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  • Wahn
  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
212
4,0 von 5 Sternen
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:9,99 €


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am 14. Juni 2012
Aber seien wir ehrlich, hat Stephen King je selbst behauptet, nur ein Horrorschriftsteller zu sein?

Man muss so fair sein zu sagen, dass der Anreißertext mehr als nur irreführend ist. "[Bilder], auf denen sich das Böse tummelt"? Nicht wirklich. "[...] eine unheilvolle Kombination, die Freemantle nicht nur zu unkontrollierbaren Gewaltausbrüchen provoziert, sondern auch [dazu] seine Frau mit nur einem Arm fast zu erwürgen."? Man bekommt von diesem Satz den Eindruck, Edgar würde als gelegentlich austickender potentieller Irrer eingeführt - dabei ist er die meiste Zeit des Buches völlig rational. "Körper- und Seelen-Frack" ... Na Gottseidank ist er kein "Wrack", sondern ein "Frack", also ein Kleidungsstück. Und ernsthaft, diese Beschreibung trifft auf Edgar maximal die ersten Seiten zu. Man merkt, dass dieser Roman als reiner Horrorroman vermarktet werden sollte. Das ist er aber nicht. "Wer Horror pur liebt, wird von Stephen King wieder einmal bestens bedient."? Ich weiß nicht wer diesen Satz geschrieben hat, aber er hat mit dem Buch nichts zu tun. Scheint so eine Standard-Kopieren&Einfügen-Pressestimme zu sein, die man einfach auf den Rücken des Buches pappen kann.

Meiner Meinung nach ist dieses Buch eher in der Ecke von "Dolores" und "Love" anzusiedeln. Fokus ist im Grunde nicht der dezente Grusel im Hintergrund, sondern das Zusammenspiel der Charaktere und wie es ihnen gelingt (oder gelang), sich durch ihre Kunst in die Welt zurückzuholen, und natürlich über die Abgründe, die hinter jedem Talent stecken. Fantasie ist eben manchmal auch ein Fluch. Die Story entfaltet sich gemächlich und mit viel Ruhe - man sollte Zeit und Muse mitbringen, sich auf das Erzähltempo einzulassen.
Wahn lebt hauptsächlich von der Chemie der zwei Hauptcharaktere Edgar Freemantle und Wireman und der Art, wie sich ihre Rehabilitation auf geheimnisvolle Weise mit der Magie der Insel verbindet. Aber auch die Vorgeschichte der senilen Elizabeth Eastlake, die von Wireman betreut wird, gibt dem Buch immer wieder interessante Impulse. All das ist solide in die bekannte angenehm schnörkellose, klare Sprache verpackt, obwohl in der deutschen Übersetzung die Symbolfarbe Rot und der immer wieder auftauchende Ausruf "It was RED!" manchmal etwas zu kurz kommen.

Tatsächlich, wenn man atemlose Spannung, ständige Lebensgefahr und wilde Flucht vor Monstern sucht, kann einem dieses Buch wirklich nichts bieten, dazu sollte man andere Kingbücher lesen. Mag man jedoch eine langsam ansteigend Handlung, etwas Grusel im Hintergrund und natürlich Kings typische Verflechtung der Realität mit dem Mystischen und den bösen Mächten, sollte man dieses Buch versuchen.
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am 2. Juni 2016
Bücher von Stephen King verschenke ich gern. Denn der Autor ist einfach ein Meister seiner Klasse, den Leser durch Rätsel und Schauder mit einer Überraschung am Ende zu führen.
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am 9. Mai 2017
Das Buch zieht sich wie Kaugummi . Bin sonst begeisterter King-Leser aber dieses Buch ist nur langweilig und ich würde es nicht weiterempfehlen.
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am 9. Juni 2017
Einfach muss von King Leser dieses Buch zu lesen wie immer ist. Es eine Freude King zu lesen darum 4/5 Sterne von mir
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Für ein Jahr mietet Edgar Freemantle ein Haus auf Duma Key, Florida. Das auf Stelzen errichtete Gebäude ragt wie ein Schiff in den blauen Golf von Mexiko. »Big Pink« nennt der ehemalige Unternehmer das einsame Strandhaus, das rosa gestrichen ist.

Freemantle hat sich an diesen Zufluchtsort der frisch Verheirateten und fast schon Toten zurückgezogen, um sich von einem schweren Verkehrsunfall zu erholen. Dieser Unfall kostete ihn einen Arm und brachte ihm schwere Bein- und Schädelverletzungen ein. Sein Broca-Zentrum, eine Region der Großhirnrinde, ist beschädigt. Dadurch hat er Wortfindungsschwierigkeiten und kann sich teilweise nur schwer erinnern. Sein Arzt rät ihm, spazieren zu gehen und »gegen die Hecke der Nacht« zu malen.

Edgar ist durch die Beschädigung seines Gehirns ungewöhnlich sensibel geworden und beginnt wie unter Zwang zu zeichnen. Auf seinen Bildern entstehen Situationen, die Vorhersagen gleichen. Er hat offensichtlich das zweite Gesicht, und seine Darstellungen beschreiben Vergangenes und künden Zukünftiges. Telepatische Schübe und eine unheimliche Hellsichtigkeit lassen ihn Zeichnungen und Gemälde fertigen, die düsteren Prophezeiungen gleichen.
Bei ausgedehnten Strandspaziergängen trifft er auf Wireman, einen Anwalt, der die Erbin einer ausgestorbenen Dynastie betreut und freundet sich mit ihm an. Der von Alzheimer verwirrten, uralten Elizabeth Eastlake gehört der gesamte Strandabschnitt.

Freemantle bemerkt, dass Wireman ebenso wie die Hausherrin Kopfverletzungen hat. Sie fiel im zarten Alter von zwei Jahren von einem Ponywagen, der Anwalt überlebte einen Selbstmordversuch mit Pistole. Beide scheinen ebenso wie der Maler über überdeutliche Begabungen zu verfügen, Dinge und Ereignisse wahrzunehmen. Alle drei Personen sitzen damit in einem Boot und stellen sich die Frage, ob ihre ungewöhnlichen Fähigkeiten mit den Verletzungen bestimmter Hirnregionen oder mit der Gegend zu tun haben, in der sie wohnen. Schon bald werden sie von den Ereignissen aufgeklärt.

Freemantles Bilder schlagen fundamental ein und begeistern Fachwelt wie Publikum. Doch die Bilder, auf denen gelegentlich ein gespenstisches Schiff auftaucht, üben eine gefährliche Sogwirkung auf ihre Betrachter aus. Sie ziehen sie wie eine tückische Unterströmung an. Es ist, als ergreife etwas von ihnen Besitz, das über die Gemälde hinaus wirkt. Bald erkennt das neu entdeckte Malgenie, welche Grauen erregende Macht von seinen Bildern ausgeht. Mit seiner Kunst kann er zwar positiv wirken und sogar heilen. Er kann damit aber auch Leben vernichten, und viele Motive, die er wie im Fieber auf Leinwand schleudert, entfalten erst langsam ihre wahre Bedeutung.

Stephen King erweist sich mit »Wahn« erneut als exzellenter Erzähler und scheint kein Formtief zu kennen. Gemächlich entspinnt sich die Handlung, um bald eine eigene Dynamik zu gewinnen und zum Schluss für atemberaubendes Tempo zu sorgen. Ähnlich wie in seinem Psychothriller Love, die Biographie einer dreißigjährigen Ehe, die durch Höhen und Tiefen geht, spielt auch in »Wahn« die Liebe eines Mannes zu seiner Familie eine wesentliche Rolle. Außerdem verarbeitet King ein weiteres Mal die Schrecknisse eines schweren Verkehrsunfalls, der ihn vor einigen Jahren beinahe aus der Bahn warf.

Kings »Wahn« richtet ausnahmsweise kein Blutbad an, das Leser des Horrorkönigs beispielsweise von seinem Thriller Puls kennen. Der Leser wird dennoch oder gerade deshalb in Atem gehalten. Er erlebt das Grauen der Protagonisten, als diese versuchen, das Übel an der Wurzel zu packen, und er erfährt immer neue Überraschungen und unvorhersehbare Wendungen.

In seinen Grundzügen erschließt sich die Handlung des Werkes und sein voraussichtlicher Schluß recht früh aus vielen Details. King arbeitet beispielsweise mit einem Textversatz namens »Wie man ein Bild malt«, der die Kapitel einleitet. Dies erschließt dem Leser recht früh Details und Zusammenhänge. Das aber ist der Spannung eher förderlich, und so jagt der Leser knapp neunhundert Seiten lang atemlos dem enthemmt kreativen Erzähler nach.
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VINE-PRODUKTTESTERam 3. September 2010
Nur Stephen King schafft es eine Insel im Urlaubsparadies Florida in eine gruselige grüne Hölle zu verwandeln und einen Sonnenuntergang neu zu erfinden. Was ist schon daran zu fürchten, wenn jemand einen Pinsel in die Hand nimmt? King nimmt das Normale, das Alltägliche und gibt den Dingen eine neue, dunkle, gruselige Bedeutung. Ich gebe zu, ich bin ein King-Fan.

Edgar Freemantle beginnt sein neues Leben auf einer kleinen abgelegenen Insel in Florida, nachdem sein altes Leben mit einem schweren Unfall endete. Der Unfall hatte ihn seinen rechten Arm und die Ehe gekostet, aber er ist mit dem Leben davon gekommen. Arbeitsunfähig, ständig kurz vor einem Wutanfall, mit Gedächtnislücken, die eher einem Grand Canoyn gleichen als einer Zahnlücke, von Schmerzen gepeinigt, scheint ihm Selbstmord als sinnvoller Ausweg. Er will beenden, was der Unfall nur halbherzig angefangen hat. Um seinen Töchtern das schlechte Gewissen zu ersparen, will er fernab seiner Familie ein Jahr abwarten. Die Zeit vertreibt er sich mit Zeichnen, einem alten Hobby, dass zu der Zeit als aufstrebender erfolgreicher Bauunternehmer in Vergessenheit geraten ist. Tatsächlich scheint er erstaunliches Talent zu haben und aus Zeichnungen werden faszinierende Gemälde mit einer besonderen Ausstrahlung. Er bemerkt, dass eine gierige Macht auf der Insel seine Bilder für sich nutzen will und merkwürdige Träume sind wahrer, als es ihm lieb ist. Als er sich weigert, seine Bilder zu verkaufen, bringt er ein uraltes, mächtiges Wesen gegen sich auf.

Nachdem ich mit den letzten beiden Bücher von Stephen King nicht sehr viel anfangen konnte, wusste ich schon bei der Leseprobe von Duma Key", auf deutsch Wahn", dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Ein besonderen Grusel" birgt das Wissen, dass King genau weiß, was er schreibt, wenn er die Folgen eines fast tödlichen Unfalls beschreibt. 1999 wurde King bei einem Spaziergang angefahren und schwer verletzt. Oft frage ich mich beim Lesen, ob er selbst auch so gelitten hat, wie Edgar.
King schreibt in einem sehr umgangssprachlichen Stil und deshalb wirken die Gedankengänge Edgars auch nicht fremd. Ich war beim Lesen schnell in der Geschichte und um Edgar und seine neuen Freunde besorgt. King schafft es hier wieder sehr treffend eine so normale Szene zu bereiten, dass das Grauen sich von hinten an schleichen kann.

Die fast 900 Seiten waren anfangs doch etwas abschreckend. So einen dicken Wälzer hatte ich schon ewig nicht mehr gelesen und auch wenn es Längen gab, liest sich diese Unmengen an Wörtern erschreckend schnell durch. Leider ist das Cover wirklich nicht besonders schön und hat mich auch nicht gerade zum Buch gelockt.

Nicht sein Bestes, aber eines seiner wirklich guten Bücher.
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am 25. Mai 2017
Früher habe ich gerne King gelesen. Dann ist mir dieses Buch in die Hand gefallen und ich dachte, einen King kannst du mal wieder lesen. Ich habe mich durch das Buch gequält, in der Hoffnung, dass es doch noch gut wird. Würde es aber nicht. Die Geschichte an sich geht ja noch. Aber nicht in dieser Langatmigkeit und dann noch so ein unbefriedigendes Ende. Schade um die vergeudete Lesezeit...
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am 24. September 2009
Edgar Freemantle ist Bauunternehmer, dann wird er durch einen Unfall sensibilisiert und zu einem überragenden Kunstmaler. Er zieht sich auf Duma Key in Florida zurück, um an seinen Bildern zu arbeiten und bemerkt dabei, dass er mit ihnen Unheil heraufbeschwören, aber auch heilen kann. Wer oder was steckt dahinter?

Finden Sie es heraus, wenn Sie Horror mögen, der sich wie eine Katze anschleicht, sich erst einschmeichelt, dann plötzlich die Krallen ausfährt und Ihnen ins Gesicht springt.

Der Stil und der Humor sind sehr angenehm, weil es kein aufdringlicher, splattermäßiger Horror, sondern eher subtiler Psychoterror ist, der sich ganz langsam aufbaut. Der ruhigen, angenehmen Stimme von David Nathan kann man ohne Mühe stundenlang zuhören.

Es ist wirklich wieder ein sehr gelungenes Hörbuch, das ich sehr genossen habe. Beim Malen. Ich war richtig traurig, als es zu Ende war.

Aber so ist das eben. Jedes Buch hat seine letzte Seite, jedes Bild seinen letzten Arbeitsschritt und jedes Leben seinen letzten Tag.
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am 14. Januar 2012
Ich hab schon seit längerer Zeit kein King-Buch mehr gelesen, früher hab ich fast NUR King gelesen. Dann gab es eine Phase mit seinen neueren Büchern die mir nicht mehr gefallen hat. Der Kick, die Spannung seiner früheren Werke gingen mir dort etwas verloren. Nun habe ich mit Qual mal wieder zu einem King gegriffen, vielleicht hat das Buch aber auch in King-Manier nach mir gegriffen? Ich weiß es nicht ;-)
Edgar Freemantle muss nach einem schweren Unfall bei dem er seinen Arm einbüßt und auch Hirnschäden davonträgt sein Leben neu sortieren. Die einfachsten Dinge fallen ihm nicht ein, er neigt zu Wutausbrüchen bis sich schliesslich seine Frau Pam von ihm trennt. Auf anraten seines Arztes zieht er nach Duma Key, eine Insel vor Florida, in das Big Pink - ein großes herrschaftliches Haus. Dort findet er alleine neuen Lebensmut und entdeckt in der Malerei eine neue Leidenschaft. Wie im Fieber zeichnet er ein brilliantes Bild nach dem anderen und lernt auf der Insel mit Wireman und Jack Cantori neue Freunde kennen. Elisabeth Eastlake, eine geheimnisvolle alte Frau die von Wireman gepflegt wird, weckt besonderes Intresse in ihm. Irgendwie scheint eine besondere Verbindung zwischen Edgar und Elisabeth zu bestehen. Seine Bilder werden immer unheimlicher, tatsächlich scheinen sie zum leben zu erwachen, doch nicht nur seine Töchter, sondern alle sind begeistert von Edgars Werken. Allerdings scheint eine böses Wesen am Werk zu sein, welche durch die Bilder versucht wieder an Macht zu gewinnen und Edgar hierzu benutzt. Es scheint als Elisabeth mehr weiß, als das sie zugibt.
Ein wundervoll geschriebenes Buch vollkommen perfekt ausgefeilt. Langsam und leise fängt es an, wie immer werden die Charaktere lang und genauestens beschrieben, in der Mitte gewinnt es an Fahrt und am Ende gibts einen furiosen Schluss. King wie ich ihn liebe!
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am 17. März 2008
Der inzwischen 60jährige Großmeister des Horrors ist mit einem neuen Buch zurück, in dem der Horror nur die zweite Geige spielt. Vorrangig geht es um die Wiedergenesung des nach einem Unfall halbseitig lädierten ehemaligen Bauunternehmers namens Edgar Freemantle, den es, schwer reich, einarmig und persönlichkeitsgestört, zur Erholung auf die vor Florida liegende fiktive Insel 'Duma Key' (so auch der Originaltitel des Buches) verschlägt. Dort entdeckt er seine Leidenschaft (besser: Obsession) fürs Malen. Seine Bilder wirken auf den Betrachter gleichermaßen abstoßend wie faszinierend und entwickeln schon bald ein umheimliches Eigenleben...
Auf mehr als 800 Seiten breitet Stephen King das zweite Leben Edgar Freemantles aus. Und obwohl für ein Buch dieses Umfangs im Verlauf der Geschichte erstaunlich wenig passiert, kommt doch zu keiner Zeit Langeweile auf. Das liegt einerseits daran, dass es King aufgrund eigener Erfahrungen (er hatte 1999 einen schweren Unfall) meisterhaft versteht, das widersprüchliche Innenleben des Rekonvaleszenten darzustellen, andererseits aber auch an starken Charakteren, deren persönliche Lebensgeschichte teilweise eng mit den übernatürlichen Ereignissen auf der Insel zusammenhängt. Aus jenen Ereignissen heraus entwickelt King die Horrorgeschichte, die erst auf den letzten 300 Seiten Fahrt aufnimmt. Mangels Kenntnis des King-Oeuvres kann ich nicht beurteilen, ob die Horrorstory zu den besten oder schlechtesten Kings gehört, aber für meine Begriffe wirkt sie authentisch und keinesfalls aufgesetzt, allerdings beschlich mich der Eindruck, King hätte sich hin und wieder bei Kollegen Clive Barker bedient, der für das Computerspiel "'Undying"' eine in Grundzügen ähnliche Idee ersann. Unabhängig davon finde ich die Idee aber auch an sich nicht so bahnbrechend originell. Die atmosphärische Dichte gleicht das jedoch wieder aus. Schwierigkeiten hatte ich damit, dass der rational denkende Freemantle ab einem gewissen Punkt seine übernatürlichen Fähigkeiten einfach akzeptiert, ohne sie weiter zu hinterfragen. Außerdem ist die Geschichte gespickt mit Anspielungen auf die amerikanische Pop-Kultur, was zur Folge hat, dass Leuten, die sich mit der Materie nicht so gut auskennen, sicherlich der ein oder andere Wortwitz entgeht. Aber das sind nur kleine 'Mängel' in einem ansonsten sehr lesenswerten Buch. Ungeachtet der Einordnung in King's Gesamtwerk ein fesselnder Roman, der sich darüber hinaus sprachlich auf hohem Niveau bewegt.
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