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am 14. September 2015
Strange Days ist... Ein Film wie eine Silvester-Rakete! Ein "Film noir" in knallbunt. Ein Musikfilm mit Kriminalgeschichte. Ein Polit-Drama. Eine Science-Fiction-Romanze. Verflossene Liebe. Verschmähte Liebe. Happy End? Eine Cyberpunk-Dystopie. Strange Days ist... echt STRANGE!
Aber Strange Days ist auch Kult. Ich liebe diesen Film! Für mich hat er ALLES.

Provokant, packend und technisch perfekt inszeniert, taucht Strange Days kopfüber in die düstere Atmosphäre des neonfunkelnden Los Angeles ein, heißt es auf dem Cover. Der Zukunftsthriller fasziniert als perfektes Beispiel für eine so zeitlose wie mutige Science-Fiction-Vision, die als intelligenter Hochspannungs-Hit schon längst Kultstatus erreicht hat.
Eine beängstigende Alternativ-Version des Jahres 1999, in der technologischer Fortschritt und menschliche Hybris das Schicksal dreier Personen beeinflusst. Ex-Cop Lenny (und mittlerweile Dealer gefährlicher Schwarzmarkt-Technologien) gerät dabei in einen Strudel aus illegalen Machenschaften, seinen eigenen Obsessionen und einer rätselhaften Verschwörung, die auch vor Mord nicht zurückschreckt. Während die letzten Minuten des alten Jahrtausends ticken, stürzt er sich in einen Fall, der die Grenzen zwischen Realität und Fantasie zunehmend verschwimmen lässt...

Mit Ralph Fiennes (Lord Voldemort in Harry Potter), Angela Bassett (Tina Turner in What's Love got to do with it), Tom Sizemore (Das Relikt), Juliette Lewis (Natural Born Killers, wenn sie hier "Hardly Wait" singt, der Wahnsinn, bekomme ich Gänsehaut, absolut der Hammer!), Michael Wincott (The Crow), Vincent D'Onofrio (Criminal Intent), William Fichtner (Prison Break) und Glenn Plummer (Saw II) als Rapper Jeriko One.
Regie führte 1995 Kathryn Bigelow (Gefährliche Brandung, Zero Dark Thirty und 2010 als erste Frau Oscar-Gewinnerin für The Hurt Locker). Geschrieben (und produziert) von James Cameron (Terminator Teile 1 und 2, Aliens - Die Rückkehr, Titanic, Avatar - das nenn' ich mal erfolgreich).

145 Minuten Achterbahnfahrt und Bilderrausch. Der Film beginnt um 1:06 Uhr am 30.12.1999 und endet knapp drei Minuten nach Mitternacht im neuen Jahrtausend. Prost Neujahr! Und natürlich Note 1

"Das hier ist das Leben! Ein paar Ausschnitte aus dem Leben eines anderen Menschen. Pur und ungeschnitten. Es kommt direkt aus der Großhirnrinde. Ich meine: Du bist da! Du tust es. Du siehst es. Du hörst es. Du FÜHLST es!"
1616 Kommentare| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 25. Mai 2017
Bei Strange Days handelt es sich um einen Science Fiction-Thriller, der zur Jahrtausendwende spielt.. Es ist ein spannender Film mit Starbesetzung in den Hauptrollen.

Bisher hatte ich den Film nur als DVD. Wegen der vermeintlich besseren Qualität habe ich ihn mir nun als Blu-ray zugelegt. Das Bild ist gestochen scharf. Die Farben sind kräftig und satt. Der Ton ist nach meinem Empfinden kraftvoll und klar. Es gibt jede Menge Extras auf der Blu-Ray, von denen mir am besten die entfallenen Scenen gefallen, sowie das 23-minütige, deutsch gesprochene Makig Of.
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am 22. Juni 2017
"Strange Days" ist ein Film der Gattung unbekannte Meisterwerke. Während jeder "Blade Runner" kennt, blieb dieser Film eher etwas für Eingeweihte, trotz hochklassigem Casting und hervorragender Regie. Die Idee, Erleben und Gefühle aufzeichnen und für Andere wie eigenes abspielen zu können, wurde in "Brainstorm" schon ausgearbeitet; "Strange Days" ist eine weitaus düstere Variante, die daher auch realistischer erscheint. Absolut sehenswert!
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am 10. Mai 2017
Er ist einer der verrücktesten und besten Filmen der 90er Jahre. Ein Ex-Bulle gerät in die Fänge einer "Mafia" die virtuelle Erlebnisse direkt in das Hirn einspeisen können. Hier wartet ein Jahres- und Erfahrungswechsel auf ihn.
Wahnsinnig gut gespielt, tolle Darsteller. Jeder Matrix- Tarantino- Fan sollte ihn gesehen haben.
Spoiler gibt es nicht. Tolle Musik, tolle Stimmung.....

Menü: 5
Bild: 2 (ich hätte mir mehr erwünscht. Die LD in NTSC war nicht viel schlechter)
Ton: (DTS-Master) 2-3 (Wer englisch kann ist mit der Tonspur deutlich besser bedient)
Darsteller: 1
Soundtrack: 1
Special Effects: 1

Anmerkung, diese sensationellen Schwarzwerte konnte ich nicht feststellen. Vielleicht liegt es an den LED's?
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am 17. Januar 2018
Bei ca. 2 Stunden stoppt der Film (also ca. 19 Minuten - inkl. Ending Credits - vorm Ende).
Das heisst, die spannendste viertel Stunde des Filmes fehlt komplett!
Auf der zweiten DVD ist der Rest des Filmes auch nicht .. auf der befindet sich nur das Bonus-Material.
Was soll das sein? Ein Teaser?

Ich habe die DVD vor einem Jahr gekauft und jetzt erst zum ersten mal angesehen, was letztendlich dazu führt, dass ich das Ding noch nichtmal reklamieren kann. Soll ich den Film jetzt nochmal kaufen, oder was?!? Garantiert nicht!
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am 1. Februar 2016
Nach all der Zeit immer noch einer der packendsten Filme die ich je gesehen habe. Spannend, intensiv und mit wahnsinnig guten Schauspielern besetzt. Zum immer wieder ansehen.
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am 1. Juli 2016
Thriller, science fiction at its best. Quite actuell now, with its plot. good acting. recommended . from start to finish good!!!
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am 17. September 2013
Kathryn Bigelow hat weinge aber dafür feine und besondere Filme "gemacht"
DIeses Kleinnod der FIlmgeschihte gehört für mich, alleine für die Stimmung die er heraufbeschwören kann zu den Besten meiner Sammlung.
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am 12. März 2013
Kannte den Film auch noch von damals hatte ihn vergessen und bin begeistert ihn nun griffbereit zu haben.

Verpackung - ja ist Pappe - sieht ansprechend und gut gemacht aus - stört mich nicht.

Bild- und Tonqualität - ziemlich gut für so "altes Material" 1995 ich hab mit FullHD-Beamer auf 2,70m Leinwand-Diagonale geschaut mit 5.1 Sound hab nix zu meckern - moderne Produktionen sind sicherlich noch knackiger auf Blu Ray. Aber was nützt ein technisch perfekter Film wie Transformers 3 wenn es Transformers 3 ist ;)

Aber ich sag nur cooler Film der trotz seiner Zukunftsvision der Vergangeheit nicht daneben erscheint. Spannend - gute Bilder - gute Story.
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. April 2017
Los Angeles kurz vor Silvester 1999/2000: Der ehemalige Polizist Lenny Nero (Ralph Fiennes) sammelt und verkauft "Clips". Dabei handelt es sich um Aufnahmen aus realen Leben von Personen, welche diese aus ihrer Sicht aufgenommen haben. Und nicht nur das: Dank eines speziellen Geräts, das auf den Kopf gesetzt wird, werden die Bilder sozusagen direkt ins Hirn des Betrachters projiziert, der auch die Emotionen des Protagonisten nachempfindet. Legal sind die "Clips" nicht, weshalb Lenny auch mit allerlei zwielichtigen Gestalten zu tun hat. Hilfe bekommt er von seinen Freunden, der Leibwächterin Mace (Angela Bassett) und dem Privatdetektiv Max (Tom Sizemore). Er hätte auch gern seine Ex-Freundin Faith (Juliette Lewis) an seiner Seite - die hat aber mal gar keinen Bock mehr auf Lenny und hängt lieber mit dem unsympathischen Musikproduzenren Philo (Michael Wincott) rum. Das soll aber nicht Lennys größtes Problem bleiben: Ihm fällt nämlich nicht nur ein "Clip" eines Vergewaltigers in die Hände, sondern auch einer, der zeigt, wie zwei Polizisten (Vincent D’Onofrio und William Fichtner) den berühmten Rapper Jeriko One (Glenn Plummer) hinrichten. Mitten im Trubel um die Party zur Jahrtausendwende wird Lenny zu Jäger und Gejagtem gleichermaßen.

Der Action-Thriller mit Sci-Fi-Elementen Strange Days erschien 1995 unter der Regie von Kathryn Bigelow. Seine zeitliche Herkunft aus den 90ern sieht man dem Film klar an, nicht alles mag gut gealtert sein - aber gleichzeitig entsteht dadurch ein ganz eigener Charme. Die alternative Realität in L.A. ist originell gestaltet, das alles hat ein bisschen was von Cyberpunk. Die Story kann überzeugen, ebenso die Darsteller - da kann man nicht meckern. Damals floppte der Film an den Kinokassen, woran man mal wieder sieht, dass Qualität kein Garant für Erfolg ist. Wenn dem so wäre, würden die Transformers-Filme von Michael Bay ja keine zehn Dollar einspielen. Aber immerhin wussten mit den Jahren mehr Leute Strange Days zu schätzen, was der Film auch absolut verdient hat. Wer dieses kleine Juwel aus den 90ern bisher noch nicht gesehen hat, sollte das nachholen.
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