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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
26
4,4 von 5 Sternen
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am 18. Juni 2017
Ein Film, der schon richtig perfekt schien, kommt jetzt noch vollkommener rüber - was für ein Genuss!
Perfektes Bild und ein schönes Make Of von der Nachsynchronisation der neuen Szenen. Auch das Interview mit dem Regisseur war sehr aufschlussreich.
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TOP 1000 REZENSENTam 3. November 2008
Viele die diesen Film sehen tun ihm Unrecht, schalten zum Beispiel nach der Hälfte gelangweilt oder angewidert ab und sagen, er sei überbewertet.
So einfach kann man es sich nicht machen.
Nicht umsonst war dieser Film viele Jahre lang der einzige deutsche Film, der im Ausland den Oscar als bester Auslandsfilm bekommen hat. Und auch wenn einem die ungewöhnliche Geschichte unbehaglich ist, lässt sich die künstlerische Qualität nicht wegleugnen.
Auch wenn die pöbelhaften, ungebildeten Figuren den intellektuellen Betrachter mit Abscheu erfüllen - wie sonst gäbe der Film Sinn ? Schließlich ist es die Unzulänglichkeit der Erwachsenenwelt, die hier im Mittelpunkt steht und weswegen der (hervorragend von David Bennent verkörperte) Oskar Matzerath beschließt, nicht dazugehören zu wollen und dagegen trommelnd zu protestieren.
Ohne das Buch gelesen zu haben, erlaube ich mir von einer bemerkenswerten Verfilmung zu reden, die ein Fest für Geist und Auge ist und an Feiertagen (an denen man genug Zeit hat) immer wieder mal in den DVD-Spieler geschoben werden sollte.
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am 21. März 2008
Dass sich Grass' "Blechtrommel" verfilmen ließe, hätte ich durchaus bezweifelt, bevor ich den Film sah -- die Romanhandlung ist dermaßen vielschichtig und perspektivisch gebrochen, dazu die unendlich vielen Nebenhandlungen und -motive... und dann noch die Schwierigkeit, den geeigneten Hauptdarsteller zu finden.
Schlöndorff hat nun die Romanhandlung "auf Linie" gebracht; wie man hört, unter tatkräftiger Mitarbeit von Günter Grass. Das Ergebnis ist frappierend. Viele Nebenhandlungen werden nur angedeutet, und im Gegensatz zum Roman endet der Film mit der Flucht aus Danzig. Eine kluge Entscheidung, finde zumindest ich, denn nicht nur hat mich der Romanteil, der im Nachkriegsdeutschland spielte, weniger überzeugt -- durch die Beschränkung aufs Wesentliche wird der Film zu einem in sich ruhenden Ganzen.

Scheinbar geht es um die Geschichte des kleinen Oskar Mazerath (David Bennent), 1924 in Danzig geboren. "Scheinbar", das heißt nämlich: Oskars Geschichte beginnt viel früher, weit vor seiner Geburt, mit seiner Großmutter Anna Bronski (Bertha Drews) und der Zeugung seiner Mutter Agnes (Angela Winkler) -- oder noch früher, wer weiß. Die Anfänge sind in archaischen Bildern festgehalten.
Agnes wird sich zeit ihres Lebens nicht zwischen zwei Männern entscheiden können: ihrem bodenständigen, "vernünftigen" und etwas lächerlichen strammdeutschen Ehemann Alfred Mazerath (Mario Adorf) und ihrem schönen, galanten und eleganten kaschubischen Vetter Jan Bronski (Daniel Olbrychski); schon den Vater des kleinen Oskar wird man nie recht bestimmen können. An seinem dritten Geburtstag beschließt Oskar, nicht mehr zu wachsen, und tarnt diesen Entschluss durch einen Sturz von der Treppe; damit ist den logischen Bedürfnissen der Erwachsenen Genüge getan. An jenem Geburtstag bekommt er, wie bei seiner Geburt prophezeit, seine erste Blechtrommel, die ihn fortan begleiten wird. Außerdem stellt sich bald heraus, dass er über eine besondere Gabe verfügt: Er kann Glas zerschreien, und diese Fähigkeit wird er immer wieder als Waffe, aber auch gelegentlich zu Liebeserklärungen und zur Unterhaltung einsetzen.

Oskar wächst also im Danzig der 1920er und 1930er Jahre auf, man erlebt mit ihm das Aufkommen von Nationalsozialismus und den Novemberpogrom im unabhängigen Stadtstaat, schließlich den allseits bejubelten "Anschluss" ans Deutsche Reich und den Kampf um die Polnische Post in Danzig, den Zweiten Weltkrieg, den Einmarsch der Roten Armee und die Flucht. Oskar nimmt an der Geschichte teil, mal verweigernd, mal kommentierend, aber auch aktiv, als Mitglied von "Bebras Fronttheater" zur Unterhaltung der Wehrmacht.

In die Geschichte integriert ist die Familiengeschichte der Mazeraths und der Bronskis, das lächerliche "Deutschtum" von Vater Mazerath ebenso wie Jan Bronskis Option für Polen (die Bronskis sind Kaschuben, und die sind, wie am Ende die Großmutter bemerkt, "nicht richtig deitsch und nicht polnisch genug").

------ SPOILER-Beginn ----------------------
Außerhalb der großen Geschichte bestimmt Oskar die Geschicke der Familienmitglieder: Er "trommelt seine arme Mama ins Grab", nachdem er zuvor noch ihre Absolution von den Sünden trommelnd verhindert hat; er führt seinen Onkel und mutmaßlichen Vater Jan Bronski in den Tod, indem er ihn an dem Tag in die Polnische Post zerrt, als die Wehrmacht in Danzig einmarschiert; er schwängert womöglich Maria (Katharina Thalbach), die 16jährige Geliebte seines Vaters, und auch bei diesem Kind, Kurtchen, wird man den Vater nicht bestimmen können; er zwingt beim Einmarsch der Russen seinen Vater dazu, sein Parteiabzeichen zu verschlucken -- mit tödlichem Ausgang. Oskar, nun 21 Jahre alt und Waise, beschließt, wieder zu wachsen.
Am Ende verlässt Maria mit Kurtchen und Oskar die Stadt, zurück bleibt die archaisch-unerschütterliche Großmutter.
------ SPOILER-Ende ------------------------

Der Film zeigt diese Geschichte(n) in mehr oder weniger locker verbundenen Szenen, die Kamera nimmt oft ungewöhnliche Perspektiven ein, verweilt immer wieder auf nur scheinbar Nebensächlichem, und führt so zu unvergesslichen Bildern: Etwa wenn Oskar bei einer Parteikundgebung den Badenweiler Marsch in den Donauwalzer umpolt, oder in der berühmten Szene mit den Aalen (empfindsamen Gemütern sei's gesagt: Im Buch ist das noch viel ekliger), bei der Verteidigung der Polnischen Post und Jan Bronskis letztem Skatspiel, und vielen weiteren. Der Film lebt von solchen Szenen, und dabei bleibt stets der Zusammenhang erhalten; die effektvollen Bilder sind niemals Selbstzweck.

Diese Einzelszenen wiederum leben von der Klasse der Schauspieler -- allen voran natürlich der selbst kleinwüchsige David Bennent, dessen Oskar weniger boshaft und dafür anrührender als die literarische Vorlage wirkt, aber auch die anderen: Angela Winklers Darstellung der Agnes überzeugt von der ersten Szene an und gipfelt darin, wie sie sich verzweifelt mit Fischen vollstopft. Ebenso phantastisch sind Daniel Olbrychski als unwiderstehlicher Jan Bronski oder Charles Aznavour als Spielzeughändler Sigismund Markus oder Katharina Thalbach als Maria -- und alle anderen auch. In der "Blechtrommel" sind selbst die kleinsten Nebenrollen perfekt besetzt.
Aber was einem erst nach mehrmaligem Sehen auffällt: Die wahre Hauptperson, die alles zusammenhält auf allen Ebenen, ist die kaschubische Großmutter. Wann immer sie in Erscheinung tritt, beherrscht und bestimmt sie alles, ohne direkt eingreifen zu müssen. Es liegt an der unglaublichen Präsenz Bertha Drews', dass dieser Film das ist, was er ist: Ein Meisterwerk!
55 Kommentare| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. April 2010
Nee, was sind die Erwachsenen für ein widerliches Pack, denkt sich Klein-Oskar und beschließt mit drei Jahren, das Wachstum einzustellen.
Diese auch heute immer noch faszinierende Grundidee wurde dank Günter Grass zu einem Klassiker der Literatur und dank Volker Schlöndorff zu einem Meilenstein unter den Literaturverfilmungen, nicht zuletzt dank des kleinwüchsigen David Bennent in der Rolle seines Lebens.
Zum 80. Geburtstag von Herrn Grass erschien eine umfangreiche Deluxe Edition zu dem Film, der über 20 Jahre lang der einzige deutsche Spielfilm war, der den Oscar als bester Auslandsfilm einstreichen durfte.
Der Regiekommentar ist sehr angenehm zu hören, da Volker Schlöndorff eine überaus wohlklingende Stimme hat, und wenn alle Gegner dieses Films die Kommentierung hören könnten, würde den meisten doch klar werden, warum der Film Kunst ist und kein Dreck.

Weitere Specials:
- Interview mit Eberhard Junkersdorf (Produzent)
- Dokumentation "Erinnerungen von Volker Schlöndorff" (alles Wissenswerte über die Skandal-Szene in der Umkleidekabine)
- Dokumentation "Der Unbequeme - Der Dichter Günter Grass"
- Auszüge aus dem Drehbuch
- geschnittene Szenen
- Georg Seeßlen: Die Blechtrommel (100 Seiten)
- Fotogalerie
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am 29. September 2013
Folgendes ist meine Meinung zu dem Film:
-geniale Schöpfung der Figur des Trommlers Oskar Matzeraths.
-geniale Darstellung einer derben Durchschnitts-Familie in Danzig
-viele skurille Situationen und skurille Darsteller
-kaum eine Szene, die nicht durch ihre Phantasie fasziniert
-durchweg gut geschauspielert
-viele Nebengeschichten, die alle an dem Strang von der Geschichte von Oskar dem Trommler hängen
-eine National-sozialistische Veranstaltung, die an den Untertan von Heinrich Mann
erinnert
-durchweg ein unterschwelliger, erheiternder, leicht böser, Humor
-zurecht ein deutscher Film, der den Oscar bekommen hat und die Kritiker begeistert
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am 2. Juni 2011
Wie alle Ausgaben der "Blu Cinemathek" wurde auch der um ca. 20 Min. längere Director's Cut von Schlöndorffs Meisterwerk in ein fesches und auch platzsparendes, da sehr dünnes, Digipak verpackt.
Das Digipak mit fixem FSK-Aufdruck steckt in einem recht stabilen Pappschuber mit identischem Cover, auf dem allerdings (die Optik dankt dafür!) kein FSK-Logo angebracht wurde.
Die Bild- & Ton-Qualität des Films ist - wie nicht anders zu erwarten - tadellos & als Bonusmaterial sind vor allem die Interviews mit Schlöndorff (spricht u.a. über die Produktion des Director's Cuts), Junkersdorf & Perakis zu erwähnen.
Fans des Films sollten bei dieser tollen Blu-ray unbedingt zugreifen!

Diese Edition ist übrigens auch in der "Blu Cinemathek"-Gesamtbox erhältlich: Blu Cinemathek - Gesamtedition [Blu-ray]
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am 4. September 2014
Ich glaube nicht, dass zu dem Titel etwas gesagt werden muss. Bild und Ton dieser DVD sind absolut okay. Für mich eine DVD die unbedingt in die Sammlung gehört - ob als Blu Ray muss jeder für sich entscheiden. Empfehlung.
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am 14. Juni 2011
Die Blechtrommel ist Kult und ein Meisterwerk!
Wenn ein Film einen Oskar bekommt, braucht man eigentlich nichts mehr dazu sagen.
Als ich den Film das erste mal sah war ich Jugendlicher, so um die 15 - 16 Jahre alt und fühlte mich wieder in die Zeit zurück versetzt als ich ihn mir jetzt wieder angeschaut habe.

Zur Blu Ray:
Klar, dass die Bildqualität gut aber nicht Top ist, dafür ist der Film einfach zu alt. Trotzdem ein Kompliment an die Leute die aus einem 32 Jahre alten Film das bestmögliche raus geholt haben.
Der Ton ist zwar 5.1 DTS - HD oder Stereo DTS - HD aber auch nicht mit der Tonqualität von heutigen Filmen vergleichbar.
Ich war aber von den Extras überrascht.
Von den üblichen Kommentaren und Interviews wird auch die Nachtsynchronisation für den Directors - Cut gezeigt. Und da sieht man die Schauspieler wie sie heute aussehen und wie schwierig es doch ist die Stimme, die man vor 32 Jahren hatte, heute wieder nach zu armen.
Vor allem "Oskar" nach zu sprechen war wohl besonders schwer. Damals war er ein junger Bub, heute ein erwachsener Mann.
Und wer sich an den Liliputaner ( der Clown - Anführer und später Offizier ) erinnert, die Figur wurde komplett von einer Frau gesprochen und gespielt. Wußte das jemand? Ich nicht! AH HA!

Kurz um:
Ein toller Film, eine tolle Blu - Ray, absolut sehenswert!!!
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am 30. März 2016
Diese Version ist weniger bekannt, aber wie ich finde auch besser. Mehr kann ich dazu nicht schreiben. Warum immer so viele Worte, wenn es auch kürzer gehen würde.
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am 26. April 2015
...in schöner Überarbeitung die den Film aber nicht seinen alten Charme nimmt. Es ist immer Geschmacksache aber ich finde diesen Klassiker sollte man einfach besitzen.
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