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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen
30
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am 20. Januar 2012
Zuerst die DVD als Produkt =
Geliefert wird die DVD in einem schönen Pappschuber, dieser ist optisch gut gelungen und spiegelt den Inhalt des Films ganz gut wieder. Die Produktinformationen über Sprache etc. stimmen mit der Realität voll überein.
Mein drei Jahre alter BD-Player hatte keinerlei Probleme, die DVD zu erkennen und sauber abzuspielen.
Enthalten sind drei Folgen (jeweils ca. 50 Minuten) in denen die Schlachten der Angelsachsen gegen die Norweger (Wikinger) [Schlachten von Fulford und Stamford Bridge] und die Schlacht von Hastings, Angelsachsen gegen Normannen, dargestellt werden.

Nun die Filme =
Es wurde in allen drei Folgen versucht, eine historische Dokumentation in Form eines Spielfilms (mit augenscheinlich recht begrenztem Budget) darzustellen. Das Ergebnis ist die beste Dokumentation über das Thema, die ich bisher gesehen habe.
Es wurde sich sehr genau mit der Epoche auseinandergesetzt und die Darsteller (größtenteils wirken sie wie freiwillige Darsteller eines Mittelalterfestes) spielen mit Liebe zum Detail ihre Rollen.
Sei es nun der Aufbau des frühmittelalterlichen Dorfes, die Zusammenstellung des "Heeres" der Angelsachsen (welches größtenteils aus Milizen bestand, dem sog. "Fyrd") oder einfach die Ausrüstung und Kleidung der jeweiligen "dramatis personae" in dieser Dokumentation.
Auch die Probleme, vor denen das angelsächsische Heer durch die beiden, schnell aufeinander folgenden, Invasionen gestellt wurde, sind gut in Szene gesetzt worden.
Ich kann mich der Meinung, dass diese Dokumentation nur etwas für Freunde der Mittelalterszene ist, absolut nicht anschließen (denn die kennen die Materie in der Regel und brauchen keinen Film darüber zu sehen), sondern ich denke, dass dieser Film eher für den "Ottonormalbürger" mit Interesse an diesem geschichtlichen Thema vorzuschlagen ist, da das Thema weit interessanter dargeboten wird als in einer herkömmlichen Dokumentation, trotzdem leidet die historische Genauigkeit darunter nicht.

Eine kleine Warnung für echte Fans (Reenactor) der Zeit: Die Erklärung einiger Begriffe ist recht kurz gehalten und teilweise sieht man "teure Ausrüstung" bei einfachen Bauern [Kettenhemden und Schwerter in größerer Zahl], aber das tut dem Gesamtbild keinen Abbruch und hat mich auch nicht zu Punktabzug veranlasst.

Alles in Allem aber eine klare Kaufempfehlung für jeden Interessierten.
Wer jedoch einen Hollywood-Spielfilm will, der sollte die Finger von diesem Produkt lassen, denn der würde enttäuscht werden.
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am 4. Mai 2012
Dieses ist nichts weniger als der beste Historienfilm aller Zeiten! Die bis ins kleinste Detail exakten Wiedergaben der angelsächsichen Handfeste (Probeheirat auf ein Jahr und ein Tag) bei der in altenglisch gesprochen wird, die Kampftechniken der "Shieldwall" oder der "Boarsnout" kann man besser nicht machen. Auch die Kostüme stimmen bis aufs i-tüpfelchen, so haben die Schuhe der "Wikinger" harte Sohlen mit Nägeln, während die Angelsachsen weichleder Bundschuhe tragen.
Das geniale ist das hier, zum ersten mal in einem Historienfilm, nicht etwa die Rolle der Könige und Herrscher beleuchtet wird, sondern die der "kleinen Leute". Daher ist es auch brilliant das die Schauspieler, die weitgehenst Laiendarsteller sind, tatsächlich den kulturellen Hintergrund haben den sie spielen. So sind die "Wikinger" echte Norweger und Isländer und die Darsteller von Snorri und Gyrd haben auch im wahren Leben so lange Haare und Bärte. Die "Normannen" werden dann auch von Franzosen dargestellt...Genial! Die Musik ist auch total anti-Hollywood, der Text ist historisch aus den "Anglo Saxon Chronicals" und es wird im Stil des 11. Jahrhunderts gesungen. Auch der Begriff "Mittelerde" ist authentisch und nicht von Tolkien erfunden worden. Hier erfahren wir auch das die Angelsachsen das Meer "die Walstrasse" und Flüsse die "Fischstrassen" nannten.
Am wichtigsten ist aber, das hier zum ersten mal weitgehend die Vorgeschichte der Schlacht von Hastings gezeigt wird. Hand aufs Herz, wußten sie das drei Wochen vorher eine riesige Invasion aus Norwegen, unter Harald Hadrada, mit 300 Schiffen und 25000 Kriegern stattgefunden hatte??? Hier weden alle drei Schlachten (Fullford, Stamford Bridge und Hastings) gezeigt. Die Kampfszenen sind zwar äußest brutal aber 100% realistisch! Wärend in Hollywoodproduktionen endlos Schwerter gegeneinander geschlagen werden, wird einem hier mit einem realistischen umeinander herumtänzeln, wie Boxer im Ring das ja auch tun,und dem Suchen einer Abwehrschwäche des Gegners, eine akkurate Wiedergabe geliefert. Auch das "Kopfnuss verpassen", dem Gegner die Zunge herauszubeissen und ,am Boden liegend, Sand ins Gesicht zu werfen sind aus Hollywoodsicht zwar unschön, aber dies ist eben ein realistischer Film und kein Fantasyschund!
Absolut genial ist auch die Rolle des Erzählers, dessen Identität erst am Ende dieses Monumentalwerkes verraten wird.
Ich empfehle allerdings allen die fließend Englisch sprechen den Film in Originalsprache zu sehen, alleine schon wegen Odgar's sympathischen "West Country Accent", oder Hakkon's norwegischen Akzent.
Das ist einfach nur noch schön! Wenn man dann noch bedenkt, das dem Projekt extrem limitierte Geldmittel zur Verfügung standen, so das selbst die Produzenten als Komparsen selbst mitspielten und es dazu auch noch dauernd geregnet hat, was man im Film nicht sieht, weil man "um den Regen herumgefilmt" hat, kann man sich der Hochachtung über die Leistung dieses ungewöhnlichsten aller Filmteams nicht entziehen.
Wer aber Hollywoodmurks mag, bei dem Menschen im Kampf mit Geschrei durch die Luft fliegen und nachdem sie schon dreimal erstochen worden sind wieder aufstehen, wie z.B. bei Spartakus, der sollte die Finger von diesem Film lassen! Wer allerdings eine Zeitreise in die Vergangenheit bevorzugt, um das Gefühl zu haben tatsächlich dabei gewesen zu sein, der wird dieses Filmes niemals müde und ihn sich immer wieder ansehen.
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am 24. Mai 2015
In Sussex werden junge Männer zur Armee eingezogen. Sie sollen den Strand gegen eine mögliche Invasion der Normannen schützen. Der Angriff erfolgt allerdings im Norden. Dort dringen Wikinger ins Landesinnere vor. Bei Fulford treffen sie auf das englische Heer und besiegen es. Die Männer aus Sussex eilen in den Norden und stellen die Wikinger im Wald bei Stamford Bridge. Zur gleichen Zeit fallen im Süden die Normannen ein. Die englischen Kämpfer eilen nun zurück in den Süden und stellen die Normannen bei Hastings.

Die Serie gliedert sich in drei Teile: Fulford, Stamford Bridge und Hastings. Es gibt einen Erzähler, der das Geschehen im Off kommentiert. Ein alter Mann, der mit trauriger Stimme spricht. Es stellt sich heraus, dass er eines der Kinder in der Geschichte war. Die Kampfszenen sind heftig. Man kann zwischen deutscher und englischer Tonspur wählen. Es gibt allerdings keine Untertitel. Die Zwischentitel sind in deutscher Sprache.

Außerdem wird immer wieder auf einen Wandteppich ("tapestry") Bezug genommen. Es heißt, die gewöhnlichen Menschen sollen im Mittelpunkt stehen. Im dritten Teil meint der Erzähler dazu: "These terrible events of the year 1066 were woven into a tapestry fit for a king. But these threads speak only of conquest through the voice of a conqueror. If you look more closely, you can see the little people of our shire who fought against him and his killing breed."
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am 19. August 2012
Bei dem Film handelt es sich um ein Doku-Drama, keine reine Dokumentation: Der Zuschauer lernt mehrere fiktive Charaktere kennen, die stellvertretend für die unteren Schichten Englands stehen - Bauern, die vom König eingezogen wurden, um gegen die einfallenden Massen zu bestehen. Bereits zu Beginn wird es dramatisch: Der Soldat holt die Männer eines Dorfes genau am Tag einer Hochzeit ab und auch der neue Ehemann muss zum Heer und sich von seiner Geliebten trennen. Sehr schnell nimmt der Film den Zuschauer mit auf eine gefühlsbeladene Reise in große, blutrünstige Schlachten.

Auch wenn die Charaktere fiktiv sind - darauf wird auch zu Beginn des Films hingewiesen -, die historischen Fakten sind korrekt wiedergegeben. Nicht nur die Eckdaten der Schlachten stimmen, immer wieder werden auch Zitate aus den Sagen und Aufzeichnungen der einzelnen Parteien eingeblendet, die die wissenschaftlich erforschten Fakten darstellen. Allerdings wäre eine zusätzliche wissenschaftliche Aufschlüsselung des Themas - beispielsweise in einem Making Of - wünschenswert gewesen. Extras bietet die DVD leider absolut keine, weder auf der Disk noch in der Verpackung.

Technisch ist der Film im guten Mittelmaß, dennoch reißt er den Zuschauer in seinen Bann. Einen großen Anteil daran leistet die Kombination aus einem hervorragenden Erzähler, der die Geschichte als einer der Charaktere aus dem Dorf beschreibt, und die gelungene Hintergrundmusik, die die Dramatik des Films verstärkt. Auf der DVD befindet sich neben der deutschen auch die englische Tonspur. Der englische Erzähler erinnert von seinem Epos stark an den großen Kino-Erfolg "Der Herr der Ringe" - einfach herausragend und ganz und gar kein Wunder: Niemand Geringeres als Sir Ian Holm ("Bilbo Beutlin") ist der englische Erzähler. Der deutsche Sprecher ist ebenfalls sehr gut, kann jedoch Sir Ian Holm nicht das Wasser reichen.

Fazit:
Ein sehr schönes Doku-Drama, das vor allem durch die mitreißende Geschichte, die erstklassigen Erzähler und epische Hintergrundmusik überzeugt. Von der Bildqualität ist der Film okay, an Extras - beispielsweise einem Zusatz über die bekannten historischen Fakten - fehlt es vollständig.
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am 25. September 2014
Diese BBC-Serie, die eher eine Spielfilmartige Nacherzählung der Ereignisse, die zur Eroberung Englands durch die Normannen 1066 führten, statt einer Dokumentation sind, besticht durch spannende Darstellung der Kämpfe aus der Sicht der einfachen Leute (drei angelsächsische Dofbewohner von Sussex, drei Wikinger, ein bretonischer Baron) und Mehrdimensionalität. Eigentlich gibt es nur einen wirklich "bösen" eindimensional dargestellten Charakter, und das ist Wilhelm der Eroberer; alle anderen Characktere werden in ihrer Mehrdimensionalität und ihren Ängsten, ihrem Mut, ihrem Mitgefühl und auch ihrer Verzweiflung gezeigt. Andere Rezensenten haben die Laienhaftigkeit der Darsteller und der Kämpfe kritisiert; das kann ich nicht bestätigen. Es kommt halt darauf an, was man erwartet: als hochgestylter Hollywood-Ritterfil oder "Gladiator" - Verschnitt taugt es nicht, die Kämpfer - besonders die gerade frisch eingezogenen Bauern - sind teils unprofessionell und unbeholfen, aber das waren sie ja im wirklichen Leben auch, wenn sie nur gelegentlich und nur einmal im Jahr ins Feld eingezogen werden konnten. Die Angst, und damit verbunden auch der Mut dieser Leute vor der Schlacht, wird jedenfalls sehr realistisch dargestellt. Und die Ereignisse des Jahres 1066 erschließen sich aus der Serie sehr eindrücklich. ein bisschen irritierend ist die Bezeichnung Englands als "Mittelerde".... aber letztlich ist auch das nachvollziehbar, denn für den Erzähler, einem angelsächsischen Überlebenden aus Sussex, ist das Land, das er bewohnte, wohl nicht als England bekannt, sondern als eben das: SEINE Welt. Tolkien hatte sich halt bei den angelsächsischen und anderen Mythen bedient... Alles in allem sehr empfehlenswert! Ich bin froh, dass ich die Miniserie gekauft habe!
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am 9. Oktober 2012
Da ich selber schonn lange als Reenactor unterwegs bin, und mich sehr viel mit Geschichte beschäftige, kann ich diesem Film nur die volle Punktzahl geben.
Es ist einer der wenigen Filme die auf Authentizität setzen und weniger auf Effekthascherei.
Nur ein Beispiel :Wäre dies ein Hollywood Streifen gewesen hätte sich der norwegische Verteideiger der Brücke wie folgt dargestellt:
2m groß marke Anabolika getrimmter Fitnesskrieger, am besten noch mit ner Glatze und oben ohne mit einer riesenhaften Doppelklingenaxt.
Und hier: ein etwas moppeliger Typ mit nem waschbärengesicht mit dem mann eigentlich auch ein Bier trinken gehen kann, aber absolut tötlich.
Gut ein paar Schönheitsfehler gibts immer(nicht viele hatten ein Kettenhemd).
Auch erfreulich:keine einzige Computeranimation bei den Schlachtszenen, und auch diese nicht übertrieben a la USA, tänzeln, Lücke suchen zack :fertig!
Meine persönliche Hauptfigur eindeutig Snorri (Axtkämpfer bei den norwegern), schade daß man zum Schluss nicht weiß, was aus ihm geworden ist, hoffentlich hat ers überlebt.
Kurzum:Genial
Kleine anmerkung:In vielen Historienfilmen wird klar das Hollywood am besten die Finger von Filmen über europäische Geschichte lassen sollte, da das Kasperletheater meist vorprogrammiert ist.
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am 21. Juli 2013
Kleine Zeitgeschichte in Doku - Format. Dreiteiler bietet gute Informationen über die Zeit, aus Sicht der Engländer, des letzten Godwinsonkönigs. Vielleicht würde weitere Informationen, warum Norweger versucht und Normannen schießlich die Insel erobert hatten, dieser Produktion gut tun.
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am 1. Juli 2013
Die drei Teile zeigten anschaulich das Leben in diesem Jahrhundert. Insbesondere wurden die "einfachen" Menschen (Soldaten) anschaulich gezeigt. Die Handlungen wurden teilweise sehr brutal gezeigt. Durch die wiederholt eingeblendete Darstellung des Teppichs von Bayeu dokumentierte gut das Leben der damaligen Zeit.
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am 16. Juli 2012
An "1066" hat mir sehr gut gefallen, dass man sich bei Handlung und Ausstattung sehr um historische Details gekümmert hat. Es zeigt, dass die Macher des Films ein gründliches Quellenstudium betrieben haben ( im Gegensatz zu Hollywood, wo auch schon einmal Krokodile in der Weichsel schwimmen).
Unschön war, das die Hintergrundmusik in der Dolby Surround Anlage so laut war, dass man kaum ein Wort verstanden hat. Erst als wir den Film über den Fernseher abgespielt haben, konnte man dem Geschehen folgen.
Alles in Allem ein sehr guter Film. Technisch könnte der Streifen noch verbessert werden.
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am 3. Februar 2012
Also, dieser Film stellt sich als eine Art Dokumentation in Form eines Spielfilms dar.

Er erzählt die Geschichte der Eroberung Englands durch die Normannen im Jahr 1066, womit dann auch der Titel erklärt wäre. Die Geschichte wird erzählt anhand zweier Bewohner des Dorfes Crowhurst, deren Lehnsherren und dreier Wikinger.

Als Quelle für den historischen Rahmen dient der Teppich von Bayeux, die Geschichte selbst ist fiktiv.

Der Inhalt bemüht sich authentisch Sitten und Gebräuche der damaligen Zeit wiederzugeben, was ihm über weite Strecken auch gelingt, beispielsweise Ausrüstung, Waffen, Werkzeuge, Art der Kriegsführung. In anderen Bereichen ist mir die Geschichte zu schmalzig angehaucht und irgendwie bleibt die Geschichte von vorne bis hinten in ihrem kleinen Rahmen. Man kann mit geschätzten 200 Leuten kein Heer von 7000 Engländern und ebenso vielen Normannen suggerieren - oder wenn man es kann, hat die Crew versagt. Jedenfalls gelingt das hier an keiner Stelle, die Größe dieser Schlacht auch nur erahnen zu lassen, und somit bleibt die Serie hinter den Erwartungen zurück.

Ganz nett ist, dass nicht nur der Teppich als Grundlage dienst, sondern auch Heldenlieder und dergleichen - die Darstellung der Normannen ist wirklich sehr einseitig und unmenschlich - nicht umsonst werden sie (sogar historisch belegbar) als Orcs bezeichnet -abererseits ist die Darstellung vermutlich nicht so falsch, da Wilhelm I tatsächlich die Gegend, in der er sich aufhielt, verwüsten und brandschatzen liess, um Harold zum Gefecht zu zwingen.

Nun, letztendlich ist der Film ein guter Versuch die Geschichte aus einer bestimmten Sicht zu erzählen, überzeugt aber einfach hinten und vorne nicht.

Die Schauspieler allerdings sind nicht schlecht und sooo grottig ist es nun auch nicht, also gibt es noch eine mit Ach und Krach 3 Sterne Wertung, da man sich so mal ausgiebig über die geschichtlichen Hintergründe informieren kann, die ja in diversen Filmen thematisiert werden (die armen Angelsachsen, edel und gut, und die bösen normannischen Besatzer), wie z.B. bei Robin Hood oder Ivanhoe , etc

Aber irgendwie ist mir das für eine Doku zu wenig und für einen Spielfilm nicht ausreichend.
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