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Kundenrezensionen

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"Tot", der dritte Roman des Epos um den schwarzen Turm, beginnt erneut dort, wo der letzte Band aufgehört hat. Endlich hat Roland seine Gefährten, mit denen er die Reise zum schwarzen Turm weiterführen kann, gefunden - Eddie Dean, ein früherer Junkie und Susannah, die in ihrem "alten" Leben schizophren und extrem gefährlich war. Gemeinsam durchstreifen die drei fortan jene seltsame Welt, auf der Suche nach dem schwarzen Turm. Doch schon sehr bald müssen Eddie und Susannah feststellen, dass irgendetwas mit Roland nicht stimmt. Irgendetwas plagt ihn, treibt ihn zur Verzweiflung, frisst ihn von innen auf -
Es ist Jake.
Jener Junge, den Roland vor langer Zeit in den Tod hat gehen lassen, um den Mann in Schwarz einholen zu können. Tief in seinem Inneren spürt der letzte Revolvermann, dass Jake nicht gestorben ist, sondern in irgendeiner anderen Welt weiterexistiert. Was Roland jedoch nicht weiß - auch Jake hegt die gleichen Gefühle und sucht nach Roland ...
Es ist einfach unglaublich, was uns Mr. King da um die Ohren schmeißt - Cyborgs, Mutanten, einen Kampf zwischen den Dimensionen á la Poltergeist, eine längst verfallene Metropole, in der ein seit Jahrtausenden vorherrschender Krieg stattfindet und sogar die legendären "Großen Alten" aus Lovecrafts Schriften finden in einem Werk ihren Platz, dass die besten Eigenschaften der beiden Vorgängerbände bündelt und um ein Vielfaches steigert.
Waren "Schwarz" und "Drei" schon rasant geschrieben, so gleicht "Tot" dem Ritt auf einer Kanonenkugel! Stellenweise bekommt man als Leser sogar dass Gefühl, als habe King das Buch unter dem Rausch einer bizarren Droge oder während eines Fieberwahnes geschrieben! Einfach unglaublich! Hier werden dem Leser Bilder und Orte ins Gehirn gebrannt, die er bestimmt sein Leben lang nicht mehr vergessen wird, während man gleichzeitig mit den Helden mitfiebert! WAHNSINN!
Ein Manko hat dann dieser Trip allerdings doch - eigentlich haben dass alle Bücher der Serie - nämlich dass Ende und die Ungewissheit, wie es denn weitergeht ...
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am 22. November 2013
Band 3 des "Dunklen Turm"-Zyklus schließt unmittelbar an dem letzten an: das
Trio trifft auf einen seltsamen Bären, der sich als Cyborg entpuppt. Es handelt
sich dabei um einen Wächter eines der zwölf Portale, die sich an beiden Enden
der kreuzförmig angeordneten Balken befinden, auf denen Mittwelt ruht. Die
drei folgen diesem Balken, da sie glauben, daß dort, wo sich alle Balken treffen,
der dunkle Turm steht. Inzwischen befürchtet Roland, den Verstand zu verlieren,
da sich durch das Zeitparadoxon, das er mit der Rettungs Jakes auf der Erde
geschaffen hat, sich seine Erinnerungen verdoppelt haben und sich überlagern.
Dies verschwindet erst, als sie auch Jake nach Mittwelt holen. Nach dem sich
ihnen noch Oy, ein halbintelligentes Tier zwischen Hund und Waschbär anschließt,
reisen sie zu fünft weiter.

Das Ka-tet gelangt nach Lud, einer verfallenden Stadt, dort wird Jake von einem
Wahnsinnigen entführt. Während Oy die Spur audfnimmt und Roland dieser folgt,
suchen Susannah und Eddie den Bahnhof, wo sich ein mit einer überragenden
künstlichen Intelligenz ausgestatteter Zug namens Blaine befinden soll - sie hoffen,
mit diesem weiter reisen zu können, um schneller voranzukommen. Doch der
Deus ex Machina ist von teuflicher Bosheit besessen und gibt Eddie und Susannah
tödliche Rätsel zu lösen. Inzwischen konnte Roland Jake freischießen und sie kommen
gerade noch rechtzeitig, um Blaines Aufgabe zu meistern und an Bord des Zuges
zu gelangen. Während der Zugfahrt wird allmählich klar, daß sie in einer
postapokalyptischen Welt leben - und daß Blaine sie am Ende der Zugfahrt umbringen
wird, wenn sie ihm bis dahin kein unlösbares Rätsel stellen konnten.
Das Buch endet offen.

Wie schon das erste Buch macht auch dieses den Eindruck, als hätte es Clint Eastwood
nach Mittelerde verschlagen, das Rätselraten mit Blaine erinnert doch arg an die
Begegnung zwischen Bilbo und Gollum. Wie der Autor selbst im Vorwort schreibt,
weiß er oft vorher nicht, wie die Geschichte weiter geht, und an vielen Stellen
merkt man ihr das auch an, da notwendige Puzzleteile immer einem der Gruppe kurz
vorher oder gerade rechtzeitig wie aus dem Nichts zufliegen - das hätte sich etwas
besser aufbauen lassen. Dennoch zieht dieser schräge Mix aus Western, Fantasy und
Horror den Leser unheimlich in seinen Bann, was das Buch zu einem echten Seitenwender
macht.
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TOP 1000 REZENSENTam 13. Februar 2013
Und weiter geht die Reise zum finsteren Turm. Nachdem der Revolvermann in Drei seine Gefährten gewählt und dabei für ein kleines Raum-Zeit-Paradoxon gesorgt hat, beginnt in Tot. nun die eigentliche Reise zum Turm. Und diese sorgt für spannende Zusammentreffen mit 20 Meter hohen Roboterbären, einem sexbessenen Dämon, der gleich in zwei Welten sein Unwesen treibt, zwei Horden wilder, blutrünstiger Endzeitmenschen ala Mad Max und einer rätselhaften KI in Zugform.

Klingt abgedreht, ist abgedreht! King bleibt dem Stil treu und so handelt auch Tot. nicht nur in Mittwelt, sondern findet auch diesmal wieder zu Teilen in der uns bekannten Vergangenheit irgendwann zwischen 1970 und 90 statt. Die Verbindung zu der uns bekannten Welt erden die abgefahrene Geschichte immer wieder, ohne die Spannung zu beeinträchtigen.

Für mich stellt Tot. bisher das Beste der Turmbücher dar, habe ja aber noch ein paar vor mir.

Ich hatte in jüngeren Jahren die Bücher bis Glas verschlungen und dann aus unerklärlichen Gründen nicht weiter gelesen, vermutlich weil es immer jahrelang dauerte, bis ein neuer Band erschien. Das finde ich jetzt grade ganz wundervoll, da ich nun die Geschichte, ohne lästige Wartezeit in einem Rutsch zu mir nehmen kann.

Als Medium habe ich diesmal das Audible Hörbuch gewählt, was ich an dieser Stelle ebenfalls, grade etwas lesefaulen Menschen, mal weiterempfehlen möchte. Der Sprecher macht einen ordentlichen Job, habe zwar schon bessere Vorträge gehört, aber auch schon viele schlechtere. Er schaffte es, jedem Charakter eine eigene Stimme zu geben, ohne dabei überdreht zu klingen und das ist ja schon die halbe Miete.

Schön und wichtig ist natürlich, dass man es mit einer ungekürzten Lesung zu tun hat und ich betone: Lesung, nicht Hörspiel. Wer Hintergrundgeräusche oder Musik erwartet, wird enttäuscht.

Lesen oder hören: Egal! Eins von beiden sollte man tun, sonst verpasst man ein einzigartiges Fantasy-Science-Fiction-Steampunk- Western Epos, bei dem diese durchgeknallte Mischung voll aufgeht!
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am 10. Juli 2006
So. Jetzt hat er mich, der gute Herr King! Dies ist der erste Teil der Saga, den ich wirklich "gut" fand. Aktion in zwei Welten! Niemals langweilig und äußerst phantasievoller Detail-Reichtum. Eine Eins kann ich noch nicht vergeben, da mir die Darstellungen über die verschwimmende Zeit unstimmig vorkommen. Eigentlich weiß man ja nicht mehr, wie lange Ereignisse zurückliegen, da der Zeitablauf nicht mehr kontinuierlich ist und Sprünge macht. Die alten Leute in dem Kaff vor Lud wissen aber noch ziemlich genau, wann der letzte Zug vorbei kam. Auch weiß Blaine noch sehr genau, wann er das letzte mal seinen Bahnhof verließ. Andere Unstimmigkeiten bezüglich der Zeit hat dieser Teil auch noch. Aber, wollen wir mal nicht kleingeistig sein: King hat das Ganze ja über einen ultralangen Zeitraum - ich denke es sind ca. 30 Jahre - geschrieben. Ihm ist die Zeit wahrscheinlich auch ein wenig verwischt und in einander übergreifend vorgekommen. Ich möchte nicht behaupten, mich noch einmal in meine Gedankengänge von vor 20 Jahren zurückversetzen zu können. Er kann das! Muss er ja, sonst könnte er nicht seinen "Turm" weiterschreiben. Dieser Autor ist ein Phänomen...
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VINE-PRODUKTTESTERam 22. Juni 2012
Zu dritt sind sie nun: der letzte Revolvermann, der Ex-Junkie und die Farbige im Rollstuhl. Doch das Ka-Tet - die Gemeinschaft mit einem gemeinsamen Schicksal - ist noch nicht vollständig. Durch Rolands Eingreifen in die Zeit (siehe Band 2 "Drei") hat er ein Paradaxon verursacht, wodurch der totgeglaubte Jake wieder in seiner Zeit/Realität weiterlebt, und das nicht ohne Folgen: In Rolands Kopf schwirren nun die Erinnerungen an zwei Realitäten, was ihn an den Rand des Wahnsinns zu treiben droht, während der Junge in seinem Glauben bestärkt wird, dass er nicht mehr in seine Welt, sondern in die des Revolvermannes gehört. Der einzige Weg, um sowohl ihnen zu helfen als auch die Suche nach dem Dunklen Turm fortzuführen, ist der, eine Tür zu finden, die beide Welten miteinander verbindet. Gleichzeitig verlangt es nach Rolands Liebe, Jakes Willen, Eddies Gabe und Susannahs Stärke, damit alle endlich eins werden, denn die Zeit drängt...

Nach den ganzen Zeitsprüngen in "Drei" wird es hier ein wenig übersichtlicher, da nun nur noch Szenenwechsel zwischen dem Geschehen in der Revolvermann-Dimension und Jakes New York der 70er Jahre stattfinden. Als Leser fiebert man geradezu dem Moment entgegen, in der unsere Freunde endlich vereint sind und sie endlich wieder den Pfad des Balkens in Richtung Turm aufnehmen können. Die Verzweiflung Rolands, seine Schuldgefühle gegenüber Jake, den er in "Schwarz" hat sterben lassen, sind genauso ergreifend wie jene Momente, in denen der Knabe und sein "Adoptivvater" überglücklich in den Armen liegen und sie wenig später auf ihrer Reise wieder getrennt werden. Ohne allzu viel vorweg zu nehmen: Es wird dramatisch und äußert emotional.
Auch die Bedeutung bezüglich Eddies und Susannahs Rollen kommt hier richtig zum Tragen, denn sie sehen sich selbst nach und nach nicht mehr als bloße notwendige Werkzeuge in Rolands komplexen Vorhaben, sondern teilen sein Interesse an seiner unaufhaltsamen Suche, die mit vielen weiteren Gefahren verbunden sei wird. Sein Schicksal ist deren Schicksal - und umgekehrt. Sie alle wachsen zu einer Art Familie zusammen, in der keiner auf den anderen verzichten kann oder will. Als geschlossene Gruppe, zur der sich - nicht ohne Grund - auch noch ein Billy-Bumbler (ein Mischwesen aus Waschbär und Hund) gesellt, dringen sie noch tiefer in Mittwelt ein, bis zu einer Stadt verfallenen Stadt namens Lud, in der sie in weitere blutige Kämpfe verwickelt werden, bis sie zu einem Transportmittel gelangen, das über ein Eigenleben verfügt und ihnen eine schnelle Fahrt zum Turm verspricht, wenn sie sich zu einem Spiel auf Leben und Tod bereit erklären.

Dieses Abenteuers erzählt Altmeister King mit gewohnter Leichtigkeit, in der jedes so noch so kleine, aber ungemein wichtige Detail nicht ungenannt bleibt. Die Charakterisierung seiner Helden gelingt ihm wieder vorzüglich, insbesondere Rolands innerer Konflikt, welcher das Verlangen nach dem Turm und dem Wunsch nach Unversehrtheit seiner Begleiter beinhaltet, wird wunderbar beschrieben. Umfassend betrachtet ist sein drittes Werk zum Turm-Zyklus reich an Emotionen, Spannung, überraschenden Wendungen/Ideen, brutaler Action und typischem King-Humor. Der finale Cliffhanger gehört dafür zu den Gemeinsten seit dem von "Matrix Reloaded". Wer seine ungläubige Fassungslosigkeit darüber schnell überwinden will (und die wird kommen, das verspreche ich euch), sollte besser sofort Band 4 ("Glas") mitkaufen, denn King lässt - und das kennt man sonst nicht so von ihm - den Vorhang ohne jede Vorwarnung senken. Schäm dich, Stephen ! ;)

Fazit:
Wer bei "Schwarz" und "Drei" Blut geleckt hat, kommt an "Tot" gar nicht vorbei. Dem Ka-Tet auf leserische Art zu folgen ist ein ungemein faszinierendes Erlebnis, gleichzeitig bildet es den Grundstein für einen besonderen Höhepunkt, der sich in "Glas" wiederfindet, in welchem wir Roland Deschain von Gilead besser kennen und verstehen lernen wie nie zuvor.
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am 2. Januar 2015
Beim Bann "der dunkle Turm" ist ein langer Atem gefragt. Leider zu oft beschreibt Herr King das Geschehen zu langatmig bzw. geht auf unrelevante Dinge viel zu detailliert ein. Wem interessiert schon auf 15 Seiten eine Beschreibung, eines Wanderweges, welchen die Revolverhelden beschreiten? Mal im Ernst, kürzer ist manchmal besser. WIederum schafft die Buchreihe es, einem in den Bann zu ziehen, und man möchte erfahren, ob der Weg zum Ziel von Erfolg gekrönt wird.
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am 6. Februar 2016
Hier wird nicht der Inhalt des Buches kritisiert sondern das Cover welches Fälschlicherweise von der Neuauflage 2014 stammt aber hier wird die 2003 Version geliefert. Es steht auch dabei das es sich um die 2003 Version handelt die geliefert wird aber allein der Täuschungsversuch durch das neue Cover ist eine Frechheit. Also Achtung beim Kaufen.
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am 24. April 2005
Es ist schon lange her, dass mir das King-Universum vertraut gewesen ist, aber etwas hat sich gerettet... Der Turm! ...und der Turm führt mich zu meiner persönlichen King-Renaissance. Ich will nicht sagen, ich hätte mich sehr bewusst von seiner Literatur getrennt, aber nach und nach habe ich ihn einfach nicht mehr gelesen...bis Wolfsmond erschien. Erschreckend, wie viele Jahre schon wieder ins Land gegangen waren, aber ich wusste sofort, dass hier die Fortsetzung des Turms lag und so begann ich zu lesen....
„Tot" ist der dritte Teil des Epos, dessen gesamtes Ausmaß (wohl weitgehend gesichert) 7 Bücher umfassen wird. Er beginnt am Strand, an dem „Drei" endet. Er beginnt mit der Freundschaft der 3 Revolverleute Roland Deschain und Eddie & Susannah Dean und bringt den Leser zurück zu dem Jungen, der Roland mit den Worten ‚dann geh - es gibt andere Welten als diese' zurückgelassen hat. Der Junge, der in Rolands Welt zum zweiten Mal sterben musste...Jake Chambers. Der Junge, der den Revolvermann in „Schwarz" mit dessen Besessenheit vom Turm zurückgelassen hat. Der Junge, den Roland von Gilead in „Drei" gerettet hat, indem er Jakes Mörder in dessen Welt (dem New York der 70er) an der Tat gehindert hat und dabei letztlich auch Jakes Erscheinen in seiner eigenen Welt unmöglich machte.
„Tot" beginnt mit dem Paradoxon, dem Roland und Jake nach und nach verfallen, jeder in seiner Welt. Sie beginnen den Verstand zu verlieren. Eddie Dean bekommt eine sehr zentrale Rolle bei der Klärung des Paradoxons... Ob und wie es erfolgt will ich nicht vorweg nehmen. Weiter beschreibt King in diesem dritten Teil den weiteren Marsch des Ka-tet dem sich weiteren Verlauf auch ein Billy Bumbler hinzugesellt. Eine hundeähnliche Kreatur, die den Namen Oy erhält. Faszinierend an „Tot" sind die Bezüge zu unserer Welt. Da tauchen auf dem Weg zu der Stadt Lud seltsame Kreaturen auf...Cyborgs nennt man sie heute... halb organisch halb technisch und schon so alt, dass die Jahre nicht mehr zählbar sind. Es gab 12 von ihnen und sie waren Wächter der Endpunkte von 6 Linien quer durch Rolands Welt in deren Zentrum (an dem sich alle Linien treffen) der Dunkle Turm steht. Es gibt Hinweise auf Telefon, auf Strom... auf viel mehr Parallelen zu unserer Welt, die das Ka-tet vor allem in Lud erwartet. Zwischenzeitlich haben sie ein Palaver mit einigen Alten, entdecken ein Flugzeug aus dem 2. Weltkrieg und hören aus Lud kommend den Beat eines ZZTop-Songs.
Wer alles auf der Reise weitergeht, ob Sie Lud und den mit grausigen Vorahnungen behafteten Mono-Zug Blaine erreichen, welche Abenteuer Kings Protagonisten zu erleben haben soll hier gar nicht weiter Thema sein, denn schließlich will ich den Überraschungsmomenten des Buches nicht vorweg greifen. Fakt ist, dass es einen sehr interessanten Teil des Weges in Richtung Turm beschreibt.
King-Fans werden in dem Buch schon eine Anspielung auf einen anderen Roman und eine andere zentrale Figur des King-Universums finden, die aber erst im folgenden Roman Glas wirklich aufgegriffen wird.
Alles in allem hat mich „Tot" davon überzeugt, dass ich King und Roland auf dem Pfad des Balkens bis zum Ende folgen werde, auch wenn ich sonst nicht mehr viel King lese. Diese Serie ist allerdings unvergleichlich gut und ich werde nicht aufhören können, ehe die Geschichte erzählt ist.
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am 16. Oktober 2015
Während des ersten Bandes wollte ich schon aufgeben, der zweite Band hat mich dann fast gehabt, aber hier denke ich mir wieder: Willst du dir die Reihe wirklich bis zum Schluss antun?!?
Lesen kann ich das Ganze nicht - da interessiert mich das alles irgendwie nicht -, aber während ich die Hausarbeit verrichte, höre ich immer ein Stück. :) Damit komme ich auch ganz gut klar und ich muss sagen, Stephen King schreibt hier wirklich bildlich, denn ich kann der Geschichte super folgen und habe alles vor Augen. Ein roter Faden durch die Geschichte(n) ist für mich auch absolut erkennbar.
Ganz besonders haben mir dieses Mal die Rätsel gefallen - ich mag so logisches Zeugs. Manches kannte ich sogar, aber manches auch nicht. Die haben mich dann immer bei Laune gehalten. xD
Ich werde nie ein Fan der Turm-Reihe sein / werden, werde nie den Hype verstehen, der um diese Reihe gemacht wurde und auch immer noch gemacht wird, dafür ist mir das Ganze dann doch irgendwie nicht gut genug, aber ich denke / hoffe, ich werde bis zum Schluss durchhalten, um meine Neugier zu befriedigen. ;)
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am 19. Dezember 2003
"Tot" ist der bis dahin wohl aufschlussreichste Band aus Kings Zyklus um den Dunklen Turm, denn wir erfahren mehr über Rolands Welt als in den beiden ersten Teilen zusammen. Und dabei müssen wir eines feststellen: Die Welt des Dunklen Turms erstreckt sich nicht nur auf die Saga selbst, sondern über das ganze Universum von Stephen Kings Fantasie.
Das freut den Kenner von Stephen Kings Gesamtwerk, ohne allerdings denjenigen, der sich im Kingschen Universum noch nicht so heimisch fühlt, zu überfordern.
Und so beginnt man spätestens ab "Tot", nicht nur in der Dunklen-Turm-Geschichte zu versinken, sondern auch noch Verbindungen zu Kings anderen Werken zu suchen. In "Tot" drängt sich vor allem die Verbindung zu "Es" auf (Ich sage nur: Schildkröte - Wer "Es" gelesen hat, wird wissen, was ich meine.)
Der Seriencharakter des Werks tritt hier noch deutlicher zum Vorschein als in den vorangegangenen Bänden, denn erstmalig lässt King seinen Leser mitten in einer spannenden, lebensbedrohlichen Szene alleine. Ein typischer Cliffhanger! Das ist für den, der "Tot" jetzt erstmalig liest, kein Problem - kann er doch mit "Glas" gleich den nächsten Band nachlegen. Aber uns treue Fans, die "Tot" gleich nach seinem Erscheinen gelesen haben, hat King sieben Jahre lang an Bord von Blaine, dem Mono, alleine gelassen.
Welch ein Trost zu wissen, dass das wohl nicht mehr passieren wird. Denn mit "Wolfsmond" gibt es ja nun bereits den fünften Band. Der sechste soll ja im März 2004 erscheinen und der abschließende Band noch im gleichen Jahr. Ich hoffe inständig, dass das dann auch der Fall sein wird. Und wenn man erst einmal alle sieben Bände gelesen hat, muss man sich wohl einer Entziehungskur unterziehen. Denn der Dunkle Turm macht definitiv süchtig.
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