt hat. Ebenso das Finale, das immer neue Wendungen bringt und kein lupenreines Happy-end hat. Es gibt eins, auf jeden Fall, nur eben anders- so habe ich das noch in keinem Krimi oder Thriller gelesen und ich fand's toll. Auch dass jede Figur ihre Geschichte hat, weshalb ich oben geschrieben habe, dass Robotham ein Erzähltalent ist.

Ich werde auf jeden Fall nach weiteren Büchern von Michael Robotham Ausschau halten.
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am 16. September 2010
Eine junge Frau steht nackt und mit einem Handy am Ohr auf einer Brücke.
Auf den Psychologen, der ihr helfen will, reagiert sie nicht und springt.
Doch wer kann eine glückliche, lebensfrohe Frau zum Selbstmord zwingen?
Wer ist derjenige? Wie stellt er es an? Und vor allem:
Warum?

Meine erstes Buch von Michael Robotham und ich bin begeistert. Ich hab zwar ein paar Seiten gebraucht, um mich in die Geschichte zu finden, danach ließ es sich aber super lesen!

Er erzählt hauptsächlich auf der Sicht des Psychologen Joe O'Loughlin, ab und zu lässt er uns aber auch an den Taten und Gedanken des Mörders teilhaben, was unglaublich spannend ist! Ohne diesen Teil, wäre das Buch nur halb so gut.
Neben der Suche nach dem Mörder, bekommt man ebenfalls die familiäre Situation von Joe geschildert und fiebert bei seinen Problemen richtig mit.
Da dies das erste Buch von Michael Robotham ist, welches ich lese, kann ich nicht viel dazu sagen, ob die Geschichte von Joe weiterhin gut erzählt wurde.
Was ich aber sagen kann ist, dass man es auch ohne die Vorgänger versteht. Ab und zu hätte ich aber schon gerne gewusst, über was Joe und seine Frau gerade reden und was schreckliches in ihrem Leben geschehen ist.
Aber wie gesagt, es tut der Geschichte keinen Abbruch, wenn man den Vorgänger des Buches nicht kennt.

Es wird eine ganz neue Art, Menschen zu töten beschrieben und das schlimme: Sie würde bei jedem von uns funktionieren!
Leider weiß man für meinen Geschmack ein bisschen zu früh, wer der Mörder ist und wie er es schafft die Frauen umzubringen, ohne selbst Hand anzulegen.

Ich kann es mit gutem Gewissen weiterempfehlen, vor allem, wenn man einmal in die brilliante Psyche eines Killers eintauchen möchte!
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am 6. April 2012
Dein Wille Geschehe war das erste Buch, welches ich von Michael Robotham entdeckte. Ich sah das Cover, und dachte schon "sieht spannend aus", ich las den Klappentext, und dachte nur "das musst du lesen". Ich hab es direkt an dem Tag mitgenommen und angefangen zu lesen.
Man wird erst einmal eingeführt und erfährt ein wenig über den Psychologen Joe O'Loughlin, schon während des Falls taucht dann auch der Detective Inspector Vincent Ruiz auf, es wird erklärt wie sich die beiden kennen gelernt haben, aber wenn man die anderen Thriller von Michael Robotham gelesen hat (wie ich jetzt feststellen musste) weiss man das meiste über dieses ungleiche "Paar" schon.
Dann wird langsam neben dem Spannungsaufbau die Familie des Psychologen vorgestellt, die Töchter und auch die Frau, welche wohl sehr viel arbeitet. Es kriselt scheinbar in der Ehe, und beide können keinen Milimeter aufeinander zugehen.
Der erste Fall zu dem Joe O'Loughlin gerufen wird, ist eine Frau die gerade dabei ist von einer Brücke zu springen, noch ehe er sie retten kann springt sie, und so beginnen die Ermittlungen, von denen der Psychologe nicht lassen kann, weil es ihn selbst so sehr berührt hat und immer wieder daran denken muss.
Es gibt dann noch zwei weitere Fälle die auf ebenso mysteriöse Weise ums Leben kommen, und immer spielen Telefone und Gewalt durch Worte eine Rolle. Der Scharfsinn des Psychologen und seinem Freund Ruiz halten die Spannung durch das ganze Buch, man verschlingt es nahezu. Wer der "Mörder" ist ist lange nicht klar, aber irgendwann kann man es sich doch zusammen reimen. Es sind nur soviele Tips wie nötig drin, und so wenig wie möglich.
Am Ende ist seine Tochter und seine Frau in den Fängen des "Mörders" und er spielt sein Psychospielchen mit dem Doc weiter. Ob beide noch gerettet werden können und durch wen lasse ich einfach mal offen, sonst würde es ja keinen Spass machen den Psychothriller erster Klasse bis zum Ende zu lesen.
Bei mir war dieses Buch genau das, was ich mir unter einem sehr guten Buch vorstelle. Zuerst wird langsam die Spannung aufgebaut, und dann steigt sie steigt sie steigt sie bis auf den höchsten Punkt, und dann kommen so langsam Auflösungen, man versteht das wieso weshalb warum... und um so näher man dem Ende kommt, um so mehr kann man wieder normal atmen, ich habe über einige Seiten die Luft angehalten, ich hatte die Szenen vor meinen Augen, und ich habe sie selbst durchlebt.
Spannung pur, und absolut zu empfehlen, wird nicht langweilig, und kann ich nur jedem der auf Thriller steht weiter empfehlen.
Wenn sogar Stephen King dieses Buch "Das spannendste Buch", dass er in dem Jahr als er es las, bezeichnet, dann kann man auf dieses Urteil doch wohl vertrauen.
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am 11. Mai 2011
Hab das Buch erst bis zur Hälfte gelesen, bis jetzt.

Wieder war es so weit, ein neues Buch muss her..., doch welches???
Dieses Buch hat eine Menge guter Rezessionen und soll äußerst brutal und vulgär sein(in der ersten Hälfte jedoch nicht). Dies waren die Gründe, warum es dieses Buch geworden ist. Nicht nur die Rezessionen, sondern auch die Handlung lässt sehr viel erwarten.
Der Schreibstil des Autors ist sehr einfallsreich, spannend, realitätsbezogen, grauenvoll, jedoch auch teilweise überaus humorvoll. Die Dialoge zwischen dem "Seelenklemper" und dem "Rentner" sind eine Bereicherung des Buches. Leider steht nur sehr, sehr, sehr... wenig über den Mörder bzw. Psychopaten und das obwohl ich schon mehr als die Hälfte gelesen habe.

Alles in allem ist die erste Hälfte sehr vielversprechend, leider aber erst ab der 100 Seite mitreißend. Zuvor ist es eine etwas träge Geschichte. Wie schon oben erwähnt, erfährt man sehr wenig über den "Bösen", jedoch ähnelt es einen Ratgeber für "wie finde ich ein passendes Kindermädchen".

Warum ich diese Rezession schreibe, obwohl ich noch nicht zu Ende gelesen habe???
Weil ich allen Lesern, die Aufgrund der "harten bzw. schlechten Kritik" nicht in den Genuss diese Buches kommen, meine Sicht erläutern will.

Bis zur 300 Seite sind nur wenig bis fast keine Stellen, die auch nur annähernd Kinderfeindlich oder Verstörend sind. Natürlich ist dieses Buch keine Sonderausgabe des neuen Winnie Puuh-Films, der zurzeit in den Kinos läuft. Nebenbei ist dies auch der Grund, warum es dem Genere Psychothriller angehört. Die Anzahl der vulgären Ausdrücke lässt sich auf einer Hand abzählen. Außerdem sind sie nicht wegzudenken, und bilden den Charakter des Täters. Welcher Mörder am Telefon würde schon Wert auf Höfflichkeitsformen geben?
Jeder der das Buch "Der Menschenmacher" (sehr zu empfehlen bis auf das Ende) gelesen hat, wird mit diesem Buch höchst wahrscheinlich keine Gewissensporbleme bekommen.
Ich hoffe, dass ich ein wenig "Licht ins Dunkle" bringen konnte.

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Nun habe ich das Buch zu Ende gelesen. Die 2. Hälfte bietet eine Menge an "Überraschung" und nimmt ein undenkbares Ausmaß an. Bis zur letzten Seite wird Spannung gehalten und selbst der Epilog zwingt den Leser das Buch schnellstens zu Ende zu lesen. Nervig in der 2. Hälfte ist nur noch die Zeit, die man mit dem umblättert verbringt.

!!!Die gewalttätigen Stellen mit den Kindern nehmen jedoch um ein vielfaches zu und geraten an die "äußere Schmerzgrenze"!!!

Das Buch ist sehr zu empfehlen, jedoch nichts für schwache Nerven.

Eine perfekte Hanldung zum Verfilmen.

Psychotherapeut Joe O'Loughlin - Edward Norton

Der "Böse-Mörder" - Anthony Hopkins

Inspector Vincent Ruiz - ??? ev. Brad Pitt
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