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am 13. August 2016
Es ist eine Freude, das Buch zu lesen, und es schadet sicher nicht, es mehrmals zu lesen. Es enthält eine Unmenge an Gedanken, Informationen und Geschichten. Ich denke, der Autor hat sich viel Mühe gegeben, damit es weniger eine Aneinanderreihung von Höhepunkten der Geschichte der Philosophie wird, sondern vielmehr tatsächlich 'eine Philosophische Reise' (Untertitel) Das ist gelungen. Der Text folgt einer Struktur, die sich an Kant anlehnt und wird gestützt durch viele - auch viele biografische Details - Geschichten und verknüpft so auch Erkenntnisse aus der Biologie (E.Kandel!), der Psychologie (S.Freud) und der Soziologie (N.Luhmann: 'Liebe ist Passion') . Eingestreut sind dann so richtige Leckerbissen:
"Das Ich ist eine Illusion!" (S.66)
"Intelligenz ist das, was man einsetzt, wenn man nicht weiß, was man machen soll." (S.38)
"Verstehen bedeutet, etwas auf etwas anderes zu beziehen, das wir kennen." (S.101)
Und ganz besonders charmant die Stelle bei Mach:
"Denn indem er alles daraufhin überprüfte, ob es physikalisch richtig war, verabschiedete Mach fast die gesamte Philosophiegeschichte mit einer vier minus in die Ferien." (S.63)
Vieles hat man schon mal irgendwo, irgendwann gehört und das Buch hat mir geholfen, in das 'irgendwas' etwas mehr Ordnung zu bringen.
Jeder der Spass am Lernen, Lieben und Genießen hat, sollte es lesen.
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HALL OF FAMETOP 50 REZENSENTam 12. Februar 2008
Richard David Precht schreibt beeindruckend über philosophische Fragen und auch wenn es mein erstes Buch ist, das ich von ihm gelesen habe, kann ich den Autor nur weiterempfehlen. Der Inhalt des Buches ist sehr verständlich und auch für Einsteiger in die Philosophie, Neurowissenschaften und Psychologie wirklich zu empfehlen!

Richard Precht beschäftigt sich hier mit den Fragen wer wir sind, was der Mensch ist und wie er so funktoniert. Woher stammen unsere Reaktionen, unsere Ängste und Freuden, inwiefern sind wir mit unserer Evolution verbunden und was bedeutet es Mensch zu sein!? Diese Fragen schlängeln sich von Kapitel zu Kapitel, in denen er spannende und interessante Themen anspricht und neue Denkanstöße gibt. Dabei verliert er nie die Hauptthematik aus den Augen, den Menschen. Man merkt, dass sich der Autor nicht nur ein paar zusammengesuchte Gedanken zu diesem Thema gemacht hat, sondern sich intensiv damit auseinandergesetzt hat.

Das Buch soll zum Nachdenken anregen und es kann passieren, dass Sie in der Mitte des Kapitels aufhören zu lesen. Da dieses Buch ziemlich viele Informationen, wie zb. Biographien und Theorien enthält, wird der Leser, welcher sich "frisch" mit diesen geisteswissenschaftlichen Bereichen auseinandersetzt, langsamer mit dem Buch vorankommen, da er die Menge ersteinmal "verdauen" muss. Doch erlaubt die Gliederung des Buches jederzeit einen "Wiedereinstieg", der Leser kann also kapitelweise vorgehen, ohne den roten Faden zu verlieren.

Ich habe es gerne gelesen!
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am 8. Juli 2013
Viele viele Stunden voll spannender Philosophie, habs noch immer nicht ganz durchgehört, aber das was ich bisher geschafft habe fand ich sehr spannend und interessant. Auch gut gelesen, angenehme Stimmen....
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am 16. Dezember 2017
Ich bin aber kein Philosoph und will mich nicht nur deshalb nicht auf eine inhaltliche Bewertung einlassen.

Was mir an Precht's Büchern nicht gefällt sind jedoch mehrere Dinge:

1. Er gibt ihnen Titel, die nach meiner Erfahrung wenig mit dem Inhalt zu tun haben. Das erweckt für mich den Eindruck, daß er zugunsten der Verkaufszahlen versucht, auf einer "Welle" mitzuschwimmen, indem er seinen Titeln eine Anmutung von z. B. "Hilfe zur Selbsthilfe" gibt. "Anna, die Schule und ..." wurde auch schon anderweitig in dieser Hinsicht kritisiert, und das hat so was wie Methode bei seinen Büchern. Das kann natürlich auch vom Verlag dahingehend beeinflußt sein, was ich bis zum Lesen *dieses* Buches auch zu seinen Gunsten angenommen habe, aber der Inhalt von "Wer bin ich ..." reitet auch "innen" dauernd auf diesem Gaul - *so* viel Einfluß sollte der Verlag dann doch nicht haben.

2. Je nach Buch - "Wer bin ich ..." tut sich da auffallend hervor - strotzt der Text von wörtlichen Zitaten. Stellenweise stehen nur noch einzelne Verbindungswörter zwischen den Anführungszeichen - und zwar *außerhalb* der Anführungszeichen. Zitate haben meist einen anderen Schreibstil als der des Autors selbst, und dieser Mischmasch aus permanenten Stilwechseln trägt nicht gerade zur Verständlichkeit bei - zumindest wenn es nicht um "seichte Literatur" geht. In anderen seiner Werke sind die Zitate dann wenigstens oft in Endnoten verbannt, was den Lesefluß nicht so sehr stört. Nun, ich lese keine Endnoten. Wenn ein Autor es nicht schafft, das, was er zu sagen hat, im *Fließtext* mitzuteilen, dann hat er eben Pech gehabt. Meist sind diese ja ohnehin nur Literaturverweise. Bei Precht allerdings steht in den Endnoten gern auch mal Text, der gut ein eigenes Kapitel - wenn auch vielleicht in einem anderen Buch - abgegeben hätte.

3. Precht verwendet allzu oft einen "literarischen Kunstgriff" - wie ich es mal bezeichnen möchte: er schreibt längere Passagen immer wieder im Präsens, statt in einer Vergangenheitsform (in der jedoch der Hauptteil der Buchtexte verfaßt ist). Das ist der Hintern des Gauls, den ich schon in 1. erwähnt habe. Er will damit Aktualität suggerieren und versucht wohl auch, einzelne Abschnitte statt durch Anführungszeichen durch einen Tempuswechsel abzuheben. Obwohl es *grammatikalisch* vielleicht korrekt ist und in der Schule im Zusammenhang mit der Analyse von Nachrichtentexten so gelehrt wird: ich persönlich finde das fürchterlich! Auch in Nachrichten von M(assenm)edien: "Am späten Abend stirbt auf der A9 ein Kind bei einem schweren Unfall..."! Hey, es ist erst früher Nachmittag! Wenn am Abend ein Kind stirbt - wäre es dann nicht viel sozialer, das nicht schon am Nachmittag durch die halbe Welt zu plärren, sondern den Eltern mal Bescheid zu geben, damit die das bitteschön *verhindern* können?! Massenmedien *könnten* auf solche sprachlichen Mätzchen verzichten, zugunsten ihres Bildungsauftrages. Ja, auch die "Privaten" haben einen solchen, und ja, auch bei den "Ö-R" ist das Usus! Abseits von Sensations-Plärrerei ist das nicht angebracht, und der Zielgruppe täte es sicher gut, in all diesen Medien wenigstens korrektes Deutsch vorgesetzt zu bekommen. (Aber was will man schon von unserer Journallie erwarten, wenn selbst die öffentlich-rechtlichen immer wieder das "Dementi" eines Promis oder Politikers publizieren.) Precht reitet leider auf derselben Welle.

4. Der *Kopf* dieses Gauls sind die Einleitungen seiner Kapitel! Fast jedes beginnt auf der ersten Seite eine reißerische Geschichte oder stellt Leben und Werk einer Person dar. Die *Auflösung* dieser Geschichte erfolgt dann erst auf der zweiten Seite, der Name der Person wird ebenfalls bis auf die zweite Seite verschwiegen: "Als die drei Typen ... Fawn angriffen, blieben alle anderen wie erstarrt stehen. ... Die drei schlugen Fawn und bissen sie sogar. Fawn war ein zartes Mädchen, und ihre Angreifer waren ihr körperlich weit überlegen. Aber keiner der Umstehenden griff ein. ...". In dem Stil weiter - insgesamt eine ganze Seite lang: "Diese dramatische Szene ist eine reale Geschichte. ... in den 80er Jahren in Madison, US [,...] Wisconsin, aber keine Polizei griff ein, ... .". Als Auflösung dann irgendwann: "Fawn, ihre Familie und Angreifer sind Rhesusaffen." Das ist reine Sensationsmache, und eines Philosophen unwürdig!

Nach meinen einleitenden Worten sollte es niemanden verwundern, daß es sich hier durchweg um Formalien handelt. Natürlich darf auch darüber jeder anderer Meinung sein. Trotzdem ist dies meine Wahrnehmung und bei *diesem* Buch hat das dazu geführt, daß ich das Lesen auf Seite 133 - beim Wort "Rhesusaffen" - abgebrochen habe.

Nun, Precht hat sein Buch ja bereits an mich *verkauft*, es kann ihm also egal sein, ob ich es auch *lese* - ich werde mir aber dreimal überlegen, ob dies nicht das *letzte* Buch war, das er an mich verkauf hat - trotz seiner Ansichten, die ich auf weiter Strecke teile!
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am 16. Dezember 2015
Ich fand die CDs passend, denn in dem Alter stellen sich die Jugendliche der verschiedensten Fragen des Lebens gegenüber.
Ich hatte Recht. Die Lesung ist sehr gut angekommen.
Laut des Jugendlichen:
Die Sprache ist verständlich. Hätte doch lieber das Buch, denn wenn er nachdachte, lief die CD unaufhörbar weiter. Soll aber kein Kritikpunkt sein, sondern zeigt das Interesse.
Der Autor stellt sich einer Frage bzw. These gegenüber und beleuchtet sie mit verschiedenen anderen Fakten und Thesen. Dabei greift er auf renommierte Namen wie Freud zurück.
Also ist die Lesung nicht nur philosophischer Natur, sondern auch psychologischer. Was ihm besonders gefallen hat, ist auch der versuchter und durchaus gelungener Bezug auf die Hirnforschung und auch die uralten Gedankengänge der fast prähistorischen Philosophen, die noch heute ihr Berechtigungsdasein besitzen.

Zum Ende des Buches 'Wer bin ich' schweift der Autor ein Bisschen von Thema ab, was noch kein Abbruch war. Was jedoch einen kleinen bitteren Nachgeschmack hinterließ, war am Ende der Versuch des Autors eine Coach-Rolle anzunehmen. Das gefiel ihm überhaupt nicht. Daher nur 4 Sterne.
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am 3. August 2013
Ich habe jeden Satz genossen. So interessant kann Philosophie sein, wenn sie gekonnt und mit dem nötigen Wissen dahinter
dargebracht wird.
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am 13. November 2016
Das Hörbuch an sich ist super. Ich finde Precht gut und er schreibt das super. Auch die gesprochene Version ist klasse. Aber: Ich habe jetzt schon die ersten beiden CD's gehört und bei beiden fehlt offensichtlich am Ende etwas. Das finde ich echt schade!
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am 22. November 2009
Der Inhalt des Buchs gleicht einem dreieckigen Billardtisch - mit den wesentlichen Eckpunkten Philosophie, Psychologie und Neurobiologie. Dazwischen bewegen sich gut formuliert und fachlich fundiert die Gedankengänge des Autors, wobei der Neurobiologie häufig eine -wenn auch nicht absolute- Vorrangstellung zukommt. Es enthält ein Feuerwerk einprägsam dargestellter, anregender Gedanken. Selektiv und kapitelweise sollte das Buch wohl nicht gelesen werden: Man muss es wirklich von ganz vorne beginnen und bis zum Schluss durchlesen. Dann erst werden die Vernetzungen deutlich, dann erst wird das Gesamtgemälde sichtbar.---
Der Autor schlägt dabei einen riesenhaft erscheinenden thematischen Bogen. Den Atem anhaltend, könnte man glauben, sich auf einer Achterbahnfahrt zu befinden, allerdings teilweise kurz vor dem gedanklichen neurobiologischen Absturz, dann aber sich auch wieder in Details verlierend, die nicht immer für das Große und Ganze wirklich wichtig erscheinen. --
Manche der angesprochenen Themen haben denn wohl auch mit Philosophie im klassischen Sinn kaum noch etwas zu tun, es sei denn, man erklärt eben, alles sei Philosophie. Das Werk befindet sich in der atemberaubenden Gefahr, sich auf der Fahrt zwischen Philosophie, Psychologie und Neurobiologie zu verlieren, zumal dann, wenn Precht noch Etliches zu aktuellen politischen Grundsatzfragen zum Besten gibt oder sich als allgemeiner Lebensratgeber versucht. Dann besteht das Risiko, dass der rote Faden, der große Überblick verloren geht. An diesen Stellen steht der Autor in akuter Gefahr, sich heillos zu verzetteln - irgendwie nachvollziehbar, will doch sein zweifellos großes Universalwissen, wollen doch alle seine Einsichten irgendwie untergebracht sein... Wie, so scheint sich Precht pausenlos gefragt zu haben, soll das bloß auf knapp 400 Seiten gelingen..? Weniger wäre da vielleicht an manchen Stellen mehr gewesen. ---
Zwecks fachlicher Abrundung bleibt dem geneigten Leser am Ende eben doch nichts anderes übrig, als sich etwa in Fragen der Psychologie intensiver mit Freud und C.G. Jung oder zur Neurobiologie mit Antonio Damasio zu befassen, von der Vielfalt der für sich gesehen -eben auch außerhalb Prechts!- durchaus einzigartigen philosophischen Literatur einmal ganz abgesehen. Warum nur muss das Buch in seinem Klappentext einen derart überzogenen Anspruch auf Einzigartigkeit erheben, wo Precht doch gerade die Relativität und Individualität von Erkenntnis und Sinn herausarbeitet?---
Gerade noch bekommt Precht in den Schlusskapiteln des Buches die philosophische Kurve und behandelt in einigen kurzen Abschnitten zentrale philosophische Fragen wie diejenigen nach Gerechtigkeit, Glück und Sinn. Mit dem Verweis auf den rein individuell zu verstehenden Sinn mag für manchen Leser am Ende wohl -außer womöglich ein wenig Ratlosigkeit- doch nicht so viel Verbindliches übrig bleiben.
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am 4. März 2017
Mein neues Lieblingsbuch über die Philosophie, das Leben, den Sinn des Lebens, Wissen, Lernen uvm. Ich habe diese Buch regelrecht verschlungen. Während meines Studiums habe ich mich immer wieder durch Schriften von Kant, Hegel, Luhmann und Parson gequält und mich immer und immer wieder am Ende des Buches gefragt: "Ja und nun"? Doch Precht bringt einem die Philosophie nahe, sie macht Spaß, sie ist wissens-, lesens- und liebenswert. Ja das Leben hat einen Sinn: Selbstverwirklichung und Wissen. Ganz einfach und ich danke ihm für diese heitere, spannende und informative Lektüre.
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am 20. Januar 2014
Einfach toller Kauf, bin begeistert und sehr beeindruckt von der Qualität und dem Inhalt inklusive sonne Mond und sterne deshalb 1A :-P
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